Generation Klimahype

Je voller die Medien – desto leerer die Köpfe. So oder ähnlich könnte man den aktuellen Klimahype umschreiben. Man ist langsam über die knallharte mediale Ausschlachtung des Themas enerviert. Einmal ist die allgemeine Schmerzgrenze erreicht. Ich habe in den letzten Jahrzehnten verschiedene Hype-Zeiten überstanden. So den Rinderwahn, die Nematoden-Panik, die

klimsh.jpgJe voller die Medien – desto leerer die Köpfe. So oder ähnlich könnte man den aktuellen Klimahype umschreiben. Man ist langsam über die knallharte mediale Ausschlachtung des Themas enerviert. Einmal ist die allgemeine Schmerzgrenze erreicht.

Ich habe in den letzten Jahrzehnten verschiedene Hype-Zeiten überstanden. So den Rinderwahn, die Nematoden-Panik, die Finanzkrise, die Vogelgrippe, die Schweinegrippe und sogar das Waldsterben und das Ozonloch. Ich lebe noch – welch ein Wunder! Denn eigentlich hätte ich im völlig waldlosen und von Rinderwahn, Vögel- und Schweinegrippe durchzogenen Europa längst das Zeitliche segnen sollen. Wir alle – wäre es nach den Forschern und Wissenschaftern gegangen – würden nicht mehr existieren. Europa waldlos, trostlos, eine Einöde.

Waldsterben: Gemäß den damaligen “wissenschaftlichen” Prognosen so um 1970 bis 1980 wäre heute ganz Europa ohne Bäume. Von den Politikern über die grünen Parteien bis hin zur Lehrerschaft machten bei dieser Massenhysterie alle mit. Naja, dazu brauche ich gar nichts detailliert zu schreiben: Der Wald ist auf dem Vormarsch, die Waldfläche wächst sogar! So viel zu wissenschaftlichen Prognose und deren Güte.

Ozonloch: Das kennt man schon eher, da es noch nicht so lange her ist, dass uns von der “Wissenschaft” weiß gemacht wurde, die ganze Menschheit werde an Krebs sterben und zugrunde gehen (Die Sonnencremehersteller und Sonnenbrillenfirmen wird das gefreut haben). Und heute hört man nichts mehr vom Ozonloch. In den letzten Jahren wurde es erst kleiner und dann wieder größer, aber keinen interessiert es mehr.

Vogelgrippe: Noch vor wenigen Jahren mussten alle Hühnerhöfe eingezäunt werden. Es wurden Hunderttausende von Hühnern getötet, wenn irgendwo an einem Seeufer eine Tote Ente gefunden wurde. Und heute? Nix von all den Horrorszenarien ist wahr, oder haben Sie in den letzten Wintern noch was von “Einzäunen” oder “Vogelgrippe” gehört? Nee, die Luft ist bei diesem Thema draußen, seit man weiß, dass diese Krankheit quasi nicht aufs Nutzfedervieh übertragen werden kann, und die Tiere sowieso keinen Kontakt haben. Ähnlich wird es vermutlich mit der Schweinegrippe laufen.

Hinsichtlich der derzeitigen Klimalage gibt es allerdings keine großen Zweifel mehr: Es herrscht eine alarmierend steigende hysterische Hypetendenz.

“So retten wir das Klima” liest man allenthalben in Zeitungen und anderen Medien. Ich glaube, größenwahnsinniger geht es nicht mehr. Und es wird nicht mehr lange dauern da werden Klima-Events, Klima-Galas und Klima-Open-airs an der Tagesordnung sein. Ich sehe die Schlagzeile schon vor mir: “Heinos Klimasong” oder irgend ein Rapper wird sicher auch noch auf den Klimazug aufspringen.

Schon heute werden an Schulen ganze Klassen zu Klimschutzstaffeln umfunktioniert. Die zu Klimadetektiven ausgebildeten Schüler begeben sich auf Suche nach CO2-Sündern und halten jeden Vorfall peinlichst genau fest. Die Umerziehung geht soweit, dass für seine persönlichen CO2-Sünden Abbitte geleistet wird und dem Klimagott gehuldigt wird.

In der derzeitigen Klimaaufregung ist derzeit eben vielerlei bemerkenswert. Vor allem der Mut, mit dem die mit öffentlichen Geldern gefütterten und mit mehreren Milliarden Euro wohl versorgten Klimatologen ein für sie zeitlich und funktional völlig unüberblickbares System (das Klima) in einem Modell einfangen, das vergangene Ereignisse nur schwer erklären kann, zukünftige aber mit hoher Wahrscheinlichkeit prognostizieren will.

Da will uns weiß gemacht werden, dass im Jahr 20xx die Durchschnittstemperatur um so und so viel Grad ansteigen soll (Ich kann und will mir die Zahlen gar nicht merken – sie entbehren jeder Grundlage). Und dies wird mit solch einer Penetranz und solch einer Überzeugung getan, dass man als Otto-Normalbürger nur noch eines darf: Gefälligst dran glauben. Hegt man nur den klitzekleinsten Zweifel, wird man automatisch zum Klimaerwärmungs-Leugner abgestempelt.

Tatsache ist, dass wenn an den Klimamodellen selbst nur in Einheiten von “Mikrodosen” geschraubt wird (Veränderung der Start-Parameter zur Berechnung der Zukunftsszenarien), ergeben sich ganz unterschiedliche, teils völlig andere Ergebnisse. Mit der Veränderung des Parameters der unteren Wolkenschichten zum Beispiel, kann man ein Modell auch ins Szenario “neue Eiszeit” steuern. Aber das verschweigt man tunlichst. Sagen Sie das niemandem, sonst erhalten Sie böse böse Mails, Briefe bis hin zu Kastrationsandrohungen!

Die besten Cray-Wetterrechner können zur Zeit das Wetter auf rund 3 Tage relativ genau vorausberechnen. Ab 5 Tagen wird es kritisch, sprich ungenau. Und ab dem 7. Tag kann man genau so gut ein Geldstück aufwerfen. Fakt ist: Wenn wir heute das Wetter für den 3. Tag vorausberechnen, dann können wir das in 3 Tagen überprüfen – zu 100%. Wir können dann die Modelle und Computerberechnungen  verifizieren und die Modelle wenn nötig verbessern. Ganz anders bei den Klimaberechnungen. Da wird uns weiß gemacht, man wisse ganz genau, dass in 40, 60 oder 100 Jahren diese und diese Temperatur herrschen werde. Alles ärgster Bullshit! Noch nie hat jemand diese Berechnungen vergleichen können – nicht ein einziges Mal, denn der Zeitpunkt der Zukunft ist ja auch noch gar nie eingetroffen! Aber es wird uns vorgegaukelt, man wisse es haargenau. Das kann getrost unter “Die grossen Irrtümer der Menschheit” abgelegt werden.

Wissenschaftler können alles berechnen, Hauptsache Ende Monat ist wieder Kohle auf dem Konto. Sie berechnen, sagen voraus, prognostizieren und das vor allem beim “Klima”, auf das Kräfte einwirken, die nur in Zyklen von 10.000, 25.000 oder – auf der Reise der Sonne durch die Spiralnebel ihrer Galaxie – gar in 1.000.000 Jahren wiederkehren. Man hört überall das “Heureka”-Geschrei der “Gottheiten in weißem Kittel”, jedenfalls dann, wenn Fernsehkameras und Fördermittelgeber in der Nähe sind – und muss daraus folgern, dass der Elfenbeinturm doch die angemessene Heimstatt für die Wissenschaften war, und wir sehr übel taten, sie dort rauszuzerren.

Denken Sie im Ernst daran, dass die Schiebe- und Kippschalter in den klimabestimmenden Großsystemen tatsächlich so weich eingestellt sind, dass eine für mal gerade 50 Jährchen ökonomisch ausgerastete Menschheit ernsthaft daran drehen könnte (zumal die Entomologen (Insektenkundler), als Vertreter des vielköpfigen Insektenvolks, im Internet – halb stolz, halb peinlich berührt – bekennen, dass allein ihre Klientel gut das 70fache des jährlichen, anthropogenen kohlendioxidausstoßes zu verantworten habe).

Und außerdem liegt die Überlegung sehr nahe, dass der “global warming Hype” genau zu dem Zeitpunkt einsetzt, da unsere Herde, Öfen und Kessel infolge grenzenlosem Brennstoffverbrauchs zu erkalten drohen. Eigenartig, dieses Zusammenspiel nicht? Daraus Schlüsse zu ziehen, obliegt einzig und alleine Ihnen, lieber Leser diese Blogs…

Mit freundlicher Genehmigung von

brotschi-wettert

Quellen

[1] brotschi-wettert – Generation Klimahype

[2] SwissWetter.ch – Klimaerwärmung

[3] MANUFACTUM HAUSNACHRICHTEN SOMMER 2007

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