Dario aus Berlin spielen am 30. Januar im Hanseat neben Last Sunday aus Hamburg als Unterstützer oder Gäste von deadEmotions CD-Veröffentlichungsparty. Ein Grund, um Dario Sänger Kenneth Estrada y Santiago durch das ABC des Lebens mit ein paar Fragen zu löchern.
Kenny bekam von mir zu jedem Buchstaben des Alphabetes ein Wort genannt und musste schreiben, was ihm dazu einfällt. Liest sich wie eine Geschichte. Sehr interessant, wie ich persönlich finde.
Apokalypse: Was auch immer in Haiti vor sich geht, das ist nur der Anfang, von dem was noch vor uns liegt. Ich hoffe, dass die Menschen bis dahin lernen, wie man jede Sekunde erfüllt lebt.
Baustellen: gibt es noch einige im DARIO-Proberaum, was die neuen Songs betrifft. Unterschiedliche Geschmäcker, grund verschiedene Vorstellungen, viele, viele Ideen und leider zu wenig Platz in einem Song. Zu viel Gewürz kann eine gute Speise ungenießbar machen, wie man weiß.
Clown: klingt gesprochen wie “klaun” und das nennt man unter Musikern “inspirieren lassen”.
Dunkelheit: ist der Lebenzustand in den man sich vergraben kann, wenn man die schönen Dinge im “Draußen” sucht.
Ewig: ist grausam im Zusammenhang mit “warten” und wundervoll, da es wohl eines der wenigen Worte ist, die Beständigkeit vermitteln. Was vergeht denn niemals?.. Das was übrig bleibt. Ein beruhigender Gedanke, oder?
Filme: betrachte ich am liebsten allein, damit mich niemand dabei erwischt, wie ich auf hemmungslosen Kitsch reagiere. Ich hoffe ich mache auch mal einen.
Gewalt: ist nur der Nachfolger von Angst. Doch wenn diese nur im Kopf existiert und somit nicht beständig ist, wozu dann Gewalt? Welcher Zweck wird damit verfolgt?
Horror: … Verstümmelung, Blut, Tot, Schmerz, Leid, schreien, Knochen brechen, freie Gedärme, Terror und psychische Belastungen .. das liebe ich so an diesen Filmen.
Innovation: ist etwas, wovon man nie genug haben kann .. wahrscheinlich, weil man oft zu wenig davon hat.
Journalisten: machen mir Angst. Nicht, weil sie irgendwie bösartig wirken, .. aber dennoch lösen sie oft eine verlegene Unsicherheit in mir aus. Das macht mich schwach für die Aussenwelt und man darf ja heutzutage keine Schwäche mehr zeigen..
Katzen: machen den Eindruck, dass sie ejakulieren, wenn man sie länger als 5 Sekunden streichelt. Von daher sind sie echt witzig, wenn da nicht eine fiese Tierhaar-Allergie in meinem Hirn festgesetzt wäre. Erst wie ein Blöder kuscheln und dann rumjammern, weil die Augen jucken und brennen .. so´n Trottel.
Es folgt Teil 2…
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