Freizeittipp: Entdeckungsreise

Menno Fahl im Salong des Kunstvereins Schweinfurt Seifenschalen, Brotkörbe, ausgebrannte Kracherbatterien, Holz in allen erdenklichen Stärken – der Fundus von Menno Fahl muss groß sein, wenn man seine Skulpturen, Bilder, Materialcollagen und Grafiken in dem langgestreckten Ausstellungsraum, dem Salong, des Schweinfurter Kunstvereins abschreitet. Meist in die Höhe angelegt, thronen sie

menor.jpgMenno Fahl im Salong des Kunstvereins Schweinfurt

Seifenschalen, Brotkörbe, ausgebrannte Kracherbatterien, Holz in allen erdenklichen Stärken – der Fundus von Menno Fahl muss groß sein, wenn man seine Skulpturen, Bilder, Materialcollagen und Grafiken in dem langgestreckten Ausstellungsraum, dem Salong, des Schweinfurter Kunstvereins abschreitet.

Meist in die Höhe angelegt, thronen sie selbstbewusst auf ihren Sockeln, wirken frisch, teilweise sogar keck in ihrer akzenthaften Färbung. Noch bis 20. Dezember entführt der Lothar Fischer Schüler hier in eine phantastische Welt, schickt die Augen auf Entdeckungsreise. Für den in Berlin lebenden 1967 geborenen Künstler wachsen Form und Farbe miteinander mit. Bereits während der Komposition, die zu Beginn noch nicht exakt steht und sich intuitiv beim Zusägen und Verschrauben der Einzelteile ergibt, färbt Fahl die einzelnen Partien so ein, dass die Figur zum Schluss wie ein Gemälde wirkt: Schwarz gibt die größte Tiefe, Gelb spielt sich durch seine Leuchtkraft in den Vordergrund, während Grün relativ neutral an seinem Ort verharrt und Rot starke Akzente zu setzen vermag.

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