Lüge über Gletscherschmelze durch die IPCC. Verniedlichung durch Verantwortliche und die Presse.

Nach Climagate jetzt der Beweis der Täuschung der Welt durch das IPCC Nach Climagate, der erst im Dezember 2009 erfolgten Aufdeckung der gezielten Fälschung von Klimadaten durch Experten, auf die sich das IPCC im Interesse der Stützung der These von der menschgemachten Klimaerwärmung stützt, ist jetzt einen Monat später der

hmly.jpgNach Climagate jetzt der Beweis der Täuschung der Welt durch das IPCC

Nach Climagate, der erst im Dezember 2009 erfolgten Aufdeckung der gezielten Fälschung von Klimadaten durch Experten, auf die sich das IPCC im Interesse der Stützung der These von der menschgemachten Klimaerwärmung stützt, ist jetzt einen Monat später der zweite Pfusch publik geworden.

Der mit dem Friedensnobelpreis geehrte Weltklimarat IPCC, dessen Aufgabe es ist, streng wissenschaftlich das Wissen der Welt über den Klimawandel zu sammeln und objektiv die Prognosen der mit der Materie beschäftigten Wissenschaftler zu sichten und zu bewerten, hat in einem zentralen Punkt der Diskussion falsche Aussagen aus dritter Hand in seinem vierten Bericht aus dem Jahre 2007 verwendet.

Es geht um die angebliche Gletscherschmelze auf dem Dach der Welt, dem Himalaya. Die Feststellung, dass gerade dort die Eismassen abschmölzen, wo die menschengemachte Verschmutzung der Lufthülle der Erde die Schnee- und Eismassen noch nicht grau gefärbt hat wie beispielsweise in den Alpen, war für die Anhänger Al Gores ein außerordentlich wichtiges Argument. Dass Gletscher mit grau verschmutzter Decke das Sonnenlicht nicht abstrahlen und daher abschmelzen, nimmt der Beweisführung der Befürworter der menschengemachten Klimaerwärmung ja ein wenig den Wind aus den Segeln. Aber wenn die Schmelze auch bei den Eisriesen des Himalaya fest steht, ist das etwas gaaaanz anderes!

Wenn die Gletscherschmelze als Faktor sicher ist, spielt es auch nicht eine ganz so große Rolle, dass bis heute die Erhöhung der Meeresspiegel auch nicht um einen Zentimeter stattgefunden hat und dass auch die Eisdecke an den Polen kaum zurückgegangen ist. Da sich die von der IPCC im Bericht 2007 als dramatisch und für die Anrainervölker höchst gefährliche Gletscherschmelze im Himalaya als primitiv in den Bericht hineigefuschte Ente erwiesen hat, sieht alles anders aus.

Es gibt allerdings russiche Forschungen über die Austrockung von Seen in Zentralasien, die sich im Bericht des IPCC nicht finden. Mir scheint, dass das IPCC, das angeblich so exakt  arbeitet, den Kriterien der Wissenschaftlichkeit in weiten Bezügen nicht gerecht wird. Das stellt Andreas Fischlin, Professor für Terrestrische Systemökologie in Zürich, aber auf Anfragen lauthals anders dar. “Die Arbeit des Weltklimarates – das ist die beste Wissenschaft, die es in der Menschheitsgeschichte gegeben hat.” Auf dem Weltklimagipfel auf Bali hätte der Schweizer einige Diplomaten am liebsten sprichwörtlich angesprungen – als Delegationsmitglied müsse er sich aber nun einmal an diplomatische Gepflogenheiten halten -, so Fischlin seinerzeit. Er geriet so in Wut, weil einer der Diplomaten behauptet hatte, es sei überhaupt nicht erwiesen, dass der Weltklimarat die beste Wissenschaft abliefere.

So kam die Wahrheit ans Licht

Es gibt gar keine verwertbaren Daten für die behauptete rapide Abschmelzung der Gletscher im Himalaya. über diese Möglichkeit hatte allerdings der britische Journalist Fred Pearce 1999 mit dem indischen Wissenschaftler Syed Hasnain für das Journal New Scientist ein Interview geführt. Pearce hatte danach behauptet, Hasnain hätte erklärt, dass nach seinem Befund die Gletscher im Himalaya sehr wahrscheinlich im Jahr 2035 oder eher insgesamt verschwunden seien, wenn der gegenwärtige Trend anhielte. Hasnain informierte am Mittwoch letzter Woche die Öffentlichkeit, dass er weder Pearce noch sonst gegenüber irgend jemand ein bestimmtes Jahr oder ein Datum im Zusammenhang mit der von ihm befürchteten Gletscherschmelze genannt gehabt hätte. Er habe aber möglicherweise die Andeutung von sich gegeben, dass die meisten Gletscher bis zur Mitte des Jahrhunderts abgeschmolzen sein könnten. Was für ein Gewürge aus dem Munde eines Naturwissenschaftlers! Warum hat er nicht Daten vorgelegt? Erst recht gilt aber: Was für eine widerliche Täuschung durch den “Wissenschafts”journalisten!Solche Unzuänglichkeiten am Rande wissenschaftlicher Forschung kommen natürlich immer vor. Auch ist es nicht groß erwähnenswert, dass die getürkte Information auf dem Weg über die Umweltorganisation WWF weiter getratscht wurde. 2005 nämlich griff die WWF die Information aus dem New Scientist auf, was die fleißigen Forscher bei der IPCC registrierten.

Der eigentliche Skandal ereignete sich bei der IPCC

Das IPCC stellt aber an sich den Anspruch größter Wissenschaftlichkeit. Wie seine Vertreter, darunter einer der Leitautoren des Weltklimaberichts selbst, der Ozeanogrph Professor Stefan Rahmstorf vom Institut für Klimaforschung (PIK) in Potsdam, und der Klimaökonom Ottmar Edenhofer, Leiter einer der drei Arbeitsgruppen und ranghöchster deutscher Klimaforscher beim IPCC, bekräftigen, muss das IPCC in allen seinen Verlautbarungen dem Anspruch genügen, “wissenschaftlich wasserdichte Daten” zu liefern.

Edenhofer, der in Bezug auf Climagate von sich gegeben hat, dass die aufgedeckten Datenfälschungen nicht so wichtig seien, weil das IPCC nach Prüfung keine Zahl in ihrem Bericht hätte ändern müssen, räumt bei der Prognose über das Abschmelzen der Himalaya-Gletscher einen “echten Fehler” ein. Es seien versehentlich die Regeln nicht beachtet worden. Die Arbeitsgruppen müssten künftig besser miteinander kommunizieren, woran man ohnehin schon seit Monaten arbeite.

Grund zur Einkehr hatte das IPCC aber schon sehr lange. Denn der indische UmeltministerJairam Ramesh hatte sich in den letzten Jahren wiederholt an das IPCC gewandt und ihm vorgeworfen, die Himalaya-Prognose “ohne einen Hauch von wissenschaftlichem Beweis” erstellt zu haben.

Auch die Presse verniedlicht den Vorfall

Die Presse zeigt sich wie üblich verständnisvoll. Die früher einmal als unabhängig gedachte taz lässt am heutigen Tage im Kommentar von Stephan Kosch das Vorgehen der IPCC als “Schlamperei” durchgehen, beeilt sich aber zu betonen, dass es keinen Grund gäbe, an den Kernaussagen der Wissenschaftler des IPCC zu zweifeln, auch nicht, was das Schmelzen derGletscher angeht. Denn in den entscheidenden Passagen stützten sich die Wissenschaftler eben auf fundierte und abgesicherte Daten. Und die zeigten, dass die Gletscher schmölzen und die Wasserversorgung von Millione Menschen bedroht sei. Na welche Daten denn? Hält die taz ihre heutigen Leser wirklich für so blöd?

Beurteilung: Alles spricht für eine absichtliche Täuschung

Beurteilungen von Dritten zu übernehmen, ohne zu den Quellen des behaupteten Wissens vorzustoßen und sich ein eigenes Bild zu machen, ist so unwissenschaftlich wie es nur geht. Dabei braucht man gar nicht in die erkenntnistheoretische Diskussion darüber von der Stoa bis Karl Popper einsteigen, was überhaupt wissenschaftlich ist.

Zu den allgemein anerkannten selbstverständlichsten  Kriterien wissenschaftlichen Arbeitens gehören die Wahrhaftigkeit, die Unmittelbarkeit der Datenerhebung und wenigstens die größtmögliche Verifizierung, wo schon absolute Gewissheiten nicht gewonnen werden können. Einem Studenten ersten Semesters bereits wird man es nicht abnehmen, wenn er blind Erkenntnisse aus dritter Hand übernimmt. Aber er muss die Regeln wissenschaftlichen Arbeitens erst lernen. Wissenschaftler mit universtärem Abschluss und sogar solche mit internationalem Renommeé, die so vorgehen, machen das aber nicht so aus Versehen. Wären solche Vorgehensweisen strafbar, würde jeder lebenserfahrene Richter sie zu Recht als Vorsatztaten ahnden.

By the way: sollte man nicht den Friedensnobelpreis endlich abschaffen, nachdem er immer wieder auch Kriegstreibern und Rosstäuschern verliehen wird?

Photo Quelle/Copyright: A. Ostrovsky, cc creative commons, Bestimmte Rechte vorbehalten, via flickr

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  1. Ein weiterer Lesenswerter Artikel über für und wider Menschlichen irrens und wirrens und was uns die Schöpfung sagen möchte. Wenn ich außer diesem Artikel auch die übrigen lebhaft diskutierten Artikel hier so mir neugierig gelassen anschaue, so bemerke ich, das alle Beteiligten des Falles unterschwellig dahingegen ängstlich sind, sich am Ende zu irren und dann dem Spott der Gewinner ausgesetzt zu sein. Mal sehen welche Seite in dieser Fehde nun gewinnt. Ich persönlich habe derzeit den Eindruck, das alle Forscher und Wissenschaftler zwar technisch hoch gerüstet sind, was das Beobachten und Messen anbetrifft, aber ganz neutral als Gast der Veranstaltung ansehend, keine Meinung bisher dominiert. Könnte es ein Fehler gewesen sein, zu früh die Nichtwissenschaftler also die Bevölkerung, Politiker, firmen etc. “verrückt” gemacht zu haben? Wie sie sehen, mehr Fragen als Ausblicke als Laie.