Vom Reiz des Einfachen

In einer Zeit, in der Krisen durchschritten werden, fragt man sich, wie viel man zum Leben braucht. Kreative fragen sich, wie viel braucht man zur Kunst? Wo sind Reduktionen möglich? Worauf kommt es überhaupt an? Unter dem Titel “Armut und Anmut” zeigt der Berufsverband Bildender Künstler (BBK) vom 27. November

In einer Zeit, in der Krisen durchschritten werden, fragt man sich, wie viel man zum Leben braucht. Kreative fragen sich, wie viel braucht man zur Kunst? Wo sind Reduktionen möglich? Worauf kommt es überhaupt an?

Unter dem Titel “Armut und Anmut” zeigt der Berufsverband Bildender Künstler (BBK) vom 27. November bis 20. Dezember Arbeiten, die “wirklichkeitswund” geschaffen wurden. In Schlichtheit, Humor und Reduktion beweisen sie, dass es in der Kunst auf geistige Kraft ankommt. Nicht einmal unter erbärmlichen Verhältnissen ist künstlerische Darstellung auszurotten, was Berichte aus Straflagern und Gefängnissen eindrucksvoll zeigen.

Die BBK-Mitglieder wollen in diesem Projekt den existentiellen Spuren in der Kunst folgen und die Anmut zu Tage fördern. Die Vernissage zur Ausstellung findet am 27. November um 19.00 Uhr in der BBK-Galerie im Kulturspeicher statt. Zeitgleich zur Ausstellung wollen BBK-Mitglieder und ihnen Nahestehende im Ausstellungsfoyer des Würzburger Rathauses und in der Hypovereinsbank (Eichhornstraße) unter dem Projekttitel “artGERECHT RandNOTIZEN” von der Kunst, mensch (lich) zu sein geben.

Der Ausstellung ging ein Ausstausch mit Wohungslosen voraus, mit denen zusammen, die beiden Präsentationen erarbeitet wurden. Von Künstlerseite mit dabei sind: Sophie Brandes, Mia Hochrein, Miss Manou, Herman Oberhofer, Jan Polaschek, Dorette Riedel, Barbara Schaper-Oeser, Harald Scherer und Marco Schraud. Vernissage im Foyer des Rathauses ist am 27. November um 17.00 Uhr

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