Die Situation in Cusco, Peru ist nach wie vor schwierig, weil der Regen nicht aufgehört hat. Das ist jedoch nicht das einzige Problem, mit dem sich die Region befassen muss. Es gibt Gerüchte [es], dass die Touristen [es] für ihre Rettung bezahlen mussten, was die Behörden bestreiten [es]. Die chilenische Regierung schickte am 21. Januar ein Hercules Flugzeug, um chilenische Bürgerinnen und Bürger abzuholen. Ein paar Fotos von den Geretteten gibt es hier.
Es gibt andere Berichte, dass im Bereich von Aguas Calientes, dem Tor zu Machu Picchu, die Preise für Lebensmittel [es] gestiegen sind. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung [es] angeordnet um dies zu überprüfen und zu handeln, falls Preis-Spekulationen in Restaurants und Geschäften gefunden werden.
Wie zu erwarten war, erschienen recht bald Beschwerden über den Mangel an Transparenz über die Verteilung der Hilfen für die Opfer. Viele hoffen, dass die Regierung dieses Problem berichtigen wird.
Darüber hinaus gibt es Befürchtungen über Touristen, die auf dem Inka-Trail und in dem Heiligen Tal wanderten, als die Erdrutsche begannen. Es wird geschätzt, dass zu der Zeit ungefähr 1.500 Touristen in diesem Gebiet [es] waren, aber man weiß noch nicht, ob sich alle in Sicherheit befinden. Die Gesamtzahl der Touristen in und um Machu Picchu wurde auf ungefähr 2.000 geschätzt.
Twittererer verschickten Informationen über das was in und um Cusco herum passiert ist. Einige der Tweets zeigen die beiden Gesichter der Menschheit:
“Wasser läuft nach wie vor in die €˜Armas Plaza’ und hilft unseren Brüdern und Schwestern. #cusco http://tweetphoto.com/9723290″
“In Cusco wurden die Boyscouts (Pfadfinder) in das Katastrophengebiet geschickt, um den vom Unglück Betroffenen zu helfen.”
“Uns wird gesagt, dass es in Huacarpay und Pisac Diebe gibt, die Plündern. Freiwillige Helfer, bitte identifiziert sie, um Probleme zu vermeiden.”
Marco Moscoso hat regelmäßig Fotos auf seinem Twitpic Konto veröffentlicht; und er ist einer der treibenden Kräfte hinter der interaktiven Karte, welche die Notstands-Gebiete zeigt [es]:
Eine größere Karte von den Cusco Notstandsgebieten gibt es hier.
In diesem Beitrag des Blogs €˜Cambiando el Mundo’ [es/en] (die Welt verändern) kann man eine Liste (auf englisch) über die Sachen finden, die die Leute in Huacarpay dringend benötigen. Das ist eine Gemeinde, die von den Überschwemmungen sehr stark betroffen wurde.
Es gibt auch eine Facebook-Gruppe, die Hilfe für Cusco sammelt: Ein vereintes Cusco gegen das Unglück! [es]
Dieser Beitrag erschien zuerst auf Global Voices. Die Übersetzung erfolgte durch Hans H. Knauf, Teil des “Project Lingua“. Die Veröffentlichung auf der Readers Edition erfolgte mit freundlicher Genehmigung von Global Voices.
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