Ringen um Perfektion

Die Silberschmiedin Josephine Lützel öffnet vom 20. bis 22. November ihr Atelier Silber verzeiht keine Fehler – Josephine Lützel nimmt es gelassen. Für die in Winterhausen lebende Silberschmiedin ist es jedes Mal aufs Neue eine Herausforderungen, bis zur Perfektion um die Form zu ringen. Viele Stunden verbringt die vielfach ausgezeichnete

Die Silberschmiedin Josephine Lützel öffnet vom 20. bis 22. November ihr Atelier

Silber verzeiht keine Fehler – Josephine Lützel nimmt es gelassen. Für die in Winterhausen lebende Silberschmiedin ist es jedes Mal aufs Neue eine Herausforderungen, bis zur Perfektion um die Form zu ringen. Viele Stunden verbringt die vielfach ausgezeichnete Handwerkerin im besten Sinne in ihrem Atelier mit Blick auf den Main, um die zweite Dimension durch eine sie ästhetisch wie funktional zufrieden stellende dritte Dimension zu vollenden.

Edles, in der Formensprache reduziertes Tischund Tafelgerät, der Blickfang bei einem gemeinschaftlichen Mahl, ist hierbei ihr Schwerpunkt. Aber auch Schmuck im Mix aus Silber und selbst nach altem Verfahren hergestellten per Hand gewickelten bunten Glasperlen gehört zu ihrem Repertoire, von dem man sich vom 20. bis 22. November in ihrem Atelier am Main in Winterhausen im Rahmen einer feinen Werkstattausstellung selbst ein Bild machen kann.

Aber nicht nur das. Die versierte Silberschmiedin, deren asymmetrische Kannen im Rahmen des diesjährigen internationalen Silberschmiedesymposiums auf der Festung Marienberg als ansprechendste Arbeit ausgezeichnet und vom Museum angekauft wurden, kommt gerne mit Silberfreunden ins Gespräch. Sie kann von den aufwändigen Vorarbeiten zu ihren Unikaten berichten und die beim Gestaltungsprozess zu bedenkenden Einzelheiten anhand von vielen Zeichnungen und 3-DModellen aus Karton genau erklären. Schließlich muss solch ein Gerät hinterher gut in der Hand seines neuen Besitzers liegen und im Alltag funktionstüchtig sein, denn für die Vitrine will die Silberschmiedin nicht arbeiten.

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