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Heute: AKW Darlington in Clarington undicht / sowie: Uranabbau in BRD nicht genehmigt TRIER/CLARINGTON/EUROPA. (www.infotrier.de) Am 23. Januar 1990 ereignete sich ein Atomunfall in Clarington, in der Kanadischen Provinz Ontario. In dem schon damals umstrittenen Atomkraftwerk (AKW) Namens Darlington des Staatsunternehmen Ontario Hydro wurde versehentlich 12m³ schweres Wasser in den

© www.photocase.deHeute: AKW Darlington in Clarington undicht / sowie: Uranabbau in BRD nicht genehmigt

TRIER/CLARINGTON/EUROPA. (www.infotrier.de) Am 23. Januar 1990 ereignete sich ein Atomunfall in Clarington, in der Kanadischen Provinz Ontario. In dem schon damals umstrittenen Atomkraftwerk (AKW) Namens Darlington des Staatsunternehmen Ontario Hydro wurde versehentlich 12m³ schweres Wasser in den Sicherheitsbehälter des A-Reaktors abgelassen. Nach Angaben von Umweltschutzorganisationen wurde Radioaktivität freigesetzt.Auslöser war laut Ontario Hydro ein Programmfehler aufgrund zuvor unbekannter Softwareprobleme. Die dadurch unkontrolliert gelösten Bremsen der Brennstoff-Lademaschine verursachten die Panne.

Das AKW des Typs CANDU ist heute noch in Bertrieb mit einer Bruttoleistung von 3740 MegaWatt. Die Baukosten beliefen sich auf 14,4 Milliarden Canadische Doller (CAD), statt den anfänglich veranschlagten Kosten von 2,5 Milliarden CAD.

Atomkraft schafft Abhängigkeit, denn alles Uran muss importiert werden

In ganz Europa fördern nur noch Bergwerke in Tschechien und Rumänien kleinere Mengen Uran. In Deutschland wird seit 1991 praktisch kein Uran mehr gefördert, in Frankreich seit 2001.

Der in Deutschland zwischen 1946 und 1990 betriebene Uranabbau von der SDAG Wismut in Thüringen und Sachsen forderte eine hohe Zahl an Opfern. 7163 Minenarbeiter starben dort an Lungenkrebs. 5237 davon wurden als Strahlenopfer anerkannt.
Da der gefährliche Uranabbau in der Bundesrepublik keine Genehmigung erhielt, wurde nach der Wende die Anlage in Wismut geschlossen.

Atomstrom ist keine “heimische” Energiequelle. Sie macht vielmehr abhängig von Rohstoffimporten und von multinationalen Konzernen: Zwei Drittel der Welt-Uranproduktion liegen in der Hand von vier großen Bergbauunternehmen.

Quellen:
Peter Diehl: Uranium Mining on Eastern Germany: The WISMUT Legacy
Greenpeace
EWS-Schönau
Wikipedia
Die Zeit

http://www.infotrier.de/node/5448

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