Wie ein wärmender Schal umschließt die Sprache das Wohl und das Weh’ der Autorin und Nobelpreisträgerin Herta Müller. Sonst hätte sie die schlimme Zeit nicht überstanden. -
Es sind Geschichten, Prosagedichte wie gemalte Miniaturen, oft in märchenhafter Art dargebracht, zart oder traumhaft genau, teils traurig-wehmütig, teils pragmatisch zugreifend, manchmal ordentlich Farbe auftragend, oft von nomadenhafter Zartheit. -
Alles geschah inmitten unserer Zeit, in Europa, in Rumänien, als woanders die Demokratie blühte. Und ein bäuerlicher Wohltäter, ein Tyrann, schlau wie ein Jäger, wie ein Fuchs, wurde selbst zum Gejagten. Zuvor mussten Menschen viel aushalten und haben sich gegenseitig gedemütigt.
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