Und täglich grüßt der Supergau…
TRIER/GRIECHENLAND/EUROPA. (http://www.infotrier.de) 28. Januar 2001: Die autonome wissenschaftlich-technische Organisation IAEO/IAEA (International Atomic Energy Agency) berichtet, dass in der Nähe des griechischen Dorfes Asvestochori 245 Metallplättchen mit durchschnittlichen drei Gramm Plutonium in einem Versteck, vergraben im Wald Kouri, gefunden wurden.Offizielle Angaben zur Herkunft und versuchten Verwendung des toxischen und radioaktiven Materials sind der Redaktion keine bekannt.
Weiteres Thema:
Plutonium in der Luft, Plutonium im Wasser, Plutonium auf Europas Straßen
Plutonium ist hoch toxisch und hoch radioaktiv. Die Einnahme von 40 Nanogramm Plutonium-239 reicht aus, um den Grenzwert der Jahres-Aktivitätszufuhr zu erreichen. Diese Menge ist so winzig, dass die Giftigkeit von Plutonium gar nicht zum Tragen kommt. Zur sicheren Krebsbildung reichen einige Mikrogramm aus.
Plutonium ensteht unvermeidlich in jedem mit Uranbrennstoff betriebenen Atomreaktor und wird bei der Wiederaufarbeitung des Brennstoffs in Form von Plutonium-239 (Pu-239) abgetrennt. Bei der Nutzung von so genannten Mischoxid-Brennelemente (MOX-Brennelemente) in Atomkraftwerken werden Brennelemente aus Urandioxid und das zu Plutoniumoxid verarbeitete Plutonium-239, seltener Thoriumoxid, verwendet.
Plutonium-239 wird außerdem hochkonzentriert in den meisten Atom- und Wasserstoffbomben als Spaltmaterial verwendet.
Die wichtigsten Anlagen zur Herstellung von MOX-Brennelementen befinden sich in Frankreich (Anlage Melox, Marcoule), Belgien (Dessel) und Großbritannien (Anlage SMP, Sellafield). Diese werden jährlich mit mehreren Tonnen reinem Plutoniumoxid beliefert – meist per LKW über die Autobahn.
Die Fertigung in Hanau-Wolfgang wurde 1991 durch das Hessische Umweltministerium verboten, der Neubau einer größeren Anlage 1995 durch Siemens eingestellt.
Durch oberirdische Atomwaffentests wurden von 1945 bis 1980 etwa drei bis fünf Tonnen Plutonium in die Luft freigesetzt, die heute weltweit in Stoffen nachweisbar sind. Weitere Mengen wurden bei Unfällen mit Atomwaffen und in Laboratorien, einem Satellitenabsturz mit enthaltener Plutoniumdioxid-Batterie und von der Wiederaufarbeitungsanlage von Sellafield in die Umwelt gebracht. Nicht zu vergessen die Reaktorkatastophe von Tschernobyl, wobei sich hochgefährliches Plutonium im Umkreis von 100 Kilometern um den Reaktor verteilte.
Quellen:
Greenpeace
EWS-Schönau
Wikipedia
IAEA
NTI
Erschreckender Fund! Oh mir schwant Böses. In Iran haben sie Panzer mit Uranmuni beschossen, die Panzer stehen heute noch als “Spielzeug” an der Straße. Ich habe Bilder gesehen von Kindern….unbeschreiblich. Mensch wehret den Anfangen, sie planen den Genuzid. Wer sehen will, wird mich verstehen. Schaut nach Davos dort steht ihre Zentrale.