Gruppe Die Linke: “Und es gibt sie doch”, mag der ein oder andere Leser versucht sein leise vor sich hin zu flüstern, während er den Hinweis eines VZ-Nutzers in der Gruppe die Linke liest. Die “Initiative Vermögender für eine Vermögensabgabe” meldet sich zu Wort. Die StudiVZler honorieren den Vorstoß.
Bei der genannten Initiative handelt es sich um eine Gruppe Vermögender, die an die Politik appelliert, Reiche durch eine Vermögensabgabe stärker zu belasten. Der Kommentator erklärt hierzu: “Unsere Gruppe will ein Zeichen setzen, in der Finanz- und Wirtschaftskrise Vermögende wie sie selbst mehr an den finanziellen Kosten einer Bewältigung der Finanz- und Wirtschaftskrise zu beteiligen. Die Erlöse sollen gezielt in den ökologischen Umbau der Wirtschaft und im sozialen Bereich investiert werden.”
Sprachlos lässt das einen StudiVZler werden. “Schön, dass die sich mal wieder zu Wort gemeldet haben!”, meint ein anderer, während ein Dritter schreibt: “solche leute müssten mal in die politik”
Der Thread-Eröffner verweist in diesem Zusammenhang auf eine Reportage von Ingrid Müller-Münch aus der Frankfurter Rundschau. “Die anderen Reichen“, lautet der Titel des Beitrags, der den Leser in Richtung Berlin und direkt zu den Herren Dieter Lehmkul und Bruno Haas führt, die zwar ebenso wie die anderen 33 Mitglieder der Vereinigung “reich, aber nicht gierig sind”. Ihr Anliegen ist klar: “Sie fordern, alle Besitzer eines Vermögens von mehr als 500.000 Euro sollen in den Jahren 2009 und 2010 jeweils fünf Prozent an den Staat abführen. Mit den zusätzlichen Einnahmen dürften allerdings nicht einfach Haushaltslöcher gestopft werden. Es sollte zweckgebunden investiert werden, ‘in Bildung, um Hartz-IV-Sätze anzuheben, für ein ökologisches Konjunkturpaket, das Beschäftigung schafft.’”
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