Am 4. Dezember 2009 hat im Berliner Hotel Melia die 2. Internationale Klimakonferenz stattgefunden. Hierbei handelte es sich um eine Veranstaltung der so genannten “œKlimawandel-Skeptiker”. Diese Konferenz war als Gegenveranstaltung zu dem am 7. Dezember beginnenden Kopenhagener Klimagipfel zu verstehen. Einer der Referenten war Lord Christopher Monckton, Chefberater des Science and Public Policy Institute. Er war viele Jahre Politikberater der britischen Premierministerin Margaret Thatcher.
Verschiedene Umweltorganisationen hatten zu einer “œDemo gegen Klimawandel-Leugner” aufgerufen, darunter die Greenpeace-Gruppe Berlin und die Öko-Demokraten (ödp).
Einige der Konferenzteilnehmer sahen darin die Chance, in einem offenen Dialog mehr darüber zu erfahren, was die zumeist jungen Teilnehmer der Demonstration dazu veranlasst hatte, an einem doch recht frischen Berliner Dezembertag vor einem Konferenzhotel zu stehen und Plakate in die Luft zu halten. Wobei sich jedoch schnell herausstellte, dass die Demonstrierenden mehr mit griffigen Parolen, als mit guten Argumenten oder mit Hintergrundwissen ausgestattet waren, wie ein Interview von Christopher Monckton mit einer Greenpeace-Aktivistin zeigt.
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Auch der Einladung an der Konferenz teilzunehmen und sich so ein Bild über die Veranstaltung zu machen, von der die meisten offensichtlich nur zu wissen glaubten, dass sich “œda drinnen die Öllobby trifft”, wollte keiner der Demonstranten folgen. Was eigentlich schade ist, hätten sie doch einiges darüber erfahren können, für welche Zwecke sie sich wirklich engagieren. Nämlich nicht für ein besseres Klima, sondern für eine knallharte politische Agenda.
Quellen
Ich kannte den guten Lord bisher nur von seinen Ansichten über die Bekämpfung von AIDS:
“there is only one way to stop AIDS. That is to screen the entire population regularly and to quarantine all carriers of the disease for life. Every member of the population should be blood-tested every month … all those found to be infected with the virus, even if only as carriers, should be isolated compulsorily, immediately, and permanently.”
Das macht ihn mir etwas suspekt, muss ich sagen …