StudiVZ-Gedanken zum Klimagipfel

Gruppe Die Linke: Tag zwei der Klimakonferenz in Kopenhagen ist in vollem Gange. Während Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) voller Zuversicht ist, zeigt Klimaexperte Hans Joachim Schellnhuber derweil die Bedrohungen für das Weltklima auf. Auch an den StudiVZler geht das Thema nicht vorbei. Doch sie haben ihre so ganz eigene Meinung.

Gruppe Die Linke: Tag zwei der Klimakonferenz in Kopenhagen ist in vollem Gange. Während Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) voller Zuversicht ist, zeigt Klimaexperte Hans Joachim Schellnhuber derweil die Bedrohungen für das Weltklima auf. Auch an den StudiVZler geht das Thema nicht vorbei. Doch sie haben ihre so ganz eigene Meinung.

Und so beginnt auch der Thread-Eröffner mit folgenden Worten: “Mal abgesehen davon, dass nichts dabei herauskommen wird, was denkt ihr sollte dabei herauskommen? Kann man China oder Indien wirklich dazu auffordern ihren CO2-ausstoß zu verringern?” Wie, fragt er sich, solle man zum Beispiel den Vereinigten Staaten erklären, dass sie weniger ausstoßen sollen. Wäre es da nicht sinnvoller über eine weltweite CO2-Steuer nachzudenken, von der jedes Land pro Kopf etwas bekäme? Er fasst zusammen: “Zusammen mit der Tobin-Steuer könnte man damit auch mal anständige entwicklungshilfe auf die beine stellen.”

Ein anderer zeigt sich skeptisch und schreibt: “achnaja, das mit dem co2 ist ja wohl seit kurzem auch öffentlich wieder fraglich. siehe climategate.” Ein Diskutant pflichtet ihm hier bei und schreibt: “das sehe ich ähnlich. erstens hat es in der geschichte unseres planeten viel dramatischere veränderungen gegeben. die lebewesen und speziell der mensch haben trotzdem bis heute überlebt, und in keiner zeit können wir uns besser schützen als heute.”

Und ein Vierter im Bunde verweist auf einen Artikel auf spiegelfechter.de, “Klimahysterie als Wirtschaftsfaktor. Daneben bringt er folgende Kritik vor: “Ich halte das Gebaren der Kanzlerin, wie auch Jens Berger das tut, für ziemlich opportun. Wenns um Filteranlagen für Fabriken und restriktive Auflagen für konkurrierende Staaten geht, ist Umweltschutz ne tolle Sache, gehts um Atomkraftwerke und deren höchst schädlichen Müll, ist das urplötzlich garkein Thema mehr. Die Antriebsfeder ist mal wieder Geld und die Aussicht auf mehr Geld. Dadurch, wie so oft im Kapitalismus, kann man wohl nicht von nachhaltigen Verbesserungen ausgehen. Für Kyoto hat sich ja auch kein Schwein interessiert, als man bemerkt hat, ohne die Richtlinien ist mehr zu verdienen.”

Auch dieser Diskutant erntet Zustimmung. So ist zu lesen: “Das trifft imho die Debatte ganz gut: Man schafft es nicht, den Hunger auf der Welt zu beseitigen und mal für 12 Stunden nirgends Krieg zu führen. Aber die Klimaerwärmung um 2 Grad jährlich zu drosseln, das geht auf einmal und wenn man den Röttgen labern hört ist das auch ganz einfach machbar, wenn die Amis udn Chinesen nur mitziehen. Die Frage, ob man armen Ländern für den Notfall Geld und Nahrung zur Verfügung stellt, um die erwarteten Dürrephasen zumindest einigermaßen human zu gestalten, wird bei dieser Klimakonferenz überhaupt garnicht gestellt.”

Andere VZ-Nutzer appellieren, mehr Geld in die Forschung zu stecken, um Schlimmeres zu verhindern, weißen darauf hin, dass Armutsbekämpfung und Bekämpfung des Klimawandels sehr eng miteinander verstrickt sind oder stellen ganz pragmatisch fest, dass eine Erwärmung ohnehin nicht mehr zu verhindern sei. Skepsis herrscht über die Ursachen herrscht an mehreren Stellen. So schreibt StudiVZler: “Ich suche noch immer den Grund, weshalb ausgerechnet CO2 das radikale Treibhaus sein soll, dass die Erde kaputt macht? Vor ein paar Jahren wars FCKW, was die Leute bewogen hat, neue Kühlschränke zu kaufen. Davor wars CO. Kann sich da noch jemand dran erinnern? War doch toll, die vielen neuen Autos auf den Straßen?” Es gibt jedoch auch Stimmen, die meinen: “Also ich würde sagen, man sollte alles im Bereich des Möglichen tun. Natürlich gibts da dann auch effizientere und weniger effiziente Wege. Zu versuchen unseren ganzen Strombedarf, wie er jetzt ist mit Solarstrom zu decken wäre ein ungeheuer aufwendiges Unterfangen. Aber wenn wir die Effizienz unserer Geräte steigern siehts schon anders aus -> hab gestern gesehen, dass es mittlerweile Desktop PCs gibt die nur noch 9 Watt verbrauchen! Das ist weniger als ein Zehntel vom normalen…
Und solche Einsparpotentiale gibt es massenhaft..”

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