Sonntag muss nicht arbeiten

Klare Worte vom Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe: Vier verkaufsoffene Sonntage im Monat sind zuviel und daher verfassungswidrig. Lässt der Gesetzgeber wie in Berlin zu, dass Geschäfte öffnen, verstößt er gegen den Sonntagsschutz im Grundgesetz. Das Verfassungsgericht habe damit “den Menschen vor das Profitinteresse”, gestellt, mutmaßt das Magazin “Der Spiegel”. Menschen möchten

zollik.jpgKlare Worte vom Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe: Vier verkaufsoffene Sonntage im Monat sind zuviel und daher verfassungswidrig. Lässt der Gesetzgeber wie in Berlin zu, dass Geschäfte öffnen, verstößt er gegen den Sonntagsschutz im Grundgesetz.

Das Verfassungsgericht habe damit “den Menschen vor das Profitinteresse”, gestellt, mutmaßt das Magazin “Der Spiegel”. Menschen möchten Sonn- und Feiertage, befanden die Richter, als “Tage der Arbeitsruhe” aus religiösen Gründen und zur persönlichen Erholung nutzen, keinesfalls aber zum Shoppen oder Geschäftebummeln. Die Richter gaben mit ihrer Entscheidung den Verfassungsbeschwerden der evangelischen und der katholischen Kirche statt, die aus Sorge um die seit Jahrezehnten sinkende Zahl der Gottesdienstbesucher geklagt hatten.

Die ehemalige Grünen-Bundestagsfranktions- und derzeitige Chefin der Evangelischen Kirche in Deutschland, Katrin Göring-Eckardt, lieferte dem ZDF erfreut das erwartet zustimmende Zitat. Das Urteil sei ein eindeutiges Signal gegen den Kommerz und für den Sonntag als gemeinsamen Ruhetag für alle, sagte Göring-Eckardt.

Damit sei bestimt auch sichergestellt, dass Familien ihre Einkäufe künftig noch mehr ins Internet verlagerten, das bekanntlich rund um die Uhr geöffnet habe. Touristen wiederum könnten sich bei Berlin-Besuchen auch eine zünftige Curry-Wurst als Andenken mitnehmen, denn Imbißstände dürften ja weiterhin öffnen.

Quelle: politplatschquatsch.com

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  1. Shoppen bis Mitternacht und am Wochenende , wer braucht das wirklich ?

    Bekommen die Leute denn auch mehr Geld zum ausgeben?
    Oder geht es nur darum die Leute mit noch mehr Kaufreizen einzulullen, damit diese noch mehr Schulden machen, noch mehr Dinge zu kaufen die sie eigentlich nicht brauchen.

    Ich bin dafür alle Mitglieder der Bundesregierung sowie Herrn Ackermann, 24 Stunden in einem großen Raum einzusperren und mit RTL Werbung (ohne Pausen ) zu berieseln.

    Ich bin sicher die ” Dicke” versucht als erste zu entkommen….. ( um einzukaufen ???)