USA: Hunger für Millionen

Ohne Kommentar: 1. God’s own country USA, das noch immer einzige wirklich reiche große Land der Welt, hat für Millionen seiner Menschen nicht viel Gutes zu bieten. Wie das amerikanische Landwirtschaftsministerium für das Jahr 2008 jetzt ermittelte, leben fast 50 Millionen (oder jeder sechste) Amerikaner in  Haushalten, in denen direkt

cornsu.jpgOhne Kommentar: 1. God’s own country USA, das noch immer einzige wirklich reiche große Land der Welt, hat für Millionen seiner Menschen nicht viel Gutes zu bieten. Wie das amerikanische Landwirtschaftsministerium für das Jahr 2008 jetzt ermittelte, leben fast 50 Millionen (oder jeder sechste) Amerikaner in  Haushalten, in denen direkt an Hunger und Unterversorgung gelitten wird. 16,7 Millionen davon sind Kinder. Durch die Auswirkungen der großen Wirtschaftskrise werden es heute noch deutlich mehr Menschen sein, die hungern oder keine sichere Versorgung mit Nahrungsmitteln haben.

Die USA produzieren aber Nahrungsmittel im Überfluss. Zwei Drittel der Weizenernte werden jedes Jahr exportiert. Pläne existieren bei der World Trade Organisation in Seattle, wie der Hunger in der Welt zu bekämpfen ist, ein Programm für das eigene Land fehlt.

Mit den Unterversorgten sind in der Studie Menschen gemeint, die mehrfach im Jahr nicht in der Lage waren, genügend Lebensmittel zu kaufen, um gesund zu bleiben. Vorrangig wird das auf eine grassierende Arbeitslosigkeit und schlecht bezahlte Jobs zurückgeführt. Jeden Abend gehen mehr als eine Million Kinder hungrig zu Bett.

Die Statistik lässt die Millionen Amerikaner außen vor, die sich zwar reichlich mit Kalorien aus Fast Food vollstopfen können, aber kein Geld für vitalstoffreiche Nahrung haben.

2. Derweil ist die Zahl der Arbeitslosen im Mai des Jahres mit 9,4 Prozent auf dem höchsten Stand seit 25 Jahren. Wenn die Arbeitslosenstatistiken in den USA genau so frisiert sind wie in Deutschland, sind es natürlich sehr viel mehr.

3.. Zudem gibt es im Land der unbegrenzten Möglichkeiten auch keinen generellen Kündigungsschutz. Nach dem Prizip “hire and fire” muss die Hälfte der Arbeitnehmer, die keinen tariflichen Schutz der Gewerkschaften (unions) haben, damit rechnen, jederzeit auf der Straße zu stehen. Die Bundesstaaten zahlen im Fall der Arbeitslosigkeit einen Ausgleich, das aber nur für sechs Monate. Dann geht es an etwaige private Reserven und am Ende jeden Tag in die Suppenküche.

4. 46,3 Millionen Menschen in den USA haben keine Krankenversicherung. Jährlich sterben nach einer neuen Studie der Harvard Universität 45.000 Menschen, weil sie nicht in der Lage waren, sich ärztlich behandeln zu lassen.

Photo Quelle/Copyright: Songkran, cc creative commons, Bestimmte Rechte vorbehalten, via flickr

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