Der November 2009 ist in Bolivien, den Temperaturkarten der NASA (GISTEMP) zufolge, um bis zu 4°C zu warm ausgefallen. Jedenfalls den Bodenmessungen der Wetterstationen nach. Die Satellitendaten zeigen diese Hitzeinsel in Bolivien nicht.
Man sollte meinen die ermittelten Temperaturen basieren auf einer umfangreichen Datenbasis, aus zahlreichen Wetterstationen, mit kontinuierlichen Messungen über Jahrzehnte hinweg. Schaut man sich die Datenbasis der NASA an, so stellt man jedoch fest, dass die NASA aktuell nicht eine Wetterstation für Bolivien im Datenbestand hat. Die NASA-Daten für Bolivien – eine Hand voll Stationen – reichen nur bis in Jahr 1990. Danach enden die Messungen schlagartig.
Wie kann das sein?
Nun, in den letzten Jahren wurde die Datenbasis stark reduziert. Von einst ca. 6000 Wetterstationen weltweit sind nur noch etwas über 1000 Stationen im Datennetz der NASA übrig geblieben. Viele der Stationen werden heute noch betrieben, auch in Bolivien, tauchen im Datennetz der NASA aber nicht mehr auf. Aus welchen Gründen auch immer.
Somit ist die Temperatur in Bolivien ein Rechenkonstrukt aus Temperaturen, die in Peru, Chile, Argentinien und Brasilien gemessen wurden. Also aus Temperaturen die in anderen Ländern, anderen Höhenbereichen und anderen Klimazonen gemessen wurden. Ähnliche Rechenkonstrukte gibt es für Zentralafrika, Zentralasien, die Arktis und die Antarktis. In diesen Gegenden gibt es nur eine geringe Dichte an Wetterstationen. Das hindert die NASA allerdings nicht daran “hochgenaue” Temperaturkarten für Regionen, in denen manchmal nicht eine Wetterstation steht, zu erstellen. Beispielsweise reichen eine handvoll Stationen in der Arktis oder Antarktis aus, um die ganze Arktis oder Antarktis, ungeachtet des lokalen Klimas, warm zu erscheinen lassen. Mit Hilfe dieser Daten schließen die Klimaforscher dann letztendlich auch auf den lokalen und globalen Klimawandel.
Mann stelle sich vor, die Wetterprognosen in Deutschland würden anhand der Datenbasis der umliegenden Wetterstationen unserer Nachbarländer erstellt werden. Würden Sie solchen Prognosen trauen? Wohl eher nicht. Nicht umsonst setzt Herr Kachelmann auf ein engmaschiges Stationsnetz, um die Zuverlässigkeit und Ortsgenauigkeit seiner Prognosen zu verbessern. In der Klimaforschung läuft es derzeit genau anders herum.
Man fragt sich, wie können die Klimaforscher das Klima in 50 oder 100 Jahren in Regionen vorhersagen, in denen heute nicht eine Wetterstation steht. Den Datensätzen ist nicht einmal das heutige Klima Boliviens bekannt, aber was kommen wird ist ganz gewiss. Der “Hitzetod” in Bolivien. Das prophezeien – jedenfalls der Farbe nach – die folgenden Szenarien des Deutschen Klimarechenzentrums, basierend auf den Daten des IPCC.
Klima-Szenarien

Lieber Herr Krüger,
in der Tat, nachdem bekannt geworden ist, dass die Temperaturdaten der britischen Climate Research Unit (CRU) wohl eher die Erwartungen der Klimawissenschaftler widerspiegeln, als die realen Gegebenheiten, kommen jetzt auch Zweifel am Datensatz der Nasa auf.
über die Manipulationen der Temperaturdaten bei den wichtigsten Klikmadatenzentren in den Vereinigten Staaten hat der amerikanische Meteorologe John Coleman vor kurzem in seiner Sendung “Global Warming: The Other Side” berichtet.
Nach Untersuchungen des Computerprogrammierers E. Michael Smith und des Meteorologen Joseph D’Aleo wurden die Temperaturaufzeichnungen systematisch in Richtung einer Erwärmung verändert.
So fanden die beiden etwa heraus, dass ein Großteil der Stationen, welche ausgeschlossen wurden, solche mit kälteren Temperaturen waren. Stationen, die eine der Agenda entsprechende Erwärmung zeigten, wurden im Messnetz belassen. Auch konnte sie zeigen, dass die “Homogenisierung” der Daten, also die Korrektur etwa wegen des Effekts der urbanen Wärmeinseln, stets nur zu höheren Temperaturen führte.
Climategate: Leaked Emails Inspired Data Analyses Show Claimed Warming Greatly Exaggerated and NOAA not CRU is Ground Zero
By Joseph D’Aleo
Blog von E. Michael Smith