Africa Festival 2010: Ein Star kehrt zurück

Mit Spannung wurde die gestrige Pressekonferenz des Afro Projekt Teams in der unterfränkischen Universitätsstadt Würzburg erwartet. Bereits Ende November letzten Jahres lieferten Christian Raith und seine Kollegen einen kleinen Einblick in das, was die Besucher aus aller Welt im kommenden Mai erwarten wird. Frank Dellé, das ist seitdem bekannt, gehört

youssu.jpgMit Spannung wurde die gestrige Pressekonferenz des Afro Projekt Teams in der unterfränkischen Universitätsstadt Würzburg erwartet. Bereits Ende November letzten Jahres lieferten Christian Raith und seine Kollegen einen kleinen Einblick in das, was die Besucher aus aller Welt im kommenden Mai erwarten wird. Frank Dellé, das ist seitdem bekannt, gehört schon zum Starreigen. Nun wurde der Vorhang ein Stückchen weiter gelüftet – mit positiven überraschungen.

“The golden voice of Senegal” kommt mit neuem Programm

“Die Vorarbeiten für das 22. Africa Festival laufen auf Hochtouren”, wussten die Verantwortlichen diesmal zu berichten und machten sich sofort daran, den zweiten Teil des Abendprogramms im rot-weißen Zirkuszelt vorzustellen. Südafrika ist, auch mit Blick auf das Fußball-Ereignis im Sommer, in diesem Jahr als Ehrengastland auserkoren. “Wir haben deswegen eine ganze Reihe von Musikgruppen aus Südafrika eingeladen” erklärten sie sichtlich stolz. “Besonders freuen wir uns, dass der außergewöhnliche Sänger Vusi Mahlasela – die Stimme Südafrikas – das Abendprogramm am Freitag eröffnen und noch einen überraschungsgast mitbringen wird.” Doch bei ihm sollte es nicht bleiben. “Ein weiterer Höhepunkt wird die Europa-Premiere von Youssou N’Dours neuem Bühnenprogramm sein, in dem er den Reggae Jamaicas mit dem Mbalax seiner Heimat Senegal verschmilzt.” Mit letzterem kehrt somit ein guter Bekannter auf Würzburgs Mainwiesen zurück. Schon 2008 verzauberte “The golden voice of Senegal” das Publikum. Menschen fielen sich um den Hals. Es wurde viel getanzt, gelacht und gesungen, während der Grammy Gewinner einen Hit nach dem anderen anstimmte. Zu gut dürften diese Szenen dem ein oder anderen Gast noch in Erinnerung geblieben und die Vorfreude entsprechend groß sein.

Gemeinsam im Kampf gegen Aids

Doch neben der Musik steht abermals auch “Charity” auf dem Festival-Programm. Einmal mehr ist auch die Universität Würzburg wieder mit einem eigenen Zelt vertreten. “Leben mit AIDS” wird heuer das Thema sein. Darüber hinaus wird die Universität Würzburg allen Interessierten ihr Postgraduierten-Projekt, das sie in Kooperation mit den Universitäten von Stellenbosch und Kapstadt durchführt, vorstellen. Dem Engagement im Kampf gegen Aids will auch das Africa Festival erneut zur Seite stehen. “Heutzutage fordert Aids in Afrika mehr Leben als die gesamte Anzahl aller Kriege, Hungersnöte, überschwemmungen und verheerender Krankheiten wie Malaria. Es verwüstet Familien und Gemeinden, vernichtet die gesundheitliche Versorgung und raubt Schulen sowohl die Schüler als auch die Lehrer”, zitiert das Team Nelson Mandela, der bereits auf der 13. Internationalen Aids Konferenz im Jahre 2000 eindringlich warnte.
Seit 2002 unterstützt das Africa Festival deshalb die südafrikanischen Initiativen “Wola Nani” und “Steps for the Future“, bei ihrer hilfreichen Anti-Aids-Arbeit.

Einblicke in die afrikanische Kultur

Am Ende der Konferenz können Raith und seine Kollegen eine weitere freudige Nachricht verkünden. So wird der deutsch-französische Fernsehsender ARTE in diesem Jahr Medienpartner des Africa Festivals sein. Im ARTE-Filmzelt auf dem Festivalgelände können deshalb täglich zwei Produktionen des Fernsehsenders gezeigt werden, die sich mit verschiedenen Aspekten Südafrikas beschäftigen.

Bevor es jedoch soweit ist und sich vom 21. bis 24. Mai wirklich die Tore öffnen, gibt das Team allen Gästen noch einen Onlinetipp mit auf den Weg: “AFRIKA: 50 JAHRE UNABHÄNGIGKEIT“, so der Titel auf Arte, der sich den vielen Ländern Afrikas widmet, die 2010 ein halbes Jahrhundert politischer Unabhängigkeit feiern. Jeden Monat soll es nun einen Web-Report geben, der ein anderes Land und seine Bewohner vorstellt.Darin berichten Afrikaner über ihr Leben, ihre Hoffnungen und die Geschichte ihres Landes. Erste Station ist Kamerun, in den nächsten Monaten folgen unter anderem Senegal, Tschad, Mauretanien und Zentralafrika.

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