Und täglich grüßt der Supergau…
TRIER/USA/WELTWEIT. (http://www.infotrier.de) 25. Januar 1981. Heute vor 19 Jahren bricht eine Leitung des Dampfgenerators im Atomkraftwerk (AKW) Ginna der Rochester Gas & Electric Company in Rochester (Monroe County, New York). Laut offizieller Angaben kommt es zur Freisetzung von 57.000 Liter radioaktiv kontaminiertes Kühlmittel. Radioaktiver Dampf entweicht in die Luft.

Weiteres Thema:
Kontaminierte Giftschlämme durch Uranabbau bedrohen Mensch und Umwelt
Eine Tonne gewonnener Uranerz verursacht 998 Kilo giftigen Schlamm, bei einem Urangehalt von 0,2 Prozent. Entsorgt wird dieser Schlamm in sogenannten Tailings – Senken und künstliche Seen -, die noch 85 Prozent der ursprünglichen Radioaktivität enthalten sowie Giftstoffe, wie dass hochgradig toxische Halbmetall Arsen.
Die dadurch hevorgerufene Kontaminierung von Luft und Grundwasser erfolgt über tausende von Jahren. Katastrophale Folgen hat ein Dammbruch oder Erdrutsch zur Folge.
Aus dem Schlammbecken der Atlasmine in Moab (Utha/USA) sickern seit Jahrzehnten giftige und radioaktive Substanzen ins Grundwasser und von dort in den nahe gelegenden Colorado River, der 18 Millionen Menschen mit Trinkwasser versorgt. In Kasachstan gefährdet der radioaktive Staub eines ausgetrockneten Tailings die 150.000-Einwohner-Stadt Aktau. Und die zahllosen Uranschlammdeponien in engen kirgischen Bergtälern bergen nach Ansicht der Vereinten Nationen das “Potenzial für eine internationale Katastrohe”.
Quellen:
Greenpeace
Wikipedia
EWS-Schönau
Die Technik der Gewinnung von Atomenergie ist nicht verantwortbar, weil sie einfach zu viele Risiken birgt und die Schäden im Versagensfall einfach nicht mehr überschaubar sind. s. neben den genannten Beispielen besonders Tschernobyl und die hohe Zahl der Leukämiefälle von Kindern im weiten Umkreis von Reaktoren.
Von einem bestimmten Risiko ab ist es nicht mehr verantwortlich, das Risiko ohne Not überhaupt zu akzeptieren. Diese Grenze ist bei dem Betriebe atomarer Anlagen nach dem Stand der Technik immer gegeben. Sie ist auch gegeben, wenn Gigaliner mit 60 Tonnen Geschossgewicht auf unseren Straßen zugelassen werden und wenn weiterhin private PKW mit 160 km/h und mehr die Sicherheit der Bürger übermäßig gefährden.
Unsere gewissenlose Regierung weigert sich einfach, in all diesen Fällen eine Obergrenze für die Höhe des Risikos einzuziehen. Sie spielt Vabanque mit dem Leben der Bürger.
Erst wenn wirklich mal ein Großflugzeug in einen Reaktor stürzt oder wenn der erste Gigaliner ungebremst auf einen Schulbus auffährt, wird die Öffentlichkeit aufwachen. Die die heute die Weichen für den schweren Ausgang solcher Havarien
stellen, haben vielleicht das Glück, dass sie vorher schon im Genuß ihrer Pensionen
stehen.