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Wissenschaft + Klimawandel

Er wird kälter in Deutschland

Donnerstag, den 7. Januar 2010 um 14:29 Uhr von Michael Krüger
Brocken: Temperaturverlauf

Im Herzen von Deutschland liegt der Brocken. Seit 1895 gibt es auf dem Brocken eine Wetterstation. Seit dem 01.04.2001 werden die Wetterwerte stündlich registriert und an den Deutschen Wetterdienst (DWD) weiter geleitet. Aus den 24 Tages-Werten wird anschließend ein Tagesmittelwert der Temperatur berechnet. Der gezeigte Wert (die graue Linie) ist ein Tagesmittelwert der Temperatur in zwei Metern Höhe über den Erdboden.

Der Temperaturverlauf

Bis Mitte des letzten Jahrzehnts sind die Temperaturen und der Jahresmittelwert der Temperatur angestiegen. Der WM-Sommer 2006 ist uns allen noch als warmer Sommer in Erinnerung. Auch die Winter 2006/07 und 2007/08 sind relativ mild ausgefallen. Das war nicht nur auf dem Brocken so, sondern bundesweit.

Der letzte Winter 2008/09 ist hingegen bundesweit ein halbes Grad zu kalt ausgefallen. Auch auf dem Brocken wurde dieser Temperaturabfall registriert. Der diesjährige Winter steht dem bisher im nichts nach. Die Wetterwarte auf dem Brocken meldete einen Dezember-Rekord. Mit Minus 21,7 Grad wurde die kälteste Nacht seit 31 Jahren gemessen.

Die Auswertung der letzten Jahre zeigt, dass der Jahresmittelwert der Temperatur seit Ende 2006 kontinuierlich gefallen ist und das über zwei Grad. Der Jahresmittelwert hat sich auf dem Brocken aktuell bei knapp unter 4°C eingependelt. Ein Anstieg ist nicht in Sicht. Dieses Bild zeigt sich nicht nur auf dem Brocken, sondern für ganz Deutschland. Die Daten sind auf der Seite des DWD erhältlich.

Aktuell befinden wir uns in einer Phase relativ schwacher Nordatlantischer Oszillation und das verspricht einen kalten Winter.

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83 Reaktionen zu “Er wird kälter in Deutschland”

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  1. Krishna Gans

    am 7. Januar 2010 um 15:49 Uhr | Link | Kommentar melden

    Und im Gegensatz zu manch durchgeknallten Fuzzi ist es auch in Australien nicht eben der Backofen…..
    Denn dort sind wie im CRU auch Datenfälscher am Werk, worauf unsere speziellen Fuzzis der demagogischen Front natürlich sofort reinfallen, wenn diese pupsen und eine “Erwärmung” verkünden.

  2. Michael Meinel

    am 7. Januar 2010 um 16:20 Uhr | Link | Kommentar melden

    Tja: Er wird kälter! Und wie! Das ist aber noch nicht mal nur Wetter.

    Wenn es Wetter ist, dann ist der Brocken aber der schlechteste Garant, meteorologisch geprägt durch extreme Wettersituationen und überraschende Wetterwechsel. Und von diesem Ort dann drei Winter als Grundlage für eine Klimaprognose?

    Dann muss es wohl auch hier noch mal sein, wenn so viel Unsinn über das Wetter zusammengedichtet wird: Die globalen Durchschnittswerte am Boden und in der Troposphäre der letzten 35 Jahre!

    http://www.woodfortrees.org/plot/uah/from:1975/to:2010/plot/gistemp/from:1975/to:2010/plot/hadcrut3vgl/from:1975/to:2010/plot/rss/from:1975/to:2010/plot/uah/from:1975/to:2010/trend/plot/gistemp/from:1975/to:2010/trend/plot/uah/from:1975/to:2010/mean:60/plot/gistemp/from:1975/to:2010/mean:60

    Diese gingen 4x deutlich zurück, stärker als in den letzten Jahren. Von zunehmend kühler hat erst recht keine Rede sein und inzwischen sind UAH und RSS so stark angestiegen, dass die Werte alle Institute dicht beieinander liegen, trotz unterschiedlicher Messorte und -verfahren.

    Da hier auch die kurzzeitigen Veränderungen gegen den langfristigen trend aufgerechnet wurden, noch einmal alle Werte zur Einordnung im langfristigen Zusammenhang:

    http://www.woodfortrees.org/plot/uah/from:1875/to:2010/plot/gistemp/from:1875/to:2010/plot/hadcrut3vgl/from:1875/to:2010/plot/rss/from:1875/to:2010/plot/uah/from:1875/to:2010/trend/plot/gistemp/from:1875/to:2010/trend/plot/uah/from:1875/to:2010/mean:60/plot/gistemp/from:1875/to:2010/mean:60

    Inzwischen wird hier ja munter weiter zu Blogs ohne ordentliches oder gar falsches Impressum verlinkt, die teilweise auch noch gegen Copyrights u.a. Rechte verstoßen. Das kann ja heiter werden. Bis zum nächsten gelegentlichen Einwurf.

  3. Michael Meinel

    am 7. Januar 2010 um 16:23 Uhr | Link | Kommentar melden

    Ach noch was: Das war ja ein Volltreffer, Herr Krüger. Zweifach in der falschen Kategorie einsortiert ;-) !!

  4. Quencher

    am 7. Januar 2010 um 16:37 Uhr | Link | Kommentar melden

    …. Schneefälle, klirrende Kälte und sintflutartige Regenfälle machen Mensch und Natur weltweit zu schaffen. ….
    http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,670625,00.html

  5. Hans-Heinrich Willberg

    am 7. Januar 2010 um 17:26 Uhr | Link | Kommentar melden

    Auf die Frage meiner Kinder: Wie paßt die aktuelle Kälte mit der globalen Erwärmung zusammen, habe ich Ihnen erklärt: “Es ist so kalt, weil die Erde wärmer wird!” Jetzt wollen mich meine Kinder auf Alterdemenz untersuchen lassen. Das hat man davon, wenn man die Märchen der Klimatisten weitererzählt!

  6. Michael Krüger

    am 7. Januar 2010 um 17:50 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Meinel

    “Dann muss es wohl auch hier noch mal sein, wenn so viel Unsinn über das Wetter zusammengedichtet wird”

    Mahlen nach Zahlen?

    http://www.spielzubehoer.de/papierspiele_zeichenspiele/zahlen_malen/kopf_zahlen_malen.gif

    “Wenn es Wetter ist, dann ist der Brocken aber der schlechteste Garant, meteorologisch geprägt durch extreme Wettersituationen und überraschende Wetterwechsel. Und von diesem Ort dann drei Winter als Grundlage für eine Klimaprognose?”

    Da muss ich Sie enttäuschen Herr Meinel. Die Wetterstationen des DWD in Deutschland zeigen diesbezüglich ein einheitliches Bild mit der Brocken-Wetterwarte.

    Wählen Sie einen Ort und ich erstelle Ihnen den Plot.

    http://www.dwd.de/sid_1hZdLGQV8hVptGRcpD4dNPFbNJ1PSQjlp2dr1C2QNB8LLBHBh8q8!-346837804!1627021476!1262882933576/bvbw/appmanager/bvbw/dwdwwwDesktop?_nfpb=true&_pageLabel=dwdwww_start&T3200039671164966383319gsbDocumentPath=Navigation%2FOeffentlichkeit%2FKlima__Umwelt%2FKlimadatenzentren%2FNKDZ%2Fkldaten__akt%2Fausgabe__tageswerte__node.html__nnn%3Dtrue

  7. Krishna Gans

    am 7. Januar 2010 um 18:00 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Michael Meinel
    Wie immer nur heiße Luft, keine Belege nur Dummbabbelei.
    Und dann nicht Wetter, Wetterlage und Witterung auseinanderhalten können.
    Kannst Du nicht mal sowas wie Nachhilfe nehmen ?

  8. Ronin

    am 7. Januar 2010 um 18:00 Uhr | Link | Kommentar melden

    Sauwetter. Stimmt, Herr Krüger, dat kann nix mit dem *Klima*wandel zu tun haben! Gut erkannt. Aber Artikel über das Sauwetter haben wir doch in den Mainstreammedien derzeit genug …

  9. bennedict III

    am 7. Januar 2010 um 18:28 Uhr | Link | Kommentar melden

    Kopenhagen war erfolgreich. Die bloße Zur-Kenntnisnahme der 2-Grad-Temperturanstiegsbegrenzungsphantasien einiger Staatsführer hat bereits viel bewirkt. Beim nächsten G20-Gipfel wird endlich das überfällige “Erdbebenverbot-an-Feiertagen-Ziel” zur Kenntnis genommen, dann fahre ich am 1. Mai mal nach Italien.

  10. Krishna Gans

    am 7. Januar 2010 um 19:25 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten, Meinel und Komplizen

    Ist das Euer Zentralorgan ?

  11. Quencher

    am 7. Januar 2010 um 20:41 Uhr | Link | Kommentar melden

    Noch ein paar schöne Fotos zum Thema:
    http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-50508.html

  12. Hans-Heinrich Willberg

    am 7. Januar 2010 um 21:36 Uhr | Link | Kommentar melden

    Aber nochmal und Spaß beiseite: Die Politiker lassen sich die größte Luftnummer aller Zeiten, den Emmissionsrechtehandel, nicht mehr kaputtmachen, weder vom Wetter noch von den Aussagen der Klimarealisten.
    Bevor sie zugeben, sich geiirt zu haben, ändern sie einfach die Argumentation und behaupten: Co2 verursacht Global Cooling und daran ist der Mensch Schuld! Durch Co2-Vermeidung müssen wir den dramatischen Temperaturrückgang auf -2°C begrenzen!
    Was machen wir dann? Hoffen auf den nächsten Sonnenfleckenzyklus?

  13. lupo cattivo

    am 7. Januar 2010 um 21:55 Uhr | Link | Kommentar melden

    Der WM-Sommer 2006 ist uns allen noch als warmer Sommer in Erinnerung.

    Das ist nur eine schöne- aber weitgehend verklärte Erinnerung.

    Tatsächlich war dieser “Sommer” exakt 2 Tage nach dem Endspiel zu Ende.

    Einen richtigen Sommer im Sinne früherer Jahre gab’s in diesem Jahrtausend überhaupt noch nicht, ist auch kein Wunder, da das Wetter per Nato-Vertrag “GEO-Engeneert” wird.

    Ach, Herr Vennecke, ehe Sie wieder schreien.
    Das Wort wurde erstmals als Obama-Zitat in eingen Randnotizen erwähnt, aber womöglich ist der ja auch “absurder VT”

  14. Quencher

    am 7. Januar 2010 um 22:19 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Hans-Heinrich Willberg

    Genau! Hier hilft nur noch Wahlverweigerung und am besten den Direktkandidaten, der für einen normalerweise die erste Wahl gewesen wäre, in Kenntnis setzen warum er dieses mal nicht gewählt wird.

  15. Wolfgang Flamme

    am 7. Januar 2010 um 23:56 Uhr | Link | Kommentar melden

    Wenn es Wetter ist, dann ist der Brocken aber der schlechteste Garant, meteorologisch geprägt durch extreme Wettersituationen und überraschende Wetterwechsel. Und von diesem Ort dann drei Winter als Grundlage für eine Klimaprognose?

    Herr Meinel, der Korrelationskoeffizient der Monatsmittel zwischen Brocken und der Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland beträgt etwa 0,97. Zum Vergleich: Für die Säkularstation Potsdam beträgt er etwa 0,99.

    Also so grauenvoll schlecht ist der Brocken als ‘Proxy’ für den Goldstandard gar nicht. Aber vielleicht ist der Zusammenhang ja ein klein wenig nichtlinear und der Brocken läßt die Deutschlandtemperaturen insgesamt etwas kälter aussehen, als sie einem linearen Zusammenhang zufolge wären?

    Das Gegenteil ist der Fall; bei niedrigen Temperaturen scheint der Brocken im Vergleich zu Deutschland relativ wärmer (bezogen auf die Korrelation). Dh es ist zurzeit in Deutschland wohl eher noch ein wenig frostiger, als man dem Verlauf der Brockentemperatur nach schließen würde.

    Nun, das habe ich bis vor ein paar Minuten auch noch nicht gewußt. Aber ich hab’s immerhin geprüft (und sogar eine Vermutung, woran das liegt). Und das macht den grundsätzlichen Unterschied zwischen einem Alarmisten wie Ihnen und einem Skeptiker wie mir aus: Der Skeptiker versucht, sich Gewißheit zu verschaffen, er prüft, ob eine Annahme gerechtfertigt ist und bewertet dann stur nach den Sachverhalten. Der Alarmist geht einfach davon aus, daß es mit seiner verhängnisvollen Sicht auf die Dinge schon seine Richtigkeit haben wird und erspart sich das kritische Denken.

  16. multiverus

    am 8. Januar 2010 um 01:19 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Wolfgang Flamme

    Und: der Skeptiker orientiert sich an einer erkenntnistheoretischen Grundprämisse - nähmlich dass jedes naturwissenschaftliche Wissen vorläufigen Charakter hat, somit also niemand im Besitz der absoluten Wahrheit ist. Und das demzufolge niemand, der eine andere Einschätzung vertritt, berechtigt als Leugner bezeichnet werden kann.

    Und: wenn dieser Alarmist zufällig M.Meinel heisst, dann verweist er mit Vorliebe auf Experten, Gremien und globalgalaktische Studien - was ihm ein weiteres Argument verschafft, jedes eigene kritisch prüfende Nachdenken zu verweigern.

  17. Michael Meinel

    am 8. Januar 2010 um 09:07 Uhr | Link | Kommentar melden

    Völlig richtig Herr Flamme!

    Und was hat das nun mit meiner Aussage zu tun, dass der meteorologisch geprägt durch extreme Wettersituationen und überraschende Wetterwechsel ist? Ist diese falsch? Und meinen Sie, dass Sie deshalb nun den Temperaturverlauf des Brocken über drei Jahre für eine Prognose für Deutschland heranziehen können?
    Da bin ich doch recht skeptisch.

  18. Thorsten

    am 8. Januar 2010 um 09:39 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Herr Krüger

    Sie benutzen eine einzelne Extremwetterstation auf dem Brocken, ziehen von dieser ein klimatisch betrachtet winziges Zeitfenster heraus und versteigen sich anhand derart willkürlich gewonnener lokaler Daten zu der weitreichenden Behauptung:

    Es wird kälter in Deutschland

    Herr Krüger, finden Sie Ihr Verhalten nicht etwas kindisch? Soll ich Ihnen andere Wetterstationen in Deutschland benennen, an denen es in der selben Zeit wärmer geworden ist? Bestenfalls hätten Sie sagen können, dass auf den Brocken die Durchschnittstemperaturen in den letzten 4 Jahren etwas gesunken sind (was ohnehin ein viel zu kurzer Zeitraum für Aussagen zum Klimatrend ist). Aber Ihre Übertragung der Messergebnisse auf ganz Deutschland ist nur noch haarsträubend, um nicht zu sagen absichtliche Bauernfängerei!

    Was ich auch als bewusste Lesertäuschung ansehe ist die Auswahl des von Ihnen gewählten Zeitintervalls. Als Ausgangsjahr haben Sie den Winter 2006/2007 gewählt. Dieser Winter war jedoch mit Abstand der wärmste Winter seit Beginn der Wetteraufzeichnungen (Durchschnittstemperatur 4,4 °C). Die Tatsache, dass unmittelbar auf einen extrem milden Rekordwinter nicht DIREKT noch mildere Rekordwinter kommen, deuten Sie für Ihre Interessen zu einer Klimaabkühlung um. Das selbe hat schon Herr Kipp getan, in dem er ausgehend vom extrem warmen Arktissommer 2007 eine Abkühlung der Arktis ableiten wollte.

    Wenn Sie schon den Deutschen Wetterdienst als seriösen Kronzeugen benennen, ja missbrauchen, dann sollten Sie sich auch mit dessen Stellungnahmen und Analyseergebnissen zur Klimaentwicklung in Deutschland befassen. Der DWD wertet nämlich zufällig neben dem Brocken noch etliche weitere hundert Wetterstationen in Deutschland aus und dies über einen weit längeren Zeitraum als 4 Jahre mit weit qualifizierterem Personal (Wissenschaftlern).

    Der Deutsche Wetterdienst äussert sich klar und eindeutig zur Klimaentwicklung in Deutschland:

    Das Jahrzehnt 2000 bis 2009 war in Deutschland die wärmste Dekade seit mindestens 130 Jahren. Die Jahresdurchschnittstemperatur lag in diesem Zeitraum bei 9,4 Grad Celsius (°C) und damit um 1,2 °C über dem langjährigen Mittelwert des internationalen Referenzzeitraumes 1961 - 1990. Das ergaben Berechnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Das vergangene Jahrzehnt brachte laut DWD auch neue Wärmerekorde bei allen Jahreszeiten. So überbot der Hitzesommer 2003 mit einer Durchschnittstemperatur von 19,7°C den bisherigen Spitzenreiter aus dem Jahr 1947 um 1,2 Grad. Dieser Jahrhundertsommer sorgte zugleich für neue absolute Rekordtemperaturen in Deutschland: 40,2 °C am 9. August in Freiburg sowie am 13. August in Freiburg und Karlsruhe. Der bisher wärmste Herbst seit Beginn der Messungen fällt mit 12,0°C in das Jahr 2006. Für den Winter 2006/2007 ermittelte der nationale Wetterdienst eine Durchschnittstemperatur von 4,4°C – kein Winter war je so warm. Beim Frühling gab es in den vergangenen zehn Jahren sogar zwei neue Spitzenreiter: zunächst der Frühling 2000 mit 10,0°C. Doch noch im selben Jahrzehnt brachte der Frühling 2007 mit 10,6°C den nächsten Rekord.

    http://www.dwd.de/bvbw/appmanager/bvbw/dwdwwwDesktop?_nfpb=true&_pageLabel=dwdwww_start&T99803827171196328354269gsbDocumentPath=Content%2FOeffentlichkeit%2FKU%2FKUPK%2FHomepage%2FKlimawandel%2FKlimawandel.html&_state=maximized&_windowLabel=T99803827171196328354269&lastPageLabel=dwdwww_start

    Wie man anhand derartiger eindeutiger Aussagen der Fachinstitute anhand leicht gegenläufiger Temperaturwerte einer Messstation auf eine Abkühlung in Deutschland schließen kann, wird Ihr Geheimnis bleiben, Herr Krüger. Ich bin einfach nur fassungslos, mit welch absurden “Argumenten” Sie hier eine z.T. in Fragen der Klimaentwicklung unbedarfte Leserschaft zu manipulieren versuchen.

    Ich warte nur noch auf den Tag, an dem Sie von den letztjährigen Temperaturdaten des Brocken die globale Erwärmung widerlegen wollen oder gar das Abschmelzen der Polkappen… Ach ja, derzeit liegen auf dem Brocken ja 50 cm Schnee, wie Sie hier erstaunt bemerkten…. Es ist wirklich unverschämt, dass es auf dem Brocken trotz AGW geschneit hat. Würde es nach Prof. Rahmstorf gehen, müssten da doch schon längst die Kokospalmen wachsen….

    Sie Herr Krüger und Herr Kipp sind wirklich lustige Wetterapostel hier bei Readers-Edition. Nur leider haben auch Sie immer noch nicht gelernt, was Begriffe wie lokal, global, Wetter, Klima, Trend, innerdekadische Konvergenz, etc. bedeuten. Bei uns in der Volkshochschule gibt es da jetzt einen Lehrgang zum Thema “Wetterkunde”. Da sind noch zwei Plätze frei…

    Ihre Taschenspielertricks sind durchschaut Herr Krüger. Sie (und auch Herr Krüger) suchen sich willkürliche lokale Messstationen aus, die zuvor extrem warme Jahre gemessen haben. Die unmittelbar danach folgenden etwas kühleren Jahre werten Sie direkt als “Abkühlung” und machen daraus eine bundesweite, ja globale Abkühlung. Dieser Trick fängt nicht mehr Herr Krüger, er ist nur noch peinlich!

  19. Krishna Gans

    am 8. Januar 2010 um 11:00 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten
    Briffa hat für dieses Phänomen, bei dem ein Baum das globale Klima repräsentierte den begriff “Teleconnection” gepräcgt oder prägen lassen.
    So, und da hast du Probleme mit dem Brocken, bei dem sogar auch noch gemessen wird, etwas, was bei o.g. Baumringen nur mit Proxies” reproduzierbar gewesen sein soll ?
    Lächerlich, Deine perfiden Versuche, absolut lächerlich, wie alles, was Deine Tastatur verläßt.

  20. Alexander

    am 8. Januar 2010 um 11:02 Uhr | Link | Kommentar melden

    Hallo Thorsten,

    aha, hier verstecken Sie sich also.

    Sind Sie so nett und beantworten die Frage wann und wo Sie genau “kaum einen Winter unter 50 cm Schnee und Frost von Oktober bis April” erlebt haben?

    http://www.readers-edition.de/2009/12/31/komische-voegel-aus-dem-norden/#comment-347133

    Möchte mich Moosgeist anschliessen: Danke schon mal vorab für die genauen Orts- uns Zeitangabe (Jahre)

  21. Krishna Gans

    am 8. Januar 2010 um 11:04 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten

    Bei uns in der Volkshochschule gibt es da jetzt einen Lehrgang zum Thema “Wetterkunde”. Da sind noch zwei Plätze frei…

    Wo Du Dich natürlich nicht angemeldet hast, da Du ja sonst Gefahr laufen könntest, was vernünftiges zu lernen.

  22. Quencher

    am 8. Januar 2010 um 11:08 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Thorsten

    Niemand bestreitet das sich das Klima ändert, dies hat es schon immer getan. Und je nach dem, welche Zeit oder welchen Ort man betrachtet, wird es eben mal wärmer oder mal kälter. Die Frage ist nur: Sind wir Menschen dafür verantwortlich?

    Sämtliche Klimamodelle sind wissenschaftlich fragwürdig, somit sind es Voraussagen für die Zukunft auch. Und ich habe es satt von Ihrer “Religion” ständig berieselt und zur Kasse gebeten zu werden.

  23. Michael Meinel

    am 8. Januar 2010 um 11:49 Uhr | Link | Kommentar melden

    Herr Multiverus,

    hinsichtlich der Aussagekraft des “Mahlens nach Zahlen” von Herrn Krüger bin ich skeptisch, bezweifle “nähmlich” wie Sie es zu sagen pflegen, dass er “im Besitz der absoluten Wahrheit ist” und aus Daten einer Station über einen kurzen Zeitraum auf den Trend für ganz Deutschland schließen kann. Da vergleiche ich lieber mit weiteren Fakten, um mir einen Gesamteindruck zu verschaffen, da ich nicht blind ohne “jedes eigene kritisch prüfende Nachdenken” glaube, was mir vorgesetzt wird.

    Sie, Herr Multiverus, können es gerne anders halten. Ich wünsche Ihnen und allen anderen, was sie nun glauben mögen - und die ich im übrigen nicht, wie hier leider üblich (und “unskeptisch”) in schwarze und weiße Schubladen, Alarmisten und Skeptiker stecke - noch weiterhin viel Spaß bei diesem Unterfangen.

  24. Thorsten

    am 8. Januar 2010 um 12:07 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Alexander

    Sind Sie so nett und beantworten die Frage wann und wo Sie genau

    Diese Angabe habe ich schon längst gemacht, oder brauchen Sie auch noch Straße, Hausnummer und Name des örtlichen Pfarrers?

    Niemand bestreitet das sich das Klima ändert, dies hat es schon immer getan. Und je nach dem, welche Zeit oder welchen Ort man betrachtet, wird es eben mal wärmer oder mal kälter. Die Frage ist nur: Sind wir Menschen dafür verantwortlich?

    Es ging hier nicht um die Frage, ob der Mensch maßgeblich für Klimaveränderungen verantwortlich ist. Es ging um die Frage, ob man von einer selektiv ausgewählten Temperaturmessreihe des Brockens auf die Temperaturentwicklung in Deutschland schließen kann.

  25. Michael Krüger

    am 8. Januar 2010 um 12:09 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Flamme

    “Herr Meinel, der Korrelationskoeffizient der Monatsmittel zwischen Brocken und der Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland beträgt etwa 0,97. Zum Vergleich: Für die Säkularstation Potsdam beträgt er etwa 0,99.”

    Das interessiert Herrn Meinel glaube ich recht wenig.

    @Meinel

    “Da bin ich doch recht skeptisch.”

    Dann sollten Sie sich selbst einen Plot einer Stadt Ihres Belieben erstellen.

    @Thorsten

    Wie Herr Flamme schon sagt

    “Der Alarmist geht einfach davon aus, daß es mit seiner verhängnisvollen Sicht auf die Dinge schon seine Richtigkeit haben wird und erspart sich das kritische Denken.”

    Den Brocken habe ich übrigens gewählt, da er nicht nur zentral, sondern auch jenseits von Städten liegt.

    Aber ich erstelle noch einen Graphen für ganz Deutschland.

  26. Michael Krüger

    am 8. Januar 2010 um 12:16 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Meinel, Thorsten

    “Bis Mitte des letzten Jahrzehnts sind die Temperaturen und der Jahresmittelwert der Temperatur angestiegen. Der WM-Sommer 2006 ist uns allen noch als warmer Sommer in Erinnerung. Auch die Winter 2006/07 und 2007/08 sind relativ mild ausgefallen. Das war nicht nur auf dem Brocken so, sondern bundesweit.

    Der letzte Winter 2008/09 ist hingegen bundesweit ein halbes Grad zu kalt ausgefallen. Auch auf dem Brocken wurde dieser Temperaturabfall registriert. Der diesjährige Winter steht dem bisher im nichts nach.”

    Das sollte jeder aus eigener Erfahrung wissen. Dazu brauche ich nicht einmal ein Thermometer. Ich denke Sie beide sind Naturbeobachter?

  27. Alexander

    am 8. Januar 2010 um 12:34 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Thorsten,

    Sie lügen ohne rot zu werden. Sie haben folgendes geschrieben: http://www.readers-edition.de/2009/12/31/komische-voegel-aus-dem-norden/#comment-346964

    “Ich bin in der nördlichen Hocheifel aufgewachsen, unweit vom hohen Venn. Lange schneereiche Winter waren dort zu meiner Kindheit die Regel. Schauen Sie mal die weithin bekannten Monschauer Hecken an, die die Häuser bis zum Dach einfassen und vor Schnee und eisigem Wind schützen. Namen wie Kalterherberg, Schneifel, Scheeeifel, Rohren, Weisser Stein, Hollerath, u.a. deuten auf eine kalte schneereiche Region hin.

    Schneehöhen von über einem Meter waren im deutschen und belgischen Teil des Hohen Venns zu meiner Kindheit die Regel. Ich weiss noch wie wir Spaß daran hatten, als Kinder bis zum Hals in überfrorenen Schee einzubrechen oder Scheehöhlen in meterhohen Verwehungen zu bauen.”

    Es geht nicht hervor wann und wo das gewesen sein soll. Oktober bis April WELCHER Jahre bitte. Das würde ich zugerne mal nachprüfen und einen Kollegen in Monschau anrufen. Der kann sich nämlich genausowenig wie ein anderer Kollege aus Hürtgenwald an sowas (was Sie erfunden haben) erinnern:

    Thorsten (31. Dezember 2009 um 20:00 Uhr)

    Als ich Kind war gab es bei uns kaum einen Winter unter 50 cm Schnee und Frost von Oktober bis April!

    ;-)

  28. Krishna Gans

    am 8. Januar 2010 um 12:38 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten
    Um so eine Frage geht es auch bei dem einen Baum, der das “globale Klima” per Teleconnection repräsentiert.
    Das ist ja, da das von den CRU Klimaschwindlern kommt soi genehm, oder ?
    YAD06 – the Most Influential Tree in the World

  29. Krishna Gans

    am 8. Januar 2010 um 12:43 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Multiverus
    Ich komme immer mehr zu der Überzeugung, daß Meinel eine von diesen Phrasenmaschinen ist, deren Varianten man hier in 2 Versionen ausgiebig Testen kann.
    Anders bekommt man so einen geqwuirlten Quark nicht hier in den Blog.

  30. Krishna Gans

    am 8. Januar 2010 um 12:53 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten

    @ Alexander

    Sind Sie so nett und beantworten die Frage wann und wo Sie genau

    Diese Angabe habe ich schon längst gemacht, oder brauchen Sie auch noch Straße, Hausnummer und Name des örtlichen Pfarrers?

    Hocheifel und daß Du nach dem Abi gegammelt hast, mehrere Jahre, das war Deine Antwort.
    Wann es aber dort diese Sibirischen Verhältnisse hatte, darüber hast Du Dich bisher beharrlich ausgeschwiegen, wie es Deine Art ist, immer um Konkretes drum rum zu schwafeln…

  31. Michael Krüger

    am 8. Januar 2010 um 13:05 Uhr | Link | Kommentar melden

    @All

    Hier mal die Auswertung für die Wasserkuppe

    http://i307.photobucket.com/albums/nn314/KruegerMichael/Wasserkuppe.gif

    Ebenfalls zentral in Deutschland gelegen und jenseits von Städten.

  32. Michael Krüger

    am 8. Januar 2010 um 13:44 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Meinel

    Hier mal die Auswertung für Marburg. Unweit Ihres Heimatortes gelegen.

    http://i307.photobucket.com/albums/nn314/KruegerMichael/Marburg.gif

    Ich hoffe als Sie klären mal die Bevölkerung auf.

  33. Krishna Gans

    am 8. Januar 2010 um 13:47 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Alexander

    Sie lügen ohne rot zu werden.

    Daß er lügt stimmt, daß er cabei nicht rot wird, ist zu vermuten, da er daran gewöhnt ist, aber sicher ist es nicht, nur fast sicher ;.)

  34. gesys

    am 8. Januar 2010 um 13:53 Uhr | Link | Kommentar melden

    @thorsten, michael meinel

    warum antowrtet ihr eigentlich noch auf diese müll artikel?

    ist doch komplett sinnlos, glaubt ihr wirklich die gänse müllers krügers und wie sie schon alle heißen, lassen sich durch irgendwelche argumente überzeugen?

    am besten ignorieren

  35. Michael Krüger

    am 8. Januar 2010 um 14:05 Uhr | Link | Kommentar melden

    @gesys

    Gruß nach Österreich.

  36. gesys

    am 8. Januar 2010 um 14:53 Uhr | Link | Kommentar melden

    danke!

  37. Liberaler

    am 8. Januar 2010 um 16:22 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Krishna Gans
    Ich selbst hab zwar nie in der Nordeifel gewohnt, aber ein großer Teil meiner Familie kommt daher. Wetterkapriolen gab es da auch früher mehr als reichlich. Im Heimatdorf meiner Mutter gab es z.B. Frost in der Nacht vom 3. zum 4. Juli (!) 1856 oder Schneefall und Frost am 11.7.1888. Die fast ausschließlich von der Landwirtwaft lebende Bevölkerung wird begeistert gewesen sein, daß sie keiner globalen Erwärmung ausgesetzt war;-) Extreme Winterfröste sind dagegen relativ wenige verzeichnet.

    Die niedrigen Temperaturen bewahrten die Menschen dort im Übrigen keineswegs vor extremen Wetterereignissen (wo ja nach Lehrmeinung der Klimakirche höhere Temperaturen zu mehr Extremereignissen führen sollen) . Zwei Mal fielen im 19. Jhdt. die Brunnen trocken und es gab mehrere weitere Jahre mit großer Trockenheit, eine ganze Reihe heftiger Stürme und Schneeverwehungen, Überschwemmunge und diverse Male Schnee und Frost im Sommer.

  38. Michael Meinel

    am 8. Januar 2010 um 17:10 Uhr | Link | Kommentar melden

    >warum antowrtet ihr eigentlich noch auf diese müll artikel?
    >ist doch komplett sinnlos,

    Ich weiß, Herr/Frau Gesys, aber Menschen verhalten sich eben nicht immer logisch.
    Wenn eine gewisse Unsinnsmenge überschritten wird, lasse ich mich immer wieder dazu verleiten. Herrn Gans fällt zwar außer Albereien gar nichts mehr ein und Herr Krüger erfreut sich an netten Wettergrafiken ohne Aussagekraft, insofern sollte man sie wirklich in Ihrer virtuellen Welt belassen.

    Kurz zum Wetter auf dem Hohen Venn
    Mittleres Eintrittsdatum des ersten Frosttages: 25.10
    Mittleres Eintrittsdatum des letzten Frosttages: 07.05

    Die höchste Anzahl an Frostagen für jeden Monat (1971-2000) liegen in den 70ern und 80ern, die niedrigste von 1988-2000
    http://vennwetter.bavariastormteam.com/035688996208b720a/03568899620eada22/index.html

    Dies ist analog zu der Wetterentwicklung bei uns im Mittelgebirge. Oder, lieber Herr Gans, sollte ich nicht besser von Witterung sprechen? Und lohnt sich hier diese Exaktheit denn? Das stört doch beim Zerpflücken keinen großen Geist, nicht wahr? ;-)

  39. Alexander

    am 8. Januar 2010 um 19:07 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Meinel,

    wenn Sie sich schon berufen fühlen die an Thorsten gerichteten Fragen zu beantworten und selektiv Daten auszusortieren, auf der von Ihnen ergoogelten Seite gibt es noch ein paar mehr Aussagen.

    Vielleicht kucken Sie auch mal nach Monatliche Mitteltemperatur in °C; Durchschnitts- und Extremwerte etc. pe pe.

    Dann gäbe es noch Mittlere monatliche Höchsttemperatur in °C; Durchschnitts- und Extremwerte. Hier haben wir:

    Oktober 14,2
    November 8,9
    Dezember 5,5
    Januar 1,6
    Februar 2,4
    März 5,6
    April 9,0
    Mai 14,1 Grad.

    Wenn sich für Sie so “kaum einen Winter unter 50 cm Schnee und Frost von Oktober bis April” darstellt, na supi.

    ;-(

    Herr Meinel, am besten Sie halten sich raus wenn Sie

    a) nicht gefragt sind
    b) die nicht an Sie gestellte Frage nicht verstanden haben
    c) die nicht an Sie gestellte Frage, die Sie nicht verstanden haben auch noch falsch beantworten

    Sie sagten, Sie wollten Ihre Unsinnsmenge eh lieber für sich behalten. Also lassen Sie sich nicht dabei aufhalten. Danke ;-))

    Also Thorsten, wo sind die genauen Daten? Die Frage von Moosgeist ist immer noch nicht beantwortet. Wo in Deutschland haben Sie kaum einen Winter unter 50 cm Schnee und Frost von Oktober bis April verbracht?

    Und vor allem WANN? 1 Jahr, 5 Jahre, 10 Jahre, 15 Jahre, von welchem Zeitraum reden Sie. Und von welchem Jahrhundert?

  40. Quencher

    am 8. Januar 2010 um 19:12 Uhr | Link | Kommentar melden

    Auch auf die Gefahr mich zu wiederholen: Es ist einfach nicht mehr hinnehmbar das in der Vergangenheit extreme Wetterlagen, oder Wetter das nicht dem Durchschnitt entsprach, als Beleg für einen von Menschen verursachten Klimawandel herhalten musste, wenn es aber dann mal in die andere Richtung geht, dies keine Bedeutung hat.

    Dieser, sowie auch der vorige, Winter beweisen erst mal gar nichts. Außer vielleicht, dass die Alarmisten schnell ihre Argumentationen anpassen müssen um nicht in Erklärungsnot zu kommen. Seriöse Wissenschaft ist was anderes.

    Passend dazu der Ausspruch von Vince Ebert: “In der Fachwelt gelten die Klimaforscher ein bisschen wie die Homöopathen. Beweisführung, Methoden, Modelle - das ist alles ein bisschen huschi pfuschi.”

  41. Michael Krüger

    am 8. Januar 2010 um 20:14 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Quencher

    “Dieser, sowie auch der vorige, Winter beweisen erst mal gar nichts. Außer vielleicht, dass die Alarmisten schnell ihre Argumentationen anpassen müssen um nicht in Erklärungsnot zu kommen. Seriöse Wissenschaft ist was anderes.”

    Exakt

    “Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben” (Mojib Latif 2000)

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,71456,00.html

    @Meinel

    “Ach, es ist schön immer mal mit ein wenig Abstand reinzuschauen …”

    “Dann muss es wohl auch hier noch mal sein, wenn so viel Unsinn über das Wetter zusammengedichtet wird…”

    “Wenn eine gewisse Unsinnsmenge überschritten wird, lasse ich mich immer wieder dazu verleiten.”

    Dafür, dass Sie hier hin und wieder mal vorbei schauen, sehen Sie das aber sehr verbissen.

    http://www.scienceblogs.de/primaklima/2008/05/was-bisher-geschah.php#comment5816

    Vielleicht sollten Sie mal wieder selbst einen Artikel schreiben?

  42. Michael Krüger

    am 8. Januar 2010 um 20:35 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Meinel

    In den letzten 2 1/2 Jahren (d.h, seit dem Erscheinen des letzten IPCC-Berichts) ist die Temperatur (der gleitende Jahresmittelwert) in Ihrer Heimat um über -2°C gefallen.

    http://i307.photobucket.com/albums/nn314/KruegerMichael/Marburg.gif

    Natürlich können Sie das als Wetter abtun.

    1. Mir stellt sich die Frage, welches Modell aus dem IPCC-Bericht von 2007 hat das korrekt vorher gesehen? (Und hierbei handelt es sich um eine sehr zeitnahe Entwicklung. Der Fehler streut bei zeitnahen Prognosen weniger, da sich die Eingangsparameter exakter bestimmen lassen. Die Szenarien laufen erst mit der Zeit auseinander).

    2. Das die Globaltemperatur seit ca. 10 Jahren stagniert sollte inzwischen ebenfalls bei Ihnen angekommen sein. Welches Modell aus dem IPCC-Bericht von 2007 hat das korrekt vorher gesehen?

    3. Mojib Latif und weitere Klimawissenschaftler halten inzwischen eine Stagnation der Globaltemperatur für eine weitere Dekade für möglich. Welches Modell aus dem IPCC-Bericht von 2007 hat das korrekt vorher gesehen?

    “… aber Menschen verhalten sich eben nicht immer logisch.”

  43. south

    am 8. Januar 2010 um 20:35 Uhr | Link | Kommentar melden

    Mal was lustiges zur Abwechslung …

    Al Gore has a Climategate nervous breakdown!
    http://www.youtube.com/watch?v=2V18D7dIFkw

    gefunden auf: http://www.iloveco2.org/

  44. Wolfgang Flamme

    am 8. Januar 2010 um 20:55 Uhr | Link | Kommentar melden

    Herr Meinel, Thorsten,

    schon ein einfaches lineares Modell zeigt eine ausgezeichnete Korrelation zwischen den Brocken-Temperaturen und dem gesamtdeutschen ‘Goldstandard’ des DWD auf Basis der Monatsmittelwerte (zur Witterung komme ich später).

    Eine verständlichere Bezeichnung für den r2 einer Korrelation lautet ‘erklärte Varianz’. Schon im einfachen linearen Modell ‘erklärt’ die Brockentemperatur bereits 97% der Varianz des Goldstandards. Lediglich etwa 3% der Varianz sind also als Brocken-spezifische Zufallsgröße zu sehen, die mit dem deutschlandweiten Goldstandard nichts zu tun haben.

    Die Varianz des Goldstandards über alle Monate beträgt etwa 40K², davon bleiben etwa 3% Varianz ‘unerklärt zufällig’ und Brocken-spezifisch, also ~1,3K². Das entspricht etwas über 1K (hier also ~1°C) mittlerem Fehler.

    Würden wir statt dem Brocken die Säkularstation Potsdam heranziehen (r2=0,99), dann wäre mit etwa 0,7°C mittlerem Fehler zu rechnen. Ein solcher Stationswechsel würde den mittleren Fehler der Schätzung also um kaum 0,5°C reduzieren (davon geht sogar nochmal knapp 0,1°C ab, weil die Messungen ja überhaupt nur auf 0,1°C genau sind). Ein Stationswechsel bringt also keine gewaltige Verbesserung des Modells bzgl. der Monatsmittel.

    Nun zur Witterung. Wir wissen, daß der mittlere Fehler des Mittelwertes vom mittleren Fehler des Einzelwertes und der Zahl der Einzelwerte n abhängt, aus denen er erhoben wurde:

    SEm=SEe / sqrt(n)

    Dieser Zusammenhang führt zB auf die bekannte Faustformel, daß der Stichprobenumfang etwa vervierfacht werden muß, wenn die Unsicherheit des Mittelwertes halbiert werden soll.

    Wenn man einen Monat also grob in 4 ‘Witterungswochen’ aufteilt, dann kann man erwarten, daß der mittlere Fehler einer einzelnen Woche etwa doppelt so groß ist wie der mittlere Fehler eines Monatsmittelwerts. Für eine solche Witterungswoche wäre dann bei dem Wechsel der Beobachtungsstation mit einer Verbesserung des Fehlers um knapp 1°C zu rechnen. Sie sehen aber schon in der Grafik oben, daß 1°C rauf oder runter bei der Bewertung der aktuellen Witterungslage keinen grundsätzlichen Unterschied macht, zumal der Fehler des einfachen Modells ja als zufällig erachtet wird und keine Präferenz für eine bestimmte Seite (wärmer/kälter) aufweist.

    Zusammenfassend kann man aus der Überschlagsrechnung folgern, daß eine Rekonstruktion der gesamtdeutschen Witterung auf Basis der Brocken-Meßwerte sicherlich nicht perfekt ist, aber für den Zweck ausreichend genau - ein Wechsel der Beobachtungsstation wird das Bild nicht grundsätzlich umstoßen.

    Nimmt man die bereits erwähnte Beobachtung hinzu, daß der Brocken bei kälteren Temperaturen eher noch zu warm anzeigt, dann liegt man wahrscheinlich sogar auf der sicheren Seite.

  45. Krishna Gans

    am 8. Januar 2010 um 21:18 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Michael Krüger

    Vielleicht sollten Sie [Meinel] mal wieder selbst einen Artikel schreiben?

    Ist schon 1. April, habe ich was verpaßt ?? ;.)

    Da kommt dann ja erst recht richtige Unsinnsmenge zusammen…

  46. Michael Meinel

    am 9. Januar 2010 um 10:31 Uhr | Link | Kommentar melden

    Gell, schon blöd das, Alexander. Iss’ einfach so mühselig jemanden virtuelles festnageln zu wollen.

    Süß, Herr Gans, wie Sie sich abmühen, immer wieder völlig fruchtlos mit lustigen Beschimpfungen auf sich aufmerksam zu machen.

    Schön, Herr Krüger, dass Sie immer wieder an die Diskussion mit Herrn Müller vom vorletzten Jahr erinnern. Die Zahl meiner Einwürfe liegt einfach an der Unsinnquote. Langwierige, erfahrungsgemäß unergiebige Diskussionen meide ich. Die heftigen Reaktionen auf meine Einwürfe reichen völlig.

    Danke Herr Flamme für Ihre sachlichen Bemühungen. Nur zwei (s.o.) Anmerkungen: Sie mögen mit Ihrer Beurteilung recht haben. Ich habe nicht genug Zeit Ihre Berechungen nachzuvollziehen und sehe dies, wie schon oft genug gesagt, bisher nur zurückhaltender formuliert, als Perle vor die Säue werfen (mich eingeschlossen). Vielleicht ist die überall zu findende Beschreibung der meteorologisch Prägung des Brocken durch extreme Wettersituationen und überraschende Wetterwechsel eine immer weiter getragene Legende, die vielleicht in Goethes Beschreibung eines plötzlichen Temperatursturzes hat. Wer weiß. Schade finde ich es nur, wenn Sie gelegentlich die üblichen Schubladen bedienen sowie in Polemik verfallen. Dies passt einfach nicht zu Ihren Bemühungen um eine sachliche, unabhängige und unvoreingenommene Diskussion.

  47. Thorsten

    am 9. Januar 2010 um 12:03 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Gesys

    warum antowrtet ihr eigentlich noch auf diese müll artikel?

    ist doch komplett sinnlos, glaubt ihr wirklich die gänse müllers krügers und wie sie schon alle heißen, lassen sich durch irgendwelche argumente überzeugen?

    Das ist alles richtig. Ich habe keine Hoffnung, hier irgendwen zu überzeugen. Deshalb ist ja auch der Begriff “Klimaskeptiker” falsch, denn Skeptiker sind zunächst unvoreingenommen, sind vorsichtig mit Urteilen, prüfen und hören zu. Die sog. Klimaskeptiker hier im Forum interessieren Fakten überhaupt nicht. Die interessiert nur, eine für sie aus ganz unterschiedlichen Motivationen heraus feststehende Meinung mit noch so absurden “Argumenten” bis auf’s Blut zu verteidigen. Viele dieser sog. Skeptiker haben Verbindungen zur Energiewirtschaft, andere sind neoliberal orientiert, etliche wirtschaftsgläubig, wieder andere hassen alles was nur im Entferntesten nach Öko aussieht, andere sind Besitzstandswahrer und Gewohnheitsmenschen, wollen alles so weitermachen wie jetzt weil sie gut damit fahren, einige sind blanke Egoisten, die nicht über den Tellerrand sehen und Verantwortung ablehnen, eine weitere große Gruppe sind einfältig strukturierte Menschen die sich für die Zwecke anderer missbrauchen lassen und nur einem kleinen Rest nehme ich wirklich ab, dass er von dem überzeugt ist was er hier erzählt.

    Herr Gesys, für all diese Gruppierungen bringen Argumente wenig. Nur die allerwenigsten sind überhaupt bereit, ihre Positionen zu überdenken. Die ganze Diskussion ist eigentlich hier bei R-E müssig. Da gebe ich Ihnen Recht. Dennoch tue ich es aus zwei Gründen weiter:

    1.) Inzwischen ist es ein großer Spaßfaktor, sich mit den “Argumenten” Unbelehrbarer zu befassen

    2.) Neben den sog. Klimaskeptikern gibt es hier noch viele (oft stille) Leser, die sich mit dem Thema bisher nicht befasst haben. Und ich möchte den sog. Klimaskeptikern nicht das Meinungsmonopol hier überlassen.

    3.) Sie werden auch bemerken, dass ich auf die Beiträge oft nicht mehr ganz sachlich reagiere. Das habe ich früher gemacht, wo ich noch mit Fakten und Links auf jedes Argument reagierte. Aber dann stellte ich fest, dass dies viel Arbeit und Zeit erforderte aber kein sog. Klimaskeptiker sich von diesen Fakten irgendetwas abnahm. Seitdem ich registriere, dass diese Leute abstruse und offen manipulierte Positionen eines Herrn Beck, eines Konrad Fischer, eines Herrn Thüne oder eines senilen Prof. Gerlich hochhalten und sich nicht scheuen, in Filmen (z.B. “Klimaschwindel von Durkin”) Wirtschaftsökonomen der Ölindustrie dreist als “Klimaexperten” vorzustellen (z.B. Laboom) und Wissenschaftler falsch zitieren, seit dem ist mir klar, dass es hier nicht um wissenschaftliche Fakten geht sondern ausschließlich um lobbygesteuerte Meinungen!

    Bei den sog. Klimaskeptikern hier findet man auch etliche Persönlichkeiten mit geringem Selbstwert, die zu Hause unter dem Pantoffel stehen, nie offen eine eigene Position vertreten haben. Diese erleben hier, dass sie in der Klimaskeptikergemeinde freundlich aufgenommen werden und selbst mit unsachlichen, beleidigenden und fachlich primitiven Beiträgen Anerkennung und Applaus finden. Hauptsache man agiert gegen die AGW-Hypher… . Ich sehe die Diskussion hier also durchaus auch unter therapeutischen Aspekten. Auch wenn ich derartige Beiträge selbstunsicherer und dependenter Charktere nicht ernst nehme, so geben diese den Betroffenen doch das Gefühl, dabei zu sein, stark und wichtig zu sein und Anerkennung in der Gruppe sog. Skeptiker zu finden.

    Aus dieser Erkenntnis heraus beruht meine Konsequenz, dass ich mich hier nur noch gelassen, mit gewissem Humor und auch nicht mehr regelmäßig an dieser klimaskeptischen Selbstbeweihräucherung, Selbsttäuschung und Selbstdarstellung beteilige.

    Die wirklichen Klimafachleute haben sich aufgrund dieser von mir beschriebenen Erfahrungen ohnehin schon aus dieser Boulevarddiskussion hier verabschiedet.

  48. Thorsten

    am 9. Januar 2010 um 13:12 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Michael Krüger

    “Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben” (Mojib Latif 2000)

    Ja, Mojib Latif warnte aber 2007 nach mehreren extrem warmen Wintern auch:

    Strenge Winter treten dann höchstens einmal pro Jahrzehnt auf, Frost und Schnee erhalten Seltenheitswert und in vielen Gegenden wird man sich vom Skitourismus verabschieden müssen. Umgekehrt wird im Mittelmeerraum wegen unerträglicher Hitze und Trockenheit der Sommerreiseverkehr erhebliche Einbußen erleiden.

    http://www.amazon.de/Herausforderung-Klimawandel-Was-jetzt-m%C3%BCssen/dp/product-description/3453615034

    Und noch etwas Herr Krüger. Sie reden davon, dass es nun mehrere extrem kalte Winter gibt. Das ist falsch. Es gab mehrere extrem milde schneearme Winter in Deutschland in Folge, nachdem schon die 80-er und 90-er Jahre immer schneeärmere und wärmere Winter brachten. Der letzte Winter war dann -empfunden- vergleichsweise wieder kälter, war aber -und das wird immer verschwiegen- wieder mal ein ganz normaler Durchschnittswinter im Referenzzeitraum und sogar entsprechend dem Erwärmungstrend. Georg Hoffmann berichtete:

    http://www.scienceblogs.de/primaklima/2009/04/der-winter-0809-und-wie-er-ein-fur-alle-mal-die-klimaerwarmung-stoppte.php

    Das heisst. In den letzten Jahren gab es bis jetzt mindestens dem Erwärmungstrend entsprechende Winter. Das letzte Jahr 2009 ist gerade vorbei und reiht sich als das global fümftwärmste Jahr in die Temperaturgeschichte seit Messbeginn ein. Das neue Jahr ist gerade mal eine Woche jung und hier wird eine neue Eiszeit herbeigeredet. Lassen Sie uns doch mal abwarten, wie das Frühjahr 2010 insgesamt temperaturmäßig global ausfallen wird. Danach reden wir weiter!

    Ach ja Herr Krüger, Sie wollten ja unbedingt das Geburtsdatum unseres Dorfpfarrers wissen. Ich bin als Kind in Mützenich aufgewachsen, einem kleinen Dorf in der Nordeifel, in der Nähe von Monschau. Zufrieden?

    Ich habe nur sehr scheereiche Kindheitserinnerungen aus meiner Kindheit. Wir waren damals tagelang von anderen Ortschaften abgeschnitten. Schon in den 70-er und 80-er Jahren wurden die Winter immer milder, seitdem hat es dort solche Winter wie ich sie von früher kannte nicht mehr gegeben.

    Herr Meinel hat ja freundlicherweise schon Daten für diese Region benannt. Aber was soll ich Leuten von schneereicheren Wintern hierzulande erzählen, die selbst die bestens belegte globale Gletscherschmelze bestreiten? Ich habe ja Verständnis für den heiligen Thomas, der nur das glaubt was er sieht (Joh. 20,25). Aber was soll ich von Menschen halten, die sehen oder sehen könnten, aber dennoch nicht glauben wollen?

  49. multiverus

    am 9. Januar 2010 um 13:44 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Quencher
    Auch auf die Gefahr mich zu wiederholen: Es ist einfach nicht mehr hinnehmbar, dass in der Vergangenheit extreme Wetterlagen, oder Wetter, dass nicht dem Durchschnitt entsprach, als Beleg für einen von Menschen verursachten Klimawandel herhalten musste, wenn es aber dann mal in die andere Richtung geht, dies keine Bedeutung hat.

    Das kann gar nicht oft genug wiederholt werden ! Denn es ist sicher wie das Amen in der Kirche, dass weiterhin jedwedes wettermässige Erwärmungssignal aus der Ecke der Klima-Alarmisten unverzüglich als Indiz für die Klima-Erwärmung reklamiert werden wird.

    (Statistisch herbeigerechnete) Hitzetote durch antrophogene Klimaerwärmung - sicher dürfen wir uns bald wieder auf entsprechnde Kolportagen “freuen”. Dagegen sind die derzeit weltweit hunderte von REALEN(!) Kältetoten dieser noch kurzen Kältewelle selbstverständlich keine Klimaopfer. Kältetote haben gar niemals nie auch nur irgendetwas mit Klima zu tun !

    Merke: Hitzetote sind aus Sicht der Klima-Alarmisten der immer der KLIMA-Erwärmung geschuldet (und zwar selbstverständlich nur der menschenverursachten), Kältetote dagegen sind immer und allzeit Opfer WETTER-mässiger Unbill.

    Hier ein interessanter Artikel von Christian Heuer zur der sich anscheinend anbahnenden Umstellung der Nordatlantischen Oszillation (erschienen VOR der derzeitigen Kältewelle): Wieder kalte Winter! Pause für die globale Erwärmung?

    Er kommt zu einem für Leute mit AGW-Brille typischen Schluss:

    Die Behauptung der Klimaskeptiker, der Zusammenhang zwischen der fortgesetzten Emission von Treibhausgasen (insbesondere CO2) und dem Anstieg der globalen Durchschnittstemperaturen werde durch die derzeitige Abkühlung widerlegt, erscheint vor diesem Hintergrund mehr als fraglich!

    Als wenn das der Punkt wäre! Aber nicht Gegentheorien, sondern AGW ist die These, die beansprucht, ausserhalb jeden Zweifels zu stehen. Und daher ist die Bewertung genau anders herum vorzunehmen:

    Die Behauptung der Klimaalarmisten des Zusammenhangs zwischen der fortgesetzten Emission von Treibhausgasen und dem Anstieg der globalen Durchschnittstemperaturen wird durch die derzeitige Abkühlung geschwächt und erscheint zunehmend zweifelhaft!

    Von anderen Punkten ganz zu schweigen.

  50. multiverus

    am 9. Januar 2010 um 13:45 Uhr | Link | Kommentar melden

    Uups, der erste Absatz sollte ein Zitat sein:

    Quencher:

    Auch auf die Gefahr mich zu wiederholen: Es ist einfach nicht mehr hinnehmbar, dass in der Vergangenheit extreme Wetterlagen, oder Wetter, dass nicht dem Durchschnitt entsprach, als Beleg für einen von Menschen verursachten Klimawandel herhalten musste, wenn es aber dann mal in die andere Richtung geht, dies keine Bedeutung hat.

  51. Merlin

    am 9. Januar 2010 um 16:45 Uhr | Link | Kommentar melden

    Wie sagte heute vormittag ein WDR-Moderator im Radio zu einem Kollegen: Wir kennen ja noch wirklich kalte Winter und lassen uns von so etwas nicht beeindrucken. Und damals hatten wir auch noch nicht so tolle warme und dichte Schuhe wie heute,

  52. Michael Krüger

    am 9. Januar 2010 um 16:46 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten

    Nette Selbstbeschreibung.

    Alexander hat Ihnen übrigens die Frage gestellt, welche Sie auf mich beziehen.

  53. Rudi

    am 9. Januar 2010 um 17:31 Uhr | Link | Kommentar melden

    Haben sich die Klimatologen geirrt und trauen sich nun nicht mehr das zuzugeben?
    Wird es (mangels positivem feedback) nur etwa ein Grad wärmer bis 2100 und nicht 4 oder 7, wie das durch Extrapolation des schnellen Temperaturanstiegs von 1980 bis 2000 noch ausgesehen hat. Haben sie vielleicht ihre Modelle dem Temperaturanstieg und nicht der Physik angepasst?
    Die Zeit wird die Wahrheit liefern und wenn es weiterhin die schon totgesagten Winter gibt wird sich auch in den Köpfen der Menschen etwas regen. Und irgendwann wird dann der Philosoph Sloterdijk recht behalten. Es kommt dann der Ruf nach der Erlösung von den Erlösern.

  54. Bibliothekar

    am 9. Januar 2010 um 17:44 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Thorsten

    Sie bleiben eben ein echter Klimarecke, standhaft und treu dem Glauben im Kampf gegen das Böse der Welt, klar in der Richtung und furchtlos im Kampf. Ach, sind Sie ein edler Mensch.

    Ich fürchtete gar Gesys würde Sie zum Rückzug überreden können, aber zum Glück lassen Sie sich nicht entmutigen. Gemeinsam als Dreigestirn der echten KLima-Ritterlichkeit werden Sie, Meinel und Vennecke uns Niederträchtigen schon noch das Fürchten lehren. Naja, diese Unerschütterlichkeit im Glauben zeugt halt von einer sehr tief ausgeprägten Klima-Religiosität, der man sein ganzes Leben gewidmet hat. Ich bin gespannt, wann sich die grüne Religion als echte Kirche manifestiert.

    Also, Thorsten bleiben Sie uns hier erhalten, bitte. Der Kampf der Klima-Inquisition gegen die Klima-Hexen und Herätiker muß mit aller Schärfe geführt werden. Das Heil der Menschheit hängt von jedem Zehntelgrad ab. Beten Sie ruhig die Klima-Wissenschaft, als Überbringerin ihrer Heilslehre an. Ich werde es mit Gelassenheit ertragen.

  55. Krishna Gans

    am 9. Januar 2010 um 17:55 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten
    Du als Therapeut, das setzt der Dummdreistigkeit ja wohl die Krone auf.
    Wenn Du allerdings die Lachtherapie meinen solltest, wovon ich eher nicht ausgehe, dann hättest Du allerdings recht, denn Deine Postings sind s.g. Kipp-Punkte.
    Wie kann man als Mensch mit gesundem Menschenversatnd auf “Primaklima” von G. Hoffmann verklinken ?
    Daß Du Kindheitserinnerungen an die Kindheit hat, wundert mich bei Deiner Kindlichkeit eher nicht - wofür auch immer die entsprechende Qualität Deiner Kommentare spricht.
    Es gibt keine “Globale Gletscherschmelze” die sich pauschal mit GW erklären ließe, wie Patzelt in Bezug auf die Österreichen Alpen festgestellt hat.
    Klimawandel und Veränderungen an der alpinen Waldgrenze
    Interessant auch fplgende Einschätzung von Patzelt

    Vertreter der Hypothese der menschengemachten (anthropogenen) globalen Erwärmung des Erdklimas führen das Schmelzen der Gletscher gerne als Beweis für die Richtigkeit ihrer Aussagen an. Tatsächlich befinden sich zum Beispiel die Gletscher in den österreichischen Alpen seit Jahrzehnten auf dem Rückzug. Ist diese Entwicklung ungewöhnlich? Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Rückzug der Gletscher und den CO2-Emissionen der Menschheit?

    Ein mit Genehmigung bei Eike veröffentlichtes Interview Patzelt / Glasshouse.
    So, Thorsten, wer streitet Fakten ab ?

  56. moosgeist

    am 9. Januar 2010 um 18:37 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Michael Meinel (8. Januar 2010 um 17:10 Uhr)

    Danke Herr Meinel. Wenn auch sicherlich ungewollt, aber besser konnten Sie das Großmaul Thorsten gar nicht als Aufschneider Märchenerzähler **-als ich Kind war gab es bei uns kaum einen Winter unter 50 cm Schnee und Frost von Oktober bis April!-** bloßstellen.
    Ich wusste doch, auf Sie ist verlass.(;-)

  57. moosgeist

    am 9. Januar 2010 um 19:31 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Krishna Gans (9. Januar 2010 um 17:55 Uhr)
    Kann es sein, dass das Thorsten die fraglichen Jahre in Schleswig-Holstein
    hier verbracht hat? Irgendwas in dieser Richtung muss es wohl gewesen sein. (;-\)

  58. Krishna Gans

    am 9. Januar 2010 um 19:36 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Moosgeist
    ;.)
    Nun, das wäre dann kein “gammeln”
    ;.)

  59. multiverus

    am 9. Januar 2010 um 19:46 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten

    Und noch etwas Herr Krüger. Sie reden davon, dass es nun mehrere extrem kalte Winter gibt. Das ist falsch. Es gab mehrere extrem milde schneearme Winter in Deutschland in Folge,

    Ich kann dich gerne, wenn du willst, mit Links zu Pressemeldunge über den letztjährlich europaweit kalten Winter zuschxxxen - falls dein Erinnerungsvermögen an Inkontinenz leiden sollte ….

  60. moosgeist

    am 9. Januar 2010 um 20:56 Uhr | Link | Kommentar melden

    Krishna Gans (9. Januar 2010 um 19:36 Uhr)

    Nun, das wäre dann kein “gammeln”

    Nun ja, das wäre dann aber eine sichere Verwahrung und ein , wenn auch offensichtlich vergeblicher Versuch der Heilung.
    Das wäre dann auch eine Erklärung für seine Wahnvorstellungen. Wer weiß denn schon, was dem kleinen Kerlchen in der sibirischen Eifel so alles eingefroren ist.

  61. Thorsten

    am 9. Januar 2010 um 21:39 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Multiverus

    Ich kann dich gerne, wenn du willst, mit Links zu Pressemeldunge über den letztjährlich europaweit kalten Winter

    Der letzte Winter war in Deutschland und Mitteleuropa absolut nicht aussergewöhnlich, Georg Hoffmann berichtete darüber. Und wie gesagt. Das Jahr 2009 war eines der wärmsten…! Wenn der Winter über eine größere Region so extrem kalt gewesen wäre, dann hätten wir ja einen extrem heissen Sommer haben müssen um auf Platz 5 der global wärmsten Jahre zu landen…

    @ Moosgeist

    - ignore -

  62. Thorsten

    am 9. Januar 2010 um 22:07 Uhr | Link | Kommentar melden

    Aus meiner Heimat:

    Eisige Winde und lange Winterperioden ließen die Menschen in der Region um Monschau die Bauweise ihrer Häuser an die Lebensbedingungen anpassen.

    Das Vennhaus mit dem einseitig tief gezogenen Dach, der Winkelhof mit geschütztem Scheunentor und Hauseingang und die haushohen Buchenschutzhecken lassen heute ahnen, wie hart die Lebensbedingungen damals waren.

    http://www.naturpark-hohesvenn-eifel.de/go/eifel-detail/german/Landschaften/Die_Rureifel/300_das_monschauer_heckenland.html

    http://www.rurwetter.de/Bilder/12.3.2005/web3-1.jpg

    http://www.rurwetter.de/Bilder/12.3.2005/web42.jpg

  63. Krishna Gans

    am 10. Januar 2010 um 00:06 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Moosgeist
    Ihm ist womöglich ein totes Reh mit einem Kuhgehörn erschienen….

  64. Wolfgang Flamme

    am 10. Januar 2010 um 01:21 Uhr | Link | Kommentar melden

    Danke Herr Flamme für Ihre sachlichen Bemühungen. Nur zwei (s.o.) Anmerkungen: Sie mögen mit Ihrer Beurteilung recht haben. Ich habe nicht genug Zeit Ihre Berechungen nachzuvollziehen und sehe dies, wie schon oft genug gesagt, bisher nur zurückhaltender formuliert, als Perle vor die Säue werfen (mich eingeschlossen). Vielleicht ist die überall zu findende Beschreibung der meteorologisch Prägung des Brocken durch extreme Wettersituationen und überraschende Wetterwechsel eine immer weiter getragene Legende, die vielleicht in Goethes Beschreibung eines plötzlichen Temperatursturzes hat. Wer weiß. Schade finde ich es nur, wenn Sie gelegentlich die üblichen Schubladen bedienen sowie in Polemik verfallen. Dies passt einfach nicht zu Ihren Bemühungen um eine sachliche, unabhängige und unvoreingenommene

    Herr Meinel,

    jetzt stellt sich irgendwie heraus, daß Sie sich in Ihrer forschen Behauptung möglicherweise auf einen Reisebericht von ziebzehnhundertumpfzig verlassen haben oder auf irgendwas anderes - Sie wissen es ja selbst nicht genau, worauf - Sie haben nichts davon nachgeprüft und überhaupt hätten Sie nicht die Zeit dazu und wenn ich mir die Zeit dazu nehme und auch die Zeit, die Ergebnisse zu präsentieren, ist es jammerschade weil wie Perlen vor die Säue geworfen.

    Daß ich soviel Ignoranz schließlich mit gelegentlicher Polemik begegne, ist wirklich ein schwerwiegender Charakterfehler von mir. Das sehe ich auch sofort ein.

  65. Merlin

    am 10. Januar 2010 um 10:36 Uhr | Link | Kommentar melden

    Unglaublich, das Niveau!

    Sandkasten ist da schon hochgegriffen. Sind schon die Artikel grundsätzlich am falschen Platz und nur durch eine dogmatische Sicht geprägt, fehlen bei den Kommentaren nur noch Emoticons fürs Quengeln, Haareziehen und Fäkalausdrucke, die sonst nicht durch den Filter kommen. Kein Wunder, dass die wenigsten Artikel einigermaßen von den Lesern gewürdigt werden.

  66. Thorsten

    am 10. Januar 2010 um 17:27 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Moosgeist
    @ Krishna Gans

    - ignore -

  67. Michael Meinel

    am 10. Januar 2010 um 17:48 Uhr | Link | Kommentar melden

    Herr Flamme,

    es tut mir wirklich leid, dass Ihnen das immer wieder passiert. Sie haben hier den hohen Anspruch an einen wissenschaftlichen Disput, haben aber als Diskutanten hier in der Regel nur Personen, die dem nicht genügen. Insofern wird Ihnen das immer wieder passieren. Diejenigen, mit denen Sie gelegentlich mal eine Fragestellung ausführlich diskutieren konnten, bleiben nicht dauerhaft in diesem Forum.

    Ich denke auch, dass nur wenige mit entsprechendem Background sich überhaupt hierher verirren, um dann noch Interesse und ausreichend Zeit zu haben, hier eine längere Diskussion in einem Diskussionsstrang unter einem meist drittklassigen Bürgerjournalismusartikel zu führen. Sehr wahrscheinlich ist auch so, dass solche Personen schon von der Stillosigkeit mancher Mitdiskutanten abgschreckt werden.

    Mir jedenfall fehlt einfach die Zeit für längere inhaltlich tiefergehende Diskussionen und zumeist sehe ich auch nicht, dass es zu einem Erkenntnisgewinn führen würde. Ihre Beiträge sind da sicherlich die Ausnahme. Daher habe ich Ihnen ja auch wiederholt empfohlen, sie an anderer Stelle einzubringen, da sie hier kaum jemand würdigt.

    Meine ironische Anmerkung zu Goethe sollten Sie nicht als bare Münze nehmen. Er hat dazu geschrieben, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die Meteorologen, die die Wettersituation am Brocken so beschreiben, sich nur auf Goethe berufen. Vielleicht finden Sie ja heraus worauf sich der Widerspruch der Beschreibung einer meteorologischen Prägung des Brocken durch extreme Wettersituationen und überraschende Wetterwechsel und Ihrer statistischen Auswertung begründet. Ich jedenfalls muss, selbst wenn Sie es als Ignoranz werten, auch am Wochenende einfach an einigen Projekten arbeiten.

  68. Quencher

    am 10. Januar 2010 um 18:37 Uhr | Link | Kommentar melden

    Auch ganz nett, aus der Times:

    Another critic is Simon Holgate, a sea-level expert at the Proudman Oceanographic Laboratory, Merseyside. He has written to Science magazine, attacking Rahmstorf’s work as “simplistic”.

    “Rahmstorf is very good at publishing extreme papers just before big conferences like Copenhagen when they are guaranteed attention,” said Holgate. “The problem is that his methods are biased to generate large numbers for sea-level rise which cannot be justified but which attract headlines.”
    http://www.timesonline.co.uk/tol/news/environment/article6982299.ece

  69. Michael Krüger

    am 10. Januar 2010 um 20:13 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Merlin

    “Unglaublich, das Niveau!

    Sandkasten ist da schon hochgegriffen. Sind schon die Artikel grundsätzlich am falschen Platz und nur durch eine dogmatische Sicht geprägt, …”

    Dann “jammern” Sie nicht hier herum, sondern melden Ihr Anliegen direkt der Redaktion.

  70. south

    am 10. Januar 2010 um 20:38 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Quencher

    Nettes Foto da in der Times von Rahmstorf. Der weiss sich in Szene zu setzen.
    So stelle ich mir Klimagötter vor, oder zumindest ihre Propheten.

    Der zitierte Absatz ist mir auch gleich aufgefallen. Demnach müssten wir dann ca. in einem halben Jahr wieder mit Aufsehen erregenen Studien rechnen. Nennen wir sie schon mal “Bonn Diagnosis” oder “Mexico Rules”.

  71. moosgeist

    am 10. Januar 2010 um 21:47 Uhr | Link | Kommentar melden

    Thorsten am 9. Januar 2010 um 21:39 Uhr

    Der letzte Winter war in Deutschland und Mitteleuropa absolut nicht aussergewöhnlich,

    Richtig. Es war ein stinknormaler Winter, wie er sich für unsere Breitengrade gehört.
    Außergewöhnlich daran war höchstens, dass er nach den Hohenpriestern der Klimareligion so nicht hätte eintreten sollen.

    Georg Hoffmann berichtete darüber.

    Wer ist Georg Hoffmann? Weiß der was? Hat der was zu sagen? Oder meinen Sie die Schießbudenfigur aus „PrimaKlima“?

    Das Jahr 2009 war eines der wärmsten…!

    Ach ja? wie haben Sie das so schnell ausgerechnet? Wo war er denn so heiß? Etwa global? Zur gleichen Zeit war aber auf der anderen Seite des Globus zur gleichen Zeit Winter. Wat nu?
    Oder quatschen Sie mal wieder über die globale Durchschnittstelefonnummer?

    Wenn der Winter über eine größere Region so extrem kalt gewesen wäre, dann hätten wir ja einen extrem heissen Sommer haben müssen um auf Platz 5 der global wärmsten Jahre zu landen…

    Nur Platz 5? Ojeu, ojeu, wieder kein Pokal. Aber da können Sie mal sehen, was so ein paar warme Tage im Herbst so alles reißen.

    - ignore -

    Danke für die Trefferbestätigung

  72. moosgeist

    am 10. Januar 2010 um 22:07 Uhr | Link | Kommentar melden

    Thorsten (9. Januar 2010 um 22:07 Uhr)

    Ihre Prospekte aus dem Reisebüro interessieren nicht. Dass es um die Jahrhundertwende 18/19 kalt war ist allgemein bekannt. Damit könne Sie Ihre Behauptung: ** als ich Kind war gab es bei uns kaum einen Winter unter 50 cm Schnee und Frost von Oktober bis April** nicht belegen.
    Sie reiten sich mal wieder immer tiefer in Ihren Sumpf.

  73. Merlin

    am 11. Januar 2010 um 03:02 Uhr | Link | Kommentar melden

    @krüger
    > melden Ihr Anliegen direkt der Redaktion
    Dies ist hier ist Bürgerjournalismus und Ihr Artikel wird doch nicht von einer Redaktion redigiert. Sie sollten Ihn schon selbst richtig einordnen. Ich gehöre nicht zu den Leuten, die anschwärzen, aussperren oder sonstwie andere verfolgen.

  74. multiverus

    am 11. Januar 2010 um 03:06 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten

    Der letzte Winter war in Deutschland und Mitteleuropa absolut nicht aussergewöhnlich, Georg Hoffmann berichtete darüber. Und wie gesagt. Das Jahr 2009 war eines der wärmsten…! Wenn der Winter über eine größere Region so extrem kalt gewesen wäre, dann hätten wir ja einen extrem heissen Sommer haben müssen um auf Platz 5 der global wärmsten Jahre zu landen…

    Ok - wenn du es denn so willst. Die Widerlegung deiner Behauptung eines “absolut nicht aussergewöhnlichen” Winters 2008/2009. Wobei ich mich auf Europa beschränke und dir ähnliche oder schlimmere Berichte aus China und USA erspare:

    NZZ, 30.10.08: Die stärksten Schneefälle im Flachland für Ende Oktober seit dem Messbeginn von 1931 haben am Donnerstagmorgen zu einem Chaos im Schweizer Verkehrsnetz geführt. … gesperrte Alpenpässe …
    http://www.nzz.ch/nachrichten/panorama/schwere_verkehrsprobleme_nach_schneefaellen__1.1191504.html

    Die Zeit, 21.11.08: Der angekündigte massive Wintereinbruch mit Schnee, Sturm und Glatteis hat am Freitag Deutschland erreicht. Einen Monat vor dem kalendarischen Winteranfang überquerte die Kaltluft aus Skandinavien und den Polarmeeren nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) mit hoher Geschwindigkeit das Land.
    http://www.zeit.de/news/artikel/2008/11/21/2666715.xml

    Spiegel, 1.12.08: Ein ungewöhnlich starker Wintereinbruch hat am Montagmorgen in Tirol, Teilen Kärntens und in Salzburg ein Schneechaos verursacht.
    http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,593753,00.html

    Spiegel 13.12.08: Heftige Schneefälle legen Teile Österreichs und der USA lahm … In den vergangenen Tagen fiel in Teilen Kärntens und Osttirols so viel Schnee vom Himmel, wie seit Jahrzehnten nicht mehr, berichtete der Österreichische Rundfunk (ORF) am Samstag.
    http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,596279,00.html

    Spiegel, 14.12.08: Österreich kämpft mit Rekord-Schnee, in Frankreich waren 100.000 Menschen ohne Strom, auf der spanischen Ferieninsel Mallorca fiel Hagel … In Norditalien und im südlichen Kalabrien sorgten heftige Schneefälle am Sonntag für ein Verkehrschaos. In Nordspanien behinderten stundenlange Schneefälle den Verkehr, im französischen Zentralmassiv fiel nach heftigen Schneefällen bei zehntausenden Haushalten der Strom aus … weite Teile der Nordhälfte Spaniens waren am Sonntag eingeschneit. Die Behörden riefen die Bevölkerung auf, nur in Notfällen längere Reisen mit dem Auto anzutreten. Sieben Bergpässe mussten gesperrt werden, mehr als 20 waren nur mit Schneeketten passierbar.
    http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,596381,00.html

    Daily Mail, 14.12.08: Kältester Wintereinbruch seit 30 Jahren… The torrential rain comes as Britain is shivering through the coldest start to winter for more than 30 years, the Met Office has revealed. … The last time Britain had such a cold start to December was in 1976 …
    http://www.dailymail.co.uk/news/article-1094190/Three-dead-traffic-chaos-Britain-lashed-heavy-rain-flash-floods–worst-over.html

    Spiegel, 6.1.09: Schnee, Eis - und Kälterekorde bis minus 26 Grad: Die extremen Minustemperaturen in Deutschland haben nun ein erstes Todesopfer gefordert. … Nach Schneefällen und vereisten Straßen jetzt sibirische Temperaturen. Überall in Deutschland zog vergangene Nacht Extremkälte ein … Nach Angaben des Wetterdienstes waren in Mittelgebirgstälern sogar Temperaturen bis minus 30 Grad möglich. Plustemperaturen gab es in der Nacht nirgendwo in Deutschland, auch nicht an der Küste, wo das vergleichsweise warme Wasser der Nordsee wärmt. So wurden in List auf Sylt und Norderney minus fünf Grad gemessen.
    http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,599618,00.html

    Spiegel, 9.1.09: Wo sonst ein mildes Klima Winterflüchtlinge anlockt, wurden jetzt sieben Grad Kälte gemessen - das ist der kälteste Winter seit 35 Jahren. … Auch die spanische Hauptstadt ist von heftigen Schneefällen betroffen. Ungewöhnlich starker Schneefall hat am Freitag den Flugverkehr auf dem internationalen Flughafen von Madrid lahmgelegt. (…) Landesweit waren zahlreiche Straßen gesperrt oder nur mit Ketten befahrbar … Auch am Wochenende rechnet Spaniens nationales meteorologisches Institut mit mehreren Zentimetern Neuschnee.
    http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,600394,00.html

    Spiegel 9.1.09: Nicht nur Europa zittert unter Schnee und Eis - selbst in der Wüste Syriens hat es zu Jahresanfang geschneit. Ein beeindruckendes Satellitenbild zeigt große Teile des Landes unter einer weißen Decke.
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,600390,00.html

    Spiegel 2.2.09: London kämpft gegen Schneemassen, Italiens Autobahnen sind vereist, in Málaga wütete ein Tornado: Der Winter sorgt in Teilen Europas für schweres Chaos. London: Es soll der heftigste Wintersturm seit fast zwei Jahrzehnten sein. Spanien: In Nord- und Mittelspanien beeinträchtigten auch ansonsten heftige Schnee- und Regenfälle den Straßenverkehr. Italien: Insgesamt 800 Kilometer des norditalienischen Autobahnnetzes waren nach Angaben der Polizei von Schnee und Eis betroffen. Regenfälle und Sturm behinderten vor allem den Schiffsverkehr. So musste etwa der Hafen von Genua ganz geschlossen bleiben.
    http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,605087,00.html

    2.2.09, netzeitung: Schneemassen in London, Norditaliens Autobahnen vereist, Málaga von Tornado heimgesucht - der Winter sorgt in weiten Teilen Europas für Chaos. In Norditalien bedeckten Eis und Schnee insgesamt 800 Kilometer des Autobahnnetzes, in Belgien staute sich der Verkehr nach Rekord-Schneefällen auf mehr als 400 Kilometern. Auch im Norden Frankreichs sorgten Eis und Schnee für chaotische Verhältnisse. … In Nord- und Mittelspanien beeinträchtigten heftige Schnee- und Regenfälle den Straßenverkehr. Die Behörden gaben für weite Teile des Landes Unwetteralarm. Zahlreiche Bergpässe waren gesperrt oder nur mit Schneeketten befahrbar.
    http://www.netzeitung.de/wetter/1265517.html

    NZZ, 3.2.09: Der heftigste Wintersturm seit zwei Jahrzehnten hat weite Teile Grossbritanniens in eine dicke Schneedecke gehüllt und London im Verkehrschaos versinken lassen. … In der Nacht zum Montag sind in Südostengland um die 15 Zentimeter Schnee gefallen, so viel hat man hier seit 18 Jahren nicht mehr gesehen. …. Der Winter hat auch das Tessin fest im Griff. Auf dem Lugano-Airport wurden am Montag wegen Schneefällen alle Flüge gestrichen.
    http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/medien/weisses_chaos_in_london_1.1869121.html

    Spiegel, 6.2.09: Am schlimmsten betroffen war der Südwesten von England und Teile von Südwales. Die Hauptstadt London, die am Montag durch die heftigsten Schneefälle seit 18 Jahren lahmgelegt worden war, blieb dagegen diesmal weitgehend verschont. … In den Grafschaften Devon und Somerset meldeten einige Dörfer 30 Zentimeter Schnee, was für diese Gegenden absolut ungewöhnlich ist.
    http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,606053,00.html

    Die Welt, 7.2.09: Der Schweiz im Schneechaos: Seit Donnerstag ist am Alpensüdhang mehr als ein Meter Neuschnee gefallen. Im Gotthardgebiet liegt laut Karten des Davoser Lawineninstituts mehr als doppelt so viel Schnee wie im langjährigen Durchschnitt. In den Bergen herrscht jetzt starke Lawinengefahr. … Das Winterwetter hielt Großbritannien am Samstag den fünften Tag in Folge fest im Griff.
    http://www.welt.de/vermischtes/article3163229/Lage-auf-der-Alpensuedseite-spitzt-sich-zu.html

    NZZ, 7.2.09: Die heftigsten Schneefälle seit mehr als 20 Jahren auf der Alpensüdseite haben teilweise chaotische Verhältnisse angerichtet. … Seit Beginn des Wetterereignisses am vergangenen Donnerstag gab es sogar bis 120 Zentimeter Neuschnee. Vergleichbare Schneefälle gab es letztmals am 11. Januar 1977.
    http://www.nzz.ch/nachrichten/panorama/kritische_schneesituation_auf_der_alpensuedseite__1.1926473.html

    Die Presse, 5.3.09: Mit Sturm, Regen und Schnee hat der Winter sich auf der Iberischen Halbinsel zurückgemeldet. (…) Auch in Italien sorgt erneut eine Schlechtwetterfront für Ausnahmezustände, an der englischen Südküste herrschte ein Verkehrschaos. (…) Bis zu acht Zentimeter Schnee legten den Straßen- und Schienenverkehr lahm.
    http://diepresse.com/home/panorama/welt/458070/index.do

    7.4.09, München-extra: Aber man muss schon weit zurückgehen, um einen noch unfreundlicheren März zu finden und seine Sonnenscheinbilanz war derart unternormal, dass wir sogar einen sensationellen neuen Minusrekord seit Beginn regelmäßiger Messungen vor etwa 100 Jahren verzeichnen konnten. … Viele hatten sich nach den beiden extrem milden Vorgängerwintern wohl schon auf die so genannte “Klimakatastrophe” gefreut, aber nach dem dritten kalten Schneewinter in den letzten 5 Jahren müsste man wohl allmählich umdenken.
    http://www.sueddeutsche.de/muenchen/242/463847/text/

  75. Krishna Gans

    am 11. Januar 2010 um 13:00 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Quencher
    @South
    So wie der Rahmstorf da im Wasser steht, haben wir immer im Strandbad als Kinder dagestanden, wenn wir in den See gepinkelt haben.
    Einschließlich diesem Blick…
    http://www.timesonline.co.uk/tol/news/environment/article6982299.ece

  76. Michael Krüger

    am 11. Januar 2010 um 13:17 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Gans

    Hat der sich wirklich so fotografieren lassen? Ist ja erschreckend.

  77. Heinz Eng

    am 11. Januar 2010 um 14:08 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Merlin

    “”"”Sandkasten ist da schon hochgegriffen. Sind schon die Artikel grundsätzlich am falschen Platz und nur durch eine dogmatische Sicht geprägt, fehlen bei den Kommentaren nur noch Emoticons fürs Quengeln, Haareziehen und Fäkalausdrucke, die sonst nicht durch den Filter kommen. Kein Wunder, dass die wenigsten Artikel einigermaßen von den Lesern gewürdigt werden.”"”

    1.) Es ist schon traurig, nun können Sie und ihre Auftraggeber derart Artikel bei R-E nicht verhindern, nun versucht man das halt über die Kategorie, nach der dieser Artikel auf keinen Fall ins Fach “Klimawandel” gehört.
    Wenn es nach ihnen ginge, sollten wohl die Artikel des Herrn Krüger so schnell als möglich wieder in die Versenkung verschwinden.

    2.) Sie sprechen die sogenannte “Leserwertung” mit Sternchen an, diese ist aber so leicht zu manipulieren, das sie mehr als Unglaubwürdig (gerade in Klimadingens) erscheint.
    Entscheidend sind die Reaktionen in Form von Kommentare die den Autor ein gewissen Feedback geben.

    3.) Die Redaktion von R-E prüft vorab grundsätzlich alle Artikel und teilt diese meist auch in ein/mehrere Kategorien ein, wenn Sie/oder ihr Auftraggeber damit gewisse Schwierigkeiten haben sollten dann teilen Sie dies der hiesigen Redaktion mit.

    Klima ist eine Statistik von Wetter über 30 Jahre an einem Ort, da sich dieser Winter nun partou nicht an den Vorhersagen gewisser Forscher halten will, ist dieser Artikel durchaus berechtigt in dieser Kategorie gelandet.

    @Thorsten

    Haben Sie gnädigerweise Ihre Augen auf diverse Solaranlagen und Windräder gerichtet?
    Die Windräder stehen und die Solarpaneele sind eingeschneit, wo würden zu diesem Zeitpunkt die EE bleiben, wenn Deutschland damit zu 100% versorgt werden müsste?
    Ach ich vergass, Sie addieren ja nur Jahreserzeugungsmengen.

    MfG

  78. Krishna Gans

    am 11. Januar 2010 um 15:24 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Heinz Eng

    Die Windräder stehen und die Solarpaneele sind eingeschneit,

    Und mit LED oder mit ESL bestückte Ampeln können den Schnee nicht wegtauen, der auf ihnen liegt und die Sicht behindert…
    New LED traffic lights can’t melt snow
    Na, wieder so eine Pleite…..
    Neue Technologien versagen – verschneite Ampeln

  79. Michael Krüger

    am 11. Januar 2010 um 17:48 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Merlin Meinel

    Lustige Spielchen treiben Sie da. Nächtes mal die IP wechseln. ;-)

  80. Krishna Gans

    am 11. Januar 2010 um 19:15 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Michael Krüger
    In dem Artikel geht es ja eigentlich um mehr, als den unten rum benäßten Rahmstorf, er wird ja regerecht angepinkelt:

    However, the studies, led by Stefan Rahmstorf, professor of ocean physics at Potsdam, have caused growing concern among other experts. They say his methods are flawed and that the real increase in sea levels by 2100 is likely to be far lower than he predicts.

    Jason Lowe, a leading Met Office climate researcher, said: “These predictions of a rise in sea level potentially exceeding 6ft have got a huge amount of attention, but we think such a big rise by 2100 is actually incredibly unlikely. The mathematical approach used to calculate the rise is simplistic and unsatisfactory.”

    Nict zum ersten Mal werden ja seine statistischen “Tricksereien” als das entlarvt was sie sind…..

  81. moosgeist

    am 11. Januar 2010 um 21:47 Uhr | Link | Kommentar melden

    Krishna Gans (11. Januar 2010 um 19:15 Uhr)

    Anscheinend haben die Briten doch noch nicht ganz ihren typischen Humor verloren. Das gibt zu Hoffnung Anlass.

  82. Wolfgang Flamme

    am 11. Januar 2010 um 23:18 Uhr | Link | Kommentar melden

    Herr Meinel,

    ich hatte Ihnen meine Meinung ja schonmal dargelegt. Davon abgesehen gibt es hier einen schier unerschöpflichen Fundus an mit Inbrunst vorgetragenen Klimahoroskopen, Endzeithypothesen und Erlösungsriten - ein bemerkenswertes postwissenschaftliches Phänomen, was untersucht und dokumentiert sein will.

  83. Heinz Eng

    am 13. Januar 2010 um 08:32 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Krishna

    Wo ist das Problem, statten wir doch die Ampeln mit anständig dimensionierten Heizungen aus…………oder verzichten komplett auf Ampeln und überlassen das Regeln des Verkehrs der Polizei.-:)

    Man könnte natürlich auch Arbeitslose umschulen und auf die Kreuzung stellen, damit hätten wir klimafreundlich sogar dieses Problem gelöst.

    Dieser Winter deckt jede Menge Schwächen im Gerüst der Weltverbesserer auf und der Mensch auf der Strasse bekommt es am eigenen Leib zu spüren.

    MfG

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