Das Ende des Versandhauses Quelle

Gruppe Die Linke: Nun ist es endgültig, das Traditionsversandhaus Quelle ist bankrott und wird abgewickelt. 9000 Arbeitsplätze stehen jetzt auf dem Spiel. Auch die StudiVZler machen sich Gedanken über die Zukunft der Mitarbeiter. Ein Kommentator fasst die Situation wie folgt zusammen: “Damit hat sich die CSU eigentlich ins eigene Fleisch

Gruppe Die Linke: Nun ist es endgültig, das Traditionsversandhaus Quelle ist bankrott und wird abgewickelt. 9000 Arbeitsplätze stehen jetzt auf dem Spiel. Auch die StudiVZler machen sich Gedanken über die Zukunft der Mitarbeiter.

Ein Kommentator fasst die Situation wie folgt zusammen: “Damit hat sich die CSU eigentlich ins eigene Fleisch geschnitten. Quelle war in der Franken-Metropole ein wichtiger Arbeitgeber.” Dem schließt sich auch ein weiterer Diskutant an und schreibt: “Schade, vorallem eine Katastrophe für die Beschäftigten. Die ehemalige Firmenleitung hat einfach versagt und anstatt umzustruktuieren und sich den Markt anzupassen, was die Bedürfnisse der Kunden angeht, sich immer schön das Geld in die Taschen gesteckt.”

Auch ein Dritter in der Diskussionsrunde bedauert den Niedergang des Hauses. Er sinniert: “Manchmal glaube ich, ‘an den Markt anpassen’ ist etwas zu kurzsichtig gedacht. Das Problem ist ja wohl eher, dass hier über Jahrzehnte in allen Branchen versucht wurde, Nachfrage für das Angebot zu generieren. Und jetzt hats Quelle erwischt. Weil Quelle kein Fachgeschäft ist, sondern alles mögliche raushaut. Das ist halt keine Nische, denn für alles mögliche gibts 278 Millionen Internetshops, die sich alle zusammen nur mühsam über Wasser halten – den Rest erledigt ebay…”

Nachdem einige von TV-Sendungen über die Mitarbeiter in Fürth geschrieben haben und andere auf das jahrelange Missmanagement schimpften, stellt sich für einen VZ-Nutzer jedoch die Frage, wie den Arbeitnehmern jetzt vor Ort geholfen werden kann. Er sagt: “Ich bin mal gespannt, was die Mitarbeiter jetzt machen. Sie sollten sich ein Beispiel an französischen Arbeitnehmern nehmen!”

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