“Zweifel droht Hoffnung zu verdrängen” titel der Autor Till Schwarze heute auf n-tv.de. Ein Jahr ist der erste farbige US-Präsident nun im Amt. Der fast schon überirdischen Begeisterung bei manchen Zeitgenossen ist jetzt der politische Alltag mit all seinen Höhen und Tiefen gewichen. Jüngst hat er sogar die strategische Mehrheit im Senat verloren. Obama auf dem Tiefpunkt? Nicht unbedingt. Denn ein Erfolg, so urteilt Schwarze, seien die ersten 365 Tage aber trotzdem gewesen. Besser, so meint die Regierung jedoch selbst, könne es aber allemal gemacht werden. Vielleicht sogar mit Hilfe des Internets? Bestimmt!
Und so wird aus “Yes we can” ein “Yes we do it again!”. Just am gestrigen Dienstag, den 19. Januar, wurde der Öffentlichkeit ein neuer Tummelplatz im Netz ans Herz gelegt, der ein weiteres Mal Obamas Anliegen von einer “Open Government” herausstellen soll. Von der “Online-Mecker-Ecke” verspricht sich die Regierung künftig direkte Rückmeldungen aus dem Volk und natürlich auch jede Menge Kontakte mit diesem. Ganz gleich ob ein schlichtes Kommentar oder ausgefeilte, neue Ideen, alles sei willkommen. Ab 6. Februar öffnen sich die Türen für ganze fünf Wochen.
Nur für 5 Wochen? Das riecht nach Verrat. Das hatten wir in China auch schon mal unter Mao und Deng Xiao Ping. Anschließend waren alle die dem ehrenwerten Führer geschrieben hatten TOT!