Am Montag hat Mercedes vor rund 600 Zuschauern und unter gewaltiger Medienpräsenz im betriebseigenen Museum sein neues Silberpfeil-Werktsteam mit Rekordweltmeister Michael Schumacher und Nico Rosberg offiziell vorgestellt. Glaubt man den Ausführungen von Daimler-Chef Dieter Zetsche, war dies der Einlauf der “neuen deutschen Nationalmannschaft in der Formel 1 mit den neuen Nationalfarben schwarz-rot-silber.” Präsentiert wurde allerdings das Weltmeisterauto von 2009 – in der neuen silbernen Lackierung. Der neue Renner wird erst zu Beginn der nächsten Woche vorgestellt.
Vollgas bei der Präsentation – Rosberg als Azubi
Von Zurückhaltung war weder bei Chef Zetsche, Teamchef und “Superhirn” Ross Brawn noch Schumacher etwas zu spüren, das Ziel heißt klipp und klar “Weltmeisterschaft”. Geht es nach Zetsche, dann ist der Titel im ersten Jahr “kein unbedingtes Muss”, allerdings solle es “eher früher als später” klappen. Brawn, der bei allen sieben WM-Titeln von Schumacher die Kommandos in der Boxengasse gab, ist von den Qualitäten seiner beider Fahrer überzeugt und meint: “Talent verschwindet nie. Michael ist unglaublich fit und viel jünger als sein biologisches Alter von 41 Jahren. Nico ist ein hochtalentierter Fahrer, der viel lernen und sehen kann, wie ein Weltmeister arbeitet. Wir werden beiden Fahrer die maximale Unterstützung geben”.
Schumacher selbst sprühte vor Ehrgeiz und Optimismus und verkündete: “Ich habe wunderbare Reaktionen bekommen. Das gibt mir einen Extra-Schub. Ich kann es kaum abwarten, ins Auto zu steigen.” Einzig Rosberg wirkte bei dem Schaulaufen etwas reservierter und meinte lediglich, dass er sich sehr über die kommende Aufgabe freue und die sich ihm bietende große Chance nutzen wolle.
Jungfernfahrt nächste Woche
Immerhin wird dem bereits jetzt im Schatten Schumachers stehende Rosberg die Ehre zuteil, den neuen Mercedes bei seiner Jungfernfahrt am kommenden Montag in Valencia einzuweihen und die ersten Runden im angeblichen neuen Super-Auto drehen zu dürfen. Im Anschluss wird er dann den Boliden an Schumacher übergeben, der nach drei Jahren Pause sein Comeback gibt und dem Saisonauftakt am 14. März in Bahrain entgegenfiebert: “Ich fühle mich extrem motiviert. Wir haben hier ein Weltmeisterteam in jeglicher Hinsicht.” Nach den ersten Testfahrten wird sich eine erste Tendenz zu der wahren Leistungsfähigkeit des letztjährigen Weltmeister-Teams ablesen lassen.
Schumi abergläubisch
Im Vorfeld hatten Rosberg und Schumacher bereits ihre Startnummern auf Wunsch Schumachers getauscht, der zunächst mit der Nummer 4 im Silberpfeil sitzen sollte. Da es in der bisherigen Geschichte kein Fahrer mit dieser Nummer zum Titel gebracht hat und Schumacher ungerade Nummern bevorzugt, wird Rosberg mit der 4, “Schumi” mit der 3 in die Saison starten. Der Kerpener hat die Chefrolle entgegen aller anderslautiger Beteuerungen längst eingenommen.
Hallo zusammen,
ich komme öfters mal vorbei um in diesem interessanten Blog zu lesen.
Dabei möchte ich sagen, dass ich ihn sehr interessant finde und möchte mich für die guten Tipps bedanken.
Meine Meinung dazu ist der Schumi gewinnt auch in silber.
http://www.Briefmarkenhaus-Heubach.de/Briefmarken.html
Interessante Bilder und Infos dazu habe ich auch schon bei denen gefunden….
Dort habe ich auch schon das ein oder andere Bild heruntergeladen.
Naja, ich schau immer mal wieder vorbei und geb auch meinen Senf bei Euch hinzu….
Viele liebe Grüße und weiter so mit dem tollen Blog
Grüße aus Franken
Nina Schmid