Medienkritik à la StudiVZ

Gruppe “Die Neue Presse”: Sie sind unzufrieden mit dem, was ihnen täglich von Medienschaffenden vorgesetzt wird. Sie wollen keine Sensationsmeldungen, die aus purer Profitgier des Verlages publiziert werden – Seit 15. November 2009 nehmen es einige StudiVZler selbst in die Hand. “Diese Gruppe ist an einem verkaterten Sonntag entstanden, Gott

Gruppe “Die Neue Presse”: Sie sind unzufrieden mit dem, was ihnen täglich von Medienschaffenden vorgesetzt wird. Sie wollen keine Sensationsmeldungen, die aus purer Profitgier des Verlages publiziert werden – Seit 15. November 2009 nehmen es einige StudiVZler selbst in die Hand.

“Diese Gruppe ist an einem verkaterten Sonntag entstanden, Gott sagte doch man und frau sollten Sonntags ruhen und vor allem nich in so sinnlosen Sachen wie studivz rumhängen, na ja was solls”, erklärt der Gruppengründer wie es eigentlich dazu kam, dass “Die Neue Presse” nun auf StudiVZ zu finden ist. 45 Mitglieder hat er mittlerweile um sich versammeln können und sie alle scheint folgender Gedanke zu einen: “ja fast alle Presseinstitutionen zeigen nur das was gesehen, gelesen oder gehört werden will und sich verkauft. Uns nerven die ganzen Journalisten die nur Medien-, Geld- und Erfolgs-, Sensations – geil sind. Die Welt is schön, aber andauernd sterben irgendwo Menschen weil ich du er sie und wir nix dagegen tun.  Also ab und zu gibts hier paar Infos die wir für wichtig halten, auch Music die was sagt, Menschen die was schönes, ehrliches oder trauriges erzählen.”

Die Gruppe steht mit elf Threadthemen zwar noch am Anfang. Eine wichtige Erkenntnis, die auch hier auf der Readers Edition seit Jahren gepflegt wird, ist jedoch schon jetzt groß aus ihrem “Büro Welt 8ter Stock, 2te Tür links” zu vernehmen: “Jeder hier is JournAlist, denn Journale, Journalistinen und Journalisten und wie sie alle heissen benötigen keine Ausbildung, aussser etwas Ehrlichkeit.”

Und so berichten sie aus ihrem Alltag als Freiberufler und den immer härter werdenden Kampf um Honorare, fragen sich “Guttenberg, warum ist der so kompetent?“, diskutieren über Meinungsfreiheit, finden zeitweise auch Lob für das ein oder andere Magazin oder debattieren über “Pharmakonzerne, Politiker, Presse und so”, wenn sie nicht gerade feststellen “zeit ist geld“.

In seinem Eröffnungsthread an besagtem Sonntag beginnt der Gründer schon mal nach aussagekräftigen Songs wie diesem hier zu suchen:

… Man darf gespannt sein, wie sich diese Gruppe entwickeln wird.

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