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Politik + Wirtschaft

Arbeitsplatzvernichtung durch Umverteilung nach oben

Donnerstag, den 21. Januar 2010 um 21:33 Uhr von Geierschreck

Billiger Protest gegen den “Arbeitsdienst” von Roland Koch

Vor wenigen Jahren wurde gegen die Hartz-IV-Opfer der “Arbeitsplatzvernichtung durch Umverteilung nach oben” sogar noch von Wolfgang Clement (SPD!) und den übrigen Verursachern gehetzt (sh. rossaepfel-theorie.de ff. ). Die Neoliberalen, also die Selbstbediener durch Umverteilung nach oben und ihre Nachbeter, haben inzwischen Kreide gefressen, seitdem die LINKE ihre Machenschaften entlarvt. Ihre Hetze richtet sich jetzt vor allem gegen ihre Demaskierer.

Die Verarmung des Staates ist also hausgemacht und steht in krassem Gegensatz zu den erfolgreichen Wirtschaftsmodellen der skandinavischen Staaten. Der Spitzensteuersatz wurde von 53 auf 42 Prozent gesenkt (mit einer irreführenden Reichensteuer für ganz wenige und einem Aufkommen in Höhe der Hundesteuer). Die Vermögensteuer wurde ausgesetzt, Erben und profitierende Unternehmer erhielten zusätzliche Steuergeschenke, alles finanziert durch Erhöhung der Mehrwertsteuer, sonstiger Verbrauchssteuern, Kommunalgebühren usw. zu Lasten der Ärmsten. Lobbyistengruppen wie die Besitzer großer Hotelketten erhalten Milliarden-Subventionen über ihre Mehrwertsteuersenkung im Anschluss an Parteispenden in Millionenhöhe, aber für die überfälligen Lohnerhöhungen im öffentlichen Dienst ist kein Geld mehr da. Die Lobbyisten der Pharma- und Energie-Industrie unterhalten zur Preistreiberei eigene Büros in den Ministerien. Die passend ausgewählten Direktoren von Wirtschafts-”Forschungsinstituten” wie dem DIW fordern sogar noch eine Erhöhung der Mehrwertsteuer auf 25 Prozent, um die weitere Umverteilung nach oben zu finanzieren.

Die Steuerquote ist nicht einmal halb so hoch wie in Dänemark mit einem Spitzensteuersatz von 59 Prozent (sh. rossaepfel-theorie.de/Staatsquote.htm), aber die Arbeitslosenquote ist fast doppelt so hoch wie dort (sh. wko.at). Der Sozialstaat wird hier zu Lasten der Arbeitnehmer über eine hohe Sozialabgabenquote finanziert, die keine Freibeträge und auch keine prozentual steigende Belastung nach Leistungsfähigkeit kennt, wohl aber eine Deckelung für die besser- und bestverdienenden neoliberalen Meinungsmacher, die die Finanzierung des Sozialstaates (Art. 20 GG) lieber den Klein- und Normalverdienern überlassen.

Während die Reallöhne in den umgebenden Staaten kräftig gestiegen sind, wurden sie in Deutschland von 2000 bis 2008 um minus 0,8 Prozent gedrückt (sh. hierzu und zu den Hintergründen: rossaepfel-theorie.de/Journal-3.htm mit weiteren Nachweisen). Damit wurde die Binnennachfrage gedrosselt. Die Verarmung und allmähliche Verelendung des Staates in Städten und Gemeinden ist mit Händen zu greifen. Viele reguläre Arbeitsplätze wurden vernichtet und durch noch mehr prekäre Arbeitsverhältnisse ersetzt. Die Finanzmarktkrise infolge der Deregulierungs-Wut kam noch hinzu. Die ständig geschürte Angst vor Hartz-IV wurde durch fortschreitende Lohndrückerei ausgenutzt.

Die Gewerkschaften wurden auf diese Weise zielgerichtet geschwächt, aber ein gesetzlicher Mindestlohn wie in den meisten anderen EU-Staaten wird von der gewählten Regierung abgelehnt. Mit dem großen Medienkapital und dem Proporz-Fernsehen der herrschenden Parteien können die Wähler über die tatsächlichen Verhältnisse getäuscht und kann jede Aufklärung diffamiert werden. Statt den Arbeitsplatz-Vernichtungs-Prozess umzukehren, fordert der Vorsitzende der “Wirtschaftsweisen”, Wolfgang Franz, noch eine Kürzung des Hartz-IV-Regelsatzes um 30 Prozent von 359 auf 251 Euro monatlich (sh. “Kritik an Wirtschaftsweisem Franz – DGB geißelt Vorstoß zur Hartz-IV-Kürzung”, spiegel.de, 22.12.2009). Damit lassen sich die Umverteilungsopfer bei ihrer Suche nach ordentlichen Arbeitsplätzen noch weiter unter Druck setzen. Als angeblichen Ausgleich bietet man ihnen bessere Zuverdienstmöglichkeiten in den verbleibenden Billig-Jobs mit ihrer Lohnspirale nach unten.

Das Hauptproblem ist also nicht Kochs asozialer Arbeitsdienst, sondern die asoziale “Arbeitsplatzvernichtung durch Umverteilung nach oben”.

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33 Reaktionen zu “Arbeitsplatzvernichtung durch Umverteilung nach oben”

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  1. Guillaume

    am 22. Januar 2010 um 08:13 Uhr | Link | Kommentar melden

    Verarmung des Staates?

    Das stimmt nicht! Die Einnahmen des Staates nehmen ständig zu, die Staatsquote steigt stetig.

    Es wird nur zu viel und für die falschen Sachen ausgegeben.

    Mein Vorschlag:

    1. Reduzierung der Ministerien ( einschl. der Budgets) um die Hälfte. Abschaffung alles politischen Parteien. Bewerbungen von Parlamentariern, z.b. für den Bundestag, werden staatlich bezuschusst

    2. Abschaffung aller Steuern bis auf die MWSt, also einer Verbrauchssteuer, die in etwa die Ressourcennutzung aller Bürger wieder spiegelt. Davon werden bezahlt: Bildung, Infrastruktur und Verteidigung, sonst nichts. Alles andere ist Privatsache d.h. unter Vorgabe der Rahmenbedingungen des Staates ( für die Bürger).

    3. Streichung aller Subventionen, d.h. wirklich aller!

    4. Endgültige Einstellung aller Reparationszahlungen aus WI,II, sowie Einstellung aller direkten und indirekten Pauschalzahlungen an Israel, an Opferverbände / Holocaust Industrie und deren Verbände sowie die Holocaust Erben der zweiten und dritten Generation.
    Ausnahme: Individualzahlungen an Überlebende Betroffene

    5. Einführung der Politikerhaftung/ eines speziellen Disziplinar und Strafrechtes für PolitikerInnen, bei gleichzeitiger Verdreifachung der Bezüge.

  2. Schluss mit den Sanktionen bei Hartz IV! - Seite 34 - Augsburger Allgemeine Community

    am 22. Januar 2010 um 10:14 Uhr | Link | Kommentar melden

    […] Als ich den Spitzensteuersatz in Dänemark las fuhr mir der Schreck,gewaltig in die Knochen. Readers Edition Arbeitsplatzvernichtung durch Umverteilung nach oben […]

  3. Frank

    am 22. Januar 2010 um 10:42 Uhr | Link | Kommentar melden

    Das Pfeiffen im Walde: Obama “droht” den Bankern. Das letzte Häuflein der “Guten” versucht mit stumpfem Schwert und offenem Visir gegen ein Monster anzukämpfen. Allein vergeblich möchte ich den Artikel im Spiegel von heute kommentieren.
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,673308,00.html
    Bemerkenswert und höchst brisant in diesem Artikel ist, bitte nach unten blättern - unten platziert, damits ja keiner liest!? - das der Oberste US Gerichtshof - eine Institution so ähnlich wie unser Bundesverfassungsgericht - entschieden hat, das die Firmen nun ungehemmt unbeschränkt grenzenlos ohne Sittenwächter und Moralapostel an US Politiker spenden dürfen. Begünstigt werden dabei die Republikaner, die sind wie unsere CSU/CDU/FDP gestrickt. Das Kapital hat mitlerweile Alles zersetzt. Klamheimlich wurde übrigens das gleiche AUCH von UNSERER Regierung per Gesetz 2009 gesetzlich erlaubt. Bisher waren Spenden nur sehr beschränkt als Sonderausgaben beim Fiskus absetzbar, durch festgelegte Kürzungen, Vorwegabzüge etc. bleiben etwa 25% effektiv netto einer Spende hängen.
    Nunmehr dürfen im Rahmen der Bundestagswahl NACHTRÄGLICH die ersten 50% der Spende aus 2009 voll als Werbungskosten abgesetzt werden und der Rest wandert in die Sonderausgaben. Macht nochmals etwa 25% an Erstattung. Das heißt bei 1 Mio Euro bekommt der Spender 750 Tsd. Euro vom Staat erstattet. Der Bürger zahlt die Lobbykosten! Leute aufwachen! Wehrt euch endlich.
    In Deutschland regiert die Mafia mit Lizens.

  4. Readers Edition » Arbeitsplatzvernichtung. Ein Kommentar.

    am 22. Januar 2010 um 11:10 Uhr | Link | Kommentar melden

    […] Der Autor mit dem schönen Namen Geierschreck hat am 20.1.2010 in der RE einen Beitrag geschrieben, der meines Erachtens eine besondere Würdigung verdient. Der Beitrag zeigt gnadenlos deutlich auf, dass unser Staat im Vergleich zu allen OECD-Ländern zu den wenigen gehört, die ale sozialen Sicherungen abbauen statt sie auszubauen. Hoffentlich schreckt er die Geier auf, die unser schönes Land auf diese Weise fleddern. Die von Geierschreck zitierten Statistiken zeigen ganz klar, dass Deutschland in allen wichtigen Belangen, in der Gesamtabgabenquote, der Steuerquote, den Ertragssteuern und den Substanzsteuern ausnahmslos am hintersten Ende der Länder der OECD liegt. Nur bei der Höhe der Sozialabgaben steht unser Land mit ganz vorn. […]

  5. Geierschreck

    am 22. Januar 2010 um 11:34 Uhr | Link | Kommentar melden

    @GUILLAUME

    Bei http://wko.at/statistik/eu/europa-staatsausgaben.pdf und am Elend der Städte und Gemeinden kann man sehen, dass die deutsche Staatsquote von 2003 bis 2008 abgenommen hat von 48,5 auf 43,7 Prozent und dass sie deutlich unter der Staatsquote der erfolgreichen skandinavischen Staaten liegt. Erst mit den Milliarden-Spritzen für Banken und für die ruinierte Wirtschaft nimmt sie seit 2009 wieder zu, aber noch mehr auf Pump, um die Schäden durch die Finanzmarktkrise und Deregulierungs-Wut auf Kosten der Steuerzahler zu reparieren.

    Besonders niedrig im internationalen Vergleich ist die deutsche Steuerquote mit 23,1 Prozent in 2008 (im Vergleich zu Dänemark mit 47,3 Prozent, sh. Monatsbereicht des BMF für 12/2009, Seite 100). Das liegt daran, dass hierzulande der größte Teil der Staatsquote über die Sozialabgaben der Arbeitnehmer finanziert wird.

    Die fünf Vorschläge muss ich hier nicht kommentieren, weil wir Ähnliches von der FDP schon lange kennen.

  6. Guillaume

    am 22. Januar 2010 um 11:58 Uhr | Link | Kommentar melden

    “Geierschreck”

    1.Die skandinavischen Länder sind alles andere als erfolgreich. Eine Ursache ist gerade die hohe Staatsquote. Die negativen Effekte sind zur Zeit etwas abgeschwächt weil das Norwegische Öl natürlich auch auf die Nachbarn ausstrahlt.

    2. Die echte Staatsquote in Deutschland ist viel höher als von Ihnen genannt. Viele versteckte Abgaben und Steuern verschleiern das echte Bild. ich habe aus seriöser Quelle eine regierungsinterne Zahl von 62 % gehört.

    3. Mir ist neu, dass die FDP sich selber abschaffen will.

    Genau die Vorschläge zur Kehrtwende,wie meine oder von anderen sollten endlich diskutiert werden. Diskussion allein reicht aber nicht. Es muss endlich etwas passieren.

    Diskussionen über die fünfte Stelle hinter dem Komma bringen gar nichts, das grundsätzliche muss besprochen und vereinbart werden.

    Veränderung zum Guten!

  7. Frank

    am 22. Januar 2010 um 12:43 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Guillaume. Veränderung zum Guten, klar gute Idee.
    Abschaffung der 1000 legalen Steuertricks.
    Abschaffung der de facto Zwangsarbeit von Menschen für lächerliche 1,25 Euro.
    Wer arbeiten will soll auch anständig entlohnt werden. Das heißt kleine existenzsichernde Mindestlöhne für ALLE Bereiche und Anmeldung in der Sozialkasse. Der Staat wird endlich auch zum echten Arbeitgeber. Was natürlich derzeitig verschwiegen wird, das der Tatbestand der legalen Schwarzarbeit bei 1 Eurojobber erfüllt ist.
    Dafür generelle Streichung der pauschalen Stützbeträge des ALG II genannt H.IV z. B. Wohngeld etc.
    Arbeitslosengeldversicherung abschaffen zu Gunsten des Lohnmodells Arbeitspflicht gegen Entgelt.
    Wiederaufbau eines funktionierenden Verwaltungsapparates in Gemeinden, Kreisen Länder, Bund.
    Einführung kleiner Steuersätze bei Wegfall der Absetzungskosten ALLER Privatpersonen.
    Strikte steuerliche Trennung von Betriebsvermögen, Kapital und Privatsphäre. Wechselseitiges Verrechnungsverbot aller Einkunftsarten im Steuerrecht. Verbot des Verlustabzugsvortrags über die Werbungskosten hinaus in neue Wirtschaftsjahre –> Motto ein Gewinn ist geheime Kommandosache, Verlust trägt der nicht beteiligte Staatsbürger. Dazu das Modell Dänemarks mal anschauen.
    Abschaffung der Sozialabgabenlast auf natürliche Personen im Sinne der Gleichstellung zu juristischen Personen die keine Sozialabgaben leisten.
    Als Ersatz aus Steuern Krankenhäuser etc. bezahlen. Findet ja eh schon mangels genügender SV Einnahmen statt!
    Eine zentrale Bankenaufsicht die den Namen verdient mit starken Sanktionswerkzeugen ausgestattet.
    Spenden an Parteien auf Beträge max. 5 Tsd Euro im Jahr je Spender-Person beschränken.
    Verbot der Firmenspenden jedweder Art.
    Trennung des Kreditwesens vom Spekulationswesen der Börse.
    Strenge Handelsaufsicht unter Verbot des reinen Papierhandels, Rohstoffhandels und Nahrungsmittelhandels (Kaffebörse, Getreidebörse z.B. verbieten).
    Wer einstellt statt rauswirft soll in seiner Sozialstellung belohnt werden.
    Strafzölle und Strafsteuern auf Produkte abschaffen, Handelsbremse darf nicht sein.
    etc.

  8. Geierschreck

    am 22. Januar 2010 um 13:10 Uhr | Link | Kommentar melden

    @GUILLAUME

    Spätestens seit der Jahrtausendwende wollten und wollen die deutschen Regierungen ihren „Erfolg“ zu Recht am Arbeitsmarkt messen lassen. Unmittelbar vor der Finanzmarktkrise, also im Jahre 2008, waren die Arbeitslosenzahlen wie folgt (sh. http://wko.at/statistik/eu/europa-arbeitslosenquoten.pdf):
    Deutschland 7,3%, Dänemark 3,3%, Norwegen 2,7%. Schweden erreichte mit seiner Regierung aus „vier bürgerlichen Parteien“ (Wikipedia) allerdings nur 6,2%.
    Dafür ist aber Schweden, ebenso wie die anderen skandinavischen Regierungen, mit ihrem Wohlfahrsstandard dem deutschen neoliberalen Selbstbedienungssystem haushoch überlegen. Ab 2009 hängt die Entwicklung der Arbeitslosenquote noch mehr ab von der Konsumdrosselung durch Umverteilung nach oben.
    Was die Staatsquote betrifft, so glaube ich jedenfalls den Zahlen der EU und der OECD mehr als der FDP, deren Glaubhaftigkeit gerade gestern wieder bei Panorama demonstriert wurde (sh. „Sparen à la FDP: versprochen, gebrochen“).

  9. Geierschreck

    am 22. Januar 2010 um 13:23 Uhr | Link | Kommentar melden

    @GUILLAUME

    In der Eile habe ich einen Punkt vergessen, nämlich dass die FDP sich selbst abschaffen will.
    Anscheinend hat sie dies tatsächlich vor, denn bei einer Spende in der Größenordnung von 1,1 Millionen Euro in Verbindung mit unsinnige jährliche Steuergeschenke von mehr als einer Milliarde Euro muss man schon auf Selbstmordabsichten tippen (sh. dazu den Kommentar von Arno Hansen hier am 21.1.2010 unter der Überschrift ).

  10. Geierschreck

    Ich versuche es nochmal:
    @GUILLAUME
     

    In der Eile habe ich einen Punkt vergessen, nämlich dass die FDP sich selbst abschaffen will.
    Anscheinend hat sie dies tatsächlich vor, denn bei einer Spende in der Größenordnung von 1,1 Millionen Euro in Verbindung mit unsinnigen jährlichen Steuergeschenken von mehr als einer Milliarde Euro muss man schon auf Selbstmordabsichten tippen (sh. dazu den Kommentar von Arno Hansen hier am 21.1.2010 unter der Überschrift „Ist die FDP korrupter als andere Parteien?“).

  11. Guillaume

    am 22. Januar 2010 um 14:57 Uhr | Link | Kommentar melden

    Geierschreck,

    Sie haben natürlich absolut recht!

    …ich weiss aber eigentlich immer noch nicht warum das skandinavische System dem unseren überlegen sein soll ?

    warum Sie immer auf der FDP rumhacken, deren Thesen ich ja nicht vertrete. Mein Vorschlag ist unter anderem die Parteien abzuschaffen und durch Direktmandate zu ersetzen.

    …grundsätzlich würde ich davor warnen Statistiken Glauben zu schenken, nun die meisten sind schlicht gefälscht.

    und es geht schon lange nicht mehr um Statistiken, die je nach politischer Prägung einmal links und einmal rechts herum gestrickt werden.

    Es geht um einem Paradigmen Wechsel für dieses Land.

    Die letzten Daten die hierfür herangezogen werden sollten sind die vom statistischen Bundesamt oder irgendeiner EU Institution.

  12. Frank

    am 22. Januar 2010 um 18:40 Uhr | Link | Kommentar melden

    EILMELDUNG! IN BOLIVIEN WURDE DIE WÄHRUNG DE FACTO AUSGESETZT! IN CHINA PLATZT DIE IMMOBILIENBLASE! ROLAND KOCH BEKAM EINE BOMBE GESCHICKT!
    Steht alles bei Welt Online und anderen Agenturen. Mal ohne Witz. Kann es sein, das da was globales passiert. Obamas markige Schelte an die Banken hat offenbar gesessen!

  13. Readers Edition: Arbeitsplatzvernichtung. Ein Kommentar. « "Die Dreckschleuder"

    am 22. Januar 2010 um 21:52 Uhr | Link | Kommentar melden

    […] Der Autor mit dem schönen Namen Geierschreck hat am 20.1.2010 in der RE einen Beitrag geschrieben, der meines Erachtens eine besondere Würdigung verdient. Der Beitrag zeigt gnadenlos deutlich auf, dass unser Staat im Vergleich zu allen OECD-Ländern zu den wenigen gehört, die ale sozialen Sicherungen abbauen statt sie auszubauen. Hoffentlich schreckt er die Geier auf, die unser schönes Land auf diese Weise fleddern. Die von Geierschreck zitierten Statistiken zeigen ganz klar, dass Deutschland in allen wichtigen Belangen, in der Gesamtabgabenquote, der Steuerquote, den Ertragssteuern und den Substanzsteuern ausnahmslos am hintersten Ende der Länder der OECD liegt. Nur bei der Höhe der Sozialabgaben steht unser Land mit ganz vorn. […]

  14. another1

    am 22. Januar 2010 um 22:45 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Guillaume

    Da kommt ein Parzival und sucht den heiligen Gral!
    Kann es wirklich solche Einfalt geben? Die Finanzierung eines Staates nur mit einer Minimalsteuer? In einer Geiz ist Geil Gesllschaft, in der das Ellenbogengesetz vorherrscht.
    Das wäre keine Revolution, sondern würde totale Anarchie bedeuten. Es wird immer oben und unten, schwarz und weiß und arm und reich geben!
    An Ihren Forderungen mag eine Menge richtig sein, aber der größte Teil ist reine Utopie. Wenn man der Bibel glauben darf, hatten wir doch schon das von Ihnen angestrebte Paradies - und was taten wir damit, wir haben es selbst versaut.
    Das würde auch mit Ihrem angestrebten Paradies geschehen. Ihre Vorschläge sind wirklich utopisch und können vielleicht dann wahr werden, wenn es gelingt alle Menschen zu einem Einheitsmenschen zu klonen. Aber auch darum hat man sich schon Gedanken gemacht. Lesen Sie einmal “Schöne Neue Welt” von Aldous Huxley.

  15. Geierschreck

    am 23. Januar 2010 um 00:04 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Frank

    Ihre Kommentare betreffen diverse interessante Aspekte. Ich kann darauf nicht in wenigen Sätzen antworten und brauchte schon für den wichtigen Teil der US-Politik etwas mehr Platz und Formatierungsmöglichkeiten zum Vergleich mit ähnlichen Manipulationen in Deutschland. Deshalb habe ich die Antwort jetzt geschrieben unter der Überschrift
    “‘Alle Staatsgewalt geht vom…’ (Art 20 GG ?) - Kapital aus
    ‘Spenden’ in Deutschland und in den USA”.

  16. Frank

    am 23. Januar 2010 um 16:27 Uhr | Link | Kommentar melden

    Und ich bleibe bei meiner Meinung nach dieser gesellschaftlichen Horrorwoche, Wir können uns diese Demokratie der Diktatoren nicht mehr leisten. Wir werden auf das Niveau von Südamerika zurückfallen so arm sind wir. Wir sind blank Leute! Aber lasst euch schön weiter vernebeln von der CDU. Amen.

  17. Geierschreck

    am 23. Januar 2010 um 18:55 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Frank

    Nach der CDU-Wahlniederlage von 2005 mit Merkel-Steuer, Kopfprämie und Spitzensteuersatz von 36 Prozent für Absahner Friedrich Merz & Co. oder gar mit Merkels Kirchhof-Visionär-Höchststeuer von 25 Prozent haben die "Christlichen" ihre feudalzeitliche Umverteilung nach oben erst einmal etwas zurückgestellt (sh. rossaepfel-theorie.de). Aber insgeheim streben sie diese Ziele nach wie vor an, jetzt mit den Ellenbogen-"Freiheitlichen". Als nächster Schritt in die konsumdrosselnde Drittwelt-Ökonomie steht die "Modernisierung" des Gesundheitssystems auf der "Agenda" - nach dem Standard von Bush und Reagan (sh. "Weniger Netto vom Brutto! – Der große Reibach!", Freitag.de, 9.1.2010), den die großen "Spender" und das Medienkapital in den USA mit Zähnen und Klauen verteidigen.

    @Frank und READERS EDITION

    Mein angekündigter Artikel "’Alle Staatsgewalt geht vom…’ (Art 20 GG ?) - Kapital aus ‘Spenden’ in Deutschland und in den USA” als Antwort @Frank wurde mit einer gewissen Verzögerung gerade aufgenommen. Nach der ermutigenden Reaktion der READERS-EDITION-Redaktion vom 22.1.2010 um 11:10 Uhr auf dieser Seite hatte ich keinen Zweifel, dass die erneute Anklage gegen das Medienkapital für diese Radaktion nicht gilt.
    Solche Ermutigung ist auch sehr aufbauend als Anerkennung für den großen Zeitaufwand und sonstigen Verzicht, den der Kampf gegen die Wählertäuschung erfordert.
    Auf der anderen Seite achte ich doch sehr darauf, dass ich bei aller gebotenen Schärfe stets im rechtlichen Rahmen und natürlich bei den Fakten bleibe
    und habe wegen wissenschaftlicher Neigungen auch keine Schwierigkeiten mit einer etwas unterkühlten Anklage. Mehr Nett-ikette nach den Wunschvorstellungen der Hetzer von FOCUS, Springer-Presse und teilweise auch vom SPIEGEL kann ich allerdings nicht bieten (sh. dazu meinen Beitrag "Springers WELT lässt Kritik ‘über die Klinge springen’", Freitag.de, 16.1.2010).

  18. Geierschreck

    am 23. Januar 2010 um 19:33 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ANOTHER1

    Mit der Forderung nach Abschaffung aller Steuern bis auf die Mehrwertsteuer ist
    schon der Drogerieunternehmer Götz Werner von den bestbezahlten Meinungsmachern in alle Talkshows eingeladen worden. Volkswirtschaftlich ist das völliger Unsinn, weil es die Arbeitsplätze vernichtet durch noch weitere drastische
    Drosselung der Binnennachfrage. Der regelmäßig durchgeführte Mikrozensus zeigt
    die bekannte Tatsache, dass die persönliche Konsumquote der Klein- und
    Normalverdiener um ein Vielfaches höher ist als bei den Einkommensmillionären,
    die einen großen Teil ihrer Einkünfte auf dem internationalen Finanzmarkt
    anlegen (sh. rossaepfel-theorie.de).

    Natürlich wäre es für Götz Werner und seinesgleichen günstiger, wenn er für jede
    Einkommensmillionen fast 500.000 Euro an Einkommensteuer vermeiden könnte und statt dessen nur für seinen Konsum von z.B. 300.000 Euro eine Mehrwertsteuer von z.B. 50 Prozent entsprechend 150.000 Euro zahlen würde. Aber bei solchen
    Mehrwertsteuersätzen wären auch die staatlichen Preiszuschläge in seinen
    Drogeriemärkten so hoch, dass sein Nettoumsatz drastisch zurückginge. Er müsste
    dann überlegen, ob seine Gewinneinbußen durch seine Steuergeschenke aufgewogen würden.

    Auch im Hinblick auf solche paradiesischen Zustände für Millioneneinkommen aus dem Sozialprodukt und für große Erben gilt das Zitat von Willi Ritschard: "Nur die Reichen können sich einen armen Staat leisten" (sh. rossaepfel-theorie.de:
    Staatsquote.htm
    und
    Steuer-Parasitismus.htm
    ).

  19. Frank

    am 23. Januar 2010 um 21:37 Uhr | Link | Kommentar melden

    Gehört zwar wo anders hin, aber weil ich gerade die Kommentare hier lese folgendes. Ich habe mir einen Bericht über die LÜGE von 9/11 angesehen. Die größte Verarsche der Menschheitsgeschichte. Die 2 Türme sind gesprengt worden, weil der 3. turm es beweist. Ehlers, sie hatten recht. Ein Präsident und seine Schergen haben 3000 Menschen geopfert für eine Lüge. Perverser gehts nimmer. Nein, die Lügen sind rum. Ich kann meinen Zorn kaum noch bremsen. Übrigens ich musste meine Mailadresse zum posten anpassen, weil wer den account blockt…..nein RE isset nich.

  20. Guillaume

    am 24. Januar 2010 um 08:39 Uhr | Link | Kommentar melden

    another one

    “Abschaffung aller Steuern bis auf eine”, ” Volkswirtschaftlich völliger Unsinn”

    Warum ? Ausser einer Wertung keine Fakten ?

    Es ging mir ja nicht darum alle Steuern in einer zu vereinen d.h. einen MWST Satz von 61 Prozent ( Staatsquote) festzulegen. Mein Punkt war eine drastische Reduzierung der Steuern insgesamt und die Reduzierung auf eine Steuerart, der MWST, als einer Art Ressourcen oder Verbrauchssteuer.
    Das bedeutet natürlich Abkehr von einer übermächtigen und ” unsinnigen” Staatsbewirtschaftung a’la DDR , aber genau das ist mein Punkt.
    Das geht auch nicht als Hauruck Methode, sondern nur in Einzelschritten.

    Neudeutsch und mediengerecht würde ich von einem Paradigmenwechsel sprechen.

    Wenn wir nicht endlich anfangen nach dem ” Gral” zu suchen, werden wir ihn auch nicht finden. Wer sich ständig in Details verliert, wer nur darüber lamentiert wer was und wo mehr bekommt als der andere ( auch Sozialneid genannt) wird nie irgend etwas erreichen.

    Und der Herr Huxley wird uns auch nicht helfen können, denn lebt vom Bücher schreiben.

    Also ” another one” und andere Mitschreiber: es gibt viel zu tun, fangt schon mal an!

  21. herr schaftszeiten

    am 24. Januar 2010 um 14:16 Uhr | Link | Kommentar melden

    betrachtet man alles in seiner gesamtheit, dann kommt mir das (unser system mit den vielen problemen,…) vor wie ein wassereimer, der quasi durch die langjährige (aus-)nutzung eine siebstruktur hat.
    die vielen genannten vorschläge aber sind dann die wenigen finger, mit denen man bemüht ist, die löcher zu stopfen.
    eigentlich drängt sich mir immer mehr deswegen die frage auf, ob es nicht besser ist, mit einem neuen gefäß(system) neu zu starten oder wenigstens auf das neue gefäß hinzuarbeiten…

  22. Geierschreck

    am 25. Januar 2010 um 00:51 Uhr | Link | Kommentar melden

    @HERR SCHAFTSTEITEN
    Auf die Frage nach einem neuen Gesellschaftssystem möchte ich zunächst mit einem bekannten Zitat von Winston Churchill antworten:
    “Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen - abgesehen von all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind.” (Sh. Hans Vorländer:
    "Demokratie -  die beste Herrschaftsform"
    , bpb.de, Stand 24.1.2010). Allerdings meine ich damit nicht unser Gesellschaftssystem, sondern die Soziale Marktwirtschaft, wie sie ja auch in unserer Verfassung steht. Das setzt in einem ersten Schritt voraus, dass alle Umverteilungen nach oben rückgängig macht, die die neoliberalen Selbstbediener mit Unterstützung der neoliberalen Medien seit der Jahrtausendwende bis heute durchgezogen haben. Die nächsten Schritte nach dem Muster der erfolgreichen skandinavischen Staaten sind beschrieben auf den Webseiten der http://www.rossaepfel-theorie.de. Die wichtigste Voraussetzung dafür ist die Entlarvung der neoliberalen Meinungsmacher bei ihrer Wählertäuschung (sh. hier “Alle Staatsgewalt geht vom… (Art. 20 GG?) Kapital aus!”, readers-edition.de, 23.1.2010).

  23. Frank

    am 27. Januar 2010 um 11:35 Uhr | Link | Kommentar melden

    Und der Ausverkauf unserer Bürger durch die Banksters und ihrer Helfershelfer FDP/CDU/CSU geht weiter.
    Deutschland sagt wir helfen nicht den Griechen. Warum wohl?
    Griechenland verkäuft nun seine Seele an China. Faule Euros. Da die Ratingagenturen aber empfehlen keine Kredite zu geben, na was wird China wohl machen?
    Politische Macht fordern. Das will natürlich die USA nicht. Und zack, schon bummsts.
    Portugal meldet heute auch Staatsbankrott schon mal an. Die Kreditinstitute haben daraufhin von weiteren Darlehen abgeraten. Das heißt, keiner nimmt mehr Anleihen.
    Der Euro ist mit dem Dollar verbunden. Leute aufwachen, wir sind restlos pleite!
    Ich möchte eine besseres System. Dieses System bringt Menschen um.

  24. Frank

    am 27. Januar 2010 um 12:15 Uhr | Link | Kommentar melden

    Hier zur Ergänzung ein detaillierter Artikel wie die Gangsters Goldman-Sachs die Länder aussaugen. Der Trick, verpacke ein faules Ei hübsch und blende deinen Gegner. Griechenland wird China als Köder zum Fraß vorgeworfen. Klar das China zögert, und ich bete das sie nicht in die Falle tappen. Im Artikel werden auch die Tricks der Banksters weiter unten angesprochen. Auf Empfehlung muss das Land die Anleihen hoch Verzinslich anbieten. Die Geldgeilen Anleger kaufen mit faulen Dollars oder Euros Anleihen OHNE zu merken, das überhaupt keine Wirtschaftskraft dagegen steht. Die Prospekte werden ja von den Banksters manipuliert. Für jeden Euro oder Dollar müssen die armen Schlucker von Griechen nochmal 6 cent dazupacken. 6% verzinslich. Macht bei einer Leihsumme von 1 Mrd. $ schon mal 60 Mio Dollar. Dazu kommen Nebenkosten wie bei jedem anderen Kredit auch. So und wer bürgt bei Ausfall der 60 Mio? WIR, die Deutschen, Franzosen, Engländer etc.
    Gleichzeitig machen die Banksters dies auch mit uns so. Merkt ihrs endlich? Sie stehlen unser Geld und das mit Hilfe der Regierung.

  25. Frank

    am 27. Januar 2010 um 12:17 Uhr | Link | Kommentar melden

    Den Link vergessen - fast: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,674290,00.html
    Sorry

  26. Readers Edition » Hartz-IV: Verfassungsgericht kann Sozialdarwinismus nicht ganz unterbinden

    am 11. Februar 2010 um 22:40 Uhr | Link | Kommentar melden

    […] Seit der Jahrtausendwende wurde die Umverteilung des Volkseinkommens nach oben in Deutschland dramatisch verschärft durch fortgesetzte Steuersenkungen für Best-”Verdiener” zu Lasten der Klein- und Normalverdiener. Im Gegensatz zu umgebenden Staaten sind die Reallöhne in Deutschland seit der Jahrtausendwende nicht kräftig gestiegen, sondern gesunken. (Siehe hierzu Geierschreck: “Arbeitsplatzvernichtung durch Umverteilung nach oben”, readers-edition.de, 21.1.2010; “Arbeitsplatzvernichtung durch ‘Steuersenkungen’”, freitag.de, 11.1.2010, “CDU/CSU & FDP schützen ihre ‘Kundschaft’ vor Kronzeugen-CD?”, freitag.de, 31.1.2010, und zu den Hintergründen: rossaepfel-theorie.de sowie zuletzt rossaepfel-theorie.de/Journal-3.htm mit weiteren Nachweisen.) […]

  27. Readers Edition » Hartz IV: BILD schürt Sozialrassismus gegen Opfer der Umverteilung nach oben

    am 21. Februar 2010 um 13:25 Uhr | Link | Kommentar melden

    […] Ohne die Arbeitsplatzvernichtung durch Umverteilung nach oben in die eigenen Taschen und die daraus folgende Lohndrückerei wären die diese Sozialausgaben im übrigen wesentlich niedriger (sh. Geierschreck: “Arbeitsplatzvernichtung durch Umverteilung nach oben – Billiger Protest gegen den ‘Arbeitsdienst’ von Roland Koch”, readers-edition.de, 21.1.2010). […]

  28. Readers Edition » Exportförderung durch Konsumdrosselung

    am 19. März 2010 um 11:40 Uhr | Link | Kommentar melden

    […] Tatsächlich kann durch die Exportstärke in der Hochtechnologie eine bessere Güterversorgung mit günstigen Warenimporten und Dienstleistungen erreicht werden als bei überwiegend binnenwirtschaftlicher Orientierung. Aber die Exportstärke muss doch nicht so weit getrieben werden, dass die Exportnachfrage durch eine Drosselung der Binnennachfrage überkompensiert wird. Vielmehr kann man aus den Erträgen vernünftige Löhne zahlen, wie das nach der obigen Untersuchung z.B. in Dänemark und anderen erfolgreichen EU-Staaten auch geschieht. Statt dessen wird ein Großteil der Profite für die Selbstbedienung durch Umverteilung nach oben verwendet, um sie auf dem internationalen Finanzmarkt zu bunkern (sh. z.B. die Kurzfassung: “Arbeitsplatzvernichtung durch Umverteilung nach oben”, readers-edition.de, 21.1.2010). […]

  29. Readers Edition » Hartz IV: Opfer der Selbstbedienung und Ablenkungs-Tricks der Profiteure

    am 24. März 2010 um 11:00 Uhr | Link | Kommentar melden

    […] Bereits unter der Schröder-Regierung wurde der Spitzensteuersatz von 53 auf 42 Prozent gesenkt. Der Einkommensmillionär konnte also für jede zusätzliche Einkommensmillion schon jährlich 110.000 Euro Steuern “einsparen” - plus Solidaritätszuschlag. Auch Gerhard Schröder, seine Minister, viele Abgeordnete und Chefredakteure verschafften sich monatliche Steuerersparnisse in mehrfacher Hartz-IV-Höhe durch leidenschaftliche Unterstützung dieser Selbstbedienung (sh.  Geierschreck: “Arbeitsplatzvernichtung durch Umverteilung nach oben”, readers-edition.de, 21.1.2010, mit weiteren Nachweisen). […]

  30. Hartz IV: Opfer der Selbstbedienung und Ablenkungs-Tricks der Profiteure

    am 25. März 2010 um 07:54 Uhr | Link | Kommentar melden

    […] Bereits unter der Schröder-Regierung wurde der Spitzensteuersatz von 53 auf 42 Prozent gesenkt. Der Einkommensmillionär konnte also für jede zusätzliche Einkommensmillion schon jährlich 110.000 Euro Steuern “einsparen” - plus Solidaritätszuschlag. Auch Gerhard Schröder, seine Minister, viele Abgeordnete und Chefredakteure verschafften sich monatliche Steuerersparnisse in mehrfacher Hartz-IV-Höhe durch leidenschaftliche Unterstützung dieser Selbstbedienung (sh.  Geierschreck: [1] “Arbeitsplatzvernichtung durch Umverteilung nach oben”, readers-edition.de, 21.1.2010, mit weiteren Nachweisen). […]

  31. Hartz IV – Qui bono?

    am 27. März 2010 um 11:38 Uhr | Link | Kommentar melden

    […] Bereits unter der Schröder-Regierung wurde der Spitzensteuersatz von 53 auf 42 Prozent gesenkt. Der Einkommensmillionär konnte also für jede zusätzliche Einkommensmillion schon jährlich 110.000 Euro Steuern “einsparen” – plus Solidaritätszuschlag. Auch Gerhard Schröder, seine Minister, viele Abgeordnete und Chefredakteure verschafften sich monatliche Steuerersparnisse in mehrfacher Hartz-IV-Höhe durch leidenschaftliche Unterstützung dieser Selbstbedienung (sh.  Geierschreck: “Arbeitsplatzvernichtung durch Umverteilung nach oben”, readers-edition.de, 21.1.2010, mit weiteren Nachweisen). […]

  32. Readers Edition » Studiengebühren zur Konkurrenzabwehr

    am 15. April 2010 um 10:28 Uhr | Link | Kommentar melden

    […] Diese Konkurrenzabwehr durch die “christlichen” und “liberalen” Besser-”Verdiener” zugunsten ihrer Nachkommen beginnt nicht erst an den Universitäten, sondern zeigt sich schon darin, dass Deutschland bei den Bildungsausgaben auf Platz 24 von 28 OECD-Staaten liegt - mit schrumpfenden knapp fünf Prozent vom Bruttoinlandsprodukt, während z.B. Dänemark seine Bildungsausgaben auf über sieben Prozent gesteigert hat - bei einem Spitzensteuersatz von 59 Prozent, einer wesentlich höheren Staatsquote, aber nur etwa der halben Arbeitslosenquote (sh. “Kinderarmut und Bildungsnotstand als Ergebnis der Umverteilung nach oben”, rossaepfel-theorie.de, 2.9.2010, mit weiteren Nachweisen, und Geierschreck: “Arbeitsplatzvernichtung durch Umverteilung nach oben”, readers-edition.de, 21.1.2010). […]

  33. Readers Edition » “Liberalisierer” fördern Zockerei zur Umverteilung nach oben

    am 25. April 2010 um 22:20 Uhr | Link | Kommentar melden

    […] Die Wählertäuschung mit dieser “Theorie” trug dazu bei, dass es in den Jahren 2000 bis 2008 in Deutschland bei den Reallöhnen pro Kopf ein Minus von 0,8 Prozent gab, während erfolgreiche Staaten wie Dänemark und die Niederlande bei nahezu halber Arbeitslosenquote ein Plus von sieben bis 19 Prozent hatten und die Löhne in vielen neuen EU-Staaten geradezu explodierten (sh. “LOHNENTWICKLUNG - Nur Deutschlands Reallöhne stagnieren”, boeckler.de, 14/2008, 17.9.2008; Geierschreck: “Arbeitsplatzvernichtung durch ‘Steuersenkungen’”, freitag.de, 11.1.2010; ders.: “Arbeitsplatzvernichtung durch Umverteilung nach oben”, readers-edition.de, 21.1.2010 und ders.: “Exportförderung durch Konsumdrosselung”, readers-edition.de, 19.3.2010, mitweiteren Nachweisen.). […]

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