“Bundesweiter Bildungsstreik geht weiter”

Gruppe Die Grünen: Noch allzu gut sind die Szenen aus dem vergangenen Juni in Erinnerung. Der Bildungsstreik hat in mehr als 100 deutschen Städten an die 270.000 Schülerinnen und Schüler, Studierende, Auszubildende, Lehrende und GewerkschafterInnehn auf die Straße getrieben. Ein StudiVZler macht nun darauf aufmerksam, dass das Ende der Fahnenstange

Gruppe Die Grünen: Noch allzu gut sind die Szenen aus dem vergangenen Juni in Erinnerung. Der Bildungsstreik hat in mehr als 100 deutschen Städten an die 270.000 Schülerinnen und Schüler, Studierende, Auszubildende, Lehrende und GewerkschafterInnehn auf die Straße getrieben. Ein StudiVZler macht nun darauf aufmerksam, dass das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht sei. Er schreibt: “Bildungsstreikaufruf für einen heißen Herbst”

Er gibt an dieser Stelle eine Meldung von bildungsstreik.net weiter, die nun erneut dazu aufruft, sich für die eigenen Rechte stark zu machen. “Wir bleiben bei unserer Kritik! Wir machen weiter!”, heißt es hierzu einleitend. Vom 17. November bis 10. Dezember sollen neue Aktionen im Rahmen des bundesweiten Bildungsstreiks auf die derzeitigen Missstände aufmerksam machen. Doch es soll noch weiter gehen. “Unsere Bewegung ist nicht auf die Bundesrepublik begrenzt, wir stellen den Bildungsstreik in einen internationalen Zusammenhang und solidarisieren uns mit ähnlichen Protestbewegungen in anderen Ländern. Als Auftakt für einen heißen Herbst beziehen wir uns deshalb auf die ‘Global Week of Action’ und rufen für den 17. November bundesweit zu Demonstrationen und Aktionen auf”, ist zu im Folgenden zu erfahren. Denn auch nach der Bundestagswahl sei es wichtig, die Diskussion nicht abebben zu lassen und weiterhin für konkrete Veränderungen zu kämpfen.

Weiterhin lauten die Forderungen deshalb:

“* selbstbestimmtes Lernen und Leben statt starrem Zeitrahmen, Leistungs- und Konkurrenzdruck
* freier Bildungszugang und Abschaffung von sämtlichen Bildungsgebühren wie Studien-, Ausbildungs- und Kitagebühren
* öffentliche Finanzierung des Bildungssystems ohne Einflussnahme der Wirtschaft u.a. auf Lehrinhalte, Studienstrukturen und Stellenvergabe
* Demokratisierung und Stärkung der Mit- und Selbstverwaltung in allen Bildungseinrichtungen”

Nach den Protesten gegen die Hochschulrektorenkonferenz in Leipzig, die am 24. November stattfindet, wollen die Organisatoren in einer bundesweiten Aktionswoche vom 30. November bis 6. Dezember diese Alternativen zum herrschenden Bildungssystem konkretisieren und auf regionalen Bildungsgipfeln zur Diskussion stellen.

Kommentare

Schreibe den ersten Kommentar für diesen Artikel.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*