Grüne Schnittmengen gesucht

Gruppe Bündnis 90/Die Grünen: “Es wird immer behauptet, die Bündnisgrünen suchen sich ihre jeweiligen Koalitionspartner nur danach aus, mit denen sie inhaltlich-programmatisch die ‘grünste’ und ‘alternativste’ Politik machen können”, wirft ein VZ-Nutzer in die Runde. Doch wo liegen denn nun Unterschiede und Gemeinsamkeiten? Er stellt nämlich fest: “Also wenn ich

Gruppe Bündnis 90/Die Grünen: “Es wird immer behauptet, die Bündnisgrünen suchen sich ihre jeweiligen Koalitionspartner nur danach aus, mit denen sie inhaltlich-programmatisch die ‘grünste’ und ‘alternativste’ Politik machen können”, wirft ein VZ-Nutzer in die Runde. Doch wo liegen denn nun Unterschiede und Gemeinsamkeiten?

Er stellt nämlich fest: “Also wenn ich mir die Wahlprogramme angucke, dann sehe ich immer die meisten Gemeinsamkeiten mit SPD und Die Linke, aber vielleicht habe ich ja bei Union und FDP die gewaltigen grünen Ideen überlesen.” Seine Mit-Diskutanten versuchen, ihm auf die Sprünge zu helfen.

So erläutert ein StudiVZ die Hintergründe der Grünen, indem er auf deren Gründungssituation verweist. Viele, die damals an ihr beteiligt gewesen waren, entstammten demnach der 68er Bewegung. Heute befänden sich genau jene allerdings in staatlichen Berufsverhältnissen und hätten zumeist mehrere Kinder. Er schreibt weiter: “Die Interessenlage dieser Menschen hat sich verändert. Das kann man unter anderem mit Lebenszyklus -oder Generationenthese erläutern. Natürlich zählen für diese Menschen grüne Inhalte nach wie vor. Trotzdem haben Sie sich in vielen Fragen den bürgerlichen Parteien angenähert. Und so einiges, was insbesondere die Linke fordert, wirkt auf diese Wähler einfach nur abschreckend.” Ein weiterer Diskutant hält einen Buchtipp zum Thema bereit: “68 oder neues Biedermeier: Der Kampf um die Deutungsmacht (Broschiert) von Albrecht von Lucke (Autor)”

Hierzu ergänzt ein anderer: “Der Unterschied zwischen Linken und den Grünen, zumindest auf Bundesebene, ist die unverantwortliche Aussenpolitik, welche die Linken vertreten. Austritt aus der NATO oder abschwächung der EU und ähnliche Späße. (…) Ich sag mal Lieber Guido Westerwelle Kanzler, als das Sahra Wagenknecht irgendetwas in diesen Staat zu sagen hat. Mal völlig ungeachtet dessen, das die Antwort der Linken, auf die Frage der Energieversorgung, Kohle ist. Ich sag aber auch das ist Bundesebene, auf Landes und erst recht Kommunalebene, ist das eine andere Partei.”

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