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Wuppertal wehrt sich gegen Sozial- und Kulturkahlschlag - 2000 Menschen protestierten solidarisch

Montag, den 1. Februar 2010 um 15:33 Uhr von Claus-Dieter Stille
“Armin Rohde solidarisch: Ohne Kultur stirbt die Stadt;Photos:C.-D. Stille”

Der Pleitegeier kreist schon länger über Wuppertal. Nun pappt er am Rathaus der Stadt mit der berühmten Schwebebahn im Tal. Eigentlich sollte ihn die Feuerwehr dort anbringen. Das verbot die Stadt. Auch die Mitarbeiter der Stadtverwaltung müssen kuschen: Sie bekamen einen Maulkorb verpasst. Zu den Sparmaßnahmen ist ihnen jegliche Stellungnahme untersagt. Iranische Verhältnisse?, argwöhnten verärgerte Wuppertaler. Nun, so arg steht es wohl noch nicht. Wie auch immer: Die Wuppertaler haben den Fehdehandschuh aufgenommen. Sie wollen nicht länger hinnehmen, dass ihr Stadtrat, um der Pleite entgegenzutreten, zum Sozial- und Kulturkahlschlag ausholt. Schließlich brächten die Kürzungen ja doch nur marginale Einsparungen. An der Misere ändert das nichts. Aber kulturelle und soziale Einrichtungen Stadt würden vor die Hunde gehen. Viele Menschen - nicht nur in Wuppertal - fragen sich inzwischen sicherlich auch, warum es die Kommunen jahrelang sehenden Auges hingenommen haben, dass ihnen aufgrund einer immer weiter ausufernden neoliberal ausgerichteten Bundes- und Landespolitik (betrieben von zum Teil eignen Parteifreunden in Berlin und Düsseldorf!)  immer mehr Finanzgrundlagen abhanden kamen, während gleichzeitig immer neue finanzielle Lasten (Sozialkosten) hinzukamen. Wo blieb (abgesehen von gelegentlichen Klagen auf dem Deutschen Städtetag und der Demo einiger NRW-OB’s in Düsseldorf) das Aufbegehren der Oberbürgermeister, deren ziviler Ungehorsam gegenüber einer verfehlten Politik? Die Wut im Tal rechts und links der Wupper wächst. Am vergangenen Sonnabend hatte deshalb das Bündnis “Wuppertal wehrt sich” zusammen mit dem ebenfalls von Einsparungen -  in der Endkonsequenz vielleicht von Schließung betroffenen Wuppertaler Theater - seinerseits unter dem Motto “Theater macht reich” zu einer 24-stündigen Protestaktion aufgerufen.

Die 24 Stunden von Wuppertal 

Trotz widriger winterlich-kalter Wetterverhältnisse waren am Sonnabend Menschen aus Wuppertal und darüber hinaus von Außerhalb herangeströmt, um sich solidarisch mit den von Sozial- und Kulturkahlschlag bedrohten Wuppertalerinnen Wuppertalern zu zeigen. Vorallem Theaterschaffenden, u. a. aus Köln, Essen, Bochum, Hagen und Dortmund waren angereist. Schon am Freitagabend nach der Premiere von “Fleisch ist mein Gemüse” hatten 500 Menschen die Nacht bei kulturell-vielseitigem Programm im Wuppertaler Schauspiel verbracht. Früh morgens ging es dann gleich munter weiter. Wuppertaler Vereine, darunter die lokale Vertretung es globalisierunskritischen Netzwerks Attac, hatten im Foyer des Theaters Info-Stände aufgebaut. Das Tanztheater Pina Pausch (leider ohne ihre Gründerin, sie starb 2009) zeigte sich den Versammelten bei einem öffentlichen Training.

Am Nachmittag, kurz vor der für 16 Uhr geplanten Kundgebung vor der Aussenbühne auf dem Theatervorplatz an der Bundesallee, schwoll die Besucherzahl noch einmal erheblich an. Ungeachtet der frostiger Kälte auf dem von Eis und Schnee bedecktem Platz, welche den Kundgebungsteilnehmern bald durch deren Schuhsohlen in die Füße drang und in die restlichen Körperteile emporkroch, harrten alle tapfer vom einen Fuß auf den anderen tretend die nächsten fast zwei Stunden dort aus. Kinder, Jugendliche, Hartz-IV-Betroffene, Theaterschaffende und Rentnerinnen und Rentner hatten verband alle zusammen die eine Sache: Sozial- und Kulturkahlschlag - Nicht mit uns!

Iris Colsmann: Kultur ist ein Grundnahrungsmittel

Nachdem Schauspielintendant Christian von Treskow und der Opernintendant der Wuppertaler Bühnen, Johannes Weigand, die Protestler begrüßt hatte ging es sofort kontrovers los. Iris Colsmann vom Aktionsbündnis “Wuppertal wehrt sich” forderte gleich die Abschaffung des Solidaritätsbeitrags. Schließlich müssten Städte wie Wuppertal, um den Soli abführen zu können, Kredite aufnehmen. Nur, damit man in Dresden mit goldenen Kanaldeckeln pflastern könne? Fraglich erscheint allerdings, ob es angesichts der Gesamtsituationen nun opportun erscheint Ost gegen West auszuspielen. Das hielten einige für zu kurz gesprungen. Zumal den Soli alle Deutschen zahlen. Und dieser nicht zweckgebunden in den Gesamthaushalt einfließt. Bedenkenswerter ist da schon die zweite Forderung von Iris Colsmann: endlich eine NRW-weite Altschuldenregelung zu finden. Sie erinnerte daran, dass Kultur ein unverzichtbares Nahrungsmittel sei. Eine weiterer Gedanke: Mehr, auch direkte, Demokratie von Unten zulassen.

Mechthild Großmann: Mutig = dümmlich

Die Schauspielerin Mechthild Großmann (man kennt sie als die Staatsanwältin mit der dunklen Stimme im Münsteraner “Tatort”) äußerte sich verärgert über den Düsseldorfer Regierungspräsidenten Jürgen Büssow (SPD!; studierter Pädagoge!!), weil dieser kürzlich gegenüber der “Welt” dem Wuppertaler Stadtrat Lob für den Mut zur Schliessung des Theaters zollte. Großmann: Dies sei nicht mutig, sondern vielmehr dümmlich. Noch dazu mitten im Kulturhauptstadtjahr, das derzeit in Essen und im Ruhrgebiet, ausgerichtet werde. Eine ungeheure Zumutung sei das, so Großmann. Die Schauspielerin, die das Wuppertaler Theater, das übrigens 1966 in Anwesenheit von Heinrich Böll eröffnet worden war, bereits 40 Jahre kennt, ist wütend über soviel Zynismus. Und sie rief den Leuten zu: Alles was wir wissen, erfahren wir doch über Bildung und Kultur. Nichts von beiden dürfe deshalb sterben.

Holk Freytag: Falls nötig Protest am Welttheatertag

Holk Freytag, der einstige Intendant der Wuppertaler Bühnen (Vorsitzender der Intendantengruppe im Deutschen Bühnenverein), wandte sich in seinem Redebeitrag gegen ungebremstes Wachstum und forderte, statt den Banken, Kunst und Wissenschaft verstärkt in den Mittelpunkt der Gesellschaft zu stellen. Dem Wuppertaler Rat bot er die Unterstützung seiner Organisation bei der Lösung der Probleme an. Aber Freytag machte auch keinen Hehl daraus, dass, wenn alles nichts fruchte, weiterer Protest in und für Wuppertal mobilisiert würde. Wenn nötig: bundesweit. Ein passender Termin dafür, so der erfahrene Theatermann, könne der Welttheatertag am 27. März sein.

Wim Wenders: Kein “verschenktes Kapital von Wuppertal”

Der weltbekannte Filmregisseur Wim Wenders (bis vor kurzem drehte er noch mit dem Pina-Bausch-Tanzensemble in Wuppertal) hatte einen Wortbeitrag ins Tal der Wupper gesandt. Schauspieler Thomas Braus verlas den Text. Wenders: Manchmal müsse man sich die Dinge aus der Zukunft her vorstellen, um sie in der Gegenwart richtig beurteilen zu können. Wenn er sich die Zukunft des Schauspiels Wuppertal in zehn Jahren als Möbelhaus, Kaufhaus oder gottweißwas für ein Sammelsurium vorstelle, sehe er, Wenders, dies als das “verschenkte Kapital von Wuppertal” an.

Pina Bausch: Die zwei Wuppertaler Theater sind ganz besondere Orte

Und Thomas Braus brachte auch noch zitierend die Worte der verstorbenen Pina Bausch zu Gehör. Anläßlich der Verleihung der “Goldenen Schwebebahn” hatte die weltbekannte Tanztheaterikone 2005 gesagt: “Wuppertal hat natürlich auch das große Glück, dass es diese beiden Theater hat. Das sind zwei ganz besondere Orte, die man sonst nirgendwo findet.”

Uli Klan: Wieder, wieder und wieder kommen

Beinahe eine Art vorrevolutionäre Stimmung (man fühlte sich direkt an die Montagsdemonstrationen in der DDR erinnert, die letztlich deren Partei- und Staatsführung hinwegfegten) dräute beim engagierten Wortbeitrag von Ulrich Klan (Vertreter der Armin-T.-Wegner-Gesellschaft) vor der Bühne auf dem Theatervorplatz herauf. Uli Klan schmetterte an die Adresse der Kulturzertrümmerer das Versprechen über den Platz: Wenn die Angriffe auf Soziales und Kultur nicht aufhörten, werden man wieder, wieder und wieder nach Wuppertal kommen.

Solidarische Verbundenheit mit den von Rotstiftpolitik Bedrohten

Ähnliches in solidarischer Verbundenheit zu den von kleingeistiger Rotstiftpolitik bedrohten Institutionen und Menschen war von Adil Laraki (GDBA-Landesvorsitzender NRW), Andreas Hupke (Personalratsvorsitzener, Bühnen der Stadt Köln, als Vertreter der Betriebs- und Personalräte der NRW-Theater und Grit Genster (ver.di Wuppertal) zu hören.

Armin Rohde: Gegen ein “Totmachen” der Stadt

Mit Spannung hatte das gemischte Publikum auf das gewartet, was der Schauspieler Armin Rohde (bei dessen Erscheinen auf der Bühne ein Mädchen rief: “Ich habe ‘Kleine Haie’ gesehen. Rohde entgegnete schmunzelnd: “Toll!”) wohl zur anstehenden Problematik zu sagen haben würde. Auch Rohde, der erste Bühnenschritte einst auch in Wuppertal getan hatte, kam noch einmal auf die Einlassungen des Düsseldorfer Regierungspräsidenten zurück: “Das ist an Zynismus nicht zu überbieten!” Ein Herr vor der Bühne schrie stocksauer: “Der muss weg!” Armin Rohde wiederholte: “Der muss weg, ja!” Aber er rief die Leute auch dazu auf, ihrem Unmut Luft zu machen, indem sie dementsprechende Zuschriften an ihre Kommunal-, Landes- oder Bundestagsabgeordneten senden. Der als politisch klug denkende Mime Armin Rohde warnte aber auch: Wenn Kultur erst einmal kaputtgespart ist, sei lange, lange manches auf unbestimmte Dauer nachhaltig zerstört. Er nenne das ein “Totmachen” der Stadt. Kulturelle Einrichtungen dagegen wieder zu installieren, sei schwer bis unmöglich. Wenn die Kultur sterbe, bleibe  von einer Stadt kaum mehr als Steine, die man Häuser nennt und um die Straßen herum bzw. vorbeiführen. Übrigens, meinte Rohde verschmitzt, haben wohl die Wuppertaler Stadtväter noch nie besonders gut rechnen können. Vor Jahren, da der WSV noch in der Bundeliga spielte, sei eigens eine letztlich wirkungslose Wendeschleife für die Schwebebahn (weil langsamer, als wenn die Schwebebahn nach Vohwinkel gefahren und von dort zurückgekommen wäre) gebaut worden, um die Fans schnell zum Stadion und wieder zurücktransportieren zu können. 13 Millionen D-Mark habe das gekostet. Rohde unter dem Gejohl des Publikums: “Eine einfache Dreisatzrechnung, hätte das vermieden.” Nein, zeigte sich Armin Rohde sicher: Den Mächtigen müsse Druck gemacht werden. Auch die Banken sollten in Verantwortung genommen werden. Schließlich seien die maßgeblich Schuld an der jetzigen Misere. Und die Menschen ermunterte der Schauspieler: “Geht in die Theater und besucht die Kultureinrichtungen!” Zum Schluss verlieh Rohde seiner Hoffnung Ausdruck, dass es nicht schon zu spät sei, weil womöglich die Einsparungen schon beschlossene Sache sind. Die Stadt könne froh sein, dass “hier nur ein paar hundert Leute stehen und friedlich protestieren und nicht schon längst Tausende mit Knüppeln” durch die Straßen laufen.

Ja, Recht hat Rohde da. Wenn Kultur stirbt, könnten wir zu Barbaren werden. Jeder Mensch des anderen Wolf. Und die Polizei hilft womöglich auch schon nicht mehr. Oder nur gegen Bares. Jedenfalls dann, wenn auch die “Freunde und Helfer” noch privatisiert sein werden…

Es wurde einem warm unterm Mantel. Da wo das Herz ist

Letztlich standen am vergangenen Sonnabend im und vorm Wuppertaler Schauspielhaus 2000 Menschen dicht bei dicht und in der Sache einig solidarisch zusammen, um gegen Sozial- und Kulturkahlschlag einzutreten. Als es dunkel wurde, strömten die Menschen nach drinnen ins Theater, um sich beim weiter laufendem Kulturprogramm ein wenig aufzuwärmen oder sich mit einem Imbiss zu stärken. Andere blieben draussen an der Bühne auf dem Theatervorplatz und ließen sich durch die heißen Rhythmen von Susann Strobel und der Formation Apito Fiasko ordentlich einheizen. Das  Programm trug den nach Wuppertal wie in die Zeit gleichermaßen passenden Titel: “Land unter!”

All das mitzuerleben war ein gar nicht mal schlechtes Gefühl. Nicht einmal die klirrende Kälte störte sonderlich. Manchem wurde es warm. Dort, unterm Mantel, wo das Herz ist. Um an RE-Autor O.W. Hinrichs zu denken: Wachen sie endlich auf die “Schweigenden Lämmer”?

Nach dem letzten Krieg dürstete es die Menschen nach Theater

Übrigens, auch daran wurde in Wuppertal erinnert, waren es im Nachkriegsdeutschland mit zu allererst die Theater, nach denen es den Menschen, nach Nahrung, am meisten dürstete. Die Musentempel machte man notdürftig spielfähig. In Wuppertal geschah das schon fünf Wochen nach Kriegsende! Heute hatten wir keinen Krieg. Aber Theater sollen geschlossen werden. Wenn das nicht nachdenklich macht?

In Wuppertal war am Samstag so eine Art vorrevolutionärer Aufbruch zu beobachten. Vielleicht geht von Wuppertal ein Signal derart aus: Wir sind das Volk! Schluss mit der neoliberalen Politik der Umverteilung von unten nach oben. Also der Ruf an die Bürger: Schaut auf Wuppertal? Mal abwarten. Am Welttheatertag am 27. März wird man schlauer sein. Eines jedenfalls steht schon jetzt fest: Kommen die Verantwortlichen in Wuppertal nicht zur Einsicht, könnte das Schauspielhaus vom Foyer bis hinauf zum Dach friedlich besetzt werden. 24 Stunden und mehr. Von engagierten Menschen aus ganz Deutschland. Dieser Gedanke tönte am Sonnabend u. a. auch von der Bühne auf dem Schauspiel-Vorplatz bei knackigem Winterwetter inmitten der beschneiten Stadt Wuppertal im kälter gewordenem Deutschland…

Der Pleitegeier hat längst nicht nur in Wuppertal Einzug gehalten. Seine Artgenossen sind landauf landab fleißig im Einsatz. Über Arbeitslosigkeit bei dieser Spezies ist nichts bekannt.

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9 Reaktionen zu “Wuppertal wehrt sich gegen Sozial- und Kulturkahlschlag - 2000 Menschen protestierten solidarisch”

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  1. Frank

    am 1. Februar 2010 um 15:56 Uhr | Link | Kommentar melden

    Noch darf der bürger streiken ohne Polizeiknüppel zu fürchten. Macht endlich Gebrauch davon! Ich sage wählt Piraten oder freie Wähler.
    Dazu möchte ich jenen Artikel der PIRATENPARTEI beisteuern.
    http://www.piratenpartei.de/Pressemitteilung-100125-NRW-Piraten-mit-Wahlprogramm-und-weiblichem-Kapitaen#comment-39128
    Bürger aufwachen, wir brauchen eine neue Demokratie.
    Weg mit diesen Bankstern und ihren Steigbügelhaltern.

  2. "Wuppertal wehrt sich!" - und die GDBA ist dabei........ | Buehnengenossenschaft

    am 1. Februar 2010 um 22:02 Uhr | Link | Kommentar melden

    […] Bericht über die Demonstration auf dem Blogform-Projekt “READERSEDITION”  Diesen Beitrag drucken Das Blog derGDBA […]

  3. Zum ‘Ausbluten’ der freien Kunstszene at Ölbergisch

    am 2. Februar 2010 um 09:52 Uhr | Link | Kommentar melden

    […] Zu der Kundgebung bei der Protestveranstaltung “Die 24 h von Wuppertal” gibt es eine schöne Zusammenfassung: Wuppertal wehrt sich gegen Sozial- und Kulturkahlschlag - über 2000 Menschen protestierten solidarisch […]

  4. Foolsmoon.de » Kulturhauptstadtvorort Wuppertal, Fritz Pleitgen und der Strom für die Leuchttürme an der Ruhr

    am 3. Februar 2010 um 00:46 Uhr | Link | Kommentar melden

    […] verfolge die Kommentare zu diesem Artikel per RSS feed. Schreibe einen Kommentar oder setze einen Trackback. Browse Older: Stefan Stoppok: Wenn du weggehstIm Auftrag des “Kulturhauptstadt-KommandoStoppok 2010″ geht es hier und heute weiter mit dem zweiten Teil in meinem kleinen Stefan-Stoppok-Best-of-YouTube-Video-Blog: Im Jahr 1994 bin ich … Newer: New York, I Love You!Das letzte Kino in Lüdinghausen hat vor einem Jahr geschlossen. Zur letzten Vorstellung habe ich es nicht mehr geschafft. Seit jenem Tag ist das Kino … […]

  5. Wuppertal - Blog - 01 Feb 2010

    am 4. Februar 2010 um 11:22 Uhr | Link | Kommentar melden

    […] Readers Edition » Wuppertal wehrt sich gegen Sozial- und … […]

  6. Twitter Trackbacks for Readers Edition » Wuppertal wehrt sich gegen Sozial- und Kulturkahlschlag - 2000 Menschen protestierten [readers-edition.de] on Topsy.com

    am 5. Februar 2010 um 00:27 Uhr | Link | Kommentar melden

    […] Topsy Retweet Button var topsy_style = “small”; var topsy_order = “count,retweet,badge”; var topsy_url = “http://www.readers-edition.de/2010/02/01/wuppertal-wehrt-sich-gegen-sozial-und-kulturkahlschlag-2000-menschen-protestierten-solidarisch/”; Add Topsy Retweet Button to your Blog or Web Site. WordPress  Web Sites […]

  7. Hagemeyer, Ralph

    am 6. Februar 2010 um 12:08 Uhr | Link | Kommentar melden

    Auf der Kundgebung am Samstag, 30.01.2010, ab 16.00 Uhr, brachte einer der Redner das Beispiel Pittsburgh/ Pensylvania. Eine Stadt, die früher von Bergbau und Kupferminen lebte. Als deren Abbau unwirtschaftlich wurde und ganz viele Betriebe schlossen, Einwohner in andere Städte zogen und mangels Steuereinnahmen die Stadt kurz vor dem Ruin stand, kam plötzlich jemand auf die Idee, Kultureinrichtungen nicht weiter zu schließen, sondern zu aktivieren und neu zu beleben. (Vielleicht Andy Warhol, der von dort stammt?) Seitdem geht es mit der Stadt bergauf, Einwohner kehren zurück oder ziehen neu dorthin, Unternehmen und Gewerbebetriebe bilden sich neu oder gründen Filialen.
    Kann sich einer der Zuhörer erinnern, wer dieses Beispiel brachte? Ulrich Klan oder Armin Rohde oder sonst jemand? In den Internetberichten konnte ich hierzu bisher nichts finden. Der Ansatz könnte vielleicht auch für Wuppertal interessant werden.
    R. Hagemeyer

  8. rabe

    am 21. Februar 2010 um 10:02 Uhr | Link | Kommentar melden

    anbei und ergänzend zur info:

    krisendemo-nrw.de

    “wir zahlen nicht für eure krise! zwingen wir die profiteure
    zur kasse!”
    Anti-Krisendemonstration am 20.03. in Essen

    http://krisendemonrw.wordpress.com/about

    bitte unterstützen und bekanntmachen

  9. rabe

    am 26. Februar 2010 um 07:35 Uhr | Link | Kommentar melden

    Zur Info:

    Pressemitteilung der Vorbereitungsgruppe der Krisendemo NRW vom 24.02.2010:

    “Die Käuflichkeit der Landesregierung.
    Die Vorbereitungsgruppe für die Demonstration „Wir zahlen nicht für Eure Krise! Zwingen wir die Profiteure zur Kasse!“ (20. März Essen) hat dazu einige Fragen….”

    ausführlich:
    http://krisendemonrw.wordpress.com/presse/

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