Manche Netzwerke gründen sich, andere sterben, wieder andere feiern Auferstehung. Ich weiß nicht genau, wie es sich mit dem Netzwerk für Sibierienstudien und Mongolistik “Junniper” verhält, jedenfalls ist es zu neuem Leben erwacht. Wahrscheinlich liegt es daran, dass sich in Paris niemand vernetzen muss. Alle wichtigen Forschungseinrichtungen sind in der Stadt vertreten, man trifft sich ohnehin andauernd auf irgendwelchen Konferenzen. Nur die elektronische Vernetzung tut hier not, da diese manchmal auch hinter den Stadtmauern hilft.
Wer sich also für den nordzentralasiatischen Raum interessiert, der beobachte das Netz doch mithilfe seines Blogs aufmerksam. So z.B. gibt es eine außergewöhnliche Konferenz am 3. Dezember: “Heilige Praktiken in vergleichender Perspektive (Sibirien und Mittelamerika)” Organisiert wird es von den besten Mongolisten der Republik, allen voran die Grand Dame Roberte Homayon, daneben andere Kollegen aus der berühmten École pratique des hautes études, Paris.
Diese Meldung erschien zuerst auf tethys.caoss.org, einem inhaltlichen Partner der Readers Edition.
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