Der Januar 2010 – kälter als im langjährigen Mittel

Der Januar 2010 ist verhältnismäßig kalt ausgefallen. Er unterbot sogar den schon kühlen Januar 2009. Der letzte Winter war bundesweit ein halbes Grad zu kalt gewesen. Der Januar 2010 war kälter, niederschlagsärmer und weniger sonnig, als im langjährigen Mittel (1961-90) €“ diese Bilanz zog der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach

Der Januar 2010 ist verhältnismäßig kalt ausgefallen. Er unterbot sogar den schon kühlen Januar 2009. Der letzte Winter war bundesweit ein halbes Grad zu kalt gewesen. Der Januar 2010 war kälter, niederschlagsärmer und weniger sonnig, als im langjährigen Mittel (1961-90) €“ diese Bilanz zog der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Donnerstag.

Mit -3,7 Grad Celsius lag die durchschnittliche Temperatur im Januar 2010 bundesweit um -3,2 Grad unter dem vieljährigen Klimawert von -0,5°C. Die Sonne schien an 37 statt durchschnittlich 44 Stunden, und statt 61 Litern Niederschlag pro Quadratmeter fielen nur 45 €“ meist als Schnee.

Nach Tief “Daisy” lag ganz Deutschland unter einer geschlossenen Schneedecke. Im Norden und Osten meldeten einige der deutschlandweit 2100 Messstationen mehr als 30 Zentimeter Schnee €“ etwa in Leipzig (34 Zentimeter) und Cottbus (32). Das schneeverwöhnte Alpenvorland wurde hingegen mit relativ wenig Schnee bedacht.

Im Nordosten sorgte das Tief “Daisy” am zweiten Januar-Wochenende für Sturmflut und meterhohe Schneeverwehungen. Ende Januar folgte das Sturmtief “Keziban”.

Schneehöhen wie seit 31 Jahren nicht mehr wurden dabei erreicht. In Teilen Mecklenburg-Vorpommerns und Brandenburgs stieg das Thermometer nach DWD-Angaben überhaupt nicht oder nur sehr kurz über den Gefrierpunkt. In der zunächst kältesten Nacht des Jahres zum Mittwoch (27. Januar) wurden in Bad Muskau in der Oberlausitz minus 24,3 Grad gemessen.

Einen Überblick über die örtlichen Temperaturabweichungen gegenüber dem langjährigen Januar-Mittelwert (1961-90) gibt die folgende Überblendung:
Überblendung Januartemperaturen 2010

Der Januar ist beispielsweise in der Region Marburg mit durchschnittlich -2,4°C um knapp drei Grad zu kalt ausgefallen. Von “gefühlten” Temperaturen um den Gefrierpunkt – entsprechend dem langjährigen Mittelwert – wurde hingegen von einem Anwohner aus der Region berichtet. Der subjektive Eindruck kann also täuschen.

Auch Klimaforscher können sich täuschen

So sagte Prof. Mojib Latif im Jahre 2000 noch:

“Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben€

Dieser Winter führt uns – wie schon der letzte Winter – das Gegenteil vor.

Auch das Met Office, der nationale meteorologische Dienst des Vereinigten Königreichs, lag mit seiner Winterprognose falsch. John Hirst, Leiter des Met Office, verteidigt die Aussagen seiner “Wettermänner”, die bis zuletzt einen milden Winter 2009/10 vorausgesagt hatten.

Aber 2012 geht die Welt unter. Jedenfalls nach Maya-Kalender. Ganz sicher!

Quellen

Focus/ dpa

DWD

Wetteronline

Deutschlandwetter im Januar 2010 Schneereich, kalt und zeitweise sehr trüb

Kommentare

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  1. Ach Krüger,

    Sie müssen ziemlich verzweifelt sein, wenn Sie jetzt schon wieder Wetter alsKlima verkaufen wollen.

    Und wie üblich haben Sie Teile der Texte – ohne dies als Zitat anzugeben, einfach wortwörtlich aus den Quellen abgekupfert. Sie waren und sind ein Plagiator, jemand der sich mit fremden Federn schmückt, der gewissenlos im Internet Texte klaut und diese dann als eigene “Leistung” deklariert – mithin ein AGW-Zyniker.

    Sie wärmen ständig olle Kamellen auf, allerdings in der Ihnen eigenen, die Wahrheit verzerrenden Weise und glauben auf diese Art punkten zu können.

    Aber wie sagt das Sprichwort: “Lügen haben kurze Beine”. Und Ihre Beine sind in dieser Hinsicht extrem kurz!