Es ist Winter. Während ich diese Zeilen schreibe, hat es heftig geschneit und das nicht zum ersten Mal in diesem Winter. In Hannover sind teils 30 cm Neuschnee gefallen und im Harz sogar über 50 cm. Ganz Deutschland ist in eine weiße Schneedecke gehüllt. Und das Winterwetter soll die nächsten Tage erst einmal anhalten. In Laufe dieser Woche werden voraussichtlich die ersten Eislaufflächen freigegeben.
Aber nicht nur Deutschland ist von einem heftigen Wintereinbruch betroffen. In Indien sind mehr als 100 Menschen erfroren, während in China und Korea die heftigsten Schneefälle seit Jahrzehnten verzeichnet wurden.
In Indien waren vor allem Obdachlose in den nördlichen und östlichen Regionen des Landes einschließlich der Hauptstadt Neu Delhi von der Kälte betroffen, wie die Medien am Montag berichteten. Die Temperaturen liegen um den Gefrierpunkt. Nach Vorhersagen der Meteorologen soll die Kälte auch in den nächsten Tagen andauern.
In der chinesischen Hauptstadt Peking blieben nach starken Schneefällen am Wochenende mehr als 3500 Schulen geschlossen. Der Vorort Changping nahe der Großen Mauer lag unter einer 20 Zentimeter dicken Schneedecke, im Stadtzentrum fielen am Sonntag mehr als sieben Zentimeter Schnee. Laut Berichten staatlicher Medien wurden am Sonntag in Peking die stärksten Schneefälle seit 1951 registriert.
Südkorea kämpft hingegen mit den heftigsten Schneefällen seit mehr als 70 Jahren. Eine 26 Zentimeter dicke Schneedecke legte den Verkehr in der Hauptstadt Seoul am Montag weitgehend lahm, mehr als 220 Flüge wurden abgesagt. Die Schneefälle, die bereits am Sonntagnachmittag einsetzten, waren die heftigsten seit Beginn regelmäßiger meteorologischer Aufzeichnungen in Südkorea im Jahr 1937, wie der staatliche Wetterdienst mitteilte.
Und auch in Sibirien gab es einen Rekord. Im Südosten des Baikal-Einzugsgebietes ist die Lufttemperatur in der Nacht zum Donnerstag erstmals seit 36 Jahren auf minus 50 Grad gesunken. In der übrigen Region schwankten die Temperaturen zwischen 40 und 48 Grad unter Null. Wie der Gebietsgouverneur von Tschita mitteilte, werden die extrem starken Fröste in der Region bis zum 7. Januar anhalten. “Die Temperaturen liegen um zehn bis 15 Grad unter dem langjährigen Tagesdurchschnitt”, sagte der Beamte. Ihm zufolge sind die Kommunaldienste wegen der anomalen Fröste in höchste Bereitschaft versetzt worden.
Extremwetterereignisse und die Klimaerwärmung
Der eine oder andere wird nun sagen, dass ist Wetter und das hat nichts mit der globalen Erwärmung zu tun. Das ist richtig, allerdings macht das Wetter das Klima. Ohne Wetter auch kein Klima. Zudem wird einhergehend mit der globalen Erwärmung eine Häufung der Extremwetterereignisse erwartet, insbesondere von Ereignissen wie Hitzewellen und Starkniederschlägen. Dem entgegen wird eine Abnahme von Kältewellen und der extremen Winter erwartet. Dieses passt allerdings gar nicht ins Bild der derzeitigen Beobachtungen.
Quellen
Wer das noch nicht gemerkt hat ist selbst Schuld.
Der Wetterbericht für die nächsten 2 Tage geht noch. Für die darauf folgenden 3 Tage ist er schon sehr wage. Und für 14 Tage Urlaubswetter nur eine Schätzung. Das wird auch von seriösen Wettermenschen so ausgesagt.
Aber man will uns von irgendwelchen Instituen und durch “Experten” genau erzählen wie das Wetter in 50 Jahren ist !!!
So wie jeder “Experte” nach “Conan der Barbar” wußte, dass Arni ein paar Jahre später Gouverneur von Kalifornien wird.
Solche Spielchen kann man halt nur mit einem Volk machen, welches ein extrem schlichtes Gemüt hat. Eben dem deutschen Michel.