“Das war unbeschreiblich traurig”

Gruppe “R.I.P Robert Enke 10.11.09 – Ganz Deutschland nimmt Abschied”: Rund 40.000 Menschen haben heute in der AWD-Arena in Hannover dem verstorbenen Nationaltorwart Robert Enke Lebewohl gesagt. Die StudiVZler sammeln ihre Gedanken zu dieser bewegenden Trauerfeier. Fast 450 Nachrichten fasst der Thread “Trauerfeier am Sonntag 15.11.09, 11 Uhr” innerhalb der

Gruppe “R.I.P Robert Enke 10.11.09 – Ganz Deutschland nimmt Abschied”: Rund 40.000 Menschen haben heute in der AWD-Arena in Hannover dem verstorbenen Nationaltorwart Robert Enke Lebewohl gesagt. Die StudiVZler sammeln ihre Gedanken zu dieser bewegenden Trauerfeier.

Fast 450 Nachrichten fasst der Thread “Trauerfeier am Sonntag 15.11.09, 11 Uhr” innerhalb der Gruppe mittlerweile. Seit vergangenen Freitag tragen sie ihre Emotionen, aber auch Informationen rund um die Gedenkveranstaltungen zusammen. Heute melden sich viele zu Wort, die entweder im Stadion, aber auch von zu Hause aus das Geschehen mitverfolgt haben. Als angemessen, hochemotional, tränenreich und vor allem bewundernswert mit Blick auf Teresa Enke wird die Feier beschrieben. Sie sind sich einig – diese Art des Abschieds war richtig. Eine VZ-Nutzerin schildert ihre persönlichen Empfindungen. Sie schreibt: “Es war ein sehr bewegender Abschied. Habe versucht meine Tränen zurück zu halten, genau wie mein Mann (vor unseren Kindern) aber möglich war das nicht immer. Bei ‘Alte Liebe’ ging es gar nicht. Als die Spieler zum Sarg gingen kam noch ein Tränenstrom. Das Lied mit dem Bildern der Kameraden beim Raustragen von unserem Robert Enke war mehr als nur traurig…. Soviele Bilder hat man gesehen, soviel gelesen, aber glauben kann ich es immer noch nicht…. Teresa wünsche ich das die Worte von Christian Wulf eintreten werden. Ich wünsche ihr viele Arme die da sind. Diese Frau ist so stark trotz ihrer Trauer.” Ein anderer schreibt wenig später: “Es war das Bewegenste was ich bisher gesehen habe.
Großen Respekt an die Organisatoren der Feier. Mein Beileid gilt seiner Frau, seiner Tochter, seiner Familie, den Fans, seinen Mannschaftskammeraden und allen die ihn kannten.”

Bezugnehmend auf das Zusammenfinden in dieser Gruppe schreibt ein Dritter: “Ich habe die Trauerfeier auch gesehen und bin sehr traurig und berührt. Ich glaube, in diesen Stunden kochen bei vielen die Emotionen hoch, es ist Anteilnahme,Trauer, Hilfslosigkeit usw.. aber jeder von wird eigene Erfahrungen und Erinnerungen da mit reinspielen.. all das kommt zusammen.. ich finde es gut und wichtig das es diese gruppe gibt.. und wir zusammen trauern können.Und ich finde auch .. Gefühle und Schwächen zeigen zu dürfen … dass ist die große Aufgabe die uns hinterlassen wurde.. und dass sollte sich jeder von in Zukunft vor Augen halten. Egal ob es uns selbst oder jemand anderen Betrifft.”

Kommentare

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  1. Vorab: Es ist traurig wenn ein Mensch stirbt. Egal warum.
    Aber was sich jetzt abspielt ist einfach ätzend. Da sitzen die im Stadion, die mit ihrer Politik aus Menschen Waren gemacht haben, die Kosten verursachen oder Geld einbringen. Wird nicht gewonnen, wird getreten. Interviewt wird nur der Erste. PLatz 2 und 3 gibt es nur auf der Treppe, nicht in den Medien (allenfalls als Fußnote). Wird ein Ball durchgelassen (im Fall eines Torwartes), wird Derjenige in der Luft und in der Presse zerrissen. “Fans”, die jetzt ach so traurig sind, schmeißen mit Gegenstränden und schmähen mit Brüllen.
    Das ganze erinnert mich an die Krise, die derzeit läuft. “Die Banken müssen kontrolliert werden”. “So etwas darf nicht mehr geschehen”. usw. usw.
    Und was geschieht – NICHTS !!!
    Die Banken machen das Gleiche wie vorher. Und auch im Fußball wird sich absolut nichts ändern !!!
    Etwas wirklich ändern zu wollen, würde auch Verzicht bedeuten. Verzicht an Geld und/oder Macht. “Geh es ruhig an”. “Nur kein Streß”. “Es ist nicht so schlimm, gewinnen wir nächstes mal”. Solange es um Millionen geht, wird man so etwas NIE von sich geben. Die Banken werden uns in die nächste Krise stürzen und im Fußball wird der Spieler weiter Ware und nicht Mensch sein!
    Wer heult eigentlich um die vielen Kinder, die in unserem reichen Land ohne Essen in den Tag gehen. Die im Winter mit kurzen Hosen in die Kita kommen. Die verprügelt werden, da sie nicht zu den ADDIDAS und NIKE Trägern zählen, weil ihre Eltern in diesem tollen System kaputt gespielt werden und unwürdig für 1€/Stunde arbeiten müssen???
    Diese Heuchelei ist einfach zum Kotzen !!!
    Und die Zentralorgane von Wirtschaft und Politik heucheln mit.
    Der Michel, der für die Armen in unserem Land keine Träne vergießen, oder sonst irgendwas tun würde, aber bei solch einem medial aufbereiteten Tod vor der Glotze sitzt und heult, merkt garnicht wie verblödet er bereits ist !!!
    Aber genau diesen Michel braucht dieses System. Denn nur so bekommt er nicht mit, wie er weiter ausgenommen und gemolken wird !!!