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Schweinegrippe-Medikamente: Fragliches Comeback für einen Tag

Montag, den 23. November 2009 um 21:04 Uhr von Vlad Georgescu

Im Kampf gegen den Erreger H1N1/A setzen Ärzte auf antivirale Mittel wie Tamiflu. Doch ein Dokument der Europäischen Zulassungsbehörde EMEA mit der Nummer EMEA/523823/2009 belegt: Das Medikament vermag Patienten mit Schweinegrippe nicht wirklich zu heilen. Lediglich verkürzt der Wirkstoff Oseltamivir die Dauer der Erkrankung im Vergleich zu jenen Patienten, die kein Oseltamivir erhielten - um einen Tag. Ein neues Sachbuch von LifeGen.de bringt Licht ins Dunkel der dubiosen Geschäfte mit der Schweinegrippe und stellt die Frage: Ist die Neue Grippe lediglich ein Jahrtausend-Fake?

Die Angaben der EMEA sind klar formuliert. So heißt es in dem LifeGen.de vorliegendem Papier:

In den Behandlungsstudien mit Erwachsenen betrug die durchschnittliche Erkrankungsdauer 5,2 Tage bei Patienten, die Placebo einnahmen, im Vergleich zu 4,2 Tagen bei Patienten, die mit Tamiflu behandelt wurden. Bei Kindern im Alter von ein bis sechs Jahren betrug die durchschnittliche Reduzierung der Erkrankungsdauer 1,5 Tage. In den Prophylaxestudien verringerte Tamiflu das Auftreten von Grippe bei Personen, die mit einem Grippeerkrankten in Kontakt gekommen waren. In der während einer Epidemie durchgeführten Studie erkrankte 1 % der Personen, die Tamiflu einnahmen, nach dem Kontakt an Grippe im Vergleich zu 5 % der Personen, die ein Placebo einnahmen. In Familien mit einer influenzainfizierten Person erkrankten 7 % der in einem Haushalt lebenden Familienmitglieder, die Tamiflu vorbeugend eingenommen hatten, an Grippe gegenüber 20 %, die keiner vorbeugenden Behandlung unterzogen wurden.

Der Wirkstoff war zudem in die Kritik vieler Experten geraten, weil sich zun Zeitpunkt des Ausbruchs von H1N1/A das Medikament bereits als zunehmend wirkungslos gegen saisonale Influenza-Viren erwies. Auch bei den Erregern H1N1/A sind seit geraumer Zeit Resistenzen gegen den Neuraminidase-Hemmer bekannt.

Wie das jetzt bei BOD verlegte Sachbuch “Schweinegrippe als Jahrtausend-Fake. Chronik einer geplanten Seuche” belegt, führte die H1N1/A Pandemie zu einem massiven Umsatzschub für den einstigen Blockbuster des Schweizer Herstellers Roche.

Schweinegrippe: Impfung mutiert womöglich zum Pharmaskandal

Nach der Kontamination von gleich vier Laboren mit Vogelgrippe-Viren (H5N1) im Frühjahr 2009 durch den Pharmakonzern Baxter (wir berichteten), der jetzt ebenfalls ein Vakzin gegen die Neue Grippe anbietet, ist auch eine aktuelle Panne bei GSK in Quebec der zweite schwere virologische Vorfall eines Pharmakonzerns im Jahr 2009. Kanadische Gesundheitsbehörden hatten am Wochenende 170.000 Impfdosen vom Markt genommen, nachdem schwere allergische Reaktionen beobachtet worden waren. Die Chargen betreffen den Hersteller GlaxoSmithKline (GSK) in Quebec. LifeGen.de hatte bereits vergangene Woche hierzulande gefordert, die Impfung gegen Schweinegrippe auf Grund fehlender Langzeitstudien zu stoppen. GSK gab sich am Freitag bedeckt und ließ wissen, dass man die Angelegenheit überprüfen wolle. Auch auf solche Mechanismen der Pannen-Bewältigungen geht das neue Sachbuch “Schweinegrippe als Jahrtausend-Fake” im Detail ein.

Trotz der harten Fakten: Viele Medien und die Pharmabranche berichten nahezu identisch über den vermeintlichen Nutzen der Impfung gegen die Schweinegrippe und den Erreger H1N1/A - dabei gab es nicht nur in Kanada bereits schwerste Nebenwirkungen mit dem Vakzin. Klinische Langzeitstudien fehlen, und unliebsame Publikationen aus Schweden und den USA werden, ebenso wie kritische Stimmen von Ärzten, ignoriert. Nach Skandalen wie Contergan oder Lipobay in der Vergangenheit muss sich die Pharmabranche die unliebsame Frage ohne Klagedrohungen gefallen lassen: Riskieren Verantwortliche erneut gravierende und unabsehbare Spätfolgen der Patienten? Jetzt bringt ein neues LifeGen.de Sachbuch Licht ins Dunkel - und die Gewissheit, dass viele Fragen offen bleiben. Unser Tipp: Dokumentieren Sie Ihren Gesundheitszustand genau.

Schweinegrippe als Jahrtausend-Fake: Chronik einer geplanten Seuche

Die Ausbreitung der Schweinegrippe hat einen weltweit einmaligen Prozess in Gang gesetzt: Nie zuvor sind Medikamente in Form von Impfstoffen so schnell und mit so wenigen klinischen Langzeitdaten über mögliche Risiken und Nebenwirkungen vermarktet worden. Ist die Pandemie ein Fake der Pharmabranche? Anlässlich der aktuellen H1N1/A - Welle hat LifeGen.de ein Sachbuch publiziert, das die Chronik einer geplanten Seuche dokumentiert. Lesen Sie, warum viele Experten von Beginn an Zweifel an der Ausrufung der Pandemie hegten und warum die Impfung gegen Schweinegrippe auch ohne Todesfälle womöglich mehr schaden könnte, als sie nutzt. Erfahren Sie auch, weswegen in Deutschland die Ständige Impfkommission (STIKO) unter Korruptionsverdacht geriet - und auf welche Weise altgediente Pharma-Blockbuster ein Comeback erfuhren.

Schweinegrippe als Jahrtausend-Fake
Chronik einer geplanten Seuche

Books on Demand
ISBN 978-3-8391-3964-6
Paperback, 92 Seiten

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4 Reaktionen zu “Schweinegrippe-Medikamente: Fragliches Comeback für einen Tag”

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  1. Jan Schmittmann

    am 23. November 2009 um 23:17 Uhr | Link | Kommentar melden

    Herr Ehlers hat mir exakt dies, im letzen Sommer prophezeit.

    Erschreckend wie Recht er behalten sollte.
    Ein riesen Unding, wie da die Weltbevoelkerung als Versuchskaninchen missbraucht wird.
    Es wundert mich nicht, dass die STIKO unter Korruptionsverdacht steht.
    Der ganze Bund steckt da unter einer Decke. Auf die, die es wissen wird nicht gehört und die, die hören wollen, wissen es nicht.

  2. Guillaume

    am 24. November 2009 um 09:30 Uhr | Link | Kommentar melden

    Bei der Vogelgrippe hat die Merkel auch so ein Theater gemacht. ich kann mich noch genau erinnern wie Frau Kanzlerin interviewt wurde, im Hintergrund Personen in weissen Schutzanzügen.

    Die Vogelgrippe ist seitdem jedes Jahr wieder aufgetreten, aber keiner spricht mehr drüber.

    Nun der gleiche Zirkus wieder.

    Die Inkompetenz unserer Regierungsjunta in Berlin und der JournalistenInnen ist schon erschreckend.

    Ich glaube allerdings auch, dass Frau Merkel nicht direkt dahinter steckt, dafür ist sie ein zu kleines Lichtlein. Ihre Belohnung sind die Medienauftritte etc.

    Die eigentlichen Verbrecher sitzen in den Pharmakonzernen. Die drehen an den Stellschrauben der Macht in Washington, Brüssel, Angela MerktNix plappert nur das weiter was ihr andere vorsagen.

  3. Rolf Ehlers

    am 24. November 2009 um 09:47 Uhr | Link | Kommentar melden

    Super Artikel! Es lohnt sich, die harten Fakten zu sammeln. Denn das Thema ist noch lange nicht “durch.” Interessant ist insbesondere, dass Polen sich nicht betrügen lässt. Die polnische Gesundheitsministerin, erstaunlicherweis als erfahrene Ärztin ein Mensch vom Fach, hat mit genau den Gründen der EMEA abgelehnt, ihren Landsleuten die Impfung gegen die Schweinegrippe anzuraten.

    Auch die Blüten sollten gesammelt werden. Geradezu toll, was ein praktischer Arzt in der NRZ berichtete: die Schweinegrippe verdrängt die saisonale Grippe. Zu 99 % sind
    jetzt aufkommende Grippefälle der Schweinegrippe zuzuordnen! Quelle der tollen Information oder eine Erklärung? Fehlanzeige.

  4. Perlita

    am 24. November 2009 um 12:37 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Rolf Ehlers,

    die 99% von denen dieser arzt spricht ergeben sich dadurch, daß nur noch schwere verläufe einer grippe tatsächlich mittels aufwendigem test (€170 pro test) daraufhin überprüft werden ob es sich um die neue, schweinische grippe handelt.

    d.h. nicht auffällige grippeverläufe, und das sind in etwa 99% aller grippeverläufe, werden entweder gar nicht, oder mit einem schnelltest getestet. ergebnis des schnelltests - “grippe”. um es mal so verkürzt und stark vereinfacht darzustellen.

    viel schlimmer finde ich jedoch den “pinocchio-effekt”, den die pharmaindustrie, politik und organsiation wie die WHO hier ungehemmt fördern. So kann man auch die glaubwürdigkeit von wissenschaft und forschung dauerhaft ramponieren, und gleichzeitig die glaubwürdigkeit ohne not über den jordan brettern.

    aber, wat dem enen sind uhl (klima), ist dem anderen sin nachtigall (gesundheit)

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