Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) soll sich bereits im Weihnachtsurlaub befinden. Zuvor legte er dem Volk aber noch eine Gabe unter den Weihnachtsbaum. Gabe jedoch ist das falsche Wort. Denn: es geht in Wirklichkeit ums Nehmen. Nehmen will uns Schäuble zwar erst ab 2011 so richtig. Was genau er uns da nehmen will, wissen wir nicht. Denn Schäubles “Gabe” – ein Steuersparpaket – bleibt vorerst noch verpackt. Aber ahnen tun wir es doch alle: Geld. Geld will er von uns. Irgendwoher muss ja die Kohle schließlich wieder kommen, die die lustige “Tigerentenkoalition” vorher (auf unser aller Kosten) an die eigene Klientel verschenkt hat, nicht wahr? Und mit den horrenden Schulden, die gemacht wurden und weiter gemacht werden, muss ja auch einmal Schluss sein! Wozu hat man denn die “Schuldenbremse” (wo gibt’s die Dinger eigentlich zu kaufen?) ins Grundgesetz eingebaut? Also hat Minister Schäuble zu- und angepackt, um das Problem zu lösen. Wie nun zu erfahren war, hat der oberste Finanzer – wie weiland die dänische Olsenbande - einen Plan.
Cleverle Schäuble
Demnach will der gute Mann das deutsche Defizit ab 2011 jährlich um 10 Milliarden Euro verringern. Wie bereits erwähnt: auf welche Weise er dies nun genau tun will, möchte er uns, die wir DAS VOLK sind, vielleicht erst im Sommer 2010 sagen. Ein Cleverle, der Schäuble! Dann sind nämlich die NRW-Landtagswahlen bereits gelaufen. Das Stimmvieh hat seine Stimme abgegeben. Und CDU-Rüttgers (Kinder statt Inder; Rumänen-Schelte, schmiss wegen des Baues eines Kohlekraftwerks einfach mal ein Gesetz raus der Landesverfassung) bleibt Ministerpräsident? Nun ja.
Warum nicht gleich losmachen?
Anderen Politikern aus Union und FDP kann es mit dem milliardenschweren Sparpaket gar nicht schnell genug losgehen. Die nassforschen Zupacker möchten deshalb, dass es jetzt ausgepackt und ins Werk gesetzt wird.
Sozialkahlschlag?
Wen wird Schäubles Sparpaket aber nun tatsächlich treffen? Hoffentlich nicht die “Leistungsträger”! Staatliche Leistungen hingegen sollen zurückgefahren werden (den Rückwärtsgang hat ja die Gesellschaft ohnehin schon eingelegt bekommen), hört man munkeln. Und an die Schicht- und die Sonn- und Feiertagszuschläge soll es auch ‘drangehen. Richtig: Weniger für die Krankenschwestern, die Pfleger und Feuerwehrleute, etc.! Oder? Schon macht wieder das böse Wort vom SOZIALKAHLSCHLAG die Runde. Heute war zu vernehmen, beim Arbeitslosengeld wird’s bald bitter knapp. Weshalb die Politik womöglich gedenke, den Beitrag zur Arbeitslosenversicherung zu erhöhen. Dies, so der Radiosprecher, mache mal eben so um die 50 Euro für jeden Arbeitnehmer pro Monat aus. Schlappe 50 Euro nur! So schafft man Binnenkaufkraft, Leute!
Klaus Ernst (DIE LINKE): Giftliste vorlegen!
LINKSPARTEI-Vize Klaus Ernst möchte, dass Schluss mit der Gerüchteküche ist. Er sagte laut “tagesschau.de”: “Schäuble muss seine Giftliste für den Bundeshaushalt sehr schnell vorlegen, wenn er sich nicht den Vorwurf des versuchten Wahlbetrugs aussetzen will.” Immerhin war dieser Satz auf der Internetseite der Tagesschau nachzulesen. In der Hauptnachrichtensendung des Staatsfernsehens dagegen, wartete man vergebens auf ihn. Immerhin kam jemand von den Grünen kritisierend zu Wort. Wie auch immer: Klaus Ernst hat recht. Die einfachen Menschen hier im Ruhrpott würden seine Forderung mit etwas mehr Schmackes Ausdruck verleihen und ausrufen: “Nun mal Butter bei die Fische, Herr Schäuble!”
Photo/Quelle: Christine Braune via Pixelio.de
Warum werden in diesen Tagen irsinnig viele neue Euro-Gelddruckmaschinen für Deutschland bestellt?
In Marksuhl sitzt das Unternehmen Ruhlamat. Ruhlamat produziert Gelddruckmaschinen. Und jetzt hat das Unternehmen den größten Auftrag aller Zeiten bekommen: Gleich 14 komplette Gelddruckmaschinen müssen unter Hochdruck gefertigt werden. In einer Krisenzeit ist das eine Sensation. Die Arbeitsplätze der 230 Mitarbeiter sind nun auf längere Zeit gesichert. Warum braucht Deutschland auf einmal 14 weitere Gelddruckmaschinen? Schauen Sie sich doch einfach einmal die Euro-Scheine an, die sie von Ihrer Bank bekommen. Sind die uralt, abgegriffen und zerschlissen? Nein, das sind sie nicht. So ein Auftrag, der ja für die Bundesrepublik bestimmt ist, ergibt nur dann einen Sinn, wenn man erwartet, dass man sehr bald sehr viel Geld wird drucken müssen. Im Klartext: Man erwartet demnächst eine Hyperinflation. Sie glauben nicht an den gigantischen Großauftrag? Die Thüringer Allgemeine Zeitung berichtet heute ganz klein darüber.
http://info.kopp-verlag.de/news/deutschland-vorbereitungen-auf-die-hyperinflation-gelddruckmaschinen-bestellt.html