Heute Nacht findet ein Weltpremiere der ganz besonderen Art statt. Ab 8 Uhr EST (das entspricht zwei Uhr nachts unserer Zeit) startet die Vorführung des Dokumentarfilms “Not Evil Just Wrong” der beiden britischen Regisseure Ann McElhinney und Phelim McAleer. Mit Ihrer Dokumentation stellen sich die Filmmacher gegen die Thesen der Klimawandel-Alarmisten, die uns glauben machen wollen, dass wir Menschen im Begriff sind durch unser Handeln die Erde zu zerstören.
Not Evil Just Wrong zeigt, dass die wirkliche weltweite Bedrohung ganz woanders liegt. Und zwar in der Kombination aus schlechter Wissenschaft und der Weltuntergangs-Rhetorik von Agitatoren wie Al Gore und anderen Umweltschutz-Extremisten.
Der Film warnt, dass die Regulationen, welche im Zuge der Klimawandel-Debatte schon jetzt beschlossen wurden und weitere, die noch auf uns zu kommen, vor allem zu einem Ergebnis führen werden. Nämlich dazu, dass weltweit Arbeitsplätze, Wohlstand und die Zukunftschancen der Menschen und ihrer Nachkommen nachhaltig vernichtet werden.
Not Evil Just Wrong deckt die bertrügerischen Methoden auf, mit denen Wissenschaftler, Politiker und die Medien seit Jahren in einem bis dato beispiellosen propagandistischen Feuerwerk falsche Aufklärung über die globale Erwärmung betreiben. Der Film zeigt, dass Umweltschützer heute die gleiche Art von anti-humaner Indoktrination betreiben wie jene, die in den 70er Jahren zum Verbot von DDT geführt haben.
Damals folgten die Verantwortlichen der Welt der Argumentation von Umweltschutzgruppen und ignorierten konsequent anders lautende wissenschaftliche Fakten. Das Verbot von DDT hat dann dazu geführt, dass weltweit Millionen Menschen, darunter vor allem Kinder, an Malaria erkrankt und viele von ihnen an der Krankheit gestorben sind. Bereits damals wurden zweifelhafte wissenschaftliche Ergebnisse als absolute Wahrheit verkauft, um ein Verbot durchzusetzen, das ausschließlich ideologisch motiviert war. Und so stellt der Film auch eine Frage in den Mittelpunkt. Werden wir beim Thema CO2 und Klima die gleichen Fehler noch einmal machen, die bereits beim Verbot von DDT zum Tod von Millionen Menschen geführt haben?
“the real-world consequences of acting on global warming fears” (The Wall Street Journal)
“a devastating account of the shaky foundations and hefty price of Mr. Gore’s brand of self-interested and hypocritical alarmism” (Financial Post)
Hier wird der Film ab zwei Uhr morgens unserer Zeit live gesendet:
Im Anschluss an den Film gibt es hier einen Livechat mit einigen Experten aus dem Film zu Fragen der globalen Erwärmung und zu Aussagen des Films.
Mehr zum Film im Internet: Not Evil Just Wrong
Not Evil Just Wrong UStream.tv Channel
Dieser Artikel ist zuerst erschienen im Science Skeptical Blog.
Wie immer geht es bei solchen Filmen nicht um Fakten oder um Wahrheiten. Sondern um Interpretationen derselben.
Ich finde es schon etwas merkwürdig, wenn an Dokumentationen, die für ein Massenpublikum erstellt werden, dieselben Ansprüche an Ausgewogenheit (bzw. Neutralität) und Genauigkeit gerichtet werden, wie bei wissenschaftlichen Fachveröffentlichungen.
Solche Filme, gleich von welcher Seite, dienen nicht der Aufklärung und der Bildung. Sie dienen einzig und allein dem Transport einer Meinung, und zwar der der Macher. Da werden dann natürlich die Fakten in einen neuen Interpretationszusammenhang eingeordnet. Und dieser ist das eigentlich spannende.
Warum fällt es uns medial erfahrenen Bürgern eigentlich immer noch so schwer, damit umzugehen? Wir wissen doch, daß wir im Prinzip von allen nur einseitig informiert werden. Das gilt für jede Fernsehdokumentation, für jeden Zeitungsartikel, das gilt für die öffentlich/rechtlichen Sender ebenso, wie für die Leitmedien FAZ und Südddeutsche und für die Kampagnenmedien Spiegel und Bild. In allen Fällen sind eben Menschen die Macher, und Menschen sind keine fehlerlosen, überirdischen Wissenden, sondern geleitet von ihren profanen, alltäglichen oder politischen Interessen.
Und so ist es auch bei dem von Vennecke oben gegebenen Link: Es handelt sich hier nicht um “sachliche Fehler”, sondern um die Interpretation der Dinge, die strittig ist.
Ich argumentiere immer sehr gerne auf Basis des IPCC-Berichtes und weiterer artverwandter eher wissenschaftlich orientierter Arbeiten. Weil ich eben nach dem Studium von weit mehr als 3000 Seiten entsprechenden Materials zu der Auffassung gekommen bin, daß die Standardinterpretation der Alarmisten nicht die einzige mögliche Interpretation dieser Berichte ist.
Man kann aus den Fakten eben eine völlig andere Politik ableiten. Man kann tatsächlich zu dem Schluß kommen, daß ein menschgemachter Klimawandel, selbst, wenn er existiert, keine Grundlage für eine bestimmte Politik der “Vermeidung” sein muß/darf/sollte. Man kann sogar zu dem Schluß kommen, daß eine solche Politik eher gefährlich und wenig nutzbringend sein wird.
Und das ist das schöne an solchen Filmen wie “Not Evil, Just Wrong”. Sie eröffnen einem breiten Publikum eine andere Sichtweise auf die Dinge, die mit den reinen Fakten ebensogut vereinbar ist, wie die orthodoxe, aber trotzdem völlig andere Maßnahmen, eine völlig andere Strategie begründet.
(Wobei ich den Titel des Films anders verstehe. Nämlich als Verkürzung von “[We are] not evil, [you are] just wrong.”)
Die Debatte, die fehlt und die in der veröffentlichten Meinung außerhalb des Internets gefürchtet wird, wie das Weihwasser duch den Teufel, ist eben die über die Frage: Muß man auf die wissenschaftlichen Erkenntnisse zwingend mit einer Politik der CO2-Vermeidung reagieren und ist eine solche Politik in jedem denkbaren Fall die beste Wahl?
Und die neue Dokumentation hat das Potential, daß diese Frage endlich, endlich im Bewußtsein breiterer Bevölkerungsschichten ankommt und damit endlich, endlich einmal richtig gestellt wird. Darum geht es hier und darum geht es auch den Machern. Zunächst.
Natürlich transportiert der Film auch eine Antwort auf diese Frage. Nämlich ein doppeltes Nein. Das ist legitim, denn dazu ist er auch gemacht.
Und drittens eröffnet der Film auch eine Diskussion an einer ganz anderen Front: Nämlich über die Rolle unserer Leitmedien, die merkwürdigerweise nicht dazu in der Lage sind, eine solche Debatte zu initiieren, zu moderieren und zu befeuern. Dabei ist das doch ihre Aufgabe. Sie sollen die politische Kaste überprüfen und kritisch begleiten und den Menschen die Augen dafür öffnen, welche Folgen politisches Handeln haben kann. Durch “Not Evil, Just Wrong” wird einmal mehr klar, daß die Leitmedien außerhalb des Internets diesem Anspruch nicht mehr nachkommen können oder wollen.
Wir leben tatsächlich in einer Welt, in der nicht vorstellbar ist, daß die BBC oder auch ARD/ZDF als Beispiele für den sog. “öffentlich/rechtlichen” Rundfunk solche Dokumentationen produzieren!
Darauf macht der Film auch aufmerksam. Und vielleicht ist dies noch vor der Frage nach der “richtigen” Klimapolitik die viel wichtigere.
Denn in einer solchen Welt will ich eigentlich nicht leben…