Das Kyoto-Protokoll, jedem Klimafreund über Jahre als Kochrezept für gutes Wetter weltweit eingebleut, hat seinen Zweck nie erfüllt. Störrisch ging zwar zwei Bush-Amtszeiten die Rede davon, dass allein dessen Weigerung, das rettende Papier zu unterschreiben, an der fortschreitenden Erwärmung schuld sei. Die pünktlich zum keineswegs klimaneutralen Nachfolgetermin in Kopenhagen vorgelegte Kyoto-Bilanz aber sieht nun die eifrigen Kyoto-Unterzeichnerstatten Australien, Griechenland und Spanien weit vor dem Amerikanern. Statt ihre CO2-Emissionen wie versprochen zu senken, gelang es den drei Ländern, sie zwischen 24 und 53 Prozent zu erhöhen.
Da sieht Deutschland richtig gut aus, denn immerhin konnte die Klima-Musterländler seinen Ausstoß des “Klimagases” (Angela Merkel) um mehr als ein Fünftel verringern. Allerdings reicht ein näherer Blick auf die Statistik, um zu verdeutlichen, wie das gelang: Deutschland profitierte bei seinen CO2-Einsparungen vor allem von der Stillegung der sozialistischen Schwerindustrie im “Anschlußgebiet” (Helmut Kohl). Auch Russland, Polen, Rumänien und Tschechien fiel es nach dem Zusammenbruch ihrer Kommandowirtschaft leicht, einen Platz unter den Klima-Musterschülern zu erkämpfen: Ganz zufällig liegen vier weitere ehemalige sozialistische Länder beim CO2-Sparen ganz vorn, alle schaffen Traumwerte von minus 22 bis minus 40 Prozent im Vergleich zu 1990.
Das gelingt keinem alteingesessenen kapitalistischen Staat: Großbritannien, in den zurückliegenden zwei Jahrzehnten immerhin vom Industriestandort zum Finanzstandort umgebaut, kommt nur auf 17 Prozent, Frankreich auf gerademal fünf.
Ausgerechnet Kapitalismus ist offenbar gut fürs Klima, zumindest, wenn er an die Stelle eines staatssozialistischen Systems tritt.
Quelle: politplatschquatsch.com
und was, wenn die Zahlen ebenso glaubwürdig sind wie die Schweinegrippe-Statistiken, die Klimavorsagen oder die Aufschwung-Daten der EXPERTEN ?