Gruppe Piratenpartei: Der Wahlkampf 2009 ist gelaufen und nicht nur auf Bundesebene hat die Piratenpartei erstaunliche Ergebnisse vorzuweisen. Doch wie geht es jetzt weiter? Die StudiVZler der Gruppe diskutieren das künftige Vorgehen mit Blick auf die Landtagswahlen in NRW im nächsten Jahr.
Mit den bisherigen Erfolgen zeigen sich die VZ-Nutzer durchaus zufrieden. Hinsichtlich des kommenden Wahlkampfes macht einer von ihnen scherzhaft folgenden Vorschlag: “obst verteilen? immerhin hat das die fdp ohne programm auf rekord hoch katapultiert…
von der fdp lernen heißt siegen lernen… also unrealistische forderungen und konzeptlosigkeit ftw! also steuern runter, 20 euro mindestlohn für alle und eine kostenlose kulturflatrate. bürgerrechte intressieren doch ehh nur noch gebildete… und davon gibts dank bachelor immer weniger… die atzen, da kann man stimmen abgreifen…” Ein anderer geht da schon ernsthafter an die Sache heran. Er schreibt: “Das klingt jetzt vielleicht berechnend, aber da die Wahl erst im Mai ist, hat es keinen Sinn vor Ende Jamuar, Aktionen für NRW zu machen, das wird zu schnell wieder vergessen.”
Ihm wird Recht gegeben, dennoch gilt es, die Aktionen gut zu durchdenken und noch besser vorbereitet zu sein. So erklärt ein Mit-Diskutant: “(…) Wir sollten uns vielleicht tatsächlich mal ein wenig am allgemeinen Indoktrinationsapparat orientieren…So Mechanismen, wie das AIDA-Konzept gezielt nutzen oder die Marketingkonzepte ‘foot-in-the-door’ bzw. ‘door-in the-face’…hab da grad ne Vorlesung über die Psychologie im strafrechtsverfahren, da wird der ganze Kram nochmal erklärt…echt faszinierend wie erfolgreich man doch mit relativ geringem Aufwand die Leute beeinflussen kann….Klingt zwar etwas mies aber die anderen nutzen diese Dinge ja schon längst, und im Gegensatz zu denen wollen wir ja niemandem das Geld aus der Tasche ziehen oder für heuchlerische politische Ziele mobilisieren…”
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