“Das war unbeschreiblich traurig”
Artikel von nicole oppelt vom 15.11.2009, 15:53 Uhr im Ressort Vermischtes, Internetkultur | 1 Comment
Gruppe “R.I.P Robert Enke 10.11.09 - Ganz Deutschland nimmt Abschied”: Rund 40.000 Menschen haben heute in der AWD-Arena in Hannover dem verstorbenen Nationaltorwart Robert Enke[1] Lebewohl gesagt. Die StudiVZler sammeln ihre Gedanken zu dieser bewegenden Trauerfeier.
Fast 450 Nachrichten fasst der Thread “Trauerfeier am Sonntag 15.11.09, 11 Uhr” innerhalb der Gruppe mittlerweile. Seit vergangenen Freitag tragen sie ihre Emotionen, aber auch Informationen rund um die Gedenkveranstaltungen zusammen. Heute melden sich viele zu Wort, die entweder im Stadion, aber auch von zu Hause aus das Geschehen mitverfolgt haben. Als angemessen, hochemotional, tränenreich und vor allem bewundernswert mit Blick auf Teresa Enke wird die Feier beschrieben. Sie sind sich einig - diese Art des Abschieds war richtig. Eine VZ-Nutzerin schildert ihre persönlichen Empfindungen. Sie schreibt: “Es war ein sehr bewegender Abschied. Habe versucht meine Tränen zurück zu halten, genau wie mein Mann (vor unseren Kindern) aber möglich war das nicht immer. Bei ‘Alte Liebe’ ging es gar nicht. Als die Spieler zum Sarg gingen kam noch ein Tränenstrom. Das Lied mit dem Bildern der Kameraden beim Raustragen von unserem Robert Enke war mehr als nur traurig…. Soviele Bilder hat man gesehen, soviel gelesen, aber glauben kann ich es immer noch nicht…. Teresa wünsche ich das die Worte von Christian Wulf eintreten werden. Ich wünsche ihr viele Arme die da sind. Diese Frau ist so stark trotz ihrer Trauer.” Ein anderer schreibt wenig später: “Es war das Bewegenste was ich bisher gesehen habe.
Großen Respekt an die Organisatoren der Feier. Mein Beileid gilt seiner Frau, seiner Tochter, seiner Familie, den Fans, seinen Mannschaftskammeraden und allen die ihn kannten.”
Bezugnehmend auf das Zusammenfinden in dieser Gruppe schreibt ein Dritter: “Ich habe die Trauerfeier auch gesehen und bin sehr traurig und berührt. Ich glaube, in diesen Stunden kochen bei vielen die Emotionen hoch, es ist Anteilnahme,Trauer, Hilfslosigkeit usw.. aber jeder von wird eigene Erfahrungen und Erinnerungen da mit reinspielen.. all das kommt zusammen.. ich finde es gut und wichtig das es diese gruppe gibt.. und wir zusammen trauern können.Und ich finde auch .. Gefühle und Schwächen zeigen zu dürfen … dass ist die große Aufgabe die uns hinterlassen wurde.. und dass sollte sich jeder von in Zukunft vor Augen halten. Egal ob es uns selbst oder jemand anderen Betrifft.”
Artikel aus "Readers Edition": http://www.readers-edition.de
Link zum Artikel: http://www.readers-edition.de/2009/11/15/das-war-unbeschreiblich-traurig/
Links im Artikel:
[1] Lebewohl gesagt: http://www.stern.de/sport/fussball/bewegende-trauerfeier-fuer-robert-enke-adieu-fuer-die-nummer-eins
-1522009.html