Nach der erfolgreichen Rettung des Weltklimas im dänischen Hopenhagen, wo die rund 15.000 Führer der Welt lecker Dattelkuchen gegessen und sich darauf geeinigt hatten, sich in Bälde auf die Beibehaltung der Erdtemperatur für die kommenden 2,5 Milliarden Jahre einigen zu wollen, bleibt die EU hautnah am Thema dran. Vor der nächsten Mammut-Konferenz, die das Welt-Standardwetter bis zum Ablauf der Lebensdauer des Planeten festzurren soll, sucht Europa nach Verbündeten im Klimakampf.
Bei einem Treffen am Dienstag in Brüssel einigten sich die europäischen Umweltminister darauf, vor den anstehenden UN-Klimakonferenzen im Juni in Bonn und Ende November in Mexiko eine “Allianz der Willigen” aus klimabewussten Staaten wie Japan oder Australien zu schmieden. Beide Länder waren schon in der letzten “Allianz der Willigen” vertreten, die seinerzeit erfolgreich im Irak einmarschiert war, um dort nach Atomwaffen zu suchen. Der CDU-Politiker Norbert Röttgen, der jetzt offenbar anstelle von Sigmar Gabriel Umweltminister ist, umriss die Absichten der Regierung gegenüber der staatlichen Nachrichtenagentur dpa mit dem nebligen Satz “Wir müssen Verbündete finden, die die nächsten Konferenzen gemeinsam mit uns beschreiten.”
Leider gebe es zu Verhandlungen unter dem Dach der Vereinten Nationen keine Alternative, da einige der Klimasünderländer über größere Armeen verfügten als sie Europa aufbieten könne. Trotz veralteter Bewaffnung und dem etwa in der Bundeswehr geltenden Verbot, bei Kriegshandlungen Waffen einzusetzen, wies Röttgen darauf hin, dass Europa künftig “mehr Druck” etwa auf die USA oder China ausüben werde. Die beiden Welthauptverschmutzer könnten sich schon einmal warm anziehen.
Quelle: politplatschquatsch.com
In Australien scheiterte unlängst die Einführung des Emissionsrechtehandels am Widerstand der Opposition, die im Senat die Mehrheit hat. Selbst in “klimabewußen” Staaten wolle sich offenbar längst nicht alle von grünen Ideologen und grün getünchten Abzockern beglücken lassen.