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Wissenschaft + Klimawandel + Nachhaltigkeit

Mehr CO2 in der Atmosphäre: Pflanzen wachsen schneller und benötigen weniger Wasser

Mittwoch, den 16. Dezember 2009 um 20:21 Uhr von Rudolf Kipp

Pressemitteilung des Johann Heinrich von Thünen-Instituts vom 10. Dezember 2009
Die stetig steigende Konzentration des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) in der Atmosphäre ist nicht nur einer der Hauptfaktoren für den Klimawandel – das Gas dient auch als unverzichtbarer Baustein für die Photosynthese der Pflanzen und ist damit Grundlage allen Lebens.

Damit berührt der CO2-Anstieg auch unmittelbar Fragen der Ernährung: Wie reagieren Kulturpflanzen wie Weizen, Kartoffeln oder Mais, wenn ihnen mehr CO2 zur Verfügung steht? Fördert das ihr Wachstum, haben wir bessere Ernten zu erwarten und wie beeinflusst die CO2-reichere Umgebungsluft den Wasserbedarf der Pflanzen? Wissenschaftler des Johann Heinrich von Thünen-Instituts (vTI) in Braunschweig können auf einige dieser Fragen jetzt Antworten geben.

Die Arbeitsgruppe um Professor Hans-Joachim Weigel vom vTI-Institut für Biodiversität konnte auf Erkenntnisse aus der Fachliteratur aufbauen, nach denen in Laborversuchen die meisten unserer Kulturpflanzen eine höhere Photosyntheserate und ein verstärktes Wachstum zeigen, wenn sie mehr CO2 zur Verfügung haben. Einige Pflanzenarten konnten unter diesen Bedingungen auch das vorhandene Wasser besser ausnutzen – ein wichtiger Gesichtspunkt, da in unseren Breiten künftig längere Trockenperioden während des Sommers erwartet werden. Unbekannt war bis jetzt aber, wie die Pflanzen unter realen landwirtschaftlichen Anbaubedingungen auf das erhöhte CO2-Angebot in der Atmosphäre und auf verminderte Niederschläge reagieren.

Luftaufnahme eines FACE-Versuchsrings in einem Weizen-
feld auf dem Gelände des von Thünen-Instituts in Braun-
schweig. Durch die Düsen in den schwarzen senkrechten
Röhren wird CO2 in die Kreisfläche geblasen
(Quelle: vTI/BD)

Um hier zu belastbaren Aussagen zu kommen, errichteten Weigel und sein Team auf einem Versuchsfeld des von Thünen-Instituts in Braunschweig eine europaweit einmalige CO2-Anreicherungsanlage, mit der die zukünftigen Konzentrationen dieses Gases in der Atmosphäre sowie unterschiedliche Trockenheitsbedingungen direkt im Freiland simuliert werden können. In dieser sogenannten FACE-Anlage (Free Air Carbon Dioxide Enrichment) wird mithilfe von ringförmig angeordneten Düsen eine Kreisfläche mit einem Durchmesser von 20 Metern computergesteuert so mit CO2 begast, dass sich im Bereich der Pflanzen eine Atmosphäre mit rund 550 ppm (parts per million) Kohlendioxid einstellte. Das entspricht den Verhältnissen, wie sie für das Jahr 2050 erwartet werden. Auf dem Rest des Feldes beträgt die CO2-Konzentration in der Luft 385 ppm, das ist der heute überall anzutreffende Wert.

In mehrjährigen Versuchen mit der Fruchtfolge Gerste, Weizen und Zuckerrüben konnten die vTI-Forscher zeigen, dass die Pflanzen in der CO2-angereicherten Fläche 10 – 15 % mehr Biomasse bilden und dass die Pflanzen dabei je nach

Das Infrarotbild macht deutlich: Im Inneren des Kreises ist es wärmer als im übrigen Feld. Grund ist, dass dort die Weizenpflanzen über ihre Spaltöffnungen weniger Wasser abgeben und daher weniger verdunstet. (Quelle: vTI/BD)

Versuchsjahr 5 – 20 % weniger Wasser über ihre Spaltöffnungen in die Umgebungsluft abgaben, das heißt ihre Transpiration reduzierten. Während der CO2-Anreicherung erhöhte sich auch die Bodenfeuchte unter diesen Beständen. Das bedeutet: Diese Pflanzen können das ihnen zur Verfügung stehende Wasser effizienter nutzen.

In einem anschließenden zweijährigen Versuch mit Energiemais, der sich durch schnelles Wachstum bei hohen Temperaturen auszeichnet, wurden erstmals unter Feldbedingungen gezielt die Wechselwirkungen zwischen Trockenstress (erzeugt durch eine Regenausschlussvorrichtung) und einer gleichzeitig erhöhten CO2-Konzentration untersucht. Die Maispflanzen reagierten auf den simulierten Trockenstress unter heutigen CO2-Bedingungen mit einem Wachstumsverlust (oberirdische Biomasse) von rund 28 %. Unter der CO2-angereicherten Atmosphäre war das Wachstum allerdings “nur” um ca. 11 % erniedrigt, der Trockenstresseffekt wurde also erheblich kompensiert.

“Die Ergebnisse sind Beispiele für Rückkoppelungseffekte, die bei der Klimafolgenabschätzung beachtet werden müssen”, erläutert Weigel. In den kommenden zwei Jahren will seine Arbeitsgruppe die Versuche zur Kombinationswirkung von Trockenstress und erhöhter CO2-Konzentration unter dem Aspekt der Nutzung der genetischen Vielfalt mit verschiedenen Sorten von Sorghum-Hirse, ebenfalls eine Energiepflanze, fortsetzen. Die hierbei erzielten Ergebnisse sollen im Rahmen eines Verbundprojektes in die züchterische Optimierung von Sorghum-Hirse einfließen.

Johann Heinrich von Thünen-Institut

Agrar heute – Kohlendioxid lässt Feldpflanzen schneller wachsen

Artikel zuerst erschienen in Science-Skeptical Blog

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45 Reaktionen zu “Mehr CO2 in der Atmosphäre: Pflanzen wachsen schneller und benötigen weniger Wasser”

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  1. Krishna Gans

    am 16. Dezember 2009 um 20:24 Uhr | Link | Kommentar melden

    Ist schon Mist, wenn die Pflanzen so ein schönes CO2 Konzept so einfach umschmeißen…..

  2. A.Schwarz

    am 16. Dezember 2009 um 20:55 Uhr | Link | Kommentar melden

    Leider wird diesmal keine Aussage dazu gemacht, ob und wie sich die Pflanzen dabei hinsichtlich Nährstoffgehalt ändern. Das haben Weigel und seine Kollegen bereits 2007 veröffentlicht. Merkwürdig. Damals klang das ganz anders…
    http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-7056-2007-09-05.html

  3. Thorsten

    am 16. Dezember 2009 um 21:03 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Rudolf Kipp

    Das ist doch ein alter Hut Herr Kipp. Die von ihnen vorgelegten Ergebnisse gelten für einige einjährigen Pflanzen und auch dort nur dann, wenn alle übrigen Pflanzennährstoffe und Wasser unbegrenzt zu Verfügung stehen, wie das unter Freilandbedingungen simuliert wird. Bei mehrjährigen Pflanzen und den meisten Wildpflanzen sehen die Ergebnisse ganz anders aus! Nach einem anfänglichen Anstieg beobachtet man eine gegensätzliche (negative) Entwicklung der Photosyntheseleistung. Dies hängt mit der Akkumulierung des Zuckers zusammen.

    Ausserdem reagieren C3- und C4-Pflanzen völlig unterschiedlich auf Veränderungen der CO2-Konzentration.

    Ausserdem haben zahlreiche Studien gezeigt, daß sich CO2-Förderungen
    auf die Blatt-Photosynthese und auf die Produktivität eines Gesamtsystems in ihrer Höhe
    dramatisch unterscheiden; zum andern werden die Pflanzen in diesen Experimenten einer
    Situation ausgesetzt, die es in vivo nicht geben wird: eine schlagartige CO2-Erhöhung auf das Doppelte (innerhalb der Lebenspanne eines Assimilationsorgans) kam und kommt in der Natur nicht vor.

    Sie sehen Herr Kipp. Ihre stark vereinfachten Antworten auf komplizierte Fragen helfen uns nicht weiter. Zudem sind Veränderungen des Pflanzenwachstums auf Schwankungen der CO2-Konzentration nur ein völlig nachgeordneter Aspekt der Problematik. Viel entscheidender sind die damit verbundenen Klimaveränderungen.

  4. Krishna Gans

    am 16. Dezember 2009 um 22:16 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten
    Du lernst es nie:

    Viel entscheidender sind die damit verbundenen Klimaveränderungen.

    Du meinst, durch wiederholen immer des selben Mists wird es wahrer ?
    #:-\

  5. Krishna Gans

    am 16. Dezember 2009 um 22:24 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten
    Unheilige Einfalt !

    Sie sehen Herr Kipp. Ihre stark vereinfachten Antworten auf komplizierte Fragen helfen uns nicht weiter

    Ist Dir eigentlich mal aufgefallen, daß Herr kipp die Studie weder durchgeführt, noch die Presseerklärung herausgegebn hat ?
    Nein ?
    Dann nacholen.
    Wenn doch, was soll dann das idiotische polemische Anbellen von der Seite ?
    Kannst Du Dich dazu mal äußern ?

  6. Thorsten

    am 16. Dezember 2009 um 23:24 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Krishna Gans

    Die Studie habe ich doch auch gar nicht in Frage gestellt! Die einfältige Übertragung dieser Studie über einzelne kontrollierte Freilandversuche einzelner weniger einjähriger Agrarpflanzen auf Langzeitwirkungen des gesamten Ökosystems halte ich für stark vereinfacht, um nicht zu sagen für dumm! Und dies sage ich als Biologe!

    Das ist so als ob Sie von den Wettermeldungen in Castrop Rauxel auf das Weltklima in 50 Jahren schließen würden!

  7. moosgeist

    am 16. Dezember 2009 um 23:41 Uhr | Link | Kommentar melden

    Krishna Gans (16. Dezember 2009 um 22:24 Uhr)

    Wenn doch, was soll dann das idiotische polemische Anbellen von der Seite ?
    Kannst Du Dich dazu mal äußern ?

    Der kann doch allen falls den Mond anheulen, wie alle die kleinen Klimakläffer.
    Und seine Äußerungen kommen ohnehin nur aus dem Darm.

  8. Krishna Gans

    am 17. Dezember 2009 um 00:04 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten
    Es handelt sich um eine Pressemitteilung, die Du Herrn Kipp anlastest, du verstehen ?
    Ist sich Deutsch ! Du können lesen, Du hast Bus verpaßt ?

    Das ist so als ob Sie von den Wettermeldungen in Castrop Rauxel auf das Weltklima in 50 Jahren schließen würden!

    Du weißt, wie das mit Biffra und seinen “teleconnecteten” Bäumen in Russland funktioniert ?
    Siehste, so ist dsas mit dem Wetter in Catrop Rauxel”, das ist teleconnectet und spiegelt das Weltklima wieder.
    Also, wo ist jetzt Dein eigentliches Problem, außer daß Du rumprolst ohne Hintergrund ?

    Und dies sage ich als Biologe!

    Dann piss* nicht Rudolf Kipp an

    [Sie sehen Herr Kipp. Ihre stark vereinfachten Antworten auf komplizierte Fragen helfen uns nicht weiter], sondern kommuniziere das direkt an Professor Hans-Joachim Weigel vom vTI-Institut für Biodiversität, denn dort werden Sie geholfen !
    Du versteht, was ich meine ?

  9. Paul

    am 17. Dezember 2009 um 00:44 Uhr | Link | Kommentar melden

    “Das ist so als ob Sie von den Wettermeldungen in Castrop Rauxel auf das Weltklima in 50 Jahren schließen würden!”

    Es geht noch abstruser. Von einer globalen Temperatur lokale Wetterverhältnisse abzuleiten.

    “Sie sehen Herr Kipp. Ihre stark vereinfachten Antworten auf komplizierte Fragen helfen uns nicht weiter. Zudem sind Veränderungen des Pflanzenwachstums auf Schwankungen der CO2-Konzentration nur ein völlig nachgeordneter Aspekt der Problematik. Viel entscheidender sind die damit verbundenen Klimaveränderungen.”

    Ist schon schlimm. Ich würde sein Durcheinander gerne richten, aber ich glaub’, das ist vergeudete Zeit: Komplexität wie Pflanzen auf mehr CO2 reagieren…. entscheidender ist, wie man das Klima reguliert.

  10. Paul

    am 17. Dezember 2009 um 00:57 Uhr | Link | Kommentar melden

    Ich bin eigentlich entsetzt, dass man so eine schon sehr oft untermauerte Theorie wegen solche Photosynthese-Leugnern, meist aus der Klimafront, immer noch beweisen muss. Die USA bewies es neulich in Wäldern, eben wegen solcher Photosynthese-Leugner.

  11. Joe Confetti

    am 17. Dezember 2009 um 09:14 Uhr | Link | Kommentar melden

    Schon lustig, wie die Klima-Deppen Thorsten sich winden müssen, wenn alle Tatsachen gegen sie sprechen.

    Hier noch zwei Papers, die zeigen, dass der erhöhte CO2-Gehalt die Sahel-Zone zum ergrünen gebracht haben:

    http://www.co2science.org//articles/V9/N2/EDIT.php

    http://www.co2science.org//articles/V10/N19/B1.php

    Tja, schon blöd, dass die Umweltverschmutzung CO2 in Wahrheit Pflanzennahrung ist.

    Ich bin übrigens der Meinung, dass uns die dritte-Welt-Länder für das Zusatz-Wachstum ihrer Flora etwas bezahlen müssen.

  12. Michael Meinel

    am 17. Dezember 2009 um 10:40 Uhr | Link | Kommentar melden

    Diesen Aspekt hatten wir ja schon einmal vor einem Jahr diskutiert. Die positiven und negativen Wirkungen des Klimwandels werden seit geraumer Zeit erforscht und Anpassungstrategien für die Landwirtschaft hinsichtlich mehr CO2, mehr oder Trockenheit in den unterschiedlichen Regionen entwickelt.

    Da dies sehr komplexe Fragestellungen sind, gibt es auch keine einfachen Antworten, wie es auch aus dem schon diskutierten FACE-Versuch zum Klimawandel hervorgeht: Erster Freilandversuch testet Auswirkungen eines erhöhten CO2-Gehalts auf Kulturpflanzen”>Mehr Pflanzenwachstum, aber weniger Nährstoffe -
    Erster Freilandversuch testet Auswirkungen eines erhöhten CO2-Gehalts auf Kulturpflanzen

    Diese Forschungen müssen angepasst an die weltweit unterschiedlichen regionalen Klimaänderungen durchgeführt werden:
    http://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Regionale_Klima%C3%A4nderungen

    Auch für Deutschland gibt es in den einzelnen Regionen entsprechende Untersuchungen:
    http://www.readers-edition.de/2009/06/25/anpassungsstrategien-an-den-klimawandel-entwickeln

    Die regionalen Helmholtz-Klimabüros unterstützen hierbei “Landwirte, Küstenbauingenieure, Stadtplaner, aber auch Entscheidungsträger aus Politik und Unternehmen” durch “Informationen aus erster Hand, um sich für den Klimawandel in ihrer Region wappnen zu können: http://www.klimabuero.de/

    Das GKSS (Hans von Storch), das Karlsruher Institut für Technologie, das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig, und das AWi sind daran beiteiligt.

    Übrigens, da der “hiesige Mitarbeiter des AWI” gerne immer eine abweichende Position für das AWI verkündet, hier die Erklärung des AWI zur Klimakonferenz in Kopenhagen

  13. Peter Heller

    am 17. Dezember 2009 um 11:00 Uhr | Link | Kommentar melden

    Habe ich da etwas falsch verstanden?

    Sie, Thorsten, bzw. all die vielen Klimaalarmisten sind es doch, die auf eine komplexe Fragestellung wie den Klimawandel mit einer einfachen, simplifizierten Maßnahme antworten. CO2 einsparen, koste es, was es wolle.

    Wir, die Skeptiker sind es, die ohne Unterlaßt darauf hinweisen, daß die Fragestellungen derart kompliziert sind, daß eine einfache Antwort dem Problem eben nicht gerecht werden kann.

    Der oben zitierte, aktuelle Forschungsbericht zeigt eben nur wieder eines: Ein differenzierter Blick auf die Dinge ist notwendig. Die Welt ist nicht schwarz oder weiß, sondern grau, in allen Schattierungen.

    Und wenn eben eine erkleckliche Anzahl von Nutzpflanzen von einem erhöhten CO2-Gehalt in der Atmosphäre profitieren kann, so ist diese Nachricht in das politische Kalkül einzubeziehen.

    Was daraus folgt, steht auf einem anderen Blatt. Der erste Schritt ist immer, eine rationale Bestandsaufnahme durchzuführen. Der obige Artikel zeigt einmal mehr, daß die Orthodoxie in der Klimadebatte die Welt nicht vollständig erfaßt hat.

  14. Michael Meinel

    am 17. Dezember 2009 um 11:10 Uhr | Link | Kommentar melden

    Herr Heller,

    es ist zwar nicht ganz ersichtlichtlich, was für Sie “Orthodoxie in der Klimadebatte” heißt - mir sieht es nach einem etwas einfachen Schwarz-Weiß-Bild bzgl der Klimaforschung aus, jedenfalls ist diese komplexe Fragestellung völlig bekannt, wird erforscht und wie ich beschrieben habe auf die weltweit unterschiedlichen regionalen Klimaänderungen herunter gebrochen.
    Vereinfacher in den Medien inkl. der Diskussionsforen und Lobbyisten mögen diese Vereinfachungen und Dramatisierungen lieben, auf 95% der seriösen wissenschaftlichen Forschung trifft diese Anschauung sicher nicht zu.

  15. lupo cattivo

    am 17. Dezember 2009 um 12:12 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Michael Meinel
    Ihre Darstellung lässt sich so erklären:
    Wer daran mitarbeitet, die CO2-Lüge zu untermauern, ist willkommen und kann auf Geld hoffen:
    Wer sich dagegen stellt, muss wirtschaftlich seeehr unabhängig sein oder Fatalist.

    @ Peter Heller man sollte immer fragen: CUI BONO?
    wenn es wirklich global WÄRMER wäre / würde,dann würde dies zu Billionen-Verlusten der Energiekonzerene im Rothschild-Portfolio führen. Da Rothschild diese Welt managt, undenkbar. Wenn es aber tatsächlich kälter wird, dann ist dies für die Konzerne ein SEGEN. Dann muss man den Leuten gleichzeitig aber einreden, dass sie nur MEINEN, es wäre kälter.
    Für Fehlmeinungen hat man deshalb auch schon eine “Krankheit” erfunden, diese heisst “false memory syndrome”.
    Das entscheidende ist jedoch, dass an der CO2-Lüge nicht nur des Weltenherrschers Energiekonzerne gut verdienen, sondern auch sein Banksystem von den Bürge(r)n neue Tributzahlungen als Spielgeld einziehen kann.

    Ist also diese CO2-Geschichte ein Anliegen der Bürger oder wurde hier durch Propaganda in trojanisches Pferd zum apokalyptischen Reiter gemachT ?

  16. Michael Meinel

    am 17. Dezember 2009 um 12:27 Uhr | Link | Kommentar melden

    Noch eine Nachtrag für alle an den Forschungsarbeiten zu dieser Fragestellung Interessierte:

    Einen Überblick über die Forschung und Forschungskooperationen des Instituts für Biodiversität findet sich hier:
    http://www.bfn.de/fileadmin/MDB/documents/themen/biologischevielfalt/06_Weigl_Symposium_Kllima.pdf

    Zu den mit dem FACE-Experiment verbundenen komplexen Fragestellungen finden sich spezielle Veröffentlichungen u.a. hier:
    http://www.pflanzenbau.uni-kiel.de/publikationen/sonstige/79.pdf
    http://opus.ub.uni-hohenheim.de/volltexte/2009/339/

    Scinexx hatte ausführlich zum Thema berichtet:
    http://www.scinexx.de/dossier-271-1.html

    Zum Klimawandel in Deutschland und den Anpassungen für Mensch und Natur:
    http://www.scinexx.de/dossier-417-1.html

  17. Thorsten

    am 17. Dezember 2009 um 13:37 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Peter Heller

    Und wenn eben eine erkleckliche Anzahl von Nutzpflanzen von einem erhöhten CO2-Gehalt in der Atmosphäre profitieren kann, so ist diese Nachricht in das politische Kalkül einzubeziehen.

    Auch Sie legen hier mehr in das Ergebnis der Studie hinein, als man daraus ablesen kann.
    Die Versuche haben EINZELNE und EINJÄHRIGE KULTURPFLANZEN unter OPTIMALEN Bedingungen in einer bestimmten REGION untersucht!

    Diese Einzelergebnisse lassen sich eben NICHT auf ALLE EIN- und MEHRJÄHRIGEN KULTUR- und WILDPFLANZEN unter NICHT OPTIMALEN Verhältnissen über einen Zeitraum von über EINEM Jahr übertragen. In den Versuchen wurde die CO2-Konzentration KURZFRISTIG stark angehoben. Auch dies wird in der Natur NICHT vorkommen. NICHT UNTERSUCHT wurde auch die höhere EMPFINDLICHKEIT gegenüber BIOTISCHEN und ABIOTISCHEN Einflüssen als Folge einer erhöhten CO2-Konzentration und dem damit verbundenen MÖGLICHEN größeren und schnelleren ZELLWACHSTUM!

    Es gibt zahlreiche Wissenschaftler, die in Studien darauf hinweisen, dass durch höhere CO2-Konzentration schneller wachsende Pflanzen deutlich empfindlicher gegen Schadinsekten und Umwelteinflüsse sind! Das Thempo des Anstieges der CO2-Konzentration lässt den Organismen keine Zeit, sich darauf einzustellen.

    Was ich damit sagen will: Die Frage nach dem Nutzen oder Schaden eines CO2-Anstieges für das Pflanzenwachstum ist sehr kompliziert und lässt sich nicht mit einem Pressebericht beantworten!

  18. Thorsten

    am 17. Dezember 2009 um 13:44 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Peter Heller

    Sie, Thorsten, bzw. all die vielen Klimaalarmisten sind es doch, die auf eine komplexe Fragestellung wie den Klimawandel mit einer einfachen, simplifizierten Maßnahme antworten.

    Nein Herr Dr. Heller! Seit über 35 Jahren gibt es eine sehr intensive und im Ergebnis gefestigte internationale Klimaforschung. Dieser liegen die Ergebnisse tausender Fachstudien über einen langen Zeitraum vor!

    Wenn Sie mir in der Frage nach den Vorteilen eines CO2-Anstieges auf die biotischen Ökosysteme ähnliche umfangreiche internationale Studien vorlegen und einen weitgehenden wissenschaftlichen Konsens nachweisen können, dann werde ich mich wahrscheinlich Ihrer Auffassung anschließen. Leider sind Sie hiervon weit entfernt! Sie vergleichen Äpfel mit Birnen!

  19. Liberaler

    am 17. Dezember 2009 um 14:43 Uhr | Link | Kommentar melden

    Die Holländer erhööhen sogar in ihren Gewächshäusern künstlich die CO2-Konzentration, um das Wachstum zu steigern. Die wissen schon warum, die wollen schließlich Geld verdienen und nicht grünen Schwachsinn verbreiten.

  20. Peter Heller

    am 17. Dezember 2009 um 15:44 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Meinel, @Thorsten:

    Also, was ist die Orthodoxie in der Klimaforschung?

    Ganz einfach: Das, was wir als “mittlere globale Temperaturanomalie” bezeichnen zu dürfen glauben, darf nicht mehr als um 2 Grad von jener aus “vorindustriellen” Zeiten abweichen. Um dies zu erreichen, müssen CO2-Emissionen erheblich gesenkt werden, koste es, was es wolle.

    Es wäre mir völlig neu, daß bspw. in Kopenhagen etwas anderes auf der Agenda stünde. Nämlich etwas in der Art:

    “Die mutmaßlich durch CO2 ausgelöste Erwärmung der Erde hat positive wie negative Folgen für Mensch und Natur. Es sind daher differenzierte, regional und lokal individuelle Antworten auf diese Herausforderung zu formulieren. Diese Antworten müssen Konzepte zur Nutzung der Chancen einer erhöhten CO2-Konzentration und einer erhöhten Temperatur beinhalten. Ebenso sind die Risiken auf regionaler und lokaler Ebene durch weitergehende Forschungsanstrengungen so genau wie möglich zu charakterisieren. Es sind geeignete Maßnahmen zu ergreifen, die Folgen eventueller destruktiver Ereignisse beherrschbar zu machen.”

    Letzteres fordere ich, dafür streite ich. Differenzierung statt Simplifizierung.

    Sie auch?

    Dann willkommen im Club.

    So lange auch nur eine Nutzpflanze das Potential aufweist, durch einen erhöhten CO2-Gehalt einen höheren Ertrag aufzuweisen, müssen wir eben darüber streiten, wie man dieses Potential auch tatsächlich nutzen kann.

    Zitat:

    “Auch Sie legen hier mehr in das Ergebnis der Studie hinein, als man daraus ablesen kann.
    Die Versuche haben EINZELNE und EINJÄHRIGE KULTURPFLANZEN unter OPTIMALEN Bedingungen in einer bestimmten REGION untersucht!”

    EINE genügt mir schon, um die Sinnhaftigkeit der derzeitigen Klimapolitik anzuzweifeln. Zu den EINJÄHRIGEN KULTURPFLANZEN gehören die wichtigen, die die Grundlage unserer Ernährung darstellen. Die OPTIMALEN Bedingungen muß man eben schaffen, das funktioniert so, daß man die Pflanzen gezielt an die REALEN Bedingungen anpaßt, so daß diese als optimal gelten können.

    All die Studien und Versuche, die Sie oben zitieren, geben also klare Hinweise darauf, was man bio- und gentechnisch unternehmen muß, damit die zweifelsfrei erkannten Chancen einer höheren CO2-Konzentration auch wirklich in vollem Umfang zum Tragen kommen.

    Um dies zu verdeutlichen (Zitat):

    “Es gibt zahlreiche Wissenschaftler, die in Studien darauf hinweisen, dass durch höhere CO2-Konzentration schneller wachsende Pflanzen deutlich empfindlicher gegen Schadinsekten und Umwelteinflüsse sind! Das Thempo des Anstieges der CO2-Konzentration lässt den Organismen keine Zeit, sich darauf einzustellen.”

    Sie wachsen also schneller. Das ist der entscheidende Punkt. Höhere Produktivität, mehr Ernten, bessere Versorgung, weniger Hunger. Die Empfindlichkeit gegen Schadinsekten und gegen destruktive Umwelteinflüsse muß gesenkt werden, nicht die Wachstumsgeschwindigkeit.

    Sie reden ständig von Verantwortung. Alles andere, als das bessere Wachstum und die höheren Erträge zu nutzen, wäre unverantwortlich.

  21. Joe Confetti

    am 17. Dezember 2009 um 15:57 Uhr | Link | Kommentar melden

    Thorsten, leidest du unter akuter Hirninsuffizienz?
    Müssen wir tausende von Fachstudien vorweisen, um zu beweisen, dass erhöhter CO2-Gehalt dem Pflanzenwachstum hilft?
    Was in den Gewächshäusern tagtägliche Praxis ist, muss in tausenden von Studien zuerst bewiesen werden?

    http://www.messergroup.com/de/Daten/Fachbroschueren/Food/Durch_CO2_besseres_Wachstum_im_Gewaechshaus.pdf

    Ich schlage vor, du schreibst einen wütenden Brief an Messer-Griesheim und stutzt diese Ignoranten so richtig zurecht!

    Und wenn dich einer mit dem Auto mitnehmen will, forderst du zuerst tausende vo Studien, dass das mit dem Verbrennungsmotor wirklich funktioniert? :~)

    “und im Ergebnis gefestigte internationale Klimaforschung”
    im Ergebnis gefestigte Klimaforschung, ha ha ha! Ein Forschungszweig, bei der es bei 2 Forschern 3 Meinungen gibt, sei im Ergebnis gefestigt! Der Witz des Tages! Selbst die verschiedenen Reports des IPCC widersprechen sich ja!

  22. Michael Meinel

    am 17. Dezember 2009 um 16:17 Uhr | Link | Kommentar melden

    Herr Heller,

    Sie sagen doch, dass Sie für eine differenzierte Sichtweise auf diese komplexe Materie streiten. Dann sollte Sie solch starke Vereinfachungen unterlassen. Sowohl in Kopenhagen als auch bei der überwältigen Mehrzahl der Klimaforscher wird eine differenzierte Sichtweise auf die komplexe Materie von Klimaveränderungen gepflegt. Das, was Medien transportieren, ist nicht die Wirklichkeit.

    Das gleiche gilt für die Wirkung von einer höheren CO2-Konzentration: Sie “wachsen also schneller” ist ein Aspekt unter vielen. Weitere sind Inhaltsstoffe, Pflanzengesundheit, Bodengare usw. Dies alles wird untersucht und zeigt in der Gesamtschau, ob mehr CO2 eher vor- oder nachteilig ist, bzw. wie eine sinnvolle Anpassungsstrategie aussehen kann. Auf die entsprechenden Forschungsarbeiten hatte ich verwiesen.

    Es ist aber auch nichts neues. Über diese Aspekte wurde hier schon vor einem Jahr diskutiert und für eine differenzierte Sichtweise hatte ich auch da schon plädiert. Auch die beteteiligten Forscher an dem FACE-Experiment wiesen schon früh auf eine differenzierte Betrachtung der Wirkung hin: Veränderung in den Gehalten an Makro- und Mikroelementen, negativen Einfluss der CO2-Erhöhung auf die Qualität, verzögerte Mineralisierung im Boden u.ä. Wenn sich der schon in der ersten Phase des Experiments aufgezeigte Trend zu mehr Pflanzenwachstum, aber weniger Nährstoffe weiter bestätigt, wäre die Hoffnung einen positiven Effekt hinsichtlich einer besserer Welternährung zunichte.

  23. Thorsten

    am 17. Dezember 2009 um 17:03 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Liberaler

    Die Holländer erhööhen sogar in ihren Gewächshäusern künstlich die CO2-Konzentration, um das Wachstum zu steigern.

    Das würde ich auch tun, wenn ich bei meinen einjährigen Zierpflanzen im genormten, vor Schadinsekten und Stürmen geschützen Gewächshaus, in dem es weder Frost noch Trockenheit, keinen Nährstoffmangel, keine Begleitvegetation, keine Erosion und schon gar keine Biozönosen gibt höhere Erträge erzielen wollte.

    Aber was in aller Welt wollen Sie mit Ihrer Feststellung sagen, Liberaler? Dass wir dafür sorgen sollen, den CO2-Gehalt in der Atmosphäre zu steigern, damit es überall spriesst und gedeiht auf diesem Planeten? Wie naiv sind Sie eigentlich?

  24. Krishna Gans

    am 17. Dezember 2009 um 17:12 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten

    Nein Herr Dr. Heller! Seit über 35 Jahren gibt es eine sehr intensive und im Ergebnis gefestigte internationale Klimaforschung.

    Du weißt, wieviel Forschung zu anderen Ergebnissen kommt, gekommen ist, und Du weißt, wer verhinderte und auch wie, daß z.B. solche “ketzterischen” Forschungen nie Einzug in die eh schon seeeehr einseitig selekiven IPCC Berichte gefunden hat. Mach also mal halblang mit Deiner “gefestigten ‘Klimaforschung’”. Sie ist alles andere als das.

  25. Krishna Gans

    am 17. Dezember 2009 um 17:14 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten

    Was ich damit sagen will: Die Frage nach dem Nutzen oder Schaden eines CO2-Anstieges für das Pflanzenwachstum ist sehr kompliziert und lässt sich nicht mit einem Pressebericht beantworten!

    Über diese Deine Aussage kann man nur bestürzt den Kopf schütteln !
    Seit wann ist denn eine Presserklärung mit einem peer reviewten paper zu verwechseln ? Wer stellt Dich eigentlich immer auf so dünne Bretter ? Oder gehst Du da wirklich alleine drauf ?

  26. moosgeist

    am 17. Dezember 2009 um 18:41 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten (16. Dezember 2009 um 21:03 Uhr)

    Mit Ihrem faktenfernen Rumschwadronieren zeigen Sie einmal mehr, dass Sie von der Materie und der Problematik des Themas Null bis gar keine Ahnung haben. Ist von einem „Wildbiologen“ mit „Jagdschein“ auch nicht anders zu erwarten. Eine entsprechende Kostprobe haben Sie ja schonmal in Sachen Roggen abgeliefert. Übrigens sehr zur Belustigung aller.

    Das ist doch ein alter Hut Herr Kipp

    Ja, die jetzigen neuen Ergebnisse des Feldversuchs bestätigen die Erkenntnisse, die schon lange Bestandteil des „Wissens“ sind und auch schon bei den „Weihenstephanern“ seit langem Wissensstand. Das ist wohl letztlich auch der Grund, warum Herr Kipp das Thema hier nochmals wachgerufen hat, Denn allzu gerne und allzu oft werden diese Vorzüge des CO2 verschwiegen oder aus vordergründigen Motiven ignoriert.

    Die von ihnen vorgelegten Ergebnisse gelten für einige einjährigen Pflanzen und auch dort nur dann, wenn alle übrigen Pflanzennährstoffe und Wasser unbegrenzt zu Verfügung stehen, wie das unter Freilandbedingungen simuliert wird.

    Herr Kipp hat keine Ergebnisse vorgelegt, sondern die Mitteilung des Instituts wiedergegeben. Sie sollten auch in Ihrer Wortwahl korrekt und ehrlich sein und nicht versuchen dem Leser irgendwelchen Firlefanz zu suggerieren.
    Lesen Sie erstmal die Aussagen des vTI aufmerksam durch, bevor Sie hier wieder in Ihrer flegelhaften Art ungelegte Eier begackern.

    Bei mehrjährigen Pflanzen und den meisten Wildpflanzen sehen die Ergebnisse ganz anders aus!

    Dann wissen Sie mehr als die Fachinstitute, aber das ist bei Ihnen als selbsternannten Biologen ja nichts Neues.

    Nach einem anfänglichen Anstieg beobachtet man eine gegensätzliche (negative) Entwicklung der Photosyntheseleistung. Dies hängt mit der Akkumulierung des Zuckers zusammen.

    Es „scheint zwar so zu sein, dass der „Nährstoffgehalt“ bei C3 Pflanzen im Verhältnis zur Biomasse langfristig zurückgeht, aber das dürfte durch die erhöhte Volumensteigerung als solche leicht egalisiert werden. Da wo es bei Nahrungs- und Futtermittelpflanzen wichtig ist, ist man m.W. bereits in der Pflanzenzucht aktiv geworden. So dass auch hier langfristige Zunahme erwartet werden darf.

    Ausserdem reagieren C3- und C4-Pflanzen völlig unterschiedlich auf Veränderungen der CO2-Konzentration.

    Sie sind ja ein ganz kluges Kindchen. Stellen Sie sich vor, das kann man sogar aus der PM des vTI herauslesen. Dabei hatten die noch nichtmal einen Thorsten als Berater und das will was heißen.

    Ausserdem haben zahlreiche Studien gezeigt, daß sich CO2-Förderungen
    auf die Blatt-Photosynthese und auf die Produktivität eines Gesamtsystems in ihrer Höhe
    dramatisch unterscheiden;

    Welche Studien? Welche Pflanzen? Die Dramatik können Sie doch sicherlich in Worten darstellen.

    zum andern werden die Pflanzen in diesen Experimenten einer Situation ausgesetzt, die es in vivo nicht geben wird: eine schlagartige CO2-Erhöhung auf das Doppelte (innerhalb der Lebenspanne eines Assimilationsorgans) kam und kommt in der Natur nicht vor.

    Und was sagt uns das? Wenn die Probanden eine so plötzliche CO2-Erhöhung so positiv beantworten, dann dürfte wohl auch ein langsamerer Anstieg des CO2-Gehaltes kein Problem darstellen und ließe evtl. nach erfolgter Assimilation über das Saatgut recht gute Ergebnisse erwarten. Interessant ist in jedem Falle, das die Versuche gezeigt haben, dass CO2 für Pflanzen kein Ko-Kriterium darstellt, sondern im Gegenteil erfreuliche Ergebnisse zeigen. Ergebnisse, die i.Ü. schon seit langem bekannt, aber experimentell noch nicht nachgewiesen waren.

    Ihre stark vereinfachten Antworten auf komplizierte Fragen helfen uns nicht weiter.

    Tja, da sind Sie bei HerrnKipp an der falschen Adresse. Da müssen Sie sich schon an Prof. Weigel wenden, da werden Sie geholfen.
    Übrigens wer ist „uns“. Sie sprechen allenfalls für sich alleine und sonst niemanden.

    Zudem sind Veränderungen des Pflanzenwachstums auf Schwankungen der CO2-Konzentration nur ein völlig nachgeordneter Aspekt der Problematik

    Wenn dem so ist, warum plustern Sie sich dann so auf? Man könnte ja meinen, Sie wollten sich mal wieder wichtigmachen,

    Viel entscheidender sind die damit verbundenen Klimaveränderungen

    Wie hätten Sie das Wetter denn gerne? Sollte es so bleiben wie im 19ten Jhrh? Sie gehören wohl zu den Erzkonservativen, denen jegliche Veränderung suspekt ist und überall Unrat wittern.
    Seien Sie doch froh, dass sich das Klima nicht nach den Wünschen der Schamanen richtet, denn dann hätten Sie u.U. nur noch Regen, weil diese Typen zu faul sind den Wasserhahn zum Waschen aufzudrehen.

  27. Peter Heller

    am 17. Dezember 2009 um 19:16 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Meinel:

    Also noch einmal:

    Worüber wird in Kopenhagen verhandelt?

    Ist das eine Simplifizierung - oder nicht?

    Falls nicht: Worin besteht Ihrer Auffassung nach die differenzierte Sichtweise, die sich im Kyoto-Protokoll und möglicherweise in irgendeinem Schlußdokument in Kopenhagen wiederspiegelt?

  28. Micahel Krüger

    am 17. Dezember 2009 um 23:34 Uhr | Link | Kommentar melden

    Das Skeptiker-Handbuch

    Erfolg in der Schlammschlacht der Erwärmungs Debatte. Hier sind die Strategien und Tools, die Sie brauchen, um die Finten zu parieren und die Fallen zu umgehen.

    http://www.klimanotizen.de/Das_Skeptiker-Handbuch_3.0_kurz_96dpi.pdf

  29. Michael Meinel

    am 18. Dezember 2009 um 09:00 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Heller
    Nein! Nur das was Sie offenbar in den Medien darüber mitbekommen.
    Und was ist mit Ihrer Simplifizierung “Schnelles Wachstum = gut” ?

  30. Thorsten

    am 18. Dezember 2009 um 09:08 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Krishna Gans

    Seit wann ist denn eine Presserklärung mit einem peer reviewten paper zu verwechseln ?

    Soll diese Anmerkung eine Relativierung oder gar vorsichtige Zurücknahme der Studie sein? Das ist nicht nötig, denn auch ich halte die Ergebnisse der Studie für schlüssig und zutreffend, Was mich stört ist, in welchen Kontext diese Studie von Herrn Kipp hier gebracht wird! Im Zusammenhang mit dem AGW hat sie wenig zu suchen und der ein ooder andere laie auch hier im Forum zieht daraus gänzlich falsche Schlüsse! Nur dies habe ich kritisiert! Die Ergebnisse der Studie an sich bezweifele ich nicht!

  31. Thorsten

    am 18. Dezember 2009 um 09:22 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Peter Heller

    Ist das eine Simplifizierung - oder nicht?

    Wenn Sie 35 Jahre internationale Klimaforschung als Simplifizierung ansehen ja. Es ist nicht Aufgabe der Teilnehmer in Kopenhagen, Klimastudien zu bewerten und zu analysieren. Vielmehr ist Ziel der Klimakonferenz in Kopenhagen, aus den vorliegenden wissenschaftlichen Ergebnissen konkrete politische Konsequenzen zu ziehen. Wenn hunderte Staatenchefs aus aller Herren Länder für diesen Zweck zusammenkommen, so ist das keine Simplifizierung. Vielmehr zeigt dies, wie ernst der internationalen Staatengemeinschaft die Sache ist. Sog. Klimaskeptiker haben eine vergleichbare Versammlung noch nicht auf die Beine stellen können! Leider nehmen Lobbyisten aller Coleur massiven Einfluss auf die politischen Entscheidungsträger. Kurzfristige nationalegoistische Wirtschaftsintersessen, nationale Wahlperioden, Machtkalkül und politische Taktiererei bremsen leider zu oft dringend notwendige politische Entscheidungen. Bleibt zu hoffen, das Kopenhagen dennoch zumindest ein greifbarer und verbindlicher Teilerfolg wird.

    Kommende Generationen werden uns daran messen, wie wir mit der Herausforderung AGW umgegangen sind. Unser Verhalten wird entweder irgendwo zwischem verantwortungslosem Egoismus oder verantwortungsvoller Weitsicht in die Geschichtsbücher eingehen. Es liegt an uns, daran mitzuwirken, dass wir nicht für alle Zeit als diejenigen in die Geschichtsbücher eingehen, die in kurzsichtiger Weise binnen einem Jahrhundert den Planeten Erde aus kurzfristigen Wirtschaftsinteressen und wider besseren Wissens geplündert haben, zu Lasten aller kommenden Generationen!

  32. Michael Meinel

    am 18. Dezember 2009 um 09:45 Uhr | Link | Kommentar melden

    Na, Herr Krüger, da möchte ich im Sinn der Ausgewogenheit einmal die Antworten
    des Hamburger Bildungsservers zu den “Strategien und Tools” der “Klimaskeptiker” zur Verfügung stellen: http://www.hamburger-bildungsserver.de/welcome.phtml?unten=/klima/skeptiker/

    sowie eine umfangreiche Materialiensammlung der Zentrale für Unterrichtsmedien
    im Internet zu den einzelnen Thesen der “Klimaskeptiker”: http://www.zum.de/Faecher/Materialien/thielen-redlich/Klima/Klima.html

  33. Bibliothekar

    am 18. Dezember 2009 um 10:38 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Thorsten

    Ihren letzten Kommentar (am 18. Dezember 2009 um 09:22 Uhr) habe ich mal vorsorglich über einen riesengroßen Phrasen-Schmalztiegel gehängt, damit nicht dieser oder jener Verstand auf dem daraus tropfenden, pathetischen Schmierschleim ausrutscht. Sie könnten glatt in Kopenhagen eine Rede halten.

  34. moosgeist

    am 18. Dezember 2009 um 11:35 Uhr | Link | Kommentar melden

    Thorsten
    am 18. Dezember 2009 um 09:08 Uhr | Link | Kommentar melden

    […]
    Das ist nicht nötig, denn auch ich halte die Ergebnisse der Studie für schlüssig und zutreffend.

    Mann, o Mann. Besser können Sie Ihren Größenwahn nicht dokumentieren. SIE halten etwas für “schlüssig und zutreffend” und daran haben sich die Anderen auszurichten. Wer, glauben Sie eigentlich wer Sie sind?

    Was mich stört ist, in welchen Kontext diese Studie von Herrn Kipp hier gebracht wird! Im Zusammenhang mit dem AGW hat sie wenig zu suchen

    Nochmals für Sie ganz persönlich:
    Was Herr Kipp hier „gebracht“ hat ist eine PresseMitteilung und keine Studie.
    Schon wiederholt wurden Sie gebeten Ihre verlogene(sic) Wortwahl zu unterlassen.
    Was den Kontext betrifft, so ist dieser genau richtig zum AGW-Wahn und –Hysterie gewählt.

    und der ein ooder andere laie auch hier im Forum zieht daraus gänzlich falsche Schlüsse!

    Sind Sie jetzt „der eine“ oder „der andere“ Laie? Laie jedenfalls Sind Sie, denn anders lässt sich der Unsinn, den Sie hier verzapfen nicht erklären. Das einzige was bei Ihnen Biologisch ist, ist u.U. die Herkunft.

  35. moosgeist

    am 18. Dezember 2009 um 11:56 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Bibliothekar (18. Dezember 2009 um 10:38 Uhr)

    Hallo Bibliothekar,

    für mich ist dieser sogenannte oder auch Thorsten nichts anderes als ein verkrachter Sesselfur*er, der irgendwo in einer verqualmten Schreibstube(Büro) hockt und davon träumt der große Klima-Zampano zu sein. Allein seine gekünstelte Wortwahl zeigt, dass er von Biologie – wie er behauptet - nicht die geringste Ahnung hat. Da ist der Meinel schon ein anderes Kaliber, der interpretiert zwar nach „Rosinenpicker-Art“, aber da folgerichtig und man merkt, dass er zumindest ein gelernter Landwirt ist, nur leider versaut durch die grüne Parteidoktrin.

  36. Michael Krüger

    am 18. Dezember 2009 um 11:57 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Meinel

    “Na, Herr Krüger, da möchte ich im Sinn der Ausgewogenheit einmal die Antworten
    des Hamburger Bildungsservers zu den “Strategien und Tools” der “Klimaskeptiker” zur Verfügung stellen:”

    Wieso? Halten Sie das

    Das Skeptiker-Handbuch

    http://www.klimanotizen.de/Das_Skeptiker-Handbuch_3.0_kurz_96dpi.pdf

    nicht für ausgewogen?

  37. Thorsten

    am 18. Dezember 2009 um 12:44 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Moosgeist

    - ignore -

  38. moosgeist

    am 18. Dezember 2009 um 13:04 Uhr | Link | Kommentar melden

    Thorsten (18. Dezember 2009 um 12:44 Uhr)
    - ignore -
    Sag ich doch. Nichts auf der Pfanne. Wie ein billiger Papagei alles nachplapern, aber selbst NICHTS wissen.

  39. Dankwart

    am 18. Dezember 2009 um 13:13 Uhr | Link | Kommentar melden

    Herzlichen Dank Herr Michael Krüger!

    Diese Broschüre in dem Link hat mich jetzt endgültig davon überzeugt dass die ganze Klima-Panik nichts als ein Fake ist (ich war seit ein paar Monaten schon eher skeptisch).

    Jeder der sich damit näher befasst wird erkennen dass die CO2-Panik eine institutionalisierte quasireligiöse Schwindelei unter dem Deckmantel der Wissenschaft ist. Eine Art sich verselbständigende Lawine:sendungsbewusste “Forscher” sagen Erwärmung voraus —> Regierungen geben Geld für Forscher —> sagen höhere Erwärmungen voraus —> bekommen mehr Geld —> noch höhere Prognosen –> noch mehr Geld –> … ad infinitum?

    Die CO2-Religion ist mittlerweile eine Beleidigung für den gesunden Menschenverstand geworden.

  40. Krishna Gans

    am 18. Dezember 2009 um 13:22 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten

    Was mich stört ist, in welchen Kontext diese Studie von Herrn Kipp hier gebracht wird!

    Sehe ich im Artikel von Herrn Kipp irgendwo irgendwas von AGW oder einen Zusamenhang damit ?
    Nein, es geht um die Studie, die Presseerklärung dazu und sonst nichts.
    Der einzige, der sinnentstellend einen Zusammenhang herstellt, bist Du, damit du wieder jemanden demagogisch ans Bein pi*keln kannst.

    Soll diese Anmerkung eine Relativierung oder gar vorsichtige Zurücknahme der Studie sein?

    Wie kommst du schon wieder auf dieses dünne Brett ? Kannst Du mir verraten, wie ich eine Studie zurücknehmen kann ? Tickst Du noch so richtig sauber ??

  41. Krishna Gans

    am 18. Dezember 2009 um 13:26 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten
    Das hast Du richtig erkannt:

    Leider nehmen Lobbyisten aller Coleur massiven Einfluss auf die politischen Entscheidungsträger

    [in Kopenhagen]
    Genau, die Versicherungswirtschaft über das PIK, Exxon über das PIK, und noch so einige andere, die sich an den EE eine goldene Nase verdienen. Und die NGOs nicht zu vergessen - es ist echt eine Katastrophe, und dann werden die auch noch vom “Schwarzen Block” aus der Anarcho Szene unterstützt…..

  42. Krishna Gans

    am 18. Dezember 2009 um 13:28 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten

    Kommende Generationen werden uns daran messen, wie wir mit der Herausforderung AGW umgegangen sind.

    Richtig, sie werden überlegen, ob sie uns auslachen sollenn, oder “nur” über uns lachen, wahrscheinlich werden sie sich grün und scheckig lachen ;.)

  43. Paul

    am 18. Dezember 2009 um 15:34 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Dankwart
    “ad infinitum?”

    Ja! Schlimmer als erwartet, noch schlimmer als erwartet, noch noch schlimmerer als erwartet…. basiert auf Modellen.

    “Die CO2-Religion ist mittlerweile eine Beleidigung für den gesunden Menschenverstand geworden.”

    Und wie!

  44. Markus Neuner

    am 4. Januar 2010 um 20:06 Uhr | Link | Kommentar melden

    Die Klimaerwärmung geht deutlich schneller als angenommen und der CO2Haushalt steigt. Nur bin ich, wie schon vor zwei Jahren, der Überzeugung das der extreme Klimawandel selbst nicht vom Menschen allein sondern zu Beginn der Zeitrechnung auf der Erde von der Natur ausgegangen ist.

    Der Klimawandel begann seit den Ausbrüchen der Vulkane. Sie haben durch ihre Ausbrüche überhaupt zum Beginn des Klimawandels geführt. Zwischendurch gab es dann Klimaveränderungen wie die große Eiszeit die eine extreme Kälteperiode mit sich brachte. Das war in der Zeit in der auch die Gletscher entstanden. Die Gletscher sind die letzten Zeugen dieser extremen Kälte. In die Eiszeit gehörten auch die Mammuts und nicht nur der Neandertaler. Es war die Zeit als der Mensch begann die Erde zu bevölkern und zu entdecken. Als James Watt die Dampfmaschine erfand war man nicht nur auf eine weitere wissenschaftliche und industrielle Erneuerung gestoßen sondern durch den Dampf den die Kraftmaschinen erzeugen ist der Klimawandel weiterentwickelt und verändert worden. Dann kam die Erfindung der Automobile und diese brauchen auch wieder einen Antrieb. Die Abgase die die Autos verursachen ist ein weiterer Grund für den heutzutage beschleunigten Klimawandel.
    Wer wirklich etwas für die Umwelt und das Klima tun will der nehme das Fahrrad oder geht zu Fuß.

    Auch Licht und der Energieverbrauch verursachen Klimaschäden.

  45. Micha

    am 6. Januar 2010 um 18:27 Uhr | Link | Kommentar melden

    Zufall oder Intention: Klimalüge mit einer offensichtlichen Wahrheit vermischt, sogar im selben Satz.

    “Die stetig steigende Konzentration des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) in der Atmosphäre ist nicht nur einer der Hauptfaktoren für den Klimawandel – das Gas dient auch als unverzichtbarer Baustein für die Photosynthese der Pflanzen und ist damit Grundlage allen Lebens.”

    “Der Klimawandel”, lieber Wissenschaftler, den gibt es seit ca. 4,5 Mrd. Jahren, das wissen wir ganz sicher. Die Zertifikatendealer behaupten eine “Erderwärmung” mit selbstverständlich apokalyptischen Folgen.

    Seit 1998 gibt es keine Erderwärmung, seit 2003 wird es ZUNEHMEND KÄLTER.
    Die gute Nachricht: CO2-Anteil ist seit ‘98 um 20ppm gestiegen.
    Stimmt doch, oder?

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