Neuer Stasi-Fall: Viel Lärm um Nichts?

Gruppe Die Linke: “Die Linke in Brandenburg hat offenbar ein neues Stasi-Problem. Diethelm Pagel, Kandidat für die Landratswahl am kommenden Sonntag, soll inoffiziell für die DDR-Staatssicherheit gearbeitet haben. Er bestreitet die Vorwürfe”, so der Tagesspiegel bereits am fünften Januar. Nun diskutieren auch die StudiVZler den Fall. Wie es jetzt ebenfalls

Gruppe Die Linke: “Die Linke in Brandenburg hat offenbar ein neues Stasi-Problem. Diethelm Pagel, Kandidat für die Landratswahl am kommenden Sonntag, soll inoffiziell für die DDR-Staatssicherheit gearbeitet haben. Er bestreitet die Vorwürfe”, so der Tagesspiegel bereits am fünften Januar. Nun diskutieren auch die StudiVZler den Fall.

Wie es jetzt ebenfalls innerhalb der Gruppe heißt, soll der Kandidat der Linken drei Tage vor der Wahl eines Spree-Neiße-Landrates unter Druck geraten sein. Akten hätten belegt, dass Diethelm Pagel über Jahre inoffizielle Kontakte zur Staatssicherheit gehabt und berichtet hätte. Doch die VZ-Nutzer innerhalb des Forums können die Aufregung scheinbar wenig nachvollziehen. Denn hierauf entgegnet ein Diskutant: “Man kann es auch irgendwann mal übertreiben. In der BRD gab es keine überprüfung, wer von den Politikern für die Gestapo, den BND oder auch für die Stasi spionierte …” Dem pflichtet auch ein anderes Forums-Mitglied bei und schreibt: “Richtig, die Doppelagenten beim BND wurden nie beleuchtet. Außerdem sieht man hier, dass es nur um politische Grabenkämpfe geht. Es sind jetzt 20 Jahre her, seit es die DDR gab. Da muss man schon lachen, wenn hin und wieder 38- und 40-jährige als Stasi-Mitarbeiter enttarnt werden. Was bitte will man einem damals 18-jährigen nachwerfen? Die Schwarzkonten der CDU oder Spendensümpfe der FDP oder der Wirtschafts-Politik-Filz der SPD sind auch kein Thema mehr. Aber ein engagierter Politiker einer unbeliebten Partei wird geteert und gefedert. Wenn ich daran denke, wieviel gute Lehrer in meiner alten Schule gehen mussten.”

Ein Dritter im Bunde glaubt: “Das gehört wohl zum guten Ton in der Politik, und entweder man kann damit umgehen oder man geht lieber ganz. Wer vorbeugen will kann ja einfach im Voraus sagen was er so bei der Stasi gemacht hat. Unterm Strich intressiert sich nur ein kleines Häufen für solche Geschichten.”

Kommentare

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  1. “…Man kann es auch irgendwann mal übertreiben…”

    Ob dieser linke Vogel auch so reden würde wenn es sich um Nazis handelte ?