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Wissenschaft + Klimawandel

1972 - Ein Klimawissenschaftler verursacht Eiszeitstimmung im Weißen Haus

Dienstag, den 10. November 2009 um 17:13 Uhr von Michael Krüger
George Kukla

Die Geschichte beginnt im Jahre 1972 mit einer wissenschaftlichen Konferenz, einem Schreiben an das Weiße Haus und endet in einem nationalen Klimaprogramm.

Schlüsselfigur dieser Geschichte ist George Kukla.

Zur Person

George Kukla, ein in der Tschechei geborener “Klimatologe”. Er war Mitglied der Tschechoslowakischen Akademie der Wissenschaften und ist emeritierter Professor für Klimatologie an der Columbia University und Forscher am Lamont-Doherty Earth Observatory. Er war einer der führenden und meist gefragten Klimaforscher seiner Zeit, hat zahlreiche Fachpublikationen vorzuweisen und wurde vielfach in der Presse zitiert. [1] [2] [3]

.

Die Konferenz der 42 Top-Forscher

Im Januar 1972 kamen Georg Kukla und Robert Matthews (Brown University) zu einer Konferenz in der Brown University in Providence/ Rode Island zusammen. Teilgenommen haben 42 der damaligen Top-Forscher aus Europa und Amerika. Diskussionsthema war “The Present Interglacial, How and When will it End?” (”Die aktuelle Warmzeit, wie und wann wird sie enden?”). Die Schlussfolgerungen wurden in zwei Veröffentlichungen von 1972 zusammengefasst. [4] [5]

Das Schreiben an das Weiße Haus

Die Hauptergebnisse der Konferenz teilen Kukla und Matthews dem Büro des US-Präsidenten Nixon im folgenden Schreiben vom 3. Dezember 1972 mit:



In dem Schreiben warnen Sie vor einer drohenden Eiszeit und deren Auswirkungen.

“Sehr geehrter Mr. Präsident:

In Bewusstsein, Ihrer tiefen Besorgnis über die Zukunft der Welt, fühlen wir uns verpflichtet, Sie über die Ergebnisse der wissenschaftlichen Konferenz zu informieren, die hier vor kurzem stattgefunden hat. Die Konferenz befasste sich mit den bisherigen und zukünftigen Veränderungen des Klimas, teilgenommen haben 42 Top-Forscher aus Amerika und Europa. Anliegend fügen wir die Schlussfolgerungen, welche bereits in SCIENCE erschienen sind und in Kürze in QUATERNARY RESEARCH erscheinen werden, bei.

Das wichtigste Ergebnis des Treffens war, dass eine globale Verschlechterung des Klimas, von der Größenordnung größer als alle bisher von den zivilisierten Menschheit erlebten, eine sehr reale Möglichkeit ist, die wohlmöglich sehr schnell eintreten kann.

Die Kühlung ist natürlichen Ursprungs und fällt in den Rang von Prozessen, welche die letzte Eiszeit verursacht haben. Dies ist ein überraschendes Ergebnis, welches vor allem auf die jüngsten Studien von Tiefsee-Sedimenten hervorgeht.

Die vorliegenden Daten erlauben bisher keine exakte Vorhersage bzgl. des Eintretens der vorhergesagten Entwicklung, noch eine Beurteilung der Beeinträchtigungen auf die Menschheit, durch den natürlichen Trend. Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass die Abkühlung, welche gerade auf der Nordhalbkugel im Gange ist, der Beginn der erwarteten Klimaumstellung ist. Die aktuelle Rate der Abkühlung scheint schnell genug von statten zu gehen, um eiszeitliche Temperaturen innerhalb eines Jahrhunderts mit sich zu bringen, bei Fortsetzung der gegenwärtigen Geschwindigkeit.

Die praktischen Konsequenzen, die sich daraus für die existierenden sozialen Systeme ergeben, sind unter anderem:

(1) Eine deutlich gesenkte Nahrungsmittelproduktion aufgrund der kürzeren Vegetationsperioden und einer veränderten Niederschlagsverteilung in den wichtigsten Getreideerzeugungsgebieten der Welt, mit Osteuropa und Zentralasien die als erste betroffen sein werden.

(2) Eine erhöhte Häufigkeit und ein stärkeres Auftreten von extremen Wetterereignissen und -anomalien, wie Überschwemmungen, Schneestürme, Tote durch Frostperioden, etc. …”

Die Folgen

Das Schreiben erregte reichlich Aufsehen.

Angesichts der “Getreidekrise” im Jahre 1972 und zahlreicher Wetterkapriolen, welche später auf den El Niño von 1972-1973 zurückgeführt wurden, herrschte eine kollektive Angstsituation, auch im Weißen Haus.

Das Weiße Haus nahm die Angelegenheit sehr ernst und leitete das Kukla-Matthews-Schreiben an das Amt für internationale wissenschaftliche und technische Angelegenheiten des State Departments weiter. (Bureau of International Scientific and Technological Affairs of the State Department). Das wiederum leitete das Schreiben an die höchst beauftragte, ressortübergreifende Stelle, das Interdepartmental Committee for Atmospheric Sciences (ICAS) weiter, um die Angelegenheit “zu überprüfen und geeignete Maßnahmen” einleiten zu können. Das ICAS stellte daraufhin ein Ad-hoc-Gremium zusammen, um auf das Schreiben zu antworten. Darin vertreten waren Dr. David M. Hirschfield ((Chair) Department of Agriculture), Mr. Joseph O. Fletcher (National Science Foundation), Dr. J. Murray Mitchell, Jr. (National Oceanic and Atmospheric Administration), Col. John S. Perry (Department of Defense).

Das folgende Jahr war ein besonders arbeitsreiches, da das Gremium Rat von Experten auf dem Gebiet einholte. Letztendlich kam man zu dem Schluss, dass das Thema von so einer übergeordneten Bedeutung ist, dass man ein nationales Klimaprogramm ins Leben rufen sollte, was dann letztendlich auch geschah.

Die ganze Geschichte ist hier nachzulesen [6] [7] [8] [9]

Der Initiator

George Kukla war der Meinung und ist es heute noch, dass allen Eiszeiten in der Erdgeschichte eine globale Erwärmung voraus ging und das globale Klima in Zyklen verläuft. Die langen Zyklen sind die Erdbahn abhängigen Milankovich-Zyklen. Ihr Zyklus von etwa 100.000 Jahren deckt sich gut mit der Periodizität der Eiszeiten. Zwischen den Eiszeiten liegen die sog. interglazialen Warmzeiten. Das Holozän ist nur eine weitere Warmzeit, das mehr als die Hälfte überschritten ist, sagt Kukla. Es wird aber noch einige Zeit dauern, bis das neue Eiszeitalter starten wird. Die kurzen Zyklen verlaufen im Abstand von 60 bis 80 Jahren, in der einen Hälfte geht es aufwärts und in der andren wieder abwärts. Diesbezüglich sollten wir beobachten, wie sich El Niño und La Niña, eine Temperaturanomalie im tropischen Opstpazifik, entwickeln werden. Er vertritt die Ansicht, dass die jüngste Erwärmung der Erde überwiegend natürlich ist und letztendlich in einer neuen Eiszeit enden wird. [9]

In einem Interview von 2007 sagt er [10]:

“Der Mensch ist nur für einen Teil der globalen Erwärmung verantwortlich, der überwiegende Teil ist natürlich.”

“Das Einzige, worüber man sich bei der globalen Erwärmung Sorgen machen sollte ist der Schaden, welcher durch die Sorge angerichtet werden kann. Warum sind einige Wissenschaftler besorgt? Vielleicht weil sie spüren, dass das Ende der Besorgnis ein Ende der Bezahlung bedeuten kann.”

Quellverzeichnis

[1] VIDEO: George Kukla in „The Weather Machine“ BBC 1974

[2] Newsweek, 28 April 1975, The Cooling World

[3] New York Times, 21 Mai 1975. Scientists Ask Why World Climate Is Changing; Major Cooling May Be Ahead

[4] Kukla, G. J., and R. K. Matthews, 1972, „When will the present interglacial end?,“ Science, 178:190-191

[5] G. Kukla, R.K. Matthews and J.M. Mitchell, Jr., The end of the present interglacial. Quaternary Research 2 (1972), pp. 261–269

[6] Origins of a ‘diagnostics climate center’. Robert W. Reeves and Daphne Gemmill

[7] Global Cooling and the Cold War – And a Chilly Beginning for the United States’ Climate Analysis Center? Robert W. Reeves, Daphne Gemmill, Robert E. Livezey, and James Laver. U.S. National Oceanic and Atmospheric Administration, National Weather Service

[8] The Deniers, Part XXVII: Forget warming – beware the new ice age. Lawrence Solomon, 15 Jun 2007

[9] klimanews. Der Globale-Cooling-Konsens der 1970er Jahre, alles nur ein Mythos?

[10] Gelf magazine, April 24, 2007. An Unrepentant Prognosticator. Climatologist George Kukla still believes an ice age is likely.

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64 Reaktionen zu “1972 - Ein Klimawissenschaftler verursacht Eiszeitstimmung im Weißen Haus”

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  1. Hans-Heinrich Willberg

    am 10. November 2009 um 18:07 Uhr | Link | Kommentar melden

    Danke Herr Krüger, wieder ein Superartikel und eine klare Ansage gegen die Alarmisten!
    Zuviele Arbeitsplätze sind gefährdet bei den vielen 1000 “Wissenschaftlern”, wenn die Katastrophenmeldungen nachlassen.
    Deshalb wird die AGW-Panikglocke geschlagen, bis der Klöppel anfriert.
    Nicht zu vergessen welche künftige Co2-Steuerquelle versiegen würde, wenn die AGW-Blase endlich platzt. Deshalb drängen die Politiker: Es muss jetzt gehandelt werden! Sonst begreift die Mehrheit der Wähler, dass AGW nur ein Fake ist!
    Weiter so! Stetes sticheln läßt den Klimaballon platzen!
    Kopenhagen muss ein Misserfolg werden!
    Das sind wir der demokratischen Freiheit schuldig!
    Argumente haben die Goreindiander sowieso keine, sonst hätten sie die Chance ergriffen, und den Nachweis gebracht, dass Co2 ein Klimakiller ist. Diesen Beweis können sie nicht erbringen und deshalb reiten sie nur Verbalattacken und die wirken inzwischen lächerlich und dümmlich!

  2. Krishna Gans

    am 10. November 2009 um 18:25 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Michael Krüger
    Immer wieder Rentner, Pensionäre, emeritierte Professoren, die in ihrer Senilität jeden Quatsch glauben - hast Du nichts aktuelleres auf Lager ??
    Spaß beiseite.
    Es scheint so zu sein, daß einige heute aktive “selbsternante” Klima”wissenschaftler” an der Uni entweder nicht aufgepasst haben, das falsche Fach gewählt haben, oder schlicht und ergreifend nichts oder schlecht gelernt zu haben.
    [ich mußte das oben mal hervorheben, bevor so ein vollhorstiger Klimatist meint, ich würde wieder alle Wissenschaftler beleidigen und was da sonst immer für eine laue Luft kommt]

  3. Michael Meinel

    am 10. November 2009 um 18:30 Uhr | Link | Kommentar melden

    Dieser Übergang von einer Erwärmungsphase über erhöhte Niederschläge in den Polarregionen zu einer Eiszeit wird in der aktuellen Klimaforschung als Treibhaus-Eiszeit bezeichnet und ist einer der möglichen Kipppunkte.

    Schon vor etwa 10 Jahren wurde in einer Populärwissenschaftlichen Zeitschrift darüber berichtet, dass George Kukla in den nächsten fünftausend Jahren in etwa dieses Szenario erwartet, dass aufgrund der erhöhten Niederschläge in den Polarregionen die dortigen Eismassen ständig zunehmen und dies zu einem Absinken des Meeresspiegels führt. Irgendwann würde sich dann das Eis bis in unsere Breiten ausbreiten und eine neue Eiszeit hätte somit begonnen.
    Prof. George Kukla: “So weit wir wissen, hat sich das in der Vergangenheit immer genau so zugetragen und es gibt keinen Grund zu der Annahme, das sich daran irgendetwas ändert.”

    Über aktuelle Forschungen zu diesem abrupten Übergang des Erdklimas in eine kühlere Phase mit Eiskappen an den Polen berichtete jüngst scinexx:
    http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-8758-2008-09-02.html

  4. bennedict III

    am 10. November 2009 um 18:47 Uhr | Link | Kommentar melden

    @MM
    Ich hab es geahnt, dass die Strolche aus Potsdam uns die Abkühlung als Zeichen der “Menschgemachten Globalen Erwärmung” (die erst wenn Herr R. seine Pension kassiert weiter geht) verkaufen werden.

    Hoffentlich wacht die Gesellschaft mal langsam auf.

  5. Michael Krüger

    am 10. November 2009 um 22:00 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Meinel

    Das ist natürlich auch eine Alternative. AGW löst eine Eiszeit aus. Vielleicht sollte das IPCC dazu auch Klimaprojektionen erstellen.

    “Treibhaus-Eiszeit”, damit ist wieder das Weltbild des AGW bzw. AGColling hergestellt. Der Mensch muss ja schuld sein.

  6. Krishna Gans

    am 10. November 2009 um 23:40 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Michael Meinel

    und ist einer der möglichen Kipppunkte.

    Ein “gesicherter” Kippunkt (alter Duden) ist immer dann garantiert, wenn so ein Posting wie eben dieses von Ihnen auf meinem Monitor erscheint:
    Ich kipp’ dann immer beinahe um vor Lachen !

  7. Krishna Gans

    am 10. November 2009 um 23:54 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Michael Meinel
    Aus ihrem “scinexx” Link

    Das Erdklima ging plötzlich und unumkehrbar [s.u.] in eine kühlere Phase mit Eiskappen an den Polen über. Dieser Übergang wird als Treibhaus-Eiszeit-Übergang bezeichnet.

    Den Sie so zu erklären versuchen:

    ,
    Dieser Übergang von einer Erwärmungsphase über erhöhte Niederschläge in den Polarregionen zu einer Eiszeit wird in der aktuellen Klimaforschung als Treibhaus-Eiszeit bezeichnet und ist einer der möglichen Kipppunkte.
    …dass aufgrund der erhöhten Niederschläge in den Polarregionen die dortigen Eismassen ständig zunehmen

    Entweder sie sind da, dann könnten sie was verstärken, oder sie sind nicht da und müssen sich “aus dem Nichts” ohne vorheriges Eis.
    Irgendwo beißt sich die Katze in den Schwanz, bzw. würde es gerne, klappt aber nicht, weil sie weder Zähne noch einen Schwanz hat. Soll heißen Herr Meinel, Ihr Elaborat paßt hinten und vorne nicht.

    “Unumkehrbar” ist auch so ein dahingeschmissener Schmarren von denen, die seit Jahren die “eisfreien Pole” beschreien, “Klimatologen” und Angsttrompeter, oder bejubeln, Ökonomen und Ölbohrer.

  8. Krishna Gans

    am 10. November 2009 um 23:56 Uhr | Link | Kommentar melden

    Korrektur:
    dem Nichts” ohne vorheriges Eis entwickeln

  9. Thorsten

    am 11. November 2009 um 01:18 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Michael Krüger

    Ist Ihnen bekannt, dass George Kukla einer der wenigen Wissenschaftler war, die Anfang der 70-er Jahre eine globale Abkühlung (Eiszzeit) voraussagten?

    Dr. George Kukla, a research scientist with the Lamont-Doherty Earth Observatory at Earth Observatory der Columbia University. Believed in global cooling in the 70’s.

    http://directory.ei.columbia.edu/displayuser.php?userid=453

    Genau über diese Wissenschaftler macht Ihr Euch doch bei jeder Gelegenheit lustig. Jetzt auf einmal sind sie gut genug, um klimaskeptische Positionen zu vertreten.

    Die letzten wissenschaftlichen Publikationen, in denen neben anderen Autoren auch George Kukla auftaucht, liegen zudem fast 20 Jahre zurück. Damals stand die Klimaforschung noch vergleichsweise in den Kinderschuhen.

  10. Günther Vennecke

    am 11. November 2009 um 06:44 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Gans,

    “Immer wieder Rentner, Pensionäre, emeritierte Professoren, die in ihrer Senilität jeden Quatsch glauben - hast Du nichts aktuelleres auf Lager ??
    Spaß beiseite.”

    Wieso Spaß? Das entspricht doch genau der Faktenlage. Wie viele von den “Wissenschaftlern” unter den AGW-Zynikern sind denn nicht pensioniert und emiritiert?

    “Es scheint so zu sein, daß einige heute aktive “selbsternante” Klima”wissenschaftler” an der Uni entweder nicht aufgepasst haben, das falsche Fach gewählt haben, oder schlicht und ergreifend nichts oder schlecht gelernt zu haben.”

    Es scheint? Nein, es ist so! Eine perfekte Beschreibung der AGW-Zyniker.

    Fazit: Narrenmund tut Wahrheit kund.

  11. Günther Vennecke

    am 11. November 2009 um 07:07 Uhr | Link | Kommentar melden

    Warum wird hier über Kipppunkte gestritten, der Begriff ist doch schon eindeutig definiert:

    Ein Kipp-Punkt ist der Zeitpunkt, zu dem eine der vielen Kippschen Thesen wegen erwiesenen Unfugs in sich zusammenbricht, also in der Regel innerhalb von 2 Stunden nach Veröffentlichung.

    Nach zwei bis drei weiteren Artikeln von Krüger kann dann auch der Krüger-Punkt definiert werden. Im Augenblock stehen die Chancen ganz gut, dass er den Kipp-Punkt noch unterbietet.

  12. Günther Vennecke

    am 11. November 2009 um 07:09 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Krüger,

    bestechende Logik! EIN Wissenschaftler äußert eine Hypothese und nur, weil sie den AGW-Zynikern ins Konzept passt, wird sie gleich zur ehernen Wahrheit erhoben.

    Was sagt denn die aktuelle Forschung zu den Thesen von Kukla?

  13. Michael Meinel

    am 11. November 2009 um 07:20 Uhr | Link | Kommentar melden

    Herr Gans,

    das was Sie gerade oben beschrieben haben, ist genau die These von Herrn Professor George Kukla, die er bis zu seinem Ende vertreten hat. Wie dieser Übergang von einer Erwärmungsphase über erhöhte Niederschläge in den Polarregionen zu einer neuen Eiszeit genau funktioniert, welche Mechanismen daran beteiligt sind, daran forschten Wissenschaftler seit geraumer Zeit, um die Thesen von Herrn Kukla zu beweisen.

    Und nun, wo diese etwas besser verstanden sind, soll die These plötzlich falsch sein? Wie sagte Herr Kukla: “Der Mensch ist nur für einen Teil der globalen Erwärmung verantwortlich, der überwiegende Teil ist natürlich.” Und der natürliche Treibhauseffekt zusammen mit unterschiedlichen Sonneneinstrahlung aufgrund der Erdbahnparameter bedingt nun einmal den allergrößten Teil der Veränderungen des Klimas über die Jahrtausende bis hin zu Eiszeiten und innerhalb dieser Kalt- und Warmzeiten, dazu einen extrem unterschiedlichen Meeresspiegel, alles Dinge an die wir mit unserem derzeitigen Städten, Anbaumethoden u.v.m. nicht angepasst sind.

    Tja, und jetzt kann man sich noch um die zentrale Aussage von Herrn Kukla streiten: “Der Mensch ist nur für einen Teil der globalen Erwärmung verantwortlich, der überwiegende Teil ist natürlich.” Er und beispielsweise Herr von Storch meinen, dass dieser “Teil” der Beitrag des Menschen quasi vernachlässigbar ist. Deshalb gibt es für beide trotzdem all die klimatischen Effekte. Für Herrn von Storch sind Anpassungen an einen höheren Meeresspiegel, an Sturmfluten usw. nötig. Er findet es aber nicht gut, dies zu dramatisieren. Die Entscheidungsträger zum Handeln zu bringen, reicht mit hanseatisch nüchterner Überzeugungsarbeit.

    Wenn die Vertreter dieser gelassenen Fraktion recht haben, dauert es nicht Jahrzehnte, sondern Jahrhunderte die wir Zeit haben, uns an die Klimaveränderungen anzupassen. Wenn wir Pech haben und einige der Kipppunkte bewirken eine abrupte Klimaveränderung, wie Sie sie Herr Gans ja auch schon beschrieben haben, dann kann es so gehen, wie schon in der frühen Menschheitsgeschichte: Plötzlich fehlen alle Lebensgrundlagen und eine hochstehende Kultur verschwindet. Für den einzelnen Menschen eine Katastrophe, die Menschheit wird dennoch aber weiter bestehen.

  14. Thorsten

    am 11. November 2009 um 08:24 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Michael Krüger

    George Kukla “glänzte” als einer der wenigen Wissenschaftler in den 70-er Jahren mit gleich 2 Publikationen, die eine Abkühlung der Erdatmosphäre voraussagten, also genau die Auffassung vertreten, über die sie sich heute lustig machen und die sie heute der Klimawissenschaft fälschlicherweise pauschal vorwerfen!

    http://www.wmconnolley.org.uk/sci/iceage/

    Wenn er damals mit seiner Meinung schon falsch lag, warum sollte er heute mit seinen Thesen richtiger liegen? Seit damals hat er ja nahezu keine Klimaforschung mehr betrieben, keine Publikationen mehr veröffentlicht.

  15. Hans-Heinrich Willberg

    am 11. November 2009 um 10:02 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Meinel

    “Kippunkt - Treibhauseiszeit” durch AGW!? Ich glaub ich träum! Ihre Worthülsen klingen ja ganz nett, aber glauben Sie selbst an den Inhalt, den Sie da von sich geben.
    Die Erde hat Fieber - der Mensch ist schuld!
    Die Erde erfriert - der Mensch ist schuld!
    Das ist Schwachsinn im Großformat! Genauso wie Moib Latif, der jetzt plötzlich erkennt: die nächsten 20 Jahre wird es kälter, aber dann kommt die “heiße Hölle”.
    Ihre Aussage ist der klare Beweis, dass der Einfluss von Co2 auf das Klima von untergeordneter Bedeutung ist.

  16. Günther Vennecke

    am 11. November 2009 um 10:05 Uhr | Link | Kommentar melden

    Hat jemand eine Quelle, wo man sich den ganzen BBC-Streifen “The Weather Machine” ansehen kann?

    Die Tatsache, dass auf Youtube nur ein 47-Sekunden-Ausschnitt existiert, lässt stark darauf schließen, dass es sich hierbei um “quote-mining” handelt,d. h., es wurde gabnz gezielt ein bestimmter Abschnitt herausgesucht und so gekürzt, dass der gewünschte Eindruck entsteht.

    Diese Praxis wird gerne von den Verschwörungstheoretikern benutzt und folgerichtig haben auch Kipp und Krüger (siehe unten) wiederholt davon Gebrauch gemacht.

    Die Verwendung dieses Tricks ist immer ein untrügliches Zeichen dafür, dass derjenige, der ihn anwendet, genau weiß, dass er unhaltbaren Unfug behauptet.

    Deshalb ergibt sich zwangsläufig die Frage, ob das nicht auch diesemal der Fall ist.

    Krüger selbst gibt ein weiteres Beispiel in der Anwendung dieses Tricks, wenn er aus der Website Gelf Magazione zitiert. Er greift gezielt zwei Sätze heraus, in denen Kukla ihm recht zugeben scheint. Was er aber natürlich wieder unterschägt, ist eine solche Äußerung Kuklas:

    “It [Earth’s temperature] proceeds in up and down cycles, but the general trend is up, no doubt about it.”

    Damit straft auch Kukla alle die lügen - allen voran R.Kipp - die laufend etwas von der globalen Abkühlung faseln.

    Und noch etwas, was sich interessanterweise aus dieser Quelle ergibt, was Krüger aber offensichtlich “übersieht”: Die These von der angeblichen Diskussion um die “Gloable Abkühluing” in den 70ern ist ein reiner Mythos!

    Ich würde wieder einmal sagen, dass der Krügersche Artikel ein weiteres Eigentor der AGW-Zyniker ist. Ach ja, und übrigens die “Erholung” der Meereisbedeckung will auch nicht so recht vorankommen, nicht wahr, Herr Kipp?

    Ergänzung zu Kukla:
    http://climateboy.blogspot.com/2009/05/stubbornness-is-function-of-age.html

  17. Michael Krüger

    am 11. November 2009 um 11:27 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Vennecke

    Lieber Herr Potratz, Sie sagen

    “Die Tatsache, dass auf Youtube nur ein 47-Sekunden-Ausschnitt existiert, lässt stark darauf schließen, dass es sich hierbei um “quote-mining” handelt,d. h., es wurde gabnz gezielt ein bestimmter Abschnitt herausgesucht und so gekürzt, dass der gewünschte Eindruck entsteht.”

    Der Ausschnitt stammt aus diesem Video

    http://www.youtube.com/watch?v=4GshAUZteZc

    Er wurde so im BBC gezeigt.

    Sie zitieren

    ““It [Earth’s temperature] proceeds in up and down cycles, but the general trend is up, no doubt about it.””

    Schon vergessen?

    George Kukla war der Meinung und ist es heute noch, dass allen Eiszeiten in der Erdgeschichte eine globale Erwärmung voraus ging und das globale Klima in Zyklen verläuft… Er vertritt die Ansicht, dass die jüngste Erwärmung der Erde überwiegend natürlich ist und letztendlich in einer neuen Eiszeit enden wird.

    Frei nach Reid Bryson: “Wir kommen seit 300 Jahren aus der Kleinen Eiszeit”.

    Sie sagen

    “Und noch etwas, was sich interessanterweise aus dieser Quelle ergibt, was Krüger aber offensichtlich “übersieht”: Die These von der angeblichen Diskussion um die “Gloable Abkühluing” in den 70ern ist ein reiner Mythos!”

    Wie kommen Sie darauf? Nicht nur das Weiße Haus hat ein nationales Klimaprogramm ins Leben gerufen, auch die CIA hat Berichte bzgl. einer drohenden Eiszeit erstellt. Zuvor haben sich 42 der Top-Forscher getroffen und das Thema diskutiert.

  18. Michael Krüger

    am 11. November 2009 um 11:40 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten

    Sie sagen

    “Die letzten wissenschaftlichen Publikationen, in denen neben anderen Autoren auch George Kukla auftaucht, liegen zudem fast 20 Jahre zurück. Damals stand die Klimaforschung noch vergleichsweise in den Kinderschuhen.”

    Hmm, mal kurz nachgeschaut

    “In a paper drawn from that symposium and solicited by Science for its 11 February 2000 issue, Lamont-Doherty paleoclimatologist George Kukla argues that a currently popular interpretation of Holocene climate as uniquely benign is both mistaken and misleading.”

    Diese wissenschaftliche Publikation ist keine 10 Jahre her. Kukla ist immer noch als Wissenschaftler aktiv.

  19. Michael Krüger

    am 11. November 2009 um 11:55 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Meinel

    George Kukla sagt:

    “Es ist denkbar, dass der Treibhauseffekt auch den Übergang zu eiszeitlichen Bedingungen beschleunigen könnte durch eine Verschärfung der polaren / äquatorialen Temperaturdifferenz und einer Erhöhung des Wasser-Transports polwärts.”

    Das bedeutet, mehr Wasserdampf wird zu den Polen transportiert und geht dort als Schnee nieder. Da in weiten Teilen der Polargebiete die Temperatur unter 0°C liegt schmilzt das Eis nicht weg. Dieser reflektiert zudem einen Großteil des einfallenden Sonnenlichtes.

    Diese Theorie deckt sich übrigens mit den derzeit wachsenden Eisschilden in Zentralgrönland und in Teilen der Antarktis.

    http://www.cbc.ca/gfx/images/news/photos/2009/09/23/ice-sheet-melting.jpg

    Und was bedeutet das für den Meeresspiegelanstieg?

  20. Michael Krüger

    am 11. November 2009 um 12:03 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten

    Hier das Kukla-SCIENCE-Paper von 2000

    http://www.sciencemag.org/cgi/content/summary/287/5455/987

  21. Krishna Gans

    am 11. November 2009 um 12:04 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten
    Über wen “wir” uns warum “lustig” machen (machen wir daß ?) hast Du offensichtlich nicht verstanden.
    Wenn man sich lustig machen kann ist es einerseits jemand, der heute den AGW vehement vertritt und so tut, als hätte er früher das Wort “die kommende Eiszeit nie benutzt” oder andererseits über solche Typen wie Vennecke, die behaupten:

    Die These von der angeblichen Diskussion um die “Gloable Abkühluing” in den 70ern ist ein reiner Mythos!

    .
    Als was man das bezeichnen soll, überlasse ich dem werten Leser, wird wohl eher auf Vennecke nicht positiv zurückfallen.
    Nebenbei, wie er selbst mit Zitaten umgeht steht ja hier beschrieben:

    Tut mir leid, aber zitieren kann man grundsätzlich nur in Auszügen, sonst wäre es ja ein Nachdruck.

    http://www.readers-edition.de/2009/11/02/lord-christopher-monckton-fordert-al-gore-zur-oeffentlichen-debatte/#comment-338296
    Schön, daß er dazu auch noch eine größere Abhandlung schreibt….
    ;.)

  22. Krishna Gans

    am 11. November 2009 um 12:09 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Michael Meinel

    das was Sie gerade oben beschrieben haben, ist genau die These von Herrn Professor George Kukla, die er bis zu seinem Ende vertreten hat. Wie dieser Übergang von einer Erwärmungsphase über erhöhte Niederschläge in den Polarregionen zu einer neuen Eiszeit genau funktioniert, welche Mechanismen daran beteiligt sind, daran forschten Wissenschaftler seit geraumer Zeit, um die Thesen von Herrn Kukla zu beweisen.

    Ich hatte Sie auf den Widerspruch hingewiesen, auf den Sie gerade wieder hinweisen: n e u e Eiszeit.
    Aber bevor es die ” e r s t e Vereisung” der Pole gab, war ja eben nichts da, wo etwas “zunehmen” könnte.
    Und Niederschlagsfrei wird es an den Polen kaum gewesen sein vorher, oder ?

  23. 1972 – Ein Klimawissenschaftler verursacht Eiszeitstimmung im Weißen Haus « klimanews

    am 11. November 2009 um 12:27 Uhr | Link | Kommentar melden

    […] Hinterlasse einen Kommentar » Gastbeitrag von Michael Krüger Auch erschienen bei Readers Edition Dienstag, den 10. November 2009 um 17:13 Uhr von Michael Krüger George Kukla […]

  24. Michael Krüger

    am 11. November 2009 um 12:42 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Meinel

    Dazu hat übrigens auch Heinrich Miller Stellung bezogen.

    “Das klingt zunächst zwar paradox. Aber die Antarktis ist sehr kalt, und selbst bei einer Erwärmung in der Antarktis wird sie immer noch sehr kalt bleiben, so dass das Eis dort nicht in größerem Ausmaß schmelzen wird. Andererseits wird wärmere Luft in die südliche Polarregion gelangen, und die kann mehr Feuchtigkeit transportieren. Es wird folglich mehr Niederschlag geben, der dort als Schnee fällt und in der Region verbleibt. Also nach den von uns berechneten Szenarien kommen wir zu dem Schluss, dass Veränderungen der großen Eismassen keinen Beitrag zu einem Meeresspiegelanstieg leisten werden.”

    http://www.polarjahr.de/Interview-mit-Prof-Dr-Miller.240+M52087573ab0.0.html

  25. Stefan P

    am 11. November 2009 um 12:49 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Günther Vennecke

    …Die These von der angeblichen Diskussion um die “Gloable Abkühluing” in den 70ern ist ein reiner Mythos!…

    Das wird immer gerne von AGWisten behauptet, die zu dieser Zeit entweder noch die Windeln benetzten oder deren ‘CO2-Fußabdruck’ noch mit NULL beschrieben werden kann (vermutlich Thorsten)

    De Diskussionen über eine angeblich heranziehende Eiszeit war sehr präsent, wurde überall geführt, auch in den wenigen TV-Kanälen, in Radiosendungen und auf jeder Party und in Zeitung. Nicht anders wie jetzt der und angeblich demnächst ereilende Hitzschlag.

    Doch die ‘Eiszeitdiskussion’ verlor schlagartig an Interesse nicht wegen der aufkommenden gegenteiligen Dooms-Day-Variante, sondern wegen der Ölkrise. Wer 1973 schon einen Führerschein hatte wird sich gut daran erinnern und auch an die ‘Eiszeitdiskussionen’ Wer allerdings damals noch übte mit Förmchen um sich zu werfen und es heute immer noch tut (wie Sie zum Beispiel) hat davon natürlich keine Ahnung.

  26. Michael Meinel

    am 11. November 2009 um 12:53 Uhr | Link | Kommentar melden

    Richtig Herr Krüger,

    genau diese These von Herrn Kukla, die Sie oben zitieren, hatte ich wieder gegeben, in der er als Vorlauf vor dem Entstehen einer neuen Eiszeit diesen Mechanismus beschreibt, welcher wiederum in der Forschungsarbeit laut dem Scinexx-Artikel nun als bestätigt beschrieben wurde.

    Bei einem fortschreiten dieses Effektes könnte als, wie Herr Professor George Kulka sagte die Erwärmungsphase in den nächsten 5.000 Jahre durchaus kippen und in eine neue Eiszeit münden.

    Merkwürdig erscheint mir nur, warum nun beispielsweise Herr Gans diese These erst begrüßt, dann bestreitet. Wie ja auch die Abkühlungsthese, die von einigen Medien damals zu Horrorszenarien aufgeblasen wurde (auf den Wissenschaftsseiten seriöser Medien aber durchaus richtig wieder gegeben), ja als Widerspruch zu der Treibhaustheorie gerne ins Feld geführt wurde, nun aber plötzlich wieder nicht so stimmen soll. Vielleicht liegt es daran, dass diese Komplexität der Klimamechanismen zwar von den Klimaforschern, aber nicht von den meisten Kritikern der Forschung gesehen und verstanden wird.

  27. Michael Krüger

    am 11. November 2009 um 12:59 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Vennecke

    Sie sagen

    “Ergänzung zu Kukla:
    http://climateboy.blogspot.com/2009/05/stubbornness-is-function-of-age.html

    Deshalb wurde Kukla vermutlich von der EGU ausgezeichnet und hoch dekoriert?

    http://www.egu.eu/awards-medals/award/milutin_milankovic/medalist/105.html

  28. Michael Krüger

    am 11. November 2009 um 13:09 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Meinel

    Sie sagen

    “Vielleicht liegt es daran, dass diese Komplexität der Klimamechanismen zwar von den Klimaforschern, aber nicht von den meisten Kritikern der Forschung gesehen und verstanden wird.”

    Das mag ich doch sehr bezweifeln.

    Vielleicht sollte das IPCC dazu auch Klimaprojektionen erstellen.

    Das ist aufgrund der Komplexität der Klimamechanismen aber nicht möglich.

    Siehe z.B. die Prognosen zum Meeresspiegelanstieg aufgrund der polaren Eisschmelze. Das ist nicht zu quantifizieren. Nicht ohne Grund gibt das IPCC keine Prognosen ab. Alles reine Spekulation. Auch für die Experten.

    Es wird sich im Lande der “Was wäre wenn”-Spekulationen bewegt. Die Klimamechanismen sind noch zu wenig verstanden, um zuverlässige Einschätzungen abgeben zu können, wie die aktuelle Diskussion zeigt.

    http://www.tagesspiegel.de/magazin/wissen/art304,2945886

  29. Michael Krüger

    am 11. November 2009 um 13:22 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Meinel

    “Vielleicht liegt es daran, dass diese Komplexität der Klimamechanismen zwar von den Klimaforschern, aber nicht von den meisten Kritikern der Forschung gesehen und verstanden wird.”

    Hmm, mal nachgeschaut

    http://www.scinexx.de/dossier-detail-30-15.html

  30. Michael Krüger

    am 11. November 2009 um 13:25 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Meinel

    Oder brandaktuell

    Die Tagung „Klima im System Erde – Antworten und Fragen aus den Geowissenschaften“ lieferte nämlich kaum Antworten, dafür umso mehr Fragen sowie heftige Kritik an der politischen Fokussierung auf die Reduktion des Kohlendioxid(CO2)-Ausstoßes. So warf Reinhard Hüttl vom Geoforschungszentrum Potsdam den Klimaforschern mehr oder weniger deutlich Alarmismus vor…

    Viele Zusammenhänge im Klimageschehen seien noch nicht wissenschaftlich verstanden, natürliche Faktoren müssten stärker berücksichtigt werden, hieß es auf der Konferenz, die auch von der Alfred-Wegener-Stiftung Bremerhaven und der Senckenberg-Gesellschaft für Naturforschung in Frankfurt/Main unterstützt wurde. Den Zuhörern wurden Plattentektonik, Landhebungen nach der Eiszeit, kosmische Strahlung, ja selbst das Erdmagnetfeld als klimarelevant dargestellt.

  31. Krishna Gans

    am 11. November 2009 um 14:10 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Michael Meinel
    Weder begrüße noch bestreite ich irgendwas in meinen 2 Postings oben, ich weise auf einen von Ihnen formulierten Widerspruch hin.

  32. Stefan P

    am 11. November 2009 um 14:11 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Michael Krüger

    ….Mensch Krüger, so verstehen Sie doch. Plattentektonik und die resultierenden Vulkanaktivitäten sind eine klare Folge des AGW. Schwindet das Eis, verringert sich der Druck auf diese Platten, sie heben sich und das ganze Zeug drunter spritzt nach oben wie wenn man eine Sektflasche schüttelt und dann entkorkt.

    Das ist kein Witz, daß haben britische Wissenschaftler festgestellt und wie wir wissen, sind die Engländer überall führend, sei es nun die Autoindustrie oder bei Fish ‘n Chips.

    ;-))

    http://www.klimawandel.de/Klimawandel-und-globale-Erwaermung/Schmelzendes-Eis-koennte-Vulkanaktivitaet-steigern.html

  33. Michael Meinel

    am 11. November 2009 um 14:16 Uhr | Link | Kommentar melden

    Herr KRüger,

    offenbar ist es nicht nur Herrn Kipp, der diese Thema resp. das Interview hierzu ansprach, sondern auch Ihnen entgangen, dass die drei Geoinstitute nicht ganz das sagen und zum Ziel haben, was Sie sich wünschen. Herr Eng freute sich schon vor einigen Tagen mit folgenden Worten: “> Drei große Geoinstitute reden mal Tacheles, ich sehe bei weitem noch kein Konsens.
    Ja meine Herren Meinel/Vennecke/Thorsten……..wenn man nur den Scharlatanen hinterherhechelt verliert man den Blick für die Wirklichkeit.

    Ich habe Ihn daraufhin zuerst gefragt, was für eine merkwürdige Vorstellung er von Wirklichkeit und Wissenschaft habe, wenn er bei diesem Zeitungsinterview von “Tachelesreden dreier große Geoinstitute” rede. Zum anderen, dürften beide Herren sicherlich wiederholt festgestellt haben, dass ich oft und regelmäßig auf die aktuelle Klimaforschung zumindest vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (Aktuelles: http://www.awi.de/de/aktuelles_und_presse/ ) und vom Deutschen Geoforschungszentrum GFZ in Potsdam (Aktuelles: http://www.gfz-potsdam.de/portal/-;jsessionid=5A5FCC27BACF72E21B0C1BDF954E06A6 ) verwiesen habe.

    Das Thesenpapier dieser drei Institute, das Anlass zu dem inzwischen gerne zitierten Interview gab http://www.gfz-potsdam.de/portal/-?$part=CmsPart&$event=display&docId=3686749&cP=GFZ.content.detail
    gehört zu einer ganzen Reihe mit denen sich die einzelnen Institute mit ihrem aktuellen Forschungsstand gerade i Vorfeld zu “Kopenhagen” in Erinnerung bringen und positionieren:
    “Es steht außer Zweifel, dass der Mensch zur Klimaänderung beiträgt. Die Gewissheit jedoch, dass wir im Wesentlichen durch Maßnahmen gegen die Treibhausgasemissionen den Temperaturanstieg auf zwei Grad eingrenzen können, ist aus wissenschaftlicher Sicht eine offene Frage. Das darf uns nicht am Handeln hindern. Das darf uns aber auch nicht daran hindern, den unvollständigen Forschungsstand zu benennen.
    Maßnahmen zur Reduktion der Treibhausgasemissionen sind unumgänglich. Unsere Forschungseinrichtungen untersuchen daher mögliche Strategien zur Minderung der Effekte des Klimawandels auf uns und unsere Umwelt. Dabei geht es auch um regionalspezifische Anpassungskonzepte. Wir wissen aber auch, wie komplex das Klima wirkt. Das System Erde besteht aus einer Vielzahl von Teilsystemen. Das Klima ist eines dieser Teilsysteme, auf das Prozesse in Atmosphäre, Hydrosphäre, Geosphäre, Biosphäre und Anthroposphäre einwirken. Unsere Forschungen geben uns ständig neue und überraschende Einsichten in diese Prozesse und ihre verzweigten Wechselwirkungen.”

    Dieses Thesenpapier beschreibt in außerordentlich hervorragender Weise welche Mechanismen verstanden sind, welche nur teilweise oder noch gar nicht. Es gibt sicher keinen vollständigen Überblick über den gesamten Forschungsstand, aber einen guten Einblick. Allein das, was diese drei Institute benennen, müsste hire einige zum Nachdenken bringen, die genau diese Mechanismen und resultierenden Probleme bestreiten.

    Ich möchte jetzt nicht hier zuviel einzelne Aspekte herausgreifen, sondern allen empfehlen, besser das ganze Thesenpapier zu lesen.

    Zum Abschluss möchte ich aber noch zwei Passagen zitieren, die die Komplexität des Themas gut beschreiben:
    “ Ungeachtet der Tatsache, dass eine Begrenzung der globalen Erwärmung auf zwei Grad politisch sinnvoll erscheint, ist die Bedeutung der „Zwei-Grad-Grenze“ in der Dynamik des Klimasystems wissenschaftlich keinesfalls umfassend verstanden. Die Fokussierung auf die „Zwei-Grad-Grenze“ kann eine falsche Sicherheit vorgaukeln, denn tatsächlich mögen ganz andere, auch niedrigere Tipping-Points wichtiger sein. Auf den diesbezüglichen Forschungsbedarf wurde bereits hingewiesen. […]
    Angesichts der dargestellten Sachlage und in Anbetracht der laufenden Aktivitäten anderer Nationen sehen wir die Notwendigkeit für eine nationale Initiative der Klima- und Klimafolgenforschung sowie der Mitigations- und Adaptationsmaßnahmen, die den System-Charakter des Klimawandels in den Vordergrund stellt.”

    Zur Erdsystemanalyse: http://www.gfz-potsdam.de/portal/-?$part=CmsPart&docId=2769180 und zu den Forschungssprogrammen am GFZ:
    http://www.gfz-potsdam.de/portal/-?$part=CmsPart&docId=1003141
    zum Fachbereich Klimawissenschaften am AWI: http://www.awi.de/de/forschung/fachbereiche/klimawissenschaften/
    und zum Forschungszentrums Biodiversität und Klima, das Prof. Dr. Volker Mosbrugger von den Senckenberg Forschungsinstituten koordiniert
    http://www.bik-f.de/root/index.php?page_id=13

  34. Krishna Gans

    am 11. November 2009 um 14:16 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Stefan P

    Wer 1973 schon einen Führerschein hatte wird sich gut daran erinnern und auch an die ‘Eiszeitdiskussionen’

    Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, sollte ich doch zu einem Seminar nach Wuppertal fliegen und hatte echt Probleme, mit dem Bus zum Flughafen Tegel zu kommen, weil wenig bis nichts mehr ging. War ‘ne knallharte Zeit in Berlin, wo es ja noch ein paar andere Inponderabilien gab.

  35. Günther Vennecke

    am 11. November 2009 um 14:30 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Gans,

    “Nebenbei, wie er selbst mit Zitaten umgeht steht ja hier beschrieben:

    Tut mir leid, aber zitieren kann man grundsätzlich nur in Auszügen, sonst wäre es ja ein Nachdruck.”

    Sehen Sie Gans, genau damit liefern Sie wieder ein Beispiel für die hinterlistige Art, in der AGW-Zyniker mit Zitaten umgehen.

    Wie Sie genau wissen, habe ich obiges Zitat in einem größeren ZUsammenhang verwendet. Es ging darum, das jemand (ich weiß nicht mehr genau, wer es war, das tut aber auch nichts zur Sache) der Meinung war, Zitate aus dem Zusammenhang zu reißen und hzu verzerren, sei völlig in Ordnung, weil der Leser ja jederzeit das Original aufrufen könne. Und man warf mir dann vor, dass ich ja schließlich auch zitierte und nicht das ganze Original wiedergeben würde.

    Daraufhin mein obiges Zitat. In dem Zusammenhang habe ich aber eben auch klar gestellt, dass ein Zitat selbstverständlich nicht so ausgewählt und eingebettet werden darf, dass der Leser einen ganz anderen Eindruck bekommt als der Autor beabsichtigt.

    Offensichtlich teilen Sie ein etliche andere AGW-Zyniker diese Meinung nicht, sonder gehen vielmehr davon aus, dass Sie jedes Zitat für Ihre Zwecke missbrauchen können, wenn der Wortlaut eine bewusste Verzerrung des Inhalts möglich macht.

    Dass Sie dies ständig praktizieren, beweist die Tatsache, dass Sie obiges verzerrt wiedergegebenes Zitat schon wiederholt eingesetzt haben.

    Dass Kipp und Krüger - alias Dipl.Phys. M. Müller aus Bremen - ebenfalls von dieser durch und durch unehrlichen Praxis Gebrauch machen, habe ich schon mehrfach bemängelt.

    Ihr aller Festhalten daran ist mehr als Beweis genug dafür, dass die AGW-Zyniker keine solide Basis haben, auf der sie ihre Thesen aufbauen können und sie deshalb ständig zu unlauteren Mitteln greifen.

  36. Stefan P

    am 11. November 2009 um 14:39 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Krishna Gans

    …War ‘ne knallharte Zeit in Berlin, wo es ja noch ein paar andere Inponderabilien gab…

    stimmt, zu der Zeit lebte ich auch in Berlin. Vietnamdemos, Dutschke, Ohnesorg, Kurass, Bader-Meinhof…es gab wahrlich sehr viel ‘Aufreger’ die von der angeblichen Eiszeit ablenkten.

    Aber sie könnte wieder kommen, die kleine Eiszeit, sieht man sich die Projektion von Easterbrook an. Und der Beginn dieser Projektion liegt auf jeden Fall viel dichter an der Realität als die Weissagungen des IPCC und seiner Jünger:

    http://wattsupwiththat.files.wordpress.com/2009/11/oscillating_climate4.png

    Figure 4. Projection of climate changes of the last century and past 500 years into the future. The black curve is temperature variation from 1900 to 2009; the red line is the IPCC projected warming from the IPCC website in 2000; the blue curves are several possible projections of climate change to 2040+ based on past global cooling periods (1945-1977; 1880 to 1915; and 1790 to 1820). The lack of sun spots during the past solar cycle has surpassed all records since the Dalton Minimum and some solar physicists have suggested we may be headed for a Dalton or Maunder type mimimum with severe cooling.

  37. Günther Vennecke

    am 11. November 2009 um 14:43 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Michael Meinel,

    “Allein das, was diese drei Institute benennen, müsste hire einige zum Nachdenken bringen, die genau diese Mechanismen und resultierenden Probleme bestreiten.”

    Ich fürchte, Sie erwarten da zu viel. Diese Leute sind doch gar nicht wirklich an Fakten interessiert, wenigsten dann nicht, wenn diese ihre festgefahrene Verschwörungstheorie zum Einsturz bringen könnten.

    Ich versuche immer noch herauszufinden, was sich bei denen abspielt, wenn sie auf Quellen stoßen, deren Aussagen sich nicht mit ihren Vorurteilen decken. Ob es sich um eine pyschische Störung handelt, die verhindert, dass sie die betreffenden Teile der Quelle überhaupt registrieren (selektive Wahrnehmung) oder ob sie bewusst tricksen und täuschen, wenn sie sich auf diese Quellen berufen.

    Ich habe ja gerade in meinen Postings vorher wieder ein paar Beispiele benennen können, wo sie so vorgehen. Wahrscheinlich ist es ein bisschen von beiden.

  38. Krishna Gans

    am 11. November 2009 um 15:01 Uhr | Link | Kommentar melden

    ZITAT

    Alexander
    am 3. November 2009 um 17:05 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Vennecke,

    wer lesen kann ist klar im Vorteil.

    Warum zitieren sie Lomborg nur in Auszügen und verschweigen den Rest?

    ??

    ZITAT ANTWORT

    Günther Vennecke
    am 3. November 2009 um 17:39 Uhr | Link | Kommentar melden

    Ach Alexander, “Warum zitieren sie Lomborg nur in Auszügen und verschweigen den Rest?” Tut mir leid, aber zitieren kann man grundsätzlich nur in Auszügen, sonst wäre es ja ein Nachdruck.

    So hat sich Vennecke mal wieder selbst überführt, als Lügner.
    http://www.readers-edition.de/2009/11/02/lord-christopher-monckton-fordert-al-gore-zur-oeffentlichen-debatte/#comment-338287
    Mehr kann man zu den peinlichen Ausflüchten zu Venneckes Äußerungen oben nicht sagen, die da lauten:

    Es ging darum, das jemand (ich weiß nicht mehr genau, wer es war, das tut aber auch nichts zur Sache) der Meinung war, Zitate aus dem Zusammenhang zu reißen und hzu verzerren, sei völlig in Ordnung, weil der Leser ja jederzeit das Original aufrufen könne. Und man warf mir dann vor, dass ich ja schließlich auch zitierte und nicht das ganze Original wiedergeben würde.

  39. Günther Vennecke

    am 11. November 2009 um 15:13 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Michael Meinel,

    ich denke, nachfolgende Passage aus dem Thesenpapier zur Konferenz „The Changing Earth“ sollte man allen denen (sprichwörtlich) um die Ohren hauen - angefangen bei Herrn Eng - die der irren Meinung sind, dass sie die drei Forscher für ihre finsteren Zwecke vereinnahmen können. Dem ist nicht so!

    “Klima im System Erde
    Berlin, 02./03. 11. 2009

    Prof. Dr. Karin Lochte, Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung
    Prof. Dr. Dr.h.c. Reinhard Hüttl, Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ
    Prof. Dr. Dr.h.c. Volker Mosbrugger, Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung

    Der 4th Assessment Report des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) von 2007 ist seriös wissenschaftsbasiert und liefert die beste derzeit verfügbare zusammenfassende Analyse des aktuellen Klimawandels. Er unterstreicht die sehr große Wahrscheinlichkeit, dass der Mensch wesentlich für die beobachteten Klimaveränderungen verantwortlich ist. Wir unterstützen daher nachdrücklich die Bemühungen der Bundesrepublik Deutschland um signifikante Reduktionen der Treibhausgasemissionen. Gleichwohl sehen wir aber in der gegenwärtigen wissenschaftlichen und politischen Auseinandersetzung um Klimawandel und seine Folgen sowie um die Handlungsoptionen erhebliche Schwachstellen, auf die wir hinweisen wollen.
    Konkret sehen wir die Notwendigkeit für

    - eine Initiative für ein Systemverständnis in der Klima- und Klimafolgenforschung
    sowie für
    - eine Initiative zur Integration der Mitigations- und Adaptationsmaßnahmen, d.h. für die Entwicklung eines „Erdsystemmanagements“”
    Quelle: Geoforschungszentrum Potsdam

    Soweit das Zitat. Ich kann nur schwer nachvollziehen, dass jemand so hinterhältig und verlogen sein kann, bei diesen deutlichen Worten immer noch zu behaupten, dass die drei genannten Forscher (und natürlich alle anderen seriösen Forscher auch) NICHT den wissenschaftlichen Stand der Klimaforschung, so wie er vom IPCC vorgetragen wird, grundsätzlich akzeptieren.

    Diese Forscher sind meilenweit von den wirren und irren Thesen und der Verschwörungstheorie der AGW-Zyniker entfernt!

  40. Krishna Gans

    am 11. November 2009 um 15:27 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Michael Krüger
    Ist er nicht nett auf das hinzuweisen, wo auch wir immer hinweisen, insbesondere in Bezug auf die Ziate aus dem Interview ?

    Gleichwohl sehen wir aber in der gegenwärtigen wissenschaftlichen und politischen Auseinandersetzung um Klimawandel und seine Folgen sowie um die Handlungsoptionen erhebliche Schwachstellen, auf die wir hinweisen wollen.
    Konkret sehen wir die Notwendigkeit für

    - eine Initiative für ein Systemverständnis in der Klima- und Klimafolgenforschung

    Weiter schreibt er:

    beste derzeit verfügbare zusammenfassende Analyse

    Das ist aber auch alles, das heißt de facto nicht, daß es eine gute Zusammefassung ist, es gibt wohl keine andere Zusammenfassung, es gibt tatsächlich keine Zusammenfassung des Forschungsstandes über den natürlichen Klimawandel, was ich bedauere, sondern eben nur Eizelveröffentlichungen - auf die hinzuweisen aber notwendig ist, auch wenn die Venneckes und andere Klimapfaffen das nicht kapieren wollen / können.
    Diese fehelnde Zusammenfassung wäre Aufgabe des NIPCC als Gegenpol, meiner Meinung nach.

  41. Michael Meinel

    am 11. November 2009 um 15:51 Uhr | Link | Kommentar melden

    Herr Gans,

    das Zitat lautet: “Der 4th Assessment Report des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) von 2007 ist seriös wissenschaftsbasiert und liefert die beste derzeit verfügbare zusammenfassende Analyse des aktuellen Klimawandels.”

    Sie, Herr Kipp, Herr Eng und Herr Krüger können gerne weiter die Aussagen dieser drei Wissenschaftler passend kürzen, zu Ihrem Gefallen zusammenwürfeln, entstellen und verfälschen. Alle die nicht einfach nur Schlagzeilen der Yellowpress oder Medien mit einem ähnlichen Niveau zu Ihrer Information nutzen, können sich bei den Originalquellen und den Instituten kundig machen, was deren wissenschaftliche Position und Beiträge zur Klimaforschung sind und werden unweigerlich und sehr schnell zu der Erkenntnis gelangen, dass Sie hier in diesem Forum eine gründliche, aber genauso leicht zu durchschauende Desinformation betreiben.

    Dies ist auch sicherlich der Grund, warum nur sich eine gute handvoll Poster, darunter ein paar mal mit diesem und jenem Namen hier beteiligen.

  42. Iceager

    am 11. November 2009 um 16:14 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Vennecke

    “Diese Forscher sind meilenweit von den wirren und irren Thesen und der Verschwörungstheorie der AGW-Zyniker entfernt!”

    Zwei der Forscher habe durchaus logisch nachvollziehbares von sich gegeben. Frau Lochtes Logik schwächelte etwas. Aber, egal.
    Ich, für meinen Teil erlaube mir, weiterhin meinen Verstand zu nutzen, und darauf hinzuweisen, dass der Eisbär nicht ausstirbt, die Antarktis wächst und der Meeresspiegel da ist, wohin er hingehört.
    Ich habe mal gelernt, wenn nur ein Fakt gegen eine Theorei (in dem Fall “AGW-Wahnsinn”) spricht, kann man den Rest in die Tonne kloppen.
    In diesem Sinne.
    Habe die Ehre.

  43. Michael Krüger

    am 11. November 2009 um 16:44 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Meinel, Vennecke

    Hmm, wenn Sie beide schon das “Thesenpapier” ansprechen.

    http://www.readers-edition.de/autor?user_id=michikrueger

    Woher haben Sie gleich noch ihre Informationen? Aus erster Hand?

  44. Günther Vennecke

    am 11. November 2009 um 16:58 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Gans,

    “So hat sich Vennecke mal wieder selbst überführt, als Lügner.”

    Nein, Gans, sondern Sie haben schon wieder mein Zitat aus dem Zusammenhang gerissen. Es ging doch in der ganzen Diskussion um Gore und Monckton darum, dass Kipp hier vielfach falsch zitiert hat, weswegen ich ihn wiederholt entsprechend (Hauptwort zu fälschen) tituliert habe. Als das einmal unbeanstandet durchging, habe ich den Begriff öfter benutzt, weil er voll berechtigt ist. Leider hat es der Redaktion gefallen, das später wegen angeblicher Beleidigung nachträglich zu entfernen. Jetzt entsteht durch dieses Vorgehen der Redaktion der Eindruck, als hätte ich Kipp permenent beleidigt, dabei habe ich immer - und völlig zu Recht, weil ich dafür ja den Nachweis erbracht habe - ein und denselben Begriff verwendet, nachdem ich annehmen durfte, dass er von der Redaktion akzeptiert wurde. Im Gore-Thread steht meine Wortwahl auch heute noch, da gehen verschiedene Moderatoren wohl unterschiedlich vor.

    In diesem Zusammenhang ist dann meine Antwort an Alexander ausgefallen, wobei ich davon ausgehen konnte, dass die Poster den Zusammenhang noch in Erinnerung haben.

    Wenn Sie also den Zusammenhang nicht kennen - und das tun Sie quasi nie - dann sollten Sie auch nicht solche unhaltbaren Aussagen loslassen.

    Nicht, dass ich mich jetzt beleidigt fühlen würde, denn so etwas wie Sie kann mich nicht beleidigen.

  45. Michael Meinel

    am 11. November 2009 um 17:08 Uhr | Link | Kommentar melden

    Herr Alias “Michael Krüger”,

    dies ist ganz nett, was Sie da bei r-e hinterlassen haben, aber letztlich wertlos.

    Wenn ich mich aus erster Hand infomieren will, dann nicht in einem Bürgerjournalismusblog. Da schreiben bei Wikipedia mehr Leute aus wissenschaftlichen Instituten mit, auch aus den Fachgebieten der Meereisphyik und der Klimaforschung. Vor allem aber lese ich direkt das, was das AWI hierzu anbietet:
    http://www.awi.de/de/forschung/fachbereiche/klimawissenschaften/

    Was weiß ich ansonsten, was Sie derzeit tun. Wenn Ihr Rufname Maik ist, dann werden Sie unter den AWI-Mitarbeiter als Haustechniker geführt. Oder aber Sie waren während Ihres Studiums irgendwann einmal beim AWI. Dann dürften Sie derjenige sein, der hier eigentlich nicht mehr schreiben wollte. Was zumindest erklären würde, dass die gleichen Themen mit oftmals gleichen Passagen auf Ihrer eigenen Webseite als Artikel auftauchen wie hier bei r-e.

  46. Günther Vennecke

    am 11. November 2009 um 17:10 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Krüger,

    “http://www.readers-edition.de/autor?user_id=michikrueger

    Woher haben Sie gleich noch ihre Informationen? Aus erster Hand?”

    Ist nur komisch, dass Sie am AWI keiner kennt. Unter Mitarbeitern werden Sie jedenfalls nicht geführt. Und wenn Sie da vielleicht einmal ein Türschloss ausgewechselt haben sollten, würde ich das auch nicht unbedingt als Mitarbeit bezeichnen.

  47. Günther Vennecke

    am 11. November 2009 um 17:19 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Iceager,

    “Ich habe mal gelernt, wenn nur ein Fakt gegen eine Theorei (in dem Fall “AGW-Wahnsinn”) spricht, kann man den Rest in die Tonne kloppen.”

    Na dann kloppen Sie mal ganz schnell Ihre eigene Theorie des AGW-Zynismus in die Tonne, denn da sprechen ALLE Fakten gegen und KEIN einziger dafür.

  48. Iceager

    am 11. November 2009 um 17:57 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Vennecke
    Machen sie einen großen Biogen um Geschlossene Anstalten. Könnte sein, Sie schauen bald ‘raus. :-))))
    In diesem Sinne.

  49. moosgeist

    am 11. November 2009 um 18:31 Uhr | Link | Kommentar melden

    Günther Vennecke (11. November 2009 um 17:19 Uhr)

    Na dann kloppen Sie mal ganz schnell Ihre eigene Theorie des AGW-Zynismus in die Tonne,

    Seit wann ist Kritik oder Skepsis an Klimakatastrophenterror eine Theorie?
    Mann, Sie sollten mal Ihre Denkschablonen entstauben und neu sortieren.

    denn da sprechen ALLE Fakten gegen und KEIN einziger dafür.

    Die da wären?

  50. Krishna Gans

    am 11. November 2009 um 19:18 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Iceager
    Vollkommen richtig, bei pathologischen Fällen ist es besser sich nicht auf Sichtweite zu begeben. Sieht doch an dem Versuch sich hier mit den Zitaten reiwaschen zu wollen.
    Alexander hat ihn in eine Lomborg Diskussion verwickelt und Vennecke ist mit seiner Zitiererei baden gegange, jetzt schiebt er’s auf Kipp - wie erbärmlich. Klarer, pathologischer Fall.

  51. Günther Vennecke

    am 12. November 2009 um 07:12 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Moosungeist,

    “Seit wann ist Kritik oder Skepsis an Klimakatastrophenterror eine Theorie?”

    Sie haben recht! AGW-Zynismus ist keine Theorie, nicht einmal eine Hypothese. Das ist einfach nur Unfug, was Sie und die anderen AGW-Zyniker von sich geben. Und wird Tag für Tag widerlegt.

    Schauen Sie einfach mal, wie es um die von Kipp posutlierte “Erholung” der arktischen Meereisbedeckung steht:

    http://www.ijis.iarc.uaf.edu/en/home/seaice_extent.htm

  52. Stefan P

    am 12. November 2009 um 11:42 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Günther Vennecke

    …Sie werden es nie begreifen. Aber ich werde Sie daran erinnern, sobald diese rote Linie die schwarze Kurve von 2006 kreuzen wird. Dauert nur noch einige Tage…

  53. Günther Vennecke

    am 12. November 2009 um 13:19 Uhr | Link | Kommentar melden

    @P,

    “Aber ich werde Sie daran erinnern, sobald diese rote Linie die schwarze Kurve von 2006 kreuzen wird.”

    Und was beweisen Sie damit? Dass Sie die gleichen unsinnigen Thesen vertreten wie Herr Kipp? Nur zu!
    Und wenn die Kurve dann wieder zurückgeht? Darf man Sie dann als widerlegt betrachten?

  54. Stefan P

    am 12. November 2009 um 14:29 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Günther Vennecke

    …ach Gottchen, SIE kommen doch dauernd mit der Kurve angeschi..en und wollen damit widerlegen, daß das Arktiseis wieder zugenommen hat. Sie sind offensichtlich zu einfältig zu begreifen, daß es da nur zwei wesentliche Daten gibt die etwas zum Thema beitragen können: die MAXIMALE und die MINIMALE Eisbedeckung.
    Und die minimale Eisbedeckung lag nun mal ~ 1.000.000 (in Worten: eine Million km² ÜBER der von 2007.

    Auf alles was dazwischen liegt kann verzichtet werden. Welche Faktoren (Großwetterlagen, Wind, Strömung etc.) bei der Eisbedeckung eine wichtige Rolle spielen werden Sie in ihrem religiösen Wahn ohnehin nie begreifen.

    Sehen Sie sich mal hier um, da geht es nur um Temperaturen völlig unabhängig ob nun Eis da ist oder nicht:

    http://ocean.dmi.dk/arctic/meant80n.uk.php

  55. Günther Vennecke

    am 12. November 2009 um 15:47 Uhr | Link | Kommentar melden

    @P

    “Sie sind offensichtlich zu einfältig zu begreifen, daß es da nur zwei wesentliche Daten gibt die etwas zum Thema beitragen können: die MAXIMALE und die MINIMALE Eisbedeckung.”

    Das Kompliment dürfen Sie von mir ungebraucht an Kipp weiterreichen, denn der hat ja schließlich den unsinnigen Artikel über die “Erholung” im April geschrieben und sogar noch betont, dass “das Eis im Jahr jedenfalls 2008 wieder erholt und hat momentan die größte Ausdehnung der letzten 8 Jahre für diese Jahreszeit [habe].”
    http://www.readers-edition.de/2009/05/02/schmelzen-die-polkappen-wirklich

    Vielen Dank für die Bestätigung! Mehr wollte ich gar nicht, aber wenn ich sage, dass der Kippsche Artikel Unfug ist, bekomme ich nur kontra, deshalb ist es schon OK, wenn Sie das jetzt bestätigen.

  56. Krishna Gans

    am 12. November 2009 um 17:25 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Stefan P
    Was der so alles für eine Bestätigung hält ist schon mehr als amüsant, eigentlich nachgeradezu peinlich, denn das, was Rudolf eigentlich gesagt und bestätigt hat, deckt sich doch glatt mit der späteren Aussage des MPI im Rahmstorf Blog.
    ;.)

  57. moosgeist

    am 12. November 2009 um 18:36 Uhr | Link | Kommentar melden

    Günther Vennecke (12. November 2009 um 07:12 Uhr)

    Sie haben recht! AGW-Zynismus ist keine Theorie, nicht einmal eine Hypothese.

    Dann stellt sich ja nur noch die Frage in welch bedenklicher geistigen Verfassung jemand sein muss, der einer derartigen Betitelung bedient.

    Das ist einfach nur Unfug, was Sie und die anderen AGW-Zyniker von sich geben

    Wären Sie in der Lage Unfug - auch nur ansatzweise - zu erkennen, würden Sie es unterlassen, selbigen hier zu verbreiten. Wie gesagt, wenn Sie in der Lage wären.

    Und wird Tag für Tag widerlegt

    Da haben Sie Recht. Sie widerlegen und disqualifizieren sich täglich und stündlich selbst mit jedem „Dünnpfiff“, den Sie hier verbreiten. Aber wie schon gesagt, Sie sind unfähig das selbst zu erkennen.

    Schauen Sie einfach mal, wie es um die von Kipp posutlierte “Erholung” der arktischen Meereisbedeckung steht:

    Schon mehrfach hatte ich Ihnen den Tipp gegeben, von dem „toten Gaul“ abzusteigen, den Sie da ständig reiten. Mittlerweile dürften Sie schon stärker aasen als der Kadaver.

  58. Krishna Gans

    am 12. November 2009 um 23:54 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Moosgeist

    Schon mehrfach hatte ich Ihnen den Tipp gegeben, von dem „toten Gaul“ abzusteigen, den Sie da ständig reiten. Mittlerweile dürften Sie schon stärker aasen als der Kadaver.

    Das geht aus bestimmten, leicht nachvollziehbaren Gründen nicht mehr…

  59. moosgeist

    am 14. November 2009 um 10:32 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Krishna Gans (12. November 2009 um 23:54 Uhr)

    Das geht aus bestimmten, leicht nachvollziehbaren Gründen nicht mehr

    Ach Du meinst, der stinkende Gaul und sein Reiter bilden bereits eine homogene Masse?
    Diese Möglichkeit habe ich allerdings übersehen. Sorry.

  60. Wolfgang Flamme

    am 14. November 2009 um 17:53 Uhr | Link | Kommentar melden

    Krishna, Mosgeist,

    vielen Dank für Eure überzeugende Öffentlichkeitsarbeit. Wenn ich als verunsicherter Leser die Wahrheit irgendwo vermuten würde, dann ganz bestimmt bei Euch.

  61. Krishna Gans

    am 14. November 2009 um 18:42 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Wolfagng Flamme
    Dir kann geholfen werden:
    Climate Change Reconsidered

  62. Günther Vennecke

    am 15. November 2009 um 11:39 Uhr | Link | Kommentar melden

    Ach Gans,

    “vielen Dank für Eure überzeugende Öffentlichkeitsarbeit. Wenn ich als verunsicherter Leser die Wahrheit irgendwo vermuten würde, dann ganz bestimmt bei Euch.”

    Haben Sie nicht gemerkt, dass Herr Flamme seine Bemerkung ironisch gemeint hat?

    In der Tat, wer so mit Gift und Galle spuckt und in der Regel einfach unbelegte Behauptungen aufstellt wie Sie, wirkt nicht sehr überzeugend.

    Ich kann meine Klarstellungen wenigstens belegen, wenn ich auch mitunter scharf formuliere. Sie schwadonieren nur herum.

  63. Krishna Gans

    am 15. November 2009 um 14:52 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Wolfgang Flamme ;.)
    ich bitte um Entschuldigung, daß es erst einer “Lehrstunde” der Venneckeschen Art bedurfte, um meine Antwort auf Deine ironische Bemerkung mit einem vollkommen aus der Luft gegriffenen, somit im Kontext nicht ernst gemeinten Link, als Ironie zu betrachten.
    Herrje, wenn wir den nicht hätten, gäb es viel weniger zu lachen.

  64. Skeptizismus des anthropogenen Klimawandels - Seite 15 - politik.de - Portal fr Politik und Diskussion / Forum / Community

    am 30. Januar 2010 um 19:10 Uhr | Link | Kommentar melden

    […] Zum Profil Private Nachrichten verschicken Zitat von El_Cattivo Und alle waren sie sehr einhellig der Meinung: Der Mensch beeinflusst signifikant das Klima. Das man das Klima vor dem Hype nicht erforscht hätte ist platt falsch. Stimmt. Die haben Mitte der 70-er noch die Regierungen belagert was gegen den drohenden Eiszeit zu unternehmen. 1972 Readers Edition Print 1972 - Ein Klimawissenschaftler verursacht Eiszeitstimmung im Weißen Haus 1975 http://firstfriday.files.wordpress.c…al-cooling.jpg Antwort […]

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