“Am Himmel deiner Augen, Geliebte, seh’ ich milde Sterne wallen”, schmachtete einst der italienische Dichter Francesco Petrarca seiner Geliebten nach. Und Kollege Dante Alighieri tat es ihm gleich: “So ganz holdselig scheint, so reich an Sitte/Die Liebste, sieht man sie im Gruß sich neigen”.
Am 6. Februar um 19.30 Uhr holen Blagoy Apostolov als Rezitator und William Buchanan an der Laute die Gedanken der Sehnsüchtigen zurück. Unter dem Titel “Ach, Laura – Beatrice, Ahime” hüllen sie ihr Publikum im Toskanasaal der Residenz in “Italienische Liebesseufzer aus längst vergangenen Zeiten”. Der Intendant der Bayerischen
Kammeroper Veitshöchheim und Macher von Radio Opera möchte schon kurz vor Valentinstag mit Liebesgedichten in deutscher und italienischer Sprache verzaubern und ihnen mit Hilfe der Musik ein eindringliches Echo verleihen. Die Idee für einen solch romantischen Abend kommt nicht überraschend. Ist der Gründer des Mozartsommers doch nicht zum ersten Mal auf literarischen Pfaden.
Nur zu gut erinnern sich Fans des “letzten Mohikan in der modernen Theaterlandschaft” noch an den Puccini-Abend zu dessen 150. Geburtstag. Welches Herz wird bei dieser Umarmung nicht auf ein Neues schwach
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