Wer sagt: das war so köstlich, das lässt sich gar nicht beschreiben, der hat das Buch von Ewald Arenz “žDer Duft von Schokolade“œ noch nicht gelesen. Seine Hauptfigur Leutnant August Liebeskind versteht es meisterhaft, die Verführung durch Schokolade zu beschreiben. Seine Worte werden gleichsam zu Düften, die erst verfliegen, wenn man das Buch zuklappt.
Arenz ist ein sinnlicher Roman der besonderen Art gelungen, der Liebe und Schokolade so ineinander verschmelzen lässt, dass man glaubt, das eine wäre ohne das andere nicht vorstellbar. Vielleicht ist es ja auch so? Für den Leutnant und seine Elena auf jeden Fall. Bemerkenswert ist auch das Frauenbild, das der 44jährige Nürnberger Autor in seinem Werk, das im ausgehenden 19. Jahrhundert verhaftet ist, zeichnet. Nämlich das einer emanzipierten, selbstbewussten Frau, die trotz ihrer Emotionen einen Weg der Ratio geht, zumindest meistens.
Die Liebe zu Schokoladen mit besonderer Note verbindet das ungleiche
Paar. Und durch Schokolade entsteht eine Verbindung, die nur in Schokolade ausgedrückt werden kann ““ in welcher Sorte? Lesen Sie selbst”¦
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