Ein Netzministerium? Das braucht kein Mensch

Erst kürzlich kam es zum offenen Konflikt zwischen Google und der Volksrepublik China. Nun ist zu lesen, die überwachung soll bis auf Kurznachrichten der Mobiltelefone ausgeweitet werden. Ein Netzministerium? Das braucht kein Mensch, so Dr. Michael Maier, der heute Deutschlandradio Kultur in einem Interview Rede und Antwort stand. “Jede Art

Erst kürzlich kam es zum offenen Konflikt zwischen Google und der Volksrepublik China. Nun ist zu lesen, die überwachung soll bis auf Kurznachrichten der Mobiltelefone ausgeweitet werden. Ein Netzministerium? Das braucht kein Mensch, so Dr. Michael Maier, der heute Deutschlandradio Kultur in einem Interview Rede und Antwort stand. “Jede Art von Regulierung führt zu mehr Bürokratie”, mahnt er gleich zu Anfang an und stellt fest: “Die Entwicklung des Internets in den letzten Jahren zeigt, dass die Leute mündig geworden sind. Dass sie sehr wohl eine Stimme haben.”

Er schwärmt von der Vielfalt, die das Netz seinen Besuchern bietet und stellt heraus, dass gerade Modelle wie die Readers Edition maßgeblich zur Wertschöpfung für die Leser beitragen. Journalisten, davon ist er überzeugt, würden dadurch jedoch nicht überflüssig – ganz im Gegenteil. Sie müssen nur lernen umzudenken.

Hören Sie hier das vollständige Interview und erfahren Sie mehr über seine Sicht zum Thema Bürgerjournalismus und natürlich Google.

Kommentare

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  1. Danke für den Artikel. Die letzte Bastion der Meinungsfreiheit soll fallen. Das nennt man offene Zensur. Ein machtvolles Instrument und uns auszuspähen, mundtot zu machen. Zwar gab es im dritten Reich kein Internet, doch alle übrigen Massenmedien incl. Radio und Kino wurden vom Reichsproopagandaministerium und Kulturministerium zensiert. Auch die DDR war so aufgebaut.
    Frau Merkel war sozusagen im Bootcamp für Psychoterror in der DDR. Man beachte stets das sie von West- NACH Ostdeutschland zog. Wieso sollte eine einfache Pfarrersfamilie wohl “falsch” herum in eine SED Diktatur einwandern……
    Fragen, nichts als Fragen……Wissenschaftler aufwachen, stellt Fragen an Euch und eure Quellen. Versteckt euch nicht hinter fetten Mauern, sie bieten euch keinen Schutz mehr. überall ist “Big Brother”.