Weihnachten à la Umsonst & Draußen

Kurz vor dem Fest heißt es im Bad Kissinger JuKuZ “Time to scream again” Wer die vergangenen beiden Winterkonzertreihen des Vereins zur Förderung von Jugendveranstaltungen e.V. aufmerksam verfolgt hat, der weiß: Ruhe und Besinnlichkeit ““ am besten noch bestuhlt ““ das ist so gar nicht das Ding der jungen Musikfreunde.

konta.JPGKurz vor dem Fest heißt es im Bad Kissinger JuKuZ “Time to scream again”

Wer die vergangenen beiden Winterkonzertreihen des Vereins zur Förderung von Jugendveranstaltungen e.V. aufmerksam verfolgt hat, der weiß: Ruhe und Besinnlichkeit ““ am besten noch bestuhlt ““ das ist so gar nicht das Ding der jungen Musikfreunde. Gefühlte wenige Stunden vor Heilig Abend dreht das ehrenamtliche Team lieber noch einmal richtig auf. Im letzten Jahr gaben sich deshalb die bekannte Deutschrock-Band “Die Schröders” samt den Lokalgrößen “Taschenrocker” die Ehre. Heuer sorgen gleich fünf Formationen für einen gelungenen Start in die Feiertage.

Unter dem vielsagenden Motto “Time to scream again” sorgen die Organisatoren auch in der dritten Runde für einen alles andere als beschaulichen Abend. Wissen sie doch bereits dank der ersten Veranstaltung dieser Art, dass die dargebotenen Einlagen “žnichts für zarte Gemüter”œ sind. Erst im letzten März hieß es “Scream, if you can“. Damals gaben sich die Hammelburger “Ghostbastärtz”, die Würzburger “žKings are better Queens“œ, die Bad Kissinger “žAltarea“œ, “žAt the farewell party“œ aus Frankfurt sowie “žFrightday“œ aus Bad Neustadt die Mikrophone in die Hand. Vom Kurgast bis zum gänzlichen JuKuZ-Debütant war alles angetreten, um das zu tun, was auch Vorsitzender Ralf Stierstorfer im Nachhinein nicht bereut hat. “žIch habe heute gerne geschrieen”œ, verriet er damals schmunzelnd. Am 19. Dezember ab 20.00 Uhr kann er dies gemeinsam mit dem Publikum fortsetzen.

Hüpfen, springen, schreien”¦

Denn sie sind erneut angetreten, die Formationen der etwas lauteren und auch härteren Gangart. Gerade auf Tour machen die Würzburger “žKings are better Queens“œ Halt in Bad Kissingen, um ihren Fans einen sehr persönlichen, aber vor allem deftigen Weihnachtsgruß zu überbringen. Matt, Lorenz, Sascha, Miro und Stefan sind mittlerweile Stammgäste hoch über dem Kurgebiet. Denn auch auf dem 14. Umsonst & Draußen haben sie bewiesen, dass Unterfranken so einiges an musikalischer Qualität zu bieten hat. Hüpfen, springen, schreien ““ das werden am kommenden Samstag die bevorzugten Ausdrucksmethoden sein, wenn sie Songs wie “žCloser to my dreams”œ oder “žMany things to say”œ anstimmen. Ebenso wird es der Fangemeinde bei “žAt the farewell party“œ ergehen. Frontmann Dan und seine Mannen Benny, Fabi, Freddy und Buddy haben ihrer Losung “œWir kommen heftig und geben was auf die Ohren” ja schon mehrmals alle Ehre gemacht. Ob im Winterquartier oder der sommerlichen U&D-Bühne, sie treiben das Publikum an und sorgen so nicht eine Sekunde für Stillstand. Ihr besonderes Weihnachts-Bonbon, das der “žSchlitten”œ direkt aus der hessischen Bankenmetropole hinein ins Unterfränkische befördert hat: Ihre erst am 2. Oktober erschienene Debüt-CD “žInfinity is miles away”œ. Nach der EP “žMechanism Of Bad Taste”œ und der Single “žFire! Fire!“œ nun schon der dritte Coup der Nachwuchstalente aus dem Bandpool der Popakademie Mannheim.

king1.jpgEs kann festgehalten werden: Einen Gabentisch hat das JuKuZ Bad Kissingen zwar nicht zu bieten, doch Weihnachten à la Umsonst & Draußen ist ohnehin nicht mit einer herkömmlichen Familienfeier zu vergleichen. Deshalb ist nach zwei Acts auch noch lange nicht Schluss. Das Team schenkt seinen Gästen lieber noch ganze drei weitere Bands, die das Christkind unter Umständen sogar das Fürchten lehren könnten. Die Wochensieger beim bigNewcomer-Wettbewerb von bigFM, Jason, Tobi, Mich und Andy, die gemeinsam als “žAdieu Ok!“œ unterwegs sind, werden gemeinsam mit Martin, Daniel, Simon und Julian von “žRising Sunset“œ und schließlich den Schweinfurter Jungs Becki, Joel, Jony, Robert und Julian von [cerpin.taxt] versuchen, nicht nur das Kissinger Partyvolk, sondern auch “ždie Welt zu erobern”œ.

Heilig Abend kann also kommen: Laut, fröhlich und mit jeder Menge alten Freunden und neuen Bekannten.

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