Die Fotografin Katrin Heyer möchte mit ihren Bildern Geschichten erzählen
Oft fragt sie sich nicht warum und weshalb, legt die Schere im Kopf bei Seite, folgt ihrem Gefühl, lässt ihrem Innersten freie Hand und drückt ab. Auf diese Weise hat die Fotografin Katrin Heyer tausende Bilder gesammelt, manche von ihnen finden nach einer Zeit zusammen und erzählen Geschichten. Man muss nur warten können. Genau diese Freiheit ist es, die die junge, quirlige Frau für ihre Arbeit hinter der Kamera braucht, um kreativ zu sein. Deshalb funktioniere es auch nicht richtig, wenn ihr jemand etwas zu streng vorgebe.
“Ich muss die Person oder Firma kennen lernen, mich mit ihr auseinandersetzen und einen Zugang zu ihr finden, um zu ihrem Wesen vorzudringen”, erzählt sie mit einem Lächeln im Gesicht und weist auf ein Bild in ihrem jüngst neu eröffneten Atelier in Würzburg (Hofstr.3., 3. Stock), die sich auch schon einmal mit ihrem Modell über Nacht in einem Cafe einschließen lässt, um ihre Vision umzusetzen.
Ihr nächstes Projekt beschäftigt sich mit Würzburg. Scheinbar Unscheinbares will die Fotografin weiß verhüllen und bei Nacht der Bedeutungslosigkeit entreißen. In ihrer nächsten Ausstellung, die ab 6. Dezember in ihrem Atelier unter dem Titel “Verortet” zu sehen sein wird, wird sie ihre Fundstellen offenbaren.
Wer sich als Fotomodell an diesem Projekt beteiligen möchte, kann sich bei Katrin Heyer melden (0931.46583823). David Rogers wird zur Vernissage am Nikolaustag um 18 Uhr mit einer Performance und Gertrude E. Lantenhammer mit ihren Lageplänen ebenfalls einen Beitrag leisten, damit die Kunst Gesprächsstoff liefert und unterschiedlichste Menschen im Dialog miteinander in Kontakt bringt.
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