Den Namen muss man sich merken: Paul Romer. Dieser 1955 in Denver geborene jungenhaft wirkende amerikanische Wirtschaftsprofessor, der den Schwerpunkt seiner akademischen Arbeit auf das in aller Welt so beliebte Wirtschaftswachstum gelegt hat, gilt als einer der 25 einflussreichsten Menschen in den USA und wurde schon mehrfach als Kandidat für den Nobelpreis gehandelt.
Romer glaubt fest daran, dass die richtig eingesetzte ökonomische Technologie zwingend großes Wirtschaftswachstum erzeugt. Sein Standardbeispiel dafür ist Hongkong. Jetzt hat er unter dem Eindruck der Erdebebenkatastrophe in Haiti vorgeschlagen, im beachbarten Guantanamo auf Kuba ein zweites Hongkong zu errichten. Das soll die erste einer Reihe von neuen Mega-Ansiedlungen werden, die er Charter Cities nennt.
Das Rezept ist einfach. Arme Länder stellen biliges Land und dankbare arme Leute, reiche stellen das Geld und das das Geld schützende Rechtsystem. Schutzmächte garantieren die Stabilität nach innen und nach außen. Die künstlichen Städte sollen mit der Kombination aus Industriestaaten-Recht und Entwicklungsland-Kosten Großkonzerne und Privatinvestoren anlocken, weil sie hohe Renditen erwarten und Arbeiter, weil sie auf einen Job hoffen. Billiglohn ist doch besser als gar kein Lohn! Das weiß ja sogar die deutsche Politik: sozial ist was Arbeit schafft, gleich welche! Romer ist sich sicher, dass Unternehmer dort Geld ausgeben, weil sie alles was sie für die Entfaltung ihrer “Kreativität” brauchen, auch bekommen: die Freiheit des Wirtschaftens, das Umfeld einer großen Metropole im Aufbruch, unbegrenzt viele billige Arbeitskräfte und die Sicherheit des eingesetzten Vermögens.
Seltsam, dass Romer und andere bei seinen Plänen immer nur auf Hongkong zu sprechen kommen. Das viel bessere Beispiel ist doch Singapur, wo die Garantie für erfolgreiches Wirtschaften mit einem rigorosen Rechtssystem einhergeht. In diesem Zusammenhang sind auch Dubai und Abu Dhabi zu nennen, autokratische Regime, die auch mit größtmöglicher Freiheit für Investoren und dem Angebot an billiger Arbeit durch Menschen aus unterentwickelten Ländern wirtschaftlich unglaublich stark reussieren. In den boomenden Wirtschaftzentren Arabiens und Asiens stehen zwar keine fremden reichen Länder Pate. Sie erinnern daher auch nicht an die überholt geglaubten kolonialen Verhältnisse. Aber auch bei ihnen ist die Hauptbedingung gegeben: absolute Freiheit der Wirtschaft in aller Welt und garantierte Sicherheit gegen die arbeitsame Bevölkerung nach innen und gegen fremde Mächte und Interesssen nach außen.
Während Charter Cities florieren, geht der Rest der Welt am Stock
Ich fürchte sehr, dass das Konzept der Charter Cities aufgehen wird wie die Saat des Bösen. So wie die Shopping Malls abseits der Innenstädte florieren, werden sich die geschützten Sonderwirtschaftszonen in allen Teilen der Welt vor Zuzüglern kaum retten können. Ich gehe allerdings davon aus, dass so wie die Einkaufszentren die Innenstädte verarmen lassen, alle Länder der Erde bald am Stock gehen werden, wenn das Konzept einmal an vielen Stellen der Welt umgesetzt ist.
Für die jetzt schon die Welt beherrschenden Großkonzerne sind Paul Romers Charter Cities die idealen Brückenköpfe für ihren Kampf um die Beseitigung der letzten einfach nicht willigen Kräfte dieser Welt. Wir können daher fest davon ausgehen, dass Paul Romer tatsächlich den Nobelpreis für Wirtschafswissenschaft bekommt und dass seine Phantasie weltweit umgesetzt wird.
Paul Romer ist der neue Machiavelli
So wie Nicolo Machiavelli wertfrei die politischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Bedingungen dafür ermittelte, wie der absolutistische Fürst seine Macht unkontrolliert und unbegrenzt vergrößern und erhalten konnte, so beschreibt Romer für das weltweit agierende Großkapital den sicheren Weg, wie es ungestört von den Völkern der Erde die absolute Macht auf diesem Planeten erringen kann. Was waren das im Vergleich doch für erbärmliche Gegner, die in der Phanstasie von Ian Fleming die Welt erobern wollten, aber von dem heldenhaften James Bond (007) daran gehindert werden konnten?
“Am deutschen Wesen mag die Welt genesen.”
Für Paul Romer ist klar, dass Charter Cities nicht demokratisch regiert werden können. Man kann nicht der Wirtschaft völlige Freiheit einräumen und die Bevölkerung an der Bestimmung der politischen Grundlagen des Wirtschaftens beteiligen. Das Rechtssystem muss auch darauf zurecht geschnitten sein, mit absolutem Vorrang vor allen anderen Interessen das Wirtschaften zu fördern. Änderungen dürfen nicht von innen kommen, weil sie das Konzept zerstören könnten. Da Kritiker solche demokratiefreien Zonen ablehnen und doch wirklich von einem geradezu schändlichen Neokolonialismus sprechen, bringt Romer Deutschland als bestmögliche Sicherungsmacht ins Spiel. Sind die Deutschen nicht in den meisten ihrer damaligen Kolonien wie in Tsingtau, West Samoa und Ostafrika noch heute gern gelitten? Dass das so ist, hat Franz Josef Strauß auf seinen Erkundungen rund um die Welt doch festgestellt. Sind die Deutschen vielleicht viel geschickter als andere, so dass man auf Emanuel Geibels von den Nationalsozialisten gern missbrauchten Spruch zurück kommen könnte: “Am deutschen Wesen mag die Welt genesen!” übrigens und nur am Rande: von Geibel stammt auch das schone Lied: “De(he)r Mai ist gekommen….” Oder hatte Deutschland einfach nicht genug Zeit, sich bei den Untertanen in seinen Kolonien gründlich genug unbeliebt zu machen?
Romer ist übrigens höchst angetan von der Fähigkeit zum Ausgleich, die er bei der heutigen deutschen Regierung – Frau Merkel “die Wirtschaft muss frei sein” voran – entdeckt hat. So hervorragend geführte Länder sind nach seinem Geschmack die richtigen, um das Banner des entfesselten Unternehmertums um die Welt zu tragen.
Leute, wacht auf!
Wollte gerade den Spiegel hierher linken: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,668449,00.html
Das ist in der Tat eine katastrophale Entwicklung biblischer Prophezeihungen, und alle werden war. Hervorragend hat Herr Ehlers die Bande seziert. UND das übelste bei der Sache, das ist KEIN Hirngespinnst abgedrehter Journalien, sondern bitterste Realität.
Hierzu ein Link in English, bei dem es mir erschauderte. Wenn ich nicht irre, die Sculls and Bones Loge der USA.
Achten sie bitte oben auf die 3 Fahnensymbole.
http://www.bilderberg.org/skulbone.htm
Die Seite ist keine Okkultseite, aber lesen und staunen sie selbst. Zur Unterfütterung eine weitere Seite bei der auch das letzte Glied in die Kette sich einfügt. http://poweredbychrist.homestead.com/files/bush/rituals.htm
Darum Bürger aufwachen, wir werden von dieser Regierung als Arbeitssklaven und Krieger an ein Faschistoides System verkauft. Unternehmerführer werden aber nicht die Deutschen sein. Schon wieder will da jemand ein 1000 jähriges Reich aufbauen. Glaubt nicht an Obama und Merkel. Lasst euch nicht blenden.