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Klimawandel

Winterfreud und Winterleid

Samstag, den 6. Februar 2010 um 15:33 Uhr von Michael Krüger

Es ist Winter. Ein richtiger Winter. Ein Winter mit viel Eis und Schnee, so wie es ihn eigentlich gar nicht mehr geben dürfte, jedenfalls den Prognosen einiger Klimaforscher nach.

Er kam heftig und vielerorts unerwartet. Das Streusalz neigt sich nun dem Ende, viele Straßen weisen Frostschäden auf, alte Leute kommen nicht mehr aus ihren Häusern und das schon seit Wochen. Der Bus- und Bahnverkehr wurde teils eingestellt und viele Schulen blieben geschlossen. Zu gefährlich sind einfach die eisigen und glatten Straßen. Die Zahl der Unfallopfer steigt.

Aber nicht nur die Menschen sind betroffen, sondern auch die Natur. In vielen Wäldern sind die Böden verschneit und vereist. Die Tiere haben ein Problem Nahrung zu finden. Deshalb gibt es in weiten Teilen von Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern jetzt eine Zufütterung.


Im Winter ist Energiesparen groß geschrieben, auch in der Tierwelt. Gerade im hohen Schnee verbrauchen Wildtiere viele Kalorien. Schon in Ruhezeiten brauchen Rehe und Hirsche in etwa fünf Kilo Futter am Tag. Wenn sie denn welches finden. Dafür sorgen jetzt die Förster und Jäger durch Zufütterung. Eigentlich ist Zufütterung streng verboten. Aber in strengen Wintern ist der Futterbedarf groß und die Tiere finden nicht mehr ausreichend Nahrung. Die letzte echte Notzeit war der Extremwinter 1978/79. Der aktuelle Winter steht dem im nichts nach. Deshalb haben die Jagdbehörden die Zufütterung jetzt auch erlaubt.

Das Problem für das Wild ist nicht die Kälte, sondern die geschlossene Schneedecke. Diese ist einfach zu fest für die Hufen der Tiere. Auch andere Wald und Wiesenbewohner finden nicht mehr genügend Nahrung und zu Fressen. Vom Schnee befreite Wiesenflächen können da Abhilfe leisten. Greifvögel und Eulen trifft es als erstes. Die verhungern aufgrund des Umstandes, dass sich die Mäuse unterhalb der Schneedecke bewegen und die Raubvögel keinen Zugriff mehr auf diese haben. Verhungerte Bussarde und Rehe wurden bereits stellenweise aufgefunden. Während der Notzeit sind Jäger verpflichtet dem Wild im ihren Revier zu helfen. Zu diesem Zweck wurden Maisfelder im Herbst stehen gelassen. Diese sind nun kahlgefressen. Nachschub in Form von Futterstellen, z.B. für Rebhühner, kann da Abhilfe leisten.

Ein schlechter Winter für Klimaschützer

Dieser Winter passt so gar nicht in das Bild der globalen Erwärmung. Der Januar 2010 ist bundesweit in etwa um drei Grad zu kalt ausgefallen.

Viele Klimaforscher als auch Klimaschützer versuchen nun den aktuellen Winter herunter zu spielen. Darunter auch ein Herr Kachelmann. Er spricht in diesem Zusammenhang gerne von den “richtig kalten” Wintern und Wintermonaten, die bis zu elf Grad zu kalt ausgefallen sind. Wann und wo das gewesen sein soll, erzählt er allerdings nicht. Vermutlich meint er die Winter in der kleinen Eiszeit. Die Berliner Zeitreihe gibt jedenfalls nicht anderes her.

Auch ein Herr Rahmstorf spricht gerne von den “richtig kalten” Wintern und Wintermonaten und bezieht sich dabei auf den kältesten Januar der Potsdamer-Aufzeichnungsgeschichte, den Januar 1940. In Potsdam lag der Januar 1940 um -9°C unter dem langjährigen Januar-Mittelwert von 1961-90. Der Januar 2010 lag “nur” um -4°C darunter. Damit nimmt der Januar 2010 immerhin den neunten Rang in der Potsdamer Zeitreihe, die seit 1893 geführt wird, ein. Das wird dabei gerne verschwiegen. Und für diesen Winter zeichnet sich bisher kein Ende ab.

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142 Reaktionen zu “Winterfreud und Winterleid”

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  1. Krishna Gans

    am 6. Februar 2010 um 16:09 Uhr | Link | Kommentar melden

    Im Osten der USA / Washington haben sie derzeit wenig Freude
    Google / Washington / Schneesturm

  2. Hugo

    am 6. Februar 2010 um 17:10 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Krishna Gans

    Blöd aber auch, ausgerechnet in Washington D.C.!

    http://www.tagesschau.de/ausland/schneesturmusa100.html

    Da wird Obama, wenn er mal wieder vor dem Kongress von “überwältigenden Beweisen für den Klimawandel” erzählt, die Lacher wieder auf seiner Seite haben.

    http://www.youtube.com/watch?v=q20cnn8vOfg

  3. Quencher

    am 6. Februar 2010 um 18:37 Uhr | Link | Kommentar melden

    Herr Kipp, Sie schreiben:

    Im Winter ist Energiesparen groß geschrieben …

    Manchmal ist das aber gar nicht so einfach, wie Wolfgang Röhl berichtet.

  4. Quencher

    am 6. Februar 2010 um 19:02 Uhr | Link | Kommentar melden

    Entschuldigung, Herr Krüger, meinte ich natürlich.

  5. Quencher

    am 6. Februar 2010 um 19:33 Uhr | Link | Kommentar melden

    Apropos Energiesparen, hier hatte ich eine geplante neue Verordnung der EU kommentiert.

  6. Thorsten

    am 6. Februar 2010 um 19:57 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Michael Krüger

    Sie betreiben einmal mehr Leserverblödung. Das Foto hat Ihr Zwillingsbruder Müller gemacht!

    Dieser Winter ist weit weniger kalt als die Wintter der70-er, 80-er Jahre und davor. Mojib Latif hat nicht die Unwahrheit gesagt! In den 80-er Jahren gab es Winter mit Temperaturen von durchschnittlich 5 Grad minus und kälter, in den 40-er Jahren gab es Wintter mit -9°C im Durchschnitt. Auch gemittelt sind die Durchschnittstemperaturen der Winterdekaden deutlich wärmer geworden.

    Der Januar 2010 ist bundesweit in etwa um drei Grad zu kalt ausgefallen.

    Na und, das taten viele Winter davor auch…. 3°C ist da noch vergleichsweise wenig…

    Januar 1987: 5,3 °C zu kalt; 1985: 4,9 °C zu kalt; 1979: 3,9 °C zu kalt; 1963: 6,8°C zu kalt; 1947: 4,0°C zu kalt; 1945: 3,6°C zu kalt; 1942:7,2 °C zu kalt ; 1941:4,9 °C zu kalt ; 1940: 8,2°C zu kalt

    http://www.wzforum.de/forum2/read.php?27,1772736

    Dieser von ihnen beschriebene Winter ist normal, lokal, temporär und hat mit globalem Klima nichts zu tun! Wann kapieren Sie das endlich?

    Was ihr Bezug auf lokale Temperaturreihen angeht so interessiert mich die Potsdam-Reihe wenig, was das globale klima angeht. Soll ich jetzt auch anfangen, gezielt Messreihen herauszuflöhen, die ein gewünschtes Ergebnis zeigen?

    Jetzt zu Ihren leereichen Beitrag zu den lieben Tieren im Winter:

    Schon in Ruhezeiten brauchen Rehe und Hirsche in etwa fünf Kilo Futter am Tag.

    Das ist ja lustig Herr Krüger alias Müller. Das arme Reh, welches von Ihnen 5 Kilo Futter pro Tag bekommt. Ein Reh wiegt ca. 20 Kilo. Das wäre das selbe als wenn Sie jeden Tag 20 Kilo Essen zu sich nehmen müssten. Guten Appetit, Herr Krüger!

    Offenbar sind Sie nicht einmal in der Lage, Rehe von Hirschen zu unterscheiden. Aber sich zur Winternot von Wildtieren einlassen.

    Mich würde sehr intererssieren, wann Rehe und Hirsche “Ruhezeiten” haben, an denen sie besonders wenig Futter je Ruhetag brauchen. Ein Rothirsch braucht im Winter ca. 2-4 Kilo Futter/Tag.

    http://www.oebf.at/fileadmin/user_upload/Prdukte_Loesungen/Jagd_Fischerei/Fuetterung_Leitfaden_2009_Voelk.pdf

    Vielleicht erklären Sie uns, warum er dann sonst 5 Kilo je Ruhetag benötigt. Verbraucht Ruhen so viel Energie?

    In Deutschland gibt es ca. 12-14 Rehe auf 100 Hektar. Pro Reh pro Tag 5 Kilo Futter, das müssen Sie mal ausrechnen Herr Krüger! Dazu kommen noch die anderen von Ihnen zu fütternden Wildarten!

    Gerade im hohen Schnee verbrauchen Wildtiere viele Kalorien

    Ebenfalls Unsinn Herr Krüger alias Müller. Die meissten Wildtiere haben im Winter ihren Kalorienverbrauch auf ein Minimum heruntergefahren und benötigen nur einen Bruchteil der Energie wie im Sommer. Das lernen in NRW schon die Kinder:

    http://www.nationalpark-eifel.de/go/eifel-aktuelles_detail/german/~/~/511_mit_ranger_sascha_unterwegs_tiere_im_winter.html

    Wenn sie denn welches finden.

    Ja, Herr Krüger, Rehe und Hische finden im Winter genug Futter. Offenbar wissen Sie nicht, was diese Tiere im Winter fressen. Abgesehen von üppigen Fettvorräten aus dem Herbst (im letzten Herbst gab es eine Vollmast!!!) befindet sich die Hauptnahrungsgrundlage dieser Schalenwildarten ausserhalb der Schneedecke! Reh- und Rotwild fressen im Winter hauptsächlich Knospen und junge Triebe. Rehe sind Nahrungsselektierer und fressen den ganzen Tag. Die Knospen sind auch bei Schneelage gut erreichbar. Auch Brombeerblätter schauen in der Regel bei hohem Schnee heraus. Dazu kommen Triebe junger Nadelbäume, die auch bei Schnee gut erreichbar sind. Rotwild kommt im Winter monatelang mit Baumrinde zurecht, die ebenfalls problemlos an Bäumen vorzufinden ist.

    Das Problem für das Wild ist nicht die Kälte, sondern die geschlossene Schneedecke. Diese ist einfach zu fest für die Hufen der Tiere.

    Ja, Herr Krüger, Wildtiere sind aber nunmal keine Kühe oder Wisente. Sie fressen im Winter wie gesagt nicht am Boden, müssen also keinen Schnee wegscharren!

    Im Winter rächen sich zu hohe Wilddichten! Rehwild und Rotwild leiden im Winter keine Not, aber sie schädigen im Winter ganz besonders den Wald! Gesunde Rehe und Hirsche kommen gut über lange schneereiche Wintter hinweg, nur kranke und schwache Stücke verenden. Zahlreiche Studien der Wildforschungsstellen haben nachgewiesen, dass die Fütterung von Schalenwild nicht zu höheren Überlebensraten der Tiere führt sondern zu einer Zuwanderung weiterer Tiere in die Fütterungsgebiete hinein. Es wird Ihnen auch nicht gelingen auch nur annäherungsweise flächendeckend in Mitteleuropa das Schalenwild zu füttern. Dieses wäre nebenbei unbezahlbar!

    http://oejv-rlp.blogspot.com/2010/02/rot-reh-und-schwarzwild-brauchen-keine.html

    http://www.ln-online.de/artikel/2731989/%D6kologische_J%E4ger_kritisieren_Wildf%FCtterung_in_der_%84Notzeit%93.htm

    http://www.oejv.de/

    http://www.az-web.de/lokales/heinsberg-detail-az/1186807?_wo=Lokales:Heinsberg&_link=&skip=40&_g=Wildtiere-haben-mit-Eis-und-Schnee-kein-Problem.html

    http://www.oejv.de/positionen/futter/index.html

    Und Herr Krüger, ich empfehle Ihnen, sich zu erkundigen, wo Reh- und Rotwild überall natürlich vorkommt. Das Verbreitungsgebiet des Rehwildes reicht von Mittelskandinavien bis zum Mittelmeer und vom Atlantik bis Sibirien! Wenn Rehe die Winter in Skandinavien und Sibirien überstehen, dann wollen Sie uns nicht ernsthaft erzählen, sie würden hier Not leiden!

    Nochmals Herr Krüger: Die Fütterung von Schalenwild hier bei uns im Winter hat nur 3 Gründe: 1.) Die Bindung des Wildes an bestimmte Jagdreviere 2.) Bessere Proteinversorgung zur Trophäenbildung 3.) Schutz der Waldbestände und der Landwirtschaft vor Wildschäden

    Stichhaltig ist nur Grund 3, und da hilft eine niedrigere Wilddichte mehr als eine Ablenkfütterung im Winter!

    Schade, dass Sie die Interessen der privaten Jägerschaft vor den Karren Ihrer Wettermeldungen spannen! Ich dachte immer, Sie lehnen die Jagd auf Schalenwild ab, Herr Krüger. Wieder einmal Wendehals?

    Verhungerte Bussarde und Rehe wurden bereits stellenweise aufgefunden.

    Die findet man in jedem Winter und auch über das Jahr hinweg, meistens entlang von Verkehrsstraßen. Eine gewisse Wintermortalität ist wichtig für die Gesunderhaltung einer Polulation!

    Bussarde haben mit dem Winter kein Problem. Gerade die Jäger, derer Sie sich gerade bedient haben, klagen über zu hohe Bestände der Mäusebussarde. Offenbar ist Ihnen unbekannt, dass Bussarde Teilzieher sind. Die Bussarde, die im Winter bei uns sind kommen aus dem tiefsten Russland und Nordskandinavien. Sie sind harte Winter gewöhnt und ziehen weiter, wenn sie hier kein Futter mehr finden. Aber Bussarde sind Nahrungsgeneralisten. Im Winter finden sie einen reich gedeckten Tisch. Verendete kranke Tiere fressen sie genauso wie überfahrenes Wild entlang der Straßen. Aber sie erbeuten auch selber Kleinsäuger und im Winter fangen sie in den unbelaubten Baumkronen mitunter Vögel.

    Auch das Rebhuhn hat ein großes natürliches Verbreitungsgebiet und kommt mit russischen und skandinavischen Wintern zurecht.

    Ein kalter und schneereicher Winter ist jedenfalls kein Grund für einen Rückgang des Rebhuhns. Die einstigen Steppenvögel sind sehr robust und kommen mit Schnee und Kälte gut zurecht. Dank ihrer guten Tarnung und ihrer enormen Anpassungsfähigkeit konnten sie bei uns überleben

    http://www.nabu-fellbach.de/index_main.php?extunid=1621&servunid=03ecafb5693f0ffc8b5cfb24cad0b388

    Rebhühner sind sehr flexibel, was das Nahrungsspektrum betrifft. Sie können viele Tage in selbstgegrabenen Schneemulden/Höhlen geschützt und ohne Nahrung verbringen. Der Energieverbrauch fährt dann weit herunter. Dies ist mitunter besser als kalte Winde ohne Schnee, wo die Vögel viel stärker auskühlen.

    Nachschub in Form von Futterstellen, z.B. für Rebhühner, kann da Abhilfe leisten.

    Welcher Hobbyjagdverband hat Ihnen das denn diktiert, Herr Krüger? Vermutlich die selben Jäger, die die Rebhühner dann im Herbst schiessen!

    Während der Notzeit sind Jäger verpflichtet dem Wild im ihren Revier zu helfen.

    …eshalb ja auch völlig uneigennützig ausserhalb der Notzeiten gefüttert wird!

    Kalte und schneereiche Winter können in der Tat zu hohen Mortalitätsraten bei Nachtgreifen und winteraktiven Kleinsäugern führen. Solche Winter sind alle paar Jahre aber früher immer üblich gewesen. Diese gefährden keine Bestände dieser Arten. Lediglich lokal bei Schleiereulen kann eine Fütterung sinnvoll sein.

    Aber während die von Ihnen angeführten Jäger in großem Eifer unnötig und uneigennützig das Schalenwild füttern, sucht man sie bei der Winterhilfe für andere Wildtiere vergeblich!

    Deshalb haben die Jagdbehörden die Zufütterung jetzt auch erlaubt.

    Wissen Sie, wie die Jagdbeiräte bei den unteren Jagdbehörden besetzt sind, Herr Krüger? Noch Fragen?!

    Dafür sorgen jetzt die Förster und Jäger durch Zufütterung.

    Nein Herr Krüger! Mir ist keine Forstverwaltung bekannt, die in Norddeutschland jetzt Schalenwild füttert! Ich weiss nur, dass einige Verwaltungen gefällte Bäume und deren Kronen länger liegen lassen, damit das Wild an die Rinde und die Knospen rankommt und so die stehenden Bäume weniger schädigt.

    Herr Krüger, Ihr Beitrag war wieder einmal eine peinliche Leistung! Den Bambi-Effekt (hungernde Rehaugen…..) ausnutzend haben Sie Hobbyjäger vor Ihren Karren gespannt. Nur haben Sie dabei vergessen, dass Ihre Unkenntnis auf diesem Gebiet nicht zu verbergen ist. Der Rest Ihres Beitrages ist nur noch lokale Wettermeldung. Schon vergessen, dass 2009 das global zweitwärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen war? In den nächsten Tagen sehen wir die gemittelten globalen Temperaturen für Januar 2010.

    Ich empfehle Ihnen Herr Krüger, sich näher mit den Wintertemperaturen der 70-er und 80-er Jahre zu beschäftigen, von denen Mojib Latif sprach. Davon sind wir heute noch weit entfernt!

    Die Wintertemperaturanomalien seit dem Jahr 1900 finden Sie lückenlos hier:

    http://www.wzforum.de/forum2/read.php?27,1772736

    Wie wäre es, wenn Sie eine schöne Grafik erstellen?

  7. Thorsten

    am 6. Februar 2010 um 20:16 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Krishna Gans

    Im Osten der USA / Washington haben sie derzeit wenig Freude

    Das gibt es da fast in jedem Jahr:

    2009:

    http://www.focus.de/fotos/schneesturm-in-washington-d-c_mid_580298.html

    http://www.focus.de/fotos/schneesturm-in-washington-d-c_mid_580298.html

    2008:

    http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,597841,00.html

    2007:

    http://www.wetter-board.de/forum/wetter-allround/wetter-ph%C3%A4nomene-extreme/news/37202-st%C3%BCrmischer-winter-mit-schneesturm-in-den-usa-vom-08-12-09/

    http://www.scinexx.de/earthviewnews-sturm-969.html

    2006:

    http://www.stern.de/politik/ausland/rekordwinter-in-den-usa-schneestuerme-legen-new-york-lahm-555762.html

    Und hier die aktuellen US-Temperaturen. Relativ mild, teilweise zweistellig, selbst in Alaska um 0°C für die Jahreszzeit mild. In New York knapp unter Null.

    Herr Gans: Was Sie als Besonderheit anführen ist der Wind, verbunden mit nassem Schnee, nicht die Kälte!

  8. Thorsten

    am 6. Februar 2010 um 20:17 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Krishnag

    Hier die US-Wetterkarte von heute!

  9. Thorsten

    am 6. Februar 2010 um 21:28 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Michael Krüger

    Sie betreiben einmal mehr Leserverblödung. Das Foto hat Ihr Zwillingsbruder Müller gemacht!

    Dieser Winter ist weit weniger kalt als die Winter der70-er, 80-er Jahre und davor. Mojib Latif hat nicht die Unwahrheit gesagt! In den 80-er Jahren gab es Winter mit Temperaturen von durchschnittlich 5 Grad minus und kälter, in den 40-er Jahren gab es Winter mit -9°C im Durchschnitt. Auch gemittelt sind die Durchschnittstemperaturen der Winterdekaden deutlich wärmer geworden.

    Der Januar 2010 ist bundesweit in etwa um drei Grad zu kalt ausgefallen.

    Viele andere Januare in Deutschland waren noch deutlich kälter.
    Januar 1987: 5,3 °C zu kalt; 1985: 4,9 °C zu kalt; 1979: 3,9 °C zu kalt; 1963: 6,8°C zu kalt; 1947: 4,0°C zu kalt; 1945: 3,6°C zu kalt; 1942:7,2 °C zu kalt ; 1941:4,9 °C zu kalt ; 1940: 8,2°C zu kalt

    Was interessiert mich die Wetterstation in Potsdam? Es geht um regionales oder globales Klima!
    Dieser von ihnen beschriebene Winter ist normal, lokal, temporär und hat mit globalem Klima nichts zu tun! Wann kapieren Sie das endlich?

    Schon in Ruhezeiten brauchen Rehe und Hirsche in etwa fünf Kilo Futter am Tag.

    Das ist ja lustig Herr Krüger alias Müller. Das arme Reh, welches von Ihnen 5 Kilo Futter pro Tag bekommt. Ein Reh wiegt ca. 20 Kilo. Das wäre dasselbe als wenn Sie jeden Tag 20 Kilo Essen zu sich nehmen müssten. Guten Appetit, Herr Krüger!

    Offenbar sind Sie nicht einmal in der Lage, Rehe von Hirschen zu unterscheiden. Aber sich zur Winternot von Wildtieren einlassen.

    In Deutschland gibt es ca. 12-14 Rehe auf 100 Hektar. Pro Reh pro Tag 5 Kilo Futter, das müssen Sie mal ausrechnen Herr Krüger! Dazu kommen noch die anderen von Ihnen zu fütternden Wildarten!

    Gerade im hohen Schnee verbrauchen Wildtiere viele Kalorien

    Ebenfalls Unsinn Herr Krüger alias Müller. Die meissten Wildtiere haben im Winter ihren Kalorienverbrauch auf ein Minimum heruntergefahren und benötigen nur einen Bruchteil der Energie wie im Sommer. Das lernen in NRW schon die Kinder:

    http://www.nationalpark-eifel.de/go/eifel-aktuelles_detail/german/~/~/511_mit_ranger_sascha_unterwegs_tiere_im_winter.html

    Wenn sie denn welches finden.

    Ja, Herr Krüger, Rehe und Hische finden im Winter genug Futter. Offenbar wissen Sie nicht, was diese Tiere im Winter fressen. Abgesehen von üppigen Fettvorräten aus dem Herbst (im letzten Herbst gab es eine Vollmast!!!) befindet sich die Hauptnahrungsgrundlage dieser Schalenwildarten ausserhalb der Schneedecke! Reh- und Rotwild fressen im Winter hauptsächlich Knospen und junge Triebe. Rehe sind Nahrungsselektierer und fressen den ganzen Tag. Die Knospen sind auch bei Schneelage gut erreichbar. Auch Brombeerblätter schauen in der Regel bei hohem Schnee heraus. Dazu kommen Triebe junger Nadelbäume, die auch bei Schnee gut erreichbar sind. Rotwild kommt im Winter monatelang mit Baumrinde zurecht, die ebenfalls gut erreichbar ist.

    Das Problem für das Wild ist nicht die Kälte, sondern die geschlossene Schneedecke. Diese ist einfach zu fest für die Hufen der Tiere.

    Ja, Herr Krüger, Wildtiere sind aber nunmal keine Kühe oder Wisente. Sie fressen im Winter wie gesagt nicht am Boden, müssen also keinen Schnee wegscharren!

    Im Winter rächen sich zu hohe Wilddichten! Rehwild und Rotwild leiden im Winter keine Not, aber sie schädigen im Winter ganz besonders den Wald! Gesunde Rehe und Hirsche kommen gut über lange schneereiche Wintter hinweg, nur kranke und schwache Stücke verenden. Zahlreiche Studien der Wildforschungsstellen haben nachgewiesen, dass die Fütterung von Schalenwild nicht zu höheren Überlebensraten der Tiere führt sondern zu einer Zuwanderung weiterer Tiere in die Fütterungsgebiete hinein. Es wird Ihnen auch nicht gelingen auch nur annäherungsweise flächendeckend in Mitteleuropa das Schalenwild zu füttern. Dieses wäre nebenbei unbezahlbar!

    http://oejv-rlp.blogspot.com/2010/02/rot-reh-und-schwarzwild-brauchen-keine.html

    http://www.ln-online.de/artikel/2731989/%D6kologische_J%E4ger_kritisieren_Wildf%FCtterung_in_der_%84Notzeit%93.htm

    http://www.oejv.de/

    http://www.az-web.de/lokales/heinsberg-detail-az/1186807?_wo=Lokales:Heinsberg&_link=&skip=40&_g=Wildtiere-haben-mit-Eis-und-Schnee-kein-Problem.html

    http://www.oejv.de/positionen/futter/index.html

    Und Herr Krüger, ich empfehle Ihnen, sich zu erkundigen, wo Reh- und Rotwild überall natürlich vorkommen. Das Verbreitungsgebiet des Rehwildes reicht von Mittelskandinavien bis zum Mittelmeer und vom Atlantik bis Sibirien! Wenn Rehe die Winter in Skandinavien und Sibirien überstehen, dann wollen Sie uns nicht ernsthaft erzählen, sie würden hier Not leiden!

    Nochmals Herr Krüger: Die Fütterung von Schalenwild hier bei uns im Winter hat nur 3 Gründe: 1.) Die Bindung des Wildes an bestimmte Jagdreviere 2.) Bessere Proteinversorgung zur Trophäenbildung 3.) Schutz der Waldbestände und der Landwirtschaft vor Wildschäden

    Stichhaltig ist nur Grund 3, und da hilft eine niedrigere Wilddichte mehr als eine Ablenkfütterung im Winter!

    Schade, dass Sie die Interessen der privaten Jägerschaft vor den Karren Ihrer Wettermeldungen spannen! Ich dachte immer, Sie lehnen die Jagd auf Schalenwild ab, Herr Krüger. Wieder einmal Wendehals?

    Verhungerte Bussarde und Rehe wurden bereits stellenweise aufgefunden.

    Die findet man in jedem Winter und auch über das Jahr hinweg, meistens entlang von Verkehrsstraßen. Eine gewisse Wintermortalität ist wichtig für die Gesunderhaltung einer Polulation!

    Bussarde haben mit dem Winter kein Problem. Gerade die Jäger, derer Sie sich gerade bedient haben, klagen über zu hohe Bestände der Mäusebussarde. Offenbar ist Ihnen unbekannt, dass Bussarde Teilzieher sind. Die Bussarde, die im Winter bei uns sind kommen aus dem tiefsten Russland und Nordskandinavien. Sie sind harte Winter gewöhnt und ziehen weiter, wenn sie hier kein Futter mehr finden. Aber Bussarde sind Nahrungsgeneralisten. Im Winter finden sie einen reich gedeckten Tisch. Verendete kranke Tiere fressen sie genauso wie überfahrenes Wild entlang der Straßen. Aber sie erbeuten auch selber Kleinsäuger und im Winter fangen sie in den unbelaubten baumkronen mitunter Vögel.

    Auch das rebhuhn hat ein großes natürliches Verbreitungsgebiiet und kommt mit russiischen und skandinavischen Wintern zurecht.

    Ein kalter und schneereicher Winter ist jedenfalls kein Grund für einen Rückgang des Rebhuhns. Die einstigen Steppenvögel sind sehr robust und kommen mit Schnee und Kälte gut zurecht. Dank ihrer guten Tarnung und ihrer enormen Anpassungsfähigkeit konnten sie bei uns überleben

    http://www.nabu-fellbach.de/index_main.php?extunid=1621&servunid=03ecafb5693f0ffc8b5cfb24cad0b388

    Rebhühner sind sehr flexibel, was das Nahrungsspektrum betrifft. Sie können viele Wochen in selbstgegrabenen Schneemulden geschützt und ohne Nahrung verbringen. Der Energieverbrauch fährt dann weit herunter. Dies ist mitunter besser als kalte Winde ohne Schnee, wo die Vögel viel stärker auskühlen.

    Nachschub in Form von Futterstellen, z.B. für Rebhühner, kann da Abhilfe leisten.

    Welcher Hobbyjagdverband hat Ihnen das denn diktiert, Herr Krüger? Vermutlich die selben Jäger, die die Rebhühner dann im Herbst schiessen!

    Während der Notzeit sind Jäger verpflichtet dem Wild im ihren Revier zu helfen.

    Weshalb ja auch völlig uneigennützig ausserhalb der Notzeiten gefüttert wird!

    Kalte und schneereiche Winter führen in der Tat zu hohen Mortalitätsraten bei Nachtgreifen und winteraktiven Kleinsäugern. Solche Winter sind alle paar Jahre aber früher immer üblich gewesen. Diese gefährden keine Bestände dieser Arten. Lediglich lokal bei Schleiereulen kann eine Fütterung sinnvoll sein.

    Aber während die von Ihnen angeführten Jäger in großem Eifer unnötig und uneigennützig das Schalenwild füttern, sucht man sie bei der Winterhilfe für andere Wildtiere vergeblich!

    Deshalb haben die Jagdbehörden die Zufütterung jetzt auch erlaubt.

    Wissen Sie, wie die Jagdbeiräte bei den unteren Jagdbehörden besetzt sind, Herr Krüger? Noch Fragen?!

    Dafür sorgen jetzt die Förster und Jäger durch Zufütterung.

    Nein Herr Krüger! Mir ist keine Forstverwaltung bekannt, die in Norddeutschland jetzt Schalenwild füttert! Ich weiss nur, dass einige Verwaltungen gefällte Bäume und deren Kronen länger liegen lassen, damit das Wild an die Rinde und die Knospen rankommt und so die stehenden Bäume weniger schädigt.

    Herr Krüger, Ihr Beitrag war wieder einmal eine peinliche Leistung! Den Bambi-Effekt (hungernde Rehaugen…..) ausnutzend haben Sie Hobbyjäger vor Ihren Karren gespannt. Nur haben Sie dabei vergessen, dass Ihre Unkenntnis auf diesem Gebiet nicht zu verbergen ist. Der Rest Ihres Beitrages ist nur noch lokale Wettermeldung. Schon vergessen, dass 2009 das global zweitwärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen war? In den nächsten Tagen sehen wir die gemittelten globalen Temperaturen für Januar 2010.

    Ich empfehle Ihnen Herr Krüger, sich näher mit den Wintertemperaturen der 70-er und 80-er Jahre zu beschäftigen, von denen Mojib Latif sprach. Davon sind wir heute noch weit entfernt!

    Die Wintertemperaturanomalien seit dem Jahr 1900 finden Sie lückenlos hier:

    http://www.wzforum.de/forum2/read.php?27,1772736

    Wie wäre es, wenn Sie eine schöne Grafik erstellen?

  10. Thorsten

    am 6. Februar 2010 um 21:29 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Michael Krüger

    Sie betreiben einmal mehr Leserverblödung. Das Foto hat Ihr Zwillingsbruder Müller gemacht!

    Dieser Winter ist weit weniger kalt als die Winter der70-er, 80-er Jahre und davor. Mojib Latif hat nicht die Unwahrheit gesagt! In den 80-er Jahren gab es Winter mit Temperaturen von durchschnittlich 5 Grad minus und kälter, in den 40-er Jahren gab es Winter mit -9°C im Durchschnitt. Auch gemittelt sind die Durchschnittstemperaturen der Winterdekaden deutlich wärmer geworden.

    Der Januar 2010 ist bundesweit in etwa um drei Grad zu kalt ausgefallen.

    Viele andere Januare in Deutschland waren noch deutlich kälter.
    Januar 1987: 5,3 °C zu kalt; 1985: 4,9 °C zu kalt; 1979: 3,9 °C zu kalt; 1963: 6,8°C zu kalt; 1947: 4,0°C zu kalt; 1945: 3,6°C zu kalt; 1942:7,2 °C zu kalt ; 1941:4,9 °C zu kalt ; 1940: 8,2°C zu kalt

    Was interessiert mich die Wetterstation in Potsdam? Es geht um regionales oder globales Klima!
    Dieser von ihnen beschriebene Winter ist normal, lokal, temporär und hat mit globalem Klima nichts zu tun! Wann kapieren Sie das endlich?

  11. Thorsten

    am 6. Februar 2010 um 21:30 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Michael Krüger

    Schon in Ruhezeiten brauchen Rehe und Hirsche in etwa fünf Kilo Futter am Tag.

    Das ist ja lustig Herr Krüger alias Müller. Das arme Reh, welches von Ihnen 5 Kilo Futter pro Tag bekommt. Ein Reh wiegt ca. 20 Kilo. Das wäre dasselbe als wenn Sie jeden Tag 20 Kilo Essen zu sich nehmen müssten. Guten Appetit, Herr Krüger!

    Offenbar sind Sie nicht einmal in der Lage, Rehe von Hirschen zu unterscheiden. Aber sich zur Winternot von Wildtieren einlassen.

    In Deutschland gibt es ca. 12-14 Rehe auf 100 Hektar. Pro Reh pro Tag 5 Kilo Futter, das müssen Sie mal ausrechnen Herr Krüger! Dazu kommen noch die anderen von Ihnen zu fütternden Wildarten!

    Gerade im hohen Schnee verbrauchen Wildtiere viele Kalorien

    Ebenfalls Unsinn Herr Krüger alias Müller. Die meissten Wildtiere haben im Winter ihren Kalorienverbrauch auf ein Minimum heruntergefahren und benötigen nur einen Bruchteil der Energie wie im Sommer. Das lernen in NRW schon die Kinder:

    http://www.nationalpark-eifel.de/go/eifel-aktuelles_detail/german/~/~/511_mit_ranger_sascha_unterwegs_tiere_im_winter.html

    Wenn sie denn welches finden.

    Ja, Herr Krüger, Rehe und Hische finden im Winter genug Futter. Offenbar wissen Sie nicht, was diese Tiere im Winter fressen. Abgesehen von üppigen Fettvorräten aus dem Herbst (im letzten Herbst gab es eine Vollmast!!!) befindet sich die Hauptnahrungsgrundlage dieser Schalenwildarten ausserhalb der Schneedecke! Reh- und Rotwild fressen im Winter hauptsächlich Knospen und junge Triebe. Rehe sind Nahrungsselektierer und fressen den ganzen Tag. Die Knospen sind auch bei Schneelage gut erreichbar. Auch Brombeerblätter schauen in der Regel bei hohem Schnee heraus. Dazu kommen Triebe junger Nadelbäume, die auch bei Schnee gut erreichbar sind. Rotwild kommt im Winter monatelang mit Baumrinde zurecht, die ebenfalls gut erreichbar ist.

  12. Thorsten

    am 6. Februar 2010 um 21:32 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Michael Krüger

    Schon in Ruhezeiten brauchen Rehe und Hirsche in etwa fünf Kilo Futter am Tag.

    Das ist ja lustig Herr Krüger alias Müller. Das arme Reh, welches von Ihnen 5 Kilo Futter pro Tag bekommt. Ein Reh wiegt ca. 20 Kilo. Das wäre dasselbe als wenn Sie jeden Tag 20 Kilo Essen zu sich nehmen müssten. Guten Appetit, Herr Krüger!

    Offenbar sind Sie nicht einmal in der Lage, Rehe von Hirschen zu unterscheiden. Aber sich zur Winternot von Wildtieren einlassen.

    In Deutschland gibt es ca. 12-14 Rehe auf 100 Hektar. Pro Reh pro Tag 5 Kilo Futter, das müssen Sie mal ausrechnen Herr Krüger! Dazu kommen noch die anderen von Ihnen zu fütternden Wildarten!

    Gerade im hohen Schnee verbrauchen Wildtiere viele Kalorien

    Ebenfalls Unsinn Herr Krüger alias Müller. Die meisten Wildtiere haben im Winter ihren Kalorienverbrauch auf ein Minimum heruntergefahren und benötigen nur einen Bruchteil der Energie wie im Sommer. Das lernen in NRW schon die Kinder:

    http://www.nationalpark-eifel.de/go/eifel-aktuelles_detail/german/~/~/511_mit_ranger_sascha_unterwegs_tiere_im_winter.html

    Wenn sie denn welches finden.

    Ja, Herr Krüger, Rehe und Hische finden im Winter genug Futter. Offenbar wissen Sie nicht, was diese Tiere im Winter fressen. Abgesehen von üppigen Fettvorräten aus dem Herbst (im letzten Herbst gab es eine Vollmast!!!) befindet sich die Hauptnahrungsgrundlage dieser Schalenwildarten außerhalb der Schneedecke! Reh- und Rotwild fressen im Winter hauptsächlich Knospen und junge Triebe. Rehe sind Nahrungsselektierer und fressen den ganzen Tag. Die Knospen sind auch bei Schneelage gut erreichbar. Auch Brombeerblätter schauen in der Regel bei hohem Schnee heraus. Dazu kommen Triebe junger Nadelbäume, die auch bei Schnee gut erreichbar sind. Rotwild kommt im Winter monatelang mit Baumrinde zurecht, die ebenfalls gut erreichbar ist.

  13. Thorsten

    am 6. Februar 2010 um 21:34 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ michael Krüger

    Das Problem für das Wild ist nicht die Kälte, sondern die geschlossene Schneedecke. Diese ist einfach zu fest für die Hufen der Tiere.

    Ja, Herr Krüger, Wildtiere sind aber nun mal keine Kühe oder Wisente. Sie fressen im Winter wie gesagt nicht am Boden, müssen also keinen Schnee wegscharren!

    Im Winter rächen sich zu hohe Wilddichten! Rehwild und Rotwild leiden im Winter keine Not, aber sie schädigen im Winter ganz besonders den Wald! Gesunde Rehe und Hirsche kommen gut über lange schneereiche Winter hinweg, nur kranke und schwache Stücke verenden. Zahlreiche Studien der Wildforschungsstellen haben nachgewiesen, dass die Fütterung von Schalenwild nicht zu höheren Überlebensraten der Tiere führt sondern zu einer Zuwanderung weiterer Tiere in die Fütterungsgebiete hinein. Es wird Ihnen auch nicht gelingen auch nur annäherungsweise flächendeckend in Mitteleuropa das Schalenwild zu füttern. Dieses wäre nebenbei unbezahlbar!

    http://oejv-rlp.blogspot.com/2010/02/rot-reh-und-schwarzwild-brauchen-keine.html

    http://www.ln-online.de/artikel/2731989/%D6kologische_J%E4ger_kritisieren_Wildf%FCtterung_in_der_%84Notzeit%93.htm

    http://www.oejv.de/

    http://www.az-web.de/lokales/heinsberg-detail-az/1186807?_wo=Lokales:Heinsberg&_link=&skip=40&_g=Wildtiere-haben-mit-Eis-und-Schnee-kein-Problem.html

    http://www.oejv.de/positionen/futter/index.html

    Und Herr Krüger, ich empfehle Ihnen, sich zu erkundigen, wo Reh- und Rotwild überall natürlich vorkommen. Das Verbreitungsgebiet des Rehwildes reicht von Mittelskandinavien bis zum Mittelmeer und vom Atlantik bis Sibirien! Wenn Rehe die Winter in Skandinavien und Sibirien überstehen, dann wollen Sie uns nicht ernsthaft erzählen, sie würden hier Not leiden!

    Nochmals Herr Krüger: Die Fütterung von Schalenwild hier bei uns im Winter hat nur 3 Gründe: 1.) Die Bindung des Wildes an bestimmte Jagdreviere 2.) Bessere Proteinversorgung zur Trophäenbildung 3.) Schutz der Waldbestände und der Landwirtschaft vor Wildschäden

    Stichhaltig ist nur Grund 3, und da hilft eine niedrigere Wilddichte mehr als eine Ablenkfütterung im Winter!

    Schade, dass Sie die Interessen der privaten Jägerschaft vor den Karren Ihrer Wettermeldungen spannen! Ich dachte immer, Sie lehnen die Jagd auf Schalenwild ab, Herr Krüger. Wieder einmal Wendehals?

    Verhungerte Bussarde und Rehe wurden bereits stellenweise aufgefunden.

    Die findet man in jedem Winter und auch über das Jahr hinweg, meistens entlang von Verkehrsstraßen. Eine gewisse Wintermortalität ist wichtig für die Gesunderhaltung einer Population!

    Bussarde haben mit dem Winter kein Problem. Gerade die Jäger, derer Sie sich gerade bedient haben, klagen über zu hohe Bestände der Mäusebussarde. Offenbar ist Ihnen unbekannt, dass Bussarde Teilzieher sind. Die Bussarde, die im Winter bei uns sind kommen aus dem tiefsten Russland und Nordskandinavien. Sie sind harte Winter gewöhnt und ziehen weiter, wenn sie hier kein Futter mehr finden. Aber Bussarde sind Nahrungsgeneralisten. Im Winter finden sie einen reich gedeckten Tisch. Verendete kranke Tiere fressen sie genauso wie überfahrenes Wild entlang der Straßen. Aber sie erbeuten auch selber Kleinsäuger und im Winter fangen sie in den unbelaubten Baumkronen mitunter Vögel.

  14. Thorsten

    am 6. Februar 2010 um 21:35 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Michael Krüger

    Auch das Rebhuhn hat ein großes natürliches Verbreitungsgebiet und kommt mit russischen und skandinavischen Wintern zurecht.

    Ein kalter und schneereicher Winter ist jedenfalls kein Grund für einen Rückgang des Rebhuhns. Die einstigen Steppenvögel sind sehr robust und kommen mit Schnee und Kälte gut zurecht. Dank ihrer guten Tarnung und ihrer enormen Anpassungsfähigkeit konnten sie bei uns überleben

    http://www.nabu-fellbach.de/index_main.php?extunid=1621&servunid=03ecafb5693f0ffc8b5cfb24cad0b388

    Rebhühner sind sehr flexibel, was das Nahrungsspektrum betrifft. Sie können viele Wochen in selbstgegrabenen Schneemulden geschützt und ohne Nahrung verbringen. Der Energieverbrauch fährt dann weit herunter. Dies ist mitunter besser als kalte Winde ohne Schnee, wo die Vögel viel stärker auskühlen.

    Nachschub in Form von Futterstellen, z.B. für Rebhühner, kann da Abhilfe leisten.

    Welcher Hobbyjagdverband hat Ihnen das denn diktiert, Herr Krüger? Vermutlich die selben Jäger, die die Rebhühner dann im Herbst schiessen!

    Während der Notzeit sind Jäger verpflichtet dem Wild im ihren Revier zu helfen.

    Weshalb ja auch völlig uneigennützig ausserhalb der Notzeiten gefüttert wird!

    Kalte und schneereiche Winter führen in der Tat zu hohen Mortalitätsraten bei Nachtgreifen und winteraktiven Kleinsäugern. Solche Winter sind alle paar Jahre aber früher immer üblich gewesen. Diese gefährden keine Bestände dieser Arten. Lediglich lokal bei Schleiereulen kann eine Fütterung sinnvoll sein.

    Aber während die von Ihnen angeführten Jäger in großem Eifer unnötig und uneigennützig das Schalenwild füttern, sucht man sie bei der Winterhilfe für andere Wildtiere vergeblich!

    Deshalb haben die Jagdbehörden die Zufütterung jetzt auch erlaubt.

    Wissen Sie, wie die Jagdbeiräte bei den unteren Jagdbehörden besetzt sind, Herr Krüger? Noch Fragen?!

    Dafür sorgen jetzt die Förster und Jäger durch Zufütterung.

    Nein Herr Krüger! Mir ist keine Forstverwaltung bekannt, die in Norddeutschland jetzt Schalenwild füttert! Ich weiss nur, dass einige Verwaltungen gefällte Bäume und deren Kronen länger liegen lassen, damit das Wild an die Rinde und die Knospen rankommt und so die stehenden Bäume weniger schädigt.

    Herr Krüger, Ihr Beitrag war wieder einmal eine peinliche Leistung! Den Bambi-Effekt (hungernde Rehaugen…..) ausnutzend haben Sie Hobbyjäger vor Ihren Karren gespannt. Nur haben Sie dabei vergessen, dass Ihre Unkenntnis auf diesem Gebiet nicht zu verbergen ist. Der Rest Ihres Beitrages ist nur noch lokale Wettermeldung. Schon vergessen, dass 2009 das global zweitwärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen war? In den nächsten Tagen sehen wir die gemittelten globalen Temperaturen für Januar 2010.

    Ich empfehle Ihnen Herr Krüger, sich näher mit den Wintertemperaturen der 70-er und 80-er Jahre zu beschäftigen, von denen Mojib Latif sprach. Davon sind wir heute noch weit entfernt!

    Die Wintertemperaturanomalien seit dem Jahr 1900 finden Sie lückenlos hier:

    http://www.wzforum.de/forum2/read.php?27,1772736

    Wie wäre es, wenn Sie eine schöne Grafik erstellen?

  15. Krishna Gans

    am 6. Februar 2010 um 21:44 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten

    Herr Gans: Was Sie als Besonderheit anführen ist der Wind, verbunden mit nassem Schnee, nicht die Kälte!

    Nun, sollen die deswegen jetzt mehr Freude haben ?
    Mein Schwager in Maryland möchte derzeit nicht angerufen werden, weil er sein Telefon für den möglichen Notfall benötigt, da bei ihm und keine Ahnung wo noch, der Strom weg ist.
    Und, Thorsten, wo sprach ich von einer Besonderheit, von Kälte ???

    Was Sie als Besonderheit anführen ist der Wind, verbunden mit nassem Schnee, nicht die Kälte!

    Du solltest Dir abgewöhnen, anderen nicht gemachte Aussagen in den Mund zu legen, das ist dann nämlich eine Lüge, was Dich aber nicht im Geringsten interessiert.

    Das gibt es da fast in jedem Jahr:

    Habe ich was Gegenteiliges behauptet ?
    Nein ?
    Warum lügst Du dann in Bezug auf Äußerungen, die ich nicht getätigt habe ?

    Hier die US-Wetterkarte von heute!

    Muß mich die interessieren, zumal ich die nirgends sehe ?
    Nö, sprach ich doch vom Osten der USA und Washington, also, was willst Du mir wieder unterjubeln ?
    Also Thorsten, hast Du Dich einmal mehr demaskiert als Lügner, der anderen nichtgemachte Aussagen unterstellt, um diese damit zu diffamieren.
    Na, und beim Strohmann bauen bist Du auch wieder erwischt worden.. ts ts ts
    Dumm nur, daß das Stroh gammelig ist und stinkt und Du Dir die Hände gdreckig gemacht hast.

  16. Michael Krüger

    am 6. Februar 2010 um 22:14 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten

    “Das gibt es da fast in jedem Jahr:”

    Womit Sie mal wieder belegt hätten, dass es um die Klimaerwärmung nicht so schlimm bestellt sein kann.

    Herr Hansen wohnt übrigens auch an der Ostküste der USA.

  17. Krishna Gans

    am 6. Februar 2010 um 22:23 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten
    Wie hast Du so schön geschrieben:

    Und hier die aktuellen US-Temperaturen. Relativ mild, teilweise zweistellig, selbst in Alaska um 0°C für die Jahreszzeit mild. In New York knapp unter Null

    Naja, da gibt es aber auch, wie immer wenn es um Äußerungen von Dir geht, denen der Beleg fehlt, gaaanz andere Meinungen, von Betroffenen, z.B.

    Bitter Cold Follows Eastern Storm - Updated: Saturday, February 06, 2010 3:18 PM

    Biting cold will grip the East overnight as the focus shifts from fighting the Blizzard of 2010 to cleanup in its aftermath.
    Temperatures will dip to lows of 15 F to 20 F along the I-95 corridor from Virginia to southern New England. Factor in a bitter wind to find late-night AccuWeather.com RealFeel Temperatures anywhere between 10 F to as harsh as minus 10 F.
    Farther inland, single digits or even near 0 F will be reached amidst calmer winds over deep snow cover topping 2 feet in a substantial area.
    Look for frigid weather to persist Sunday under cold, dry northwesterly winds.

    Der Blizzard als solcher verabschiedet sich…

  18. Krishna Gans

    am 6. Februar 2010 um 23:13 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Michael Krüger
    Hast Du den Film etwa “auch gefälscht” ??!!!??
    ;.)
    Sollte man nach Thorstens Tiefflug durchaus annehmen…

  19. Krishna Gans

    am 6. Februar 2010 um 23:33 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten

    Das Foto hat Ihr Zwillingsbruder Müller gemacht!

    Selbstverständlich kannst Du das belegen,
    Andernfalls müßte ich auf eine weitere Lüge von Dir hinweisen…..

  20. Peter Heller

    am 7. Februar 2010 um 00:28 Uhr | Link | Kommentar melden

    Nun bin ich kein Biologe und es gibt sicher bessere Quellen. Auf die Schnelle konnte ich aber finden:

    http://www.derchiemgauer.de/Cityguide/lkrtraunstein/Ruhpolding/einrichtungen.htm

    “Wieviel Futter braucht das Rotwild?
    Die durchschnittliche Fütterungssaison dauert bei uns im Gebirge 150 Tage. Pro Tag und Stück Rotwild rechnet man mit folgenden Futtermengen: Heu: 5,0 kg — Grassilage: 2,5 kg — Rüben: 1,5 kg Die Kosten je Stück Rotwild für die Futtermittel belaufen sich auf rund 1,80 DM pro Tag bzw. rund 260,— DM für die Fütterungsperiode.”

    Das bestätigt Herrn Krügers Angaben.

    Mal ne Frage, Thorsten: Sie denken aber daran, daß der Energiegehalt der Nahrung und nicht deren Masse entscheidend ist? Und daß es ja auch noch einen Verdauungsvorgang gibt, somit also bei weitem nicht 5 kg Heu in 5 kg Gewicht umgewandelt werden?

    Mir scheinen die Zahlen in Ordnung, verglichen mit anderen Pflanzenfressern. Bei Fleichfressern ist es etwas günstiger, da Fleisch “hochangereicherte pflanzliche Nahrung” darstellt.

  21. Paul

    am 7. Februar 2010 um 04:07 Uhr | Link | Kommentar melden

    Wen wundert es? Die drohende Eiszeit hat nur eine kurze Erwärmunhspause gemacht, jetzt kommt se. Jetzt wird richtig eisig. In fünf Jahren wird. Nee zu früh, kann man ja verifizieren. In 50 Jahren wird es schneeweiße Sommermonate geben und die Arktis wird fast komplett zugeeist. Das können wir nämlich ganz genau etwa ausrechnen. Und Eiszeitleugner haben einfach keine Ahnung von Physik.

  22. Paul

    am 7. Februar 2010 um 04:09 Uhr | Link | Kommentar melden

    Es wird jährlich mehr Schnee niederschlagen als Kommentare von Thorsten

  23. Thorsten

    am 7. Februar 2010 um 09:24 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Michael Krüger

    Nun, sollen die deswegen jetzt mehr Freude haben ?

    Nein, Sturm macht keine Freude, hat aber mit Kälte wenig zu tun!

    Womit Sie mal wieder belegt hätten, dass es um die Klimaerwärmung nicht so schlimm bestellt sein kann.

    Das ist eben Ihr Fehlschluss. Sie verwechseln Wintersturm mit Kälte! Ein Wintersturm hat mit Winterkälte wenig zu tun! Und 0°C Kälte im Wintersturm werden wie -15 °C ohne Wintersturm empfunden (schon mal was von Windshill-Faktor gehört?)

    http://www.lauftipps.ch/optimale-laufausruestung/windchill-effekt/

    @ Krishnag

    Mein Schwager in Maryland möchte derzeit nicht angerufen werden, weil er sein Telefon für den möglichen Notfall benötigt, da bei ihm und keine Ahnung wo noch, der Strom weg ist.
    Und, Thorsten, wo sprach ich von einer Besonderheit, von Kälte ???

    Ja, Sturm hat nichts mit Kälte zu tun und wenn es nicht um Kälte geht, was sollen dann Aussagen in Krügers Artikel, dieser Winter passe nicht zur Klimaerwärmung.

    Eher lässt gerade die Häufung heftiger Stürme auf Klimaveränderungen schließen.

  24. Hugo

    am 7. Februar 2010 um 11:18 Uhr | Link | Kommentar melden

    Hier sind die aktuellen Temperaturen für Fairbanks, finde ich nicht gerade “mild”.

    http://www.wetter.de/wetter/vorhersage/aktuell/USA/Wetter-Fairbanks/md5/8b97e3960442b20c9369531f00094f2a

  25. Michael Krüger

    am 7. Februar 2010 um 11:29 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Gans

    “Hast Du den Film etwa “auch gefälscht” ??!!!??
    ;.)
    Sollte man nach Thorstens Tiefflug durchaus annehmen…”

    Den Film hat sich der Thorsten natürlich nicht angesehen. Der Ärger über meinen Artikel duldete keinen Aufschub. ;-)

  26. Michael Krüger

    am 7. Februar 2010 um 12:11 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten

    “”Das Problem für das Wild ist nicht die Kälte, sondern die geschlossene Schneedecke. Diese ist einfach zu fest für die Hufen der Tiere.”

    Ja, Herr Krüger, Wildtiere sind aber nun mal keine Kühe oder Wisente. Sie fressen im Winter wie gesagt nicht am Boden, müssen also keinen Schnee wegscharren!”

    “Bussarde haben mit dem Winter kein Problem.”

    Rehe fressen bei uns im Norden fast ausschließlich am Boden. Dazu scharren sie auch mit den Hufen im Schnee. Das habe ich selbst beobachten können. Auch Fasane suchen im Schnee nach Futter. Selbes gilt für Gänse und Schwäne. Und Bussarde haben natürlich in harten und Schneereichen Wintern ein Problem Beute zu finden. Ich musste erst vor kurzem einen völlig entkräfteten Bussard aus einem Maschendrahtzaun befreien. Auch Bussarde schlagen ihre Beute am Boden und fressen dort. Fotos?

    http://i307.photobucket.com/albums/nn314/KruegerMichael/Rehe-Fasane-Gaense-Bussarde.gif

  27. Michael Krüger

    am 7. Februar 2010 um 12:24 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten

    Zum Futtermittelbedarf von “Hirschen”

    Futtermittelbedarf

    Wir gehen davon aus, dass der gesamte Rotwildbestand in der Höhe von 100 Stück während des Winters bei den Fütterungen steht und keine Außensteher vorhanden sind. Bei nur geringfügiger Äsungsaufnahme aus der Natur kann von einem Futterbedarf von durchschnittlich etwa 4 kg Heu je Stück und Tag ausgegangen werden.

    http://www.raumberg-gumpenstein.at/cms/index.php?option=com_docman&task=doc_download&gid=252&Itemid=53

  28. Rolf Ehlers

    am 7. Februar 2010 um 12:27 Uhr | Link | Kommentar melden

    Hallo! Hier laufen die Kommentare aus dem Ruder! Thorsten gibt fortlaufend dieselben langatmigen Kommentare ein, dass man am Ende fast glauben kann, wer so viel sagt, muss auch was zu sagen haben.

  29. Hugo

    am 7. Februar 2010 um 12:31 Uhr | Link | Kommentar melden

    Im Vergleich mit den Temperaturen vom 5. Januar kann man die aktuellen dann allerdings doch als mild bezeichnen. Die waren so niedrig das sogar Jack Daniel’s einfror!

    http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2010/02/die-klimaerwarmung-ist-schlecht-fur.html

  30. Michael Krüger

    am 7. Februar 2010 um 12:37 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten

    Offensichtlich sind die Jagdbehörden anderer Ansicht als Sie

    Notzeit in Wäldern Jäger dürfen füttern

    27. Januar 2010

    VENTSCHOW - “Für die Tiere ist es sehr ernst”, so Horst Gwosdz, Hauptjagdpächter in Ventschow. Das Wild kommt in seinem Revier kaum noch an nahrhaftes Futter, höchstens an ein paar vertrocknete Halme. Gestern bat eine Frau aus Alt Ventschow den Jäger um Hilfe. Sechs Rehe hatten im Garten das ganze Efeu abgefressen. “Es ist Notzeit für das Wild”, so Gwosdz. Das sei auch daran zu erkennen, dass sich die Rehe in größeren Gruppen, so genannten Sprüngen, zusammen getan haben und weite Wege in Kauf nehmen, um ihr Futter zu finden.

    Jäger aus mehreren Revieren im Nordwesten wandten sich an die Untere Jagdbehörde. Besonders dramatisch ist die Situation im Ostseeraum zwischen Dassow und Klützer Winkel, wo viel Schnee gefallen ist.

    Ab sofort ist es Jägern im Landkreis Nordwestmecklenburg gestattet, das Wild artgerecht zu füttern. Dieses ist sonst ausdrücklich verboten. Mit der so genannten “Notzeit für Wildtiere” reagiert die Untere Jagdbehörde des Landkreises gestern auf die angespannte Futtersituation für die Tiere auf Grund des strengen Winters.

    Jetzt können Heu, Stroh, Getreide, Eicheln oder Kastanien gefüttert werden, weil die Tiere unter der dichten Schneedecke und dem tief gefrorenen Boden nicht mehr genügend Nahrung finden.

    http://www.svz.de/nachrichten/lokales/sternberg/artikeldetails/article/209/notzeit-in-waeldern-jaeger-duerfen-fuettern-1.html

  31. Krishna Gans

    am 7. Februar 2010 um 12:40 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten
    ich bedanke mich für einen Beleg über die von mir beschriebene Kälte, allerdings nicht den Link, in dem von der nun nachfolgenden Kälte die Rede ist, bzw. wo ich Dich schon einmal fragte, was meine Kommentare mit Kälte zu tun hätten.
    Da Du mir das erneut fälschlicherweise unterstellst, nuß ich das jetzt sogar als eine ausgesprochen perfide Lüge bezeichnen, denn ich habe Dich schon einmal darauf hingewiesen.
    BTW, Thorsten, in der Hitze von knapp unter null Grad ist es natürlich angenehm ohne Heizung weil ohne Strom in Maryland im schneedurchsetzten Tropensturm auszuharren.

  32. Thorsten

    am 7. Februar 2010 um 12:41 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Krishna Gans

    Hast Du den Film etwa “auch gefälscht” ??!!!??

    Nein, der Film ist nicht gefälscht, aber er zeigt die unsinnige Argumentation der privaten Jäger, auf die Herr Krüger offenbar reingefallen ist.

    Herr Hubertus Meyer-Loos ist Präsidiumsmitglied des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein und vertritt somit die Interessen der privaten Hobbyjägerschaft.

    http://www.sauer-waffen.de/index.php?id=688

    Er selber ist Inhaber eines großen privaten Jagdrevieres. Er ist kein Forstwirt, wie fälschlicherweise im Bericht angegeben ist.

    Herr Meyer-Loos lehnt die dringend notwendige Novellierung des Bundesjagdgesetzes ab, wehrt sich gegen die Einschränkung der Jagd selbst in Naturschutzgebieten, plädiert für die generelle Abschussfreigabe von Kormoranen und will das Blässhuhn wieder bejagen und essen, obwohl diese bekanntermaßen kaum für die Küche zu verwerten sind und die Bejagung zu weiteren massiven Störungen anderer Wasservögel führen würde. Herr Meyer-Loos fordert, das Rabenkrähe und Elster als jagdbare Arten eingestuft werden und er will eine Lockerung der Artenschutzbestimmungen. Herr Meyer-Loos plädiert für ein Betretungsverbot des Waldes ausserhalb von Wegen.

    Der Film im Fernsehen ist wirklich bemerkenswert. Zu sehen sind riesige Hochsitze (Schlafkanzeln), während Herr Meyer-Loos den Sinn der Schaffung schneefreier Streifen erklärt, erkennt man, dass im wesentlichen die Zugänge zu den Hochständen schneefrei gemacht werden, damit diese zum Jagen besser erreichbar sind (Die Jagdzeiten auf Rotwild (Kälber, Schmalspießer) enden Ende Februar, Schwarzwild wird den ganzen Winter hindurch bejagt!)

    Es sollte klar sein, dass Herr Meyer-Loos sein großes Jagdrevier nicht unterhält um Wild zu pflegen sondern um Wild zu jagen und zu erlegen. Das ist legitim, aber die Interessen der privaten Jäger liegen im Erlegen von Wild. Sie sind daher an hohen Wildzahlen und an einer Bindung des Wildes in ihrem Revier interessiert.

    Interessant sind auch die Äusserungen des Landesjagdverbandes Schleswig Holstein, deren Präsidiumsmitglied Hubertus Meyer-Loos ist in der Anhörung des Umweltausschusses im Landtag zur Novellierung des Landesjagdgesetzes in Schleswig-Holstein.

    http://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl14/aussch/agrar/niederschrift/1999/14-048_05-99.pdf

    Hierin lehnt der Landesjagdverband vehement die Beibehaltung von Weicheisenschrot ab und fordert die Beibehaltung von Bleischrot. Aber gerade die Verwendung von Bleischrot führt zu Vergiftungen und zum Tod unzähliger Vögel, die die Bleikugeln aufnehmen. Und es führt zur schleichenden Kontaminierung der Gewässer und bejagden Freiflächen mit Blei.

    http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article2755422/Bleimunition-vergiftet-geschuetzte-Riesengreife.html

    In der selben Anhörung forderte der Landesjagdverband S-H die weitere Zulassung des “gesamten Instrumentariums von Totschlagfallen” und weigerte sich, nur noch Lebendfallen zu verwenden. Er forderte ferner die Erlaubnis, weiter Rebhühner heranzuzüchten und auszusetzen (bei gleichzeitiger Bejagung von Rebhühnern…)

    Die Größe der Eigenjagd des Herrn Meyer-Loos zeigt sich in seiner Angabe von “40 Futterstellen”. Unterstellt man 5 Futterstellen auf 100 ha so ergibt das eine Reviergröße von 800 Hektar. Die Versorgung dieser Futterstellen ist ein Fulltimejob… Herr Meyer-Loos Angabe über Futterkosten bis einige tausend Euro kommen da nicht hin.

    Herr Meyer-Loos berichtet von 2 toten Busarden und einem toten Reh “in einem anderen Revier”. Diese Zahlen belegen eine erstaunlich geringe Wintermortalität!

    Die Maisfelder zur Winterfütterung können von den meisten Singvögeln gar nicht genutzt werden. Diese helfen im Wesentlichen jagdbaren Arten wie Ringeltauben, Fasanen und Rebhühnern.

    Gleichzeitig aber werden von der Kreisjägerschaft Herzogtum Lauenburg Rebhühner geschossen, wie die Streckenstatistik belegt:

    http://www.kjs-herzogtum-lauenburg.de/Dateien/Strecke_08_09.pdf

    Herr Hubertus Meyer-Loos ist 1. Vorsitzener der Kreisjägerschaft Herzogtum Lauenburg.

    http://www.kjs-herzogtum-lauenburg.de/frameset_13-2.htm

    Von Ihnen und Herrn Krüger ganz übersehen wurde vermutlich auch die Tatsache, dass die meisten Wildaufnahmen des Filmes Aufnahmen von Wild im Großgatter sind, Wild also, welches gar nicht frei herumläuft sondern gezielt zur Fleischproduktion gehalten wird. Es ist auch gar kein Reh- und Rotwild wie behauptet sondern Damwild, welches nicht einmal eine heimische Wildart darstellt sondern in Teilen Asiens heimisch ist. Herr Meyer-Loos vermischt hier offenbar die Gehegehaltung mit heimischen Tieren in freier Wildbahn.

    Seine Angabe von 5 Kilo Futter/Tag für Reh und Rotwild ist schlichtweg falsch. man braucht diesen Film nicht zu fälschen, es iist einfach die Aussage falsch und Herr Krüger gibt diese auch noch 1:1 falsch wieder.

    Übrigens, die Österreichischen Bundesforste geben folgende Mengenangaben für Winterfütterung:

    Rehwild: 0,4 – 0,8 kg; Rotwild 2 – 4 kg pro Tag

    Frage an Herrn Krüger: Ich weiss nicht ob das für Ruhe- oder Arbeitstage gilt…

    http://www.oebf.at/fileadmin/user_upload/Prdukte_Loesungen/Jagd_Fischerei/Fuetterung_Leitfaden_2009_Voelk.pdf

    Übrigens: Die Winter in Südtirol sind hart und schneereich, viel länger härter als hier bei uns. In ganz Südtirol herrscht auch in Notzeiten absolutes Fütterungsverbot!

    Tatsache ist, dass Reh- und Rotwild in weiten Teilen des alpinen Raums nicht oder zumindest qualitativ nicht in unserem Sinne gefüttert werden und dass sie dort trotzdem überleben und sogar bemerkenswert starke Rehe heranwachsen. Selbst in absoluten Jahrhundertwintern (Anm: im alpinen Raum) wie dem 2005/2006 überleben Reh- und Rotwild ohne Fütterung und ohne dass die Bestände in der Folge unbejagbar wären. Die Rotwildbestände nehmen trotz fehlender Fütterung weiter zu, und auch die Rehe könnten - trotz strenger Winter - vermutlich weit stärker genutzt werden.

    http://www.oejv.de/positionen/futter/index.html

    Falsch ist die Aussage von Herrn Meyer-Loos, Wildtiere hätten im Winter einen hohen Energieverbrauch. Das stimmt nicht. Der Energieverbrauch ist deutlich reduziert! Gerade die Fütterungen führen aber dazu, dass das Wild seine Einstände verlässt und von Futterstelle zu Futterstelle wandert. Durch Fütterungen wird das Wild somit künstlich in Bewegung gehalten. Ein Teufelskreis beginnt – höherer Energiebedarf zur Aufbereitung der Nahrung erfordert mehr Bewegung zur Nahrungsaufnahme, die wiederum durch vermehrte Nahrungsaufnahme gedeckt werden muss. Erhebliche Wildschäden im Umkreis der Fütterungen sind die Folge. Oft sind Fütterungen auch Keimzellen für Krankheiten, da sich hier das Wild sammelt und gegenseitig ansteckt. Rehwild wird von uns Wildbiologen als Konzentratselektierer bezeichnet, das bedeutet, dass es nicht wie eine Kuh auf der Wiese weidet, sondern sehr selektiv Gräser, Knospen und Blätter aufnimmt. Fütterungen können diese Nahrung nicht ersetzen, sind unnatürlich und in einem intakten Lebensraum schädlich. Im Frühjahr und Sommer wird vom Wild überwiegend eiweißreiche Nahrung aufgenommen, dagegen ist im Winter bis in den März hinein Rohfaser Hauptbestandteil der Nahrung. Der Aufschluss der Nahrung wird hauptsächlich von Bakterien übernommen, sodass der Energieaufwand zur Verdauung für das Wild äußerst gering ist.

    Was ich mit meinen Ausführungn sagen will: Die Wildfütterung hat ganz andere Gründe, als uns vorgegaukelt wird. Herrn Meyer-Loos geht es um rein jagdliche Belange und um die Interessen der von ihm vertretenen privaten Jägerschaft. Und deren Hauptinteresse ist eine große Jagdstrecke. Das ist legitim, nur sollte man diese Interessen immer im Hintergrund, wenn über Winterfütterung gesprochen wird. Hier wird angeblich notleidendes Wild angeführt, um sein Verhalten in der Öffentlichkeit zu rechtfertigen.

    Jagd auf Schalenwild ist zwingend notwendig, aber man sollte ehrlich argumentieren. Wir brauchen keine Wildfütterungen. Wir brauchen Lebensraumverbesserungen, störungsarme Wälder im Winter und Jagdverzicht auf Wildarten wie das Rebhuhn. Man kann nicht die Fütterung von Rebhühnern der Bevölkerung als Artenschutzmaßnahme verkaufen, dann weitere gezüchtete Rebhühner im Frühjahr aussetzen und diese kurz danach wieder auf der Jagd erlegen.

  33. Michael Krüger

    am 7. Februar 2010 um 12:47 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten

    Die “Notzeit” ist in etlichen Kreisen im Norden und Osten ausgerufen worden.

    http://www.google.de/search?client=firefox-a&rls=org.mozilla%3Ade%3Aofficial&channel=s&hl=de&source=hp&q=%22Notzeit+f%C3%BCr+Wildtiere%22&meta=&btnG=Google-Suche

  34. Michael Krüger

    am 7. Februar 2010 um 13:09 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten

    Schwere Stücke (Rotwild) können bis zu 7 kg Trockenmasse aufnehmen. (Quelle Ratgeber für Farmwildhaltung von 2009).

  35. south

    am 7. Februar 2010 um 13:20 Uhr | Link | Kommentar melden

    Die Klimaerwärmung ist schlecht für Jack Daniel’s

    Wenn sogar der Alkohol im Jack Daniel’s einfriert, dann ist es verdammt kalt. Dieses Foto wurde am 5. Januar 2010 vor der Stoney River Lodge Alaska aufgenommen. Die Temperatur war -46 °C!!! Die Abfüllung für den USA-Markt hat einen Alkoholgehalt von 47 Prozent.

    http://tinyurl.com/y898429

    aber keine Angst, das ist nur lokales Wetter!

    Genau wie hier…
    Kältewelle fordert vier Todesopfer in China http://tinyurl.com/yazl84b

    oder hier…
    Schneemassen bringen Hallen in Bayern und NRW zum Einsturz http://tinyurl.com/ycnbjdq

    oder hier…
    Schneefall bricht Rekorde: Nahezu der gesamte Osten der USA wird derzeit von eisigen Temperaturen heimgesucht. http://tinyurl.com/ycblea4

    oder hier…
    Im Norden Indiens starben etwa 100 Menschen an der Kälte. http://tinyurl.com/ycblea4

    oder hier…
    In der südkoreanischen Hauptstadt Seoul legte der stärkste Schneefall, der seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahre 1937 gemessen wurde, den Flugverkehr lahm. http://tinyurl.com/ycblea4

    oder hier…
    In Peking froren die Menschen am Dienstag bei Tiefstwerten von minus 16 Grad http://tinyurl.com/ycblea4

    oder hier…
    Großbritannien: Das Met Office, der nationale meteorologische Dienst des Vereinigten Königreichs, sagte, die Kälte könnte so lange anhalten wie im Winter im Jahr 1979, welcher als einer der kältesten des Jahrhunderts in den Aufzeichnungen geführt wird. http://tinyurl.com/yco6zqz

    oder hier…
    Eine Kältewelle mit Temperaturen bis zu minus 50 Grad Celsius hat in der Mongolei rund 1,7 Millionen Stück Vieh getötet. http://tinyurl.com/ybo9jkl

    oder hier…
    Seit Beginn des Winters hätten die Behörden allein in Moskau bereits 30 Kältetote gezählt, meldete die Agentur Interfax. http://tinyurl.com/yb5jool

    oder hier…
    In Norditalien fiel Schnee bis in die Poebene und in den Dolomiten herrschten Temperaturen von bis zu minus 17 Grad. http://tinyurl.com/yb5jool

    oder hier…
    Innere Mongolei: Mehr als 1400 Zugpassagiere sitzen in Schneegestöber fest http://tinyurl.com/y8enkx7

    oder hier…
    Minus 35° Celsius in Polen, 70 Tote http://tinyurl.com/y8enkx7 (rechts, Verwandte Videos)

    Wie gesagt, NUR lokales Wetter. :-P

  36. Thorsten

    am 7. Februar 2010 um 14:07 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Peter Heller, Michael Krüger

    Ihre Links zum Futterbedarf betreffen Schau- und Wirtschaftsgatter, wo das Wild “bewirtschaftet” wird. Das hat mit freier Wildfütterung nichts zu tun. Ihr Link Herr Heller stammt von der “Kurverwaltung Ruhpolding”. Der hohe Futterbedarf im Schaugatter Ruhpolding ist bedingt durch die Beigabe von Silage und Rüben (Saftfutter). Hierdurch wird das Wild im “Sommerzustand” gehalten, die Tiere stellen ihre nahrung nicht auf Winterverdauung um! Die Beigabe von Silage und Rüben ist in Deutschland verboten!

    http://www.llv.li/pdf-llv-awnl-notfuetterungskonzept-5.pdf

    Zu Füttern ist ausschließlich Magerheu! Mit Beginn der kalten Jahreszeit stellt das Wild seine Fressgewohnheiten um. Wildbiologen von der Veterinärmedezinischen Universität Wien haben herausgefunden, dass im Frühjahr und Sommer vom Wild überwiegend eiweißreiche Nahrung aufgenommen wird, dagegen ist im Winter bis in den März hinein Rohfaser Hauptbestandteil der Nahrung. Der Aufschluss der Nahrung wird hauptsächlich von Bakterien übernommen, sodass der Energieaufwand zur Verdauung für das Wild äußerst gering ist. Durch die Beigabe von Saftfutter wie in Ruhpoldig praktiziert wird die Verdauung künstlich auf Sommer umgestellt! Dadurch erklärt sich der dort höhere Futterbedarf. In einem Schaugatter kann das sinnvoll sein, in freier Wildbahn ist das fatal und deshalb auch VERBOTEN!

    Mal ne Frage, Thorsten: Sie denken aber daran, daß der Energiegehalt der Nahrung und nicht deren Masse entscheidend ist?

    Ja habe ich, daher wie folgt folgende Hinweise:

    Die mit Rotwild erfahrenen Fachleute der Österreichischen Bundesforste geben folgende Empfehlungen zum Winterfutterbedarf:

    Rehwild: 0,4 – 0,8 kg; Rotwild 2 – 4 kg

    http://www.oebf.at/fileadmin/user_upload/Prdukte_Loesungen/Jagd_Fischerei/Fuetterung_Leitfaden_2009_Voelk.pdf

    Herr Krüger, ist Ihnen in dem von ihnen verlinkten Video aufgefallen, dass nahezu alle Bilder von Tieren aus einem Großgehege sind? Gezeigt wird v.a. Damwild, eine in Asien heimische Hirschart, die hier v.a. zur Fleischproduktion gehalten wird.

    Herr Meyer-Loos führt auf sagenhafte 40 (!!!) Futterstellen an, also daher kommen auch seine Angaben zum täglichen Futtterbedarf.

    Herr Meyer-Loos zeigt Bilder von der Wildbewirtschaftung in Großgattern. Zu sehen sind große Schlafkanzeln, der Trecker legt sichtbar keinen Boden frei für das Wild sondern er legt Wege zu den Jagdkanzeln frei, damit diese lautlos erreicht werden können.

    Herr Meyer-Loos ist kein Forstwirt, wie unzutreffend im Video angegeben. Er ist Inhaber einer großen Jagdfläche, Präsidiumsmitglied des Landesjagdverbandes und 1. Voritznder der Kreisjägerschaft Herzogtum Lauenburg. Noch Fragen?!

  37. Krishna Gans

    am 7. Februar 2010 um 14:50 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten
    Dann bewschwere Dich bei den Filmleuten, wie wäre es damit ?
    Wo belibt der Beleg, daß ich über Kälte geschrieben habe ?
    Na, wie wär’s mal mit der Wahrheit / Fakten ?

  38. Michael Krüger

    am 7. Februar 2010 um 15:00 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten

    Herr Meyer-Loos ist nicht das Maß der Dinge. Die “Notzeit” ist in etlichen Kreisen im Norden und Osten ausgerufen worden.

    http://www.google.de/search?client=firefox-a&rls=org.mozilla%3Ade%3Aofficial&channel=s&hl=de&source=hp&q=%22Notzeit+f%C3%BCr+Wildtiere%22&meta=&btnG=Google-Suche

    Haben Sie als Hobbyjäger das gar nicht mitbekommen?

  39. Michael Krüger

    am 7. Februar 2010 um 15:07 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten

    “Herr Krüger, ist Ihnen in dem von ihnen verlinkten Video aufgefallen, dass nahezu alle Bilder von Tieren aus einem Großgehege sind?”

    Ich dachte Sie wären der Meinung Rehe seinen nicht in Gehegen zu halten?

  40. Thorsten

    am 7. Februar 2010 um 15:16 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Michael Krüger

    Warum verlinken Sie nur Beiträge von “Jagdpächtern” und aus dem “Ratgeber für Farmwildhaltung”?

    Wir reden von Wildtieren im Wald und nicht von Gattertierhaltung im Zoo! Der Wald ist kein Zoo und die Tiere dort sollen nicht zum Verkauf gemästet werden!

    Die Aufhebung des Fütterungsverbotes erfolgt von den Unteren Jagdbehörden. Diese werden durch die Jagdbeiräte beraten. Die Jagdbeiräte bestehen überwiegend aus Jägern, Landwirten (meist auch Jäger) und Waldbesitzern (meist auch Jäger).

    Noch Fragen? Die private Jägerschaft hat sich damals schon über das Fütterungsverbot aufgeregt, jetzt sagen sie eine Chance dieses auszuhebeln und haben diese genutzt.

    Alle mir bekannten Fachleute einschließlich der Forstverwaltungen sehen die jetzige Wildfütterung sehr skeptisch! Machen Sie uns nichts vor Herr Krüger. Hier geht es ganz vorrangig um jagdliche Interessen! Das Schalenwild kommt mit dem Winter gut zurecht!

    In Südtirol gibt es sehr schneereiche Winter mit meterhohen Schneelagen. Südtirol ist bekannt als schneesichere Wintersportregion! In ganz Südtirol ist die Wintterfütterung von Schalenwild seit Jahrzehnten auch in Hochgebirgslagen gänzlich VERBOTEN! Dennoch ist Südtirol äussert wildreich und ein beliebtes Reiseziel für zahlende Jagdgäste:

    http://www.urlaubsreise-suchen.de/Europa/Italien/Suedtirol/?reiseart=/27/Jagdreisen/

    Und Bussarde haben natürlich in harten und Schneereichen Wintern ein Problem Beute zu finden. Ich musste erst vor kurzem einen völlig entkräfteten Bussard aus einem Maschendrahtzaun befreien.

    Das lag am Zaun, nicht am Winter, Herr Krüger! Es ist lustig, wie sehr Sie kramphaft versuchen, Alles und Jedes dem Winter anzulasten. Wenn Ihre Nachbarin im Wintter die Kellertreppe runterfällt lag das sicherlich auch am Winter…

  41. Thorsten

    am 7. Februar 2010 um 15:21 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Michael Krüger

    Ich dachte Sie wären der Meinung Rehe seinen nicht in Gehegen zu halten?

    Es sind ja auch keine Rehe sondern asiatische Damhirsche! Hir werden Bilder einer angeblichen Wintternot gezeigt und die gezeigten Wildtiere sind Gatterhirsche ausländischer Herkunft! Und Herr Krüger merkt das nicht einmal!

    Herr Meyer-Loos ist nicht das Maß der Dinge. Die “Notzeit” ist in etlichen Kreisen im Norden und Osten ausgerufen worden.
    Haben Sie als Hobbyjäger das gar nicht mitbekommen?

    Die Politik der Jagdbehörden wird durch die Jagdbeiräte bestimmt. In diesen sitzen in der Überzahl Hobbyjäger! Noch Fragen?! Die Forstbehörden, in denen hauptberufliche Fachleute sitzen, füttern nicht. Dies betrifft die landeseigenen Staatsforste, Bundesforste und Kommunalwaldflächen!

  42. Thorsten

    am 7. Februar 2010 um 15:29 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Krishna Gans

    Dann bewschwere Dich bei den Filmleuten, wie wäre es damit ?
    Wo belibt der Beleg, daß ich über Kälte geschrieben habe ?
    Na, wie wär’s mal mit der Wahrheit / Fakten ?

    Warum, jeder kann senden was er will. Wenn ich aber einen Artikel zu dem Thema schreibe, dann übernehme ich nicht einfach einen beliebigen Filmausschnitt sondern informiere mich bei Fachleuten.

    Sie haben nicht über Kälte geschrieben sondern Herr Krüger. Sie haben sich auf dessen Artikel bezogen.

    @ Michael Krüger

    Rehe fressen bei uns im Norden fast ausschließlich am Boden. Dazu scharren sie auch mit den Hufen im Schnee. Das habe ich selbst beobachten können.

    Nein nein nein! Rehe fressen im Winter nahezu gar nicht am Boden! Rehe lecken Schnee am Boden, wenn sie kein offenes Wasser finden, sie markieren mit den Duftdrüsen zwischen den Hufen die Orte wo sie gewesen sind und sie legen im Laufe eines Tages am Boden mehrere “Plätzstellen” an.

    Sie ernähren sich fast ausschließlich von Rauhfutter, welches sie z.B. in Form von Knospen und jungen Trieben an Hecken und Waldrändern finden. Saftfutter im Winter fährt den Energiehaushalt hoch. Das ist schlecht!

  43. Thorsten

    am 7. Februar 2010 um 15:51 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ South

    Wie gesagt, NUR lokales Wetter. :-P

    Ja genau. Die Monatsmittelwerte von November und Dezember 2009 erreichten Rekordwerte und waren weit überdurchschnittlich warm! Auch der Januar 2010 war global gemittelt aussergewöhnlich warm:

    http://www.drroyspencer.com/wp-content/uploads/AMSR-E-SST-thru-Jan-2010.jpg

    Und sogar der Klimaskeptiker Roy Spencer muss einräumen:

    The global-average lower tropospheric temperature anomaly soared to +0.72 deg. C in January, 2010. This is the warmest January in the 32-year satellite-based data record.

    http://wattsupwiththat.com/2010/02/04/january-uah-global-temperature-warmest/

    Was Sie bringen sind in der Tat nur lokale Wettermeldungen, Herr South!

  44. Michael Krüger

    am 7. Februar 2010 um 15:59 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten

    “Es sind ja auch keine Rehe sondern asiatische Damhirsche!”

    Video ab 0:20 min

    http://www.youtube.com/watch?v=F8wC8QwdMGE

    Na, wenn das Damhirsche sind ;-)

    “Die Politik der Jagdbehörden wird durch die Jagdbeiräte bestimmt. In diesen sitzen in der Überzahl Hobbyjäger!”

    Dann sind Sie ja als Hobbyjäger in guter Gesellschaft. Muss schon schwer sein immer gegen die Kameraden “anzustinken”.

    Ach übrigens, die Wildgänse ziehen weiter nach Süden, da bei uns die Wiesen zugeschneit sind und die Gewässer zugefroren sind. Das machen sie vermutlich im jeden Winter so?

    http://i307.photobucket.com/albums/nn314/KruegerMichael/Wildgaense-30-01-2010.jpg

    “”Ich musste erst vor kurzem einen völlig entkräfteten Bussard aus einem Maschendrahtzaun befreien.”

    Das lag am Zaun, nicht am Winter, Herr Krüger!”

    Nö, der zweite und der dritte Bussard saßen entkräftet direkt daneben. War vermutliche eine Familie? Jedenfalls habe ich noch nie 3 Bussarde direkt nebeneinander am Boden vor, bzw. hinter einem Maschendrahtzaun sitzen gesehen.

  45. Michael Krüger

    am 7. Februar 2010 um 16:02 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten

    “Nein nein nein! Rehe fressen im Winter nahezu gar nicht am Boden! Rehe lecken Schnee am Boden, …”

    Schauen Sie sich einfach meine Fotos an

    http://i307.photobucket.com/albums/nn314/KruegerMichael/Rehe-Fasane-Gaense-Bussarde.gif

    Die Rehe lecken Schnee. Vermutlich Eis am Stiel?

  46. Thorsten

    am 7. Februar 2010 um 16:22 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Michael Krüger

    Na, wenn das Damhirsche sind ;-)

    Ja, es sind auch mal kurz Rehe zu sehen, das habe ich doch gar nicht ausgeschlossen. Aber im Wesentlichen zeigen die Bilder Damhirsche im Gatter!

    Das lag am Zaun, nicht am Winter, Herr Krüger!”

    Nö, der zweite und der dritte Bussard saßen entkräftet direkt daneben. War vermutliche eine Familie? Jedenfalls habe ich noch nie 3 Bussarde direkt nebeneinander am Boden vor, bzw. hinter einem Maschendrahtzaun sitzen gesehen.

    das glaube ich Ihnen nicht Herr Krüger. Zuerst war es nur 1 Bussard und jetzt auf einmal 3…

    “Bussardfamilie im Winter”, das wird ja immer lustiger mit Ihnen!

    Bussarde bilden ausserhalb der Brutzeit keine Familien, schon gar nicht im Winter. Die Bussarde die jetzt hier sind kommen aus Russland. Sie sind Einzelgänger. Lediglich Wespenbussarde ziehen in größeren Gruppen durch.

    Schauen Sie sich einfach meine Fotos an

    Die Rehe lecken Schnee. Vermutlich Eis am Stiel?

    Werden Sie nicht albern. Natürlich lecken Rehe Schnee, wenn offene Wasserstellen zu sind. Das kann man oft beobachten! Ich habe ihre Fotos angeschaut und sehe einen Rehbock mit drei Ricken. Der Bock und eine Ricke ist mit dem Äser am Boden. Vermutlich lecken sie Schnee. Das ist absolut gewöhnlich, auch wenn dies auf Dauer nicht gesund ist, wenn sie nicht zeitgleich Mineralien und Salze zu sich nehmen.

  47. Thorsten

    am 7. Februar 2010 um 16:32 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Michael Krüger

    Ach übrigens, die Wildgänse ziehen weiter nach Süden, da bei uns die Wiesen zugeschneit sind und die Gewässer zugefroren sind. Das machen sie vermutlich im jeden Winter so?

    Genau das habe ich geschrieben. Wenn die Wiesen zu sind, fliegen sie etwas nach Süden oder ans Meer. Das ist für die Gänse kein Problem. Von Bremen aus sind sie schnell am offenen Rhein oder an der holländischen Küste.

    Und Herr Krüger: Ich bin kein Hobbyjäger! Dies schreiben Sie auch nur um mich zu provozieren, weil Ihnen die Argumente fehlen. Ich bin dienstlich gelegentlich jagdlich unterwegs, das macht aber nur 1-2 % meiner Tätigkeit aus. Es geht dann auch weniger um die Jagd selbst sondern meist um damit zusammenhängende wissenschaftliche Fragestellungen.

  48. south

    am 7. Februar 2010 um 19:03 Uhr | Link | Kommentar melden

    hehe…

    “Was Sie bringen sind in der Tat nur lokale Wettermeldungen, Herr South! ”

    Ja ja … nur “lokal” verteilt über die gesamte nördliche Hemisphere…
    so lokal das fast die gesamte nördliche Halbkugel bis zum 45. Breitengrad und teilweise darüber hinaus unter Schnee liegt.

  49. Günter Heß

    am 7. Februar 2010 um 19:07 Uhr | Link | Kommentar melden

    Gute Nachrichten:
    http://www.physorg.com/news184258620.html

  50. Thorsten

    am 7. Februar 2010 um 19:41 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ South

    Ja ja … nur “lokal” verteilt über die gesamte nördliche Hemisphere…
    so lokal das fast die gesamte nördliche Halbkugel bis zum 45. Breitengrad und teilweise darüber hinaus unter Schnee liegt.

    Das ist doch Unsinn! Der Nordpazifik, der Mittelmeerraum, Weite Teile Grönlands, die Arktis, der Westen der USA und andere Regionen der Nordhalbkugel haben derzeit sehr milde Temperaturen. Ich wette mit Ihnen, dass dieser Winter auch auf der Nordhalbkugel überdurchschnittlich warm sein wird!

    Bitte nehmen Sie endlich zur Kenntnis, dass dies global der heisseste Januar seit Beginn der Aufzeichnungen ist. Zu “global” gehört auch die Nordhalbkugel!

    Ich weiss, dass Ihnen die globalen Temperaturdaten nicht gefallen, weil diese Ihre schönen Winterwettermeldungen kaputt machen, aber selbst der Klimaskeptiker Roy Spencer hat die Richtigkeit dieser Rekordwärmetemperaturen eingeräumt!

    Mir gefallen diese globalen Temperaturen auch nicht, weil ich mir darum Sorgen mache, aber im Gegensatz zu Ihnen rede ich diese nicht schön sondern ziehe daraus Konsequenzen!

  51. Thorsten

    am 7. Februar 2010 um 19:49 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Günter Hess

    Natürlich wachsen Bäume bei höherer CO2-Konzentration schneller. Aber durch die größeren Zellen im Holz wird das Holz instabiler und anfälliger gegen Schädlinge. Die Bäume brechen bei Sturm schneller um. Die gesamte Waldvegetation verändert sich rapide. Viele Pflanzen haben sich auf Nährstoffarmut eingestellt. Diese werden von anderen Arten verdrängt werden, das gesamte Gefüge verschiebt sich mit unabsehbaren Folgen für das gesamte Ökosystem Wald!

    http://www.ufz.de/data/ufz_newsletter_dez0911685.pdf

  52. Thorsten

    am 7. Februar 2010 um 20:21 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Michael Krüger

    Mit Wildfütterungen hat man erst vor 150 Jahren begonnen. Der Waldanteil in Deutschland war im Mittelalter viel viel geringer als heute. Zudem wurden die Haustiere da in den Wald getrieben und fraßen den Boden kahl. Wie hat das Wild da bloß die kalten Winter z.B. in der kleinen Eiszeit ohne Fütterungen überlebt? Ein Wunder, Herr Krüger?

  53. Michael Krüger

    am 7. Februar 2010 um 20:26 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten

    “Ja, es sind (im Film) auch mal kurz Rehe zu sehen, das habe ich doch gar nicht ausgeschlossen.”

    Donnerwetter, doch nicht “v.a. Damwild, eine in Asien heimische Hirschart,”

    Dort sind also auch Rehe zu sehen.

    Zu den Bussarden:

    “das glaube ich Ihnen nicht Herr Krüger. Zuerst war es nur 1 Bussard und jetzt auf einmal 3…”

    Einer hatte sich im Zaun verfangen, als ich mit dem Rad die Straße entlang gefahren bin.

    http://i307.photobucket.com/albums/nn314/KruegerMichael/Bussard.jpg

    Ein weiterer schaffte es gerade über den Zaun und ein dritter saß hinter dem Zaun, der flog direkt weg. Das können Sie glauben, oder nicht!

    “Die Bussarde die jetzt hier sind kommen aus Russland.”

    Vielleicht sollte ich die mal auf russisch ansprechen.

    “Sie sind Einzelgänger. Lediglich Wespenbussarde ziehen in größeren Gruppen durch.”

    Soweit ich das erkennen kann sind das bei uns Mäusebussarde. Die kann man derzeit, auch dicht nebeneinander, überall beobachten.

    Zum Ernährungsverhalten der Rehe:

    “”Die Rehe lecken Schnee. Vermutlich Eis am Stiel?”

    Werden Sie nicht albern. Natürlich lecken Rehe Schnee, wenn offene Wasserstellen zu sind. Das kann man oft beobachten! Ich habe ihre Fotos angeschaut und sehe einen Rehbock mit drei Ricken. Der Bock und eine Ricke ist mit dem Äser am Boden. Vermutlich lecken sie Schnee.”

    Schauen Sie mal genau hin. Die lecken alle Schnee

    http://i307.photobucket.com/albums/nn314/KruegerMichael/Rehe.gif

    “Und Herr Krüger: Ich bin kein Hobbyjäger! Dies schreiben Sie auch nur um mich zu provozieren, weil Ihnen die Argumente fehlen. Ich bin dienstlich gelegentlich jagdlich unterwegs, das macht aber nur 1-2 % meiner Tätigkeit aus. Es geht dann auch weniger um die Jagd selbst sondern meist um damit zusammenhängende wissenschaftliche Fragestellungen.”

    Also ein Hobbyjäger. Welcher Jagdaufseher ist 1-2% jagdlich unterwegs?

  54. Thorsten

    am 7. Februar 2010 um 21:44 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Michael Krüger

    Sie wollen mich wieder provozieren:

    1.) 90 % der gezeigten Wildtiere aus Ihrem Video sind asiatische Damhirsche aus Gatterhaltung.

    2.) Das mit den Bussarden glaube ich Ihnen so nicht. Wespenbussarde sind hier nicht im Winter, sie ziehen Herbst und Frühjahr in Gruppen durch. Vielleicht haben Sie zwei gesunde Bussarde gesehen die den verletzten Bussard töten und fressen wollten. Das wäre möglich, aber auch ungewöhnlich.

    3.) Natürlich können alle Rehe auf dem Foto Schnee aufnehmen. Das Rauhfutter enthält nur wenig Wasser und muss im Pansen eingeweicht werden. Dafür wird Flüssigkeit benötigt, die nur in Form von Schnee aufgenommen werden kann. Aber vielleicht fressen sie auch einzelne Halme von der Wintergerste. Das ist aber problematisch, weil hierdurch die Verdauung und der Energiebedarf angeregt wird. Das tun Rehe deshalb instinktiv nicht, zumindest nicht in großen Mengen.

    4.) Ich bin kein Jagdaufseher. Jagdaufseher arbeiten ehrenamtlich und werden von der Jägerschaft bzw. den Jagdinhabern berufen. Sie haben über die Jägerprüfung und eine kurze Jagdaufseherprüfung hinaus keine weiteren Qualifikation, sind also auch Hobbyjäger. Ich habe eine akademische Ausbildung und arbeite wissenschaftlich. Das ist ein Unterschied.

  55. south

    am 7. Februar 2010 um 22:07 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ South

    Ja ja … nur “lokal” verteilt über die gesamte nördliche Hemisphere…
    so lokal das fast die gesamte nördliche Halbkugel bis zum 45. Breitengrad und teilweise darüber hinaus unter Schnee liegt.

    Das ist doch Unsinn!…

    Es ist von Schnee die Rede! Es ist von “bis zum 45.Breitengrad” die Rede! Der Mittelmeerraum liegt südlicher des 45.Breitengrades, genau wie der grösste Teil des Westens der USA.

    http://www.natice.noaa.gov/pub/ims_gif/ARCHIVE/NHem/2010/ims2010038.gif

  56. Günter Heß

    am 7. Februar 2010 um 22:41 Uhr | Link | Kommentar melden

    Lieber Herr Thorsten,

    ich habe da mal einen Literaturtyp für Sie:

    Hermann Remmert: Ökologie Springer lehrbuch

    Da sehen Sie was Ökologie auch sein kann. Scheint ja heutzutage vor allem in Hochglanzbroschüren stattzzufinden.
    Nach der Lektüre verstehen Sie vielleicht besser, warum ich Hochglanzbroschüren, die von unseren Steuergeldern finanziert werden, nicht mag. Ich bin auch in der Ökologie eher für ordentliche Langzeitexperimente und Veröffentlichungen in Fachzeitschriften.
    Ich jedenfalls finde es gut, wenn Bäume wachsen, das eliminiert doch CO2.
    Eine positive Bilanz bleibt aber nur, wenn das mehr an Bäumen, nicht als Pellets unsere Luft mit Feinstaub belastet und bei Menschen Lungenkrebs verursacht.
    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  57. Thorsten

    am 7. Februar 2010 um 22:56 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ South

    Ja ja … nur “lokal” verteilt über die gesamte nördliche Hemisphere…
    so lokal das fast die gesamte nördliche Halbkugel bis zum 45. Breitengrad und teilweise darüber hinaus unter Schnee liegt.

    Was wollen Sie uns damit sagen? Natürlich gibt es Regionen, die derzeit mit Schnee bedeckt sind. Wir haben Winter! In Süddeutschland und im gesamten Alpenraum ist derzeit so wenig Schnee wie lange nicht mehr. Weiter Teile nördlich des 45. Breitengrades sind Meeresflächen. Liegt dort Schnee? Die arktische Meeresvereisung ist rekordverdächtig gering für diese Jahreszeit!

    http://nsidc.org/data/seaice_index/images/daily_images/N_stddev_timeseries.png

    Liegen die freien Meeresflächen in Atlantik und Pazifik nicht nördlich des 45. Breitengrades? Mich interessiert auch keine Schneebedeckung, mich interessieren Temperaturen. Natürlich sind große Polarregionen im Winter vereist. Dennoch kann es dort deutlich weniger kalt sein als in anderen Wintern. Die Karte der Temperaturen der Polarregion von Dezember 2009 zeigen viel zu warme Temperaturen an:

    http://data.giss.nasa.gov/cgi-bin/gistemp/do_nmap.py?year_last=2009&month_last=12&sat=4&sst=1&type=anoms&mean_gen=12&year1=2009&year2=2009&base1=1951&base2=1980&radius=1200&pol=pol

    Kälteinseln befinden sich “nur” in Teilen Eurasiens und Teilen der USA. Die polaren Meeresflächen, Grönland, Alaska und Ostsibirien sind viel zu warm! “Zu warm” heisst dort aber nicht ohne Schnee! Anstatt -30 °C ist es dann vielleicht dort “nur” - 15 °C! Die Schneefläche sagt somit wenig aus über die mittleren Wintertemperaturen auf der Nordhalbkugel!

    Die Schneefläche zeigt, dass es am südlichen Rand eines Gebietes nördlich des 45. Breitengrades zu kalt und schneereich war. Aber weiter nördlich wo immer im Winter immer Schnee ist war es deutlich weniger kalt als in anderen Wintern.

    Insgesamt ist der Winter viel zu warm, auch im Mittel der Nordhalbkugel.

  58. Thorsten

    am 7. Februar 2010 um 23:12 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Günter Hess

    Ich jedenfalls finde es gut, wenn Bäume wachsen, das eliminiert doch CO2.
    Eine positive Bilanz bleibt aber nur, wenn das mehr an Bäumen, nicht als Pellets unsere Luft mit Feinstaub belastet und bei Menschen Lungenkrebs verursacht.

    Nicht Bäume die schnell wachsen (und dann Kalamitäten zum Opfer fallen) eliminieren CO2 sondern stabile Wälder die langfristig stehen und langfristig CO2 binden. Wälder haben viele Funktionen, die alle erfüllt werden müssen. CO2-Bindung ist EINE davon!

    Kein Baum wird für Pellets gefällt, das rechnet sich überhaupt nicht. Holzpellets werden aus unbehandelten Abfallprodukten der Holz- und Sägeindustrie hergestellt.

    Moderne Holzpelletheizungen haben kein Feinstaubproblem. Problematische Heizanlagen werden durch neue Grenzwerte und neue Staubfiltervorgaben erfasst.

  59. Günter Heß

    am 7. Februar 2010 um 23:41 Uhr | Link | Kommentar melden

    Lieber Herr Thorsten,
    Interessantes zu Holz und Pelletheizungen finden sie hier:
    http://www.umweltschutz-news.de/123artikel957.html
    Der Verband der Pelletofenhersteller wirbt damit das moderne Pelletöfen weniger Feinstaub erzeugen als alte Holzverfeuerungsanlagen.
    http://www.depv.de/uploads/media/Hintergrundinformationen_Feinstaub.pdf
    oder auf SPON
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,507680,00.html
    Feinstaub-Ausstoß binnen acht Jahren verdoppelt
    Einen Vergleich mit der Feinstaubbelastung von Gasöfen:
    „Es gibt sogar Anlagen mit dem Umweltzeichen “Blauer Engel”. Ein solcher “guter Pelletofen weist im Durchschnitt einen Feinstaub-Emissionsfaktor von etwa 10 kg/TJ auf”, so UBA-Fachreferentin Anja Nowack.
    Doch das kann nicht darüber hinwegtäuschen, “dass auch diese Anlagen deutlich höhere Feinstaub-Emissionen haben als moderne Gas- und Ölheizungen vergleichbarer Größe”, wie man bei der Fachbehörde des Bundesumweltministeriums anmerkt. Ölkessel blasen demnach nicht einmal zwei Kilo Feinstaub pro Terajoule in die Luft. Gasheizungen, so das UBA, haben fast gar keine Staubemissionen.“
    Günter Heß

  60. Michael Krüger

    am 8. Februar 2010 um 00:34 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten

    “Das mit den Bussarden glaube ich Ihnen so nicht. …Vielleicht haben Sie zwei gesunde Bussarde gesehen die den verletzten Bussard töten und fressen wollten. Das wäre möglich, aber auch ungewöhnlich.”

    Nö, es war so wie ich es gesagt habe.

    Einer hatte sich im Zaun verfangen, als ich mit dem Rad die Straße entlang gefahren bin. (Danach, nicht davor). Ein weiterer schaffte es gerade über den Zaun und ein dritter saß hinter dem Zaun, der flog direkt weg.

    Vielleicht ist der Winter aber auch so hart, dass die schon Kanibalismus betreiben. ;-)

    Zu den Rehen

    “Aber vielleicht fressen sie auch einzelne Halme von der Wintergerste.”

    Nö. Hier gibt es keine Getreidefelder, sondern nur Weideland. Schon mal was von Milch und Bremerland gehört? Es gibt hier auch keine großen Waldbestände, in denen die Rehe “äsen” konnten. Alles Weideland. Auch im Sommer fressen die Rehe auf den Wiesen. Sie sind nur nicht so zahlreich und so nah wie jetzt zu sehen.

    “Nicht Bäume die schnell wachsen (und dann Kalamitäten zum Opfer fallen) eliminieren CO2 sondern stabile Wälder die langfristig stehen und langfristig CO2 binden.”

    Na, da haben Sie den Trend aber verpasst.

    Klimakiller Nationalpark? Treibhausgase aus dem Bayerwald

    http://www.youtube.com/watch?v=ViGGOuGcjq8

  61. Thorsten

    am 8. Februar 2010 um 01:10 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Günter Heß

    dass auch diese Anlagen deutlich höhere Feinstaub-Emissionen haben als moderne Gas- und Ölheizungen vergleichbarer Größe

    Ich gehe gerne morgen näher darauf ein. Bei Ihrer Berechnung haben Sie leider nicht die gesamte Prozesskette berücksichtigt. Wieviel Feinstaub machen die LKW, die Öl- und Flüssiggas von weither anliefern, wie viel Energie wird wird den tausende Kilometer weiten Transport mit welchen Emissionen benötigt? Welche Abgase und Emissionen entstehen bei der Ölförderung, bei dem Transport über zigtausend Kilometer?

    Holzpellets werden i.d.R. heimatnah hergestellt, die Transportwege sind sehr kurz. Nur 2% des Energiegehaltes der Holzpellets entfallen auf Herstellung und Transport. Da sind Öl und Gas weit abgeschlagen!

    Ich bezweifle, dass moderne Pelletheizungen mit integriertem Feinstaubfilter höhere Feinstaubwerte haben als moderne Ölheizungen. Bei Gasheizungen glaube ich das gerne. Wie soll bei denen Feinstaub entstehen? Aber bitte sehen Sie die gesamte Prozesskette und auch andere emittierende Schadstoffe. Insgesamt haben moderne Pelletheizungen eine deutlich bessere Ökobilanz als Gas- und Ölheizungen!

    Sie sehen nur den Ofen vor Ort, nach dem St. Florians-Prinzip! Die ausserhalb ihrer Wohnstraße entstehenden Emissionen bei der Produktion, Veredelung und dem Transport der Brennstoffe sehen Sie nicht!

    Hierauf weisen auch zahlreiche unabhängige Institute und auch die Energieagenturen hin.

    Die Feinstaubbelastung von Pelletöfen ist im Gegensatz zur Feinstaubbelastung alter Stückholzöfen kein Problem. Sie machen nicht einmal 0,5 % der Feinstaubbelastungen in Deutschland aus.

  62. Thorsten

    am 8. Februar 2010 um 08:12 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ South, Heß

    Ich habe den Eindruck, dass Sie bestellte Themenablenker sind! Es ging in diesem Beitrag über die Frage, ob das lokal kalte Winterwetter der heimischen Tierwelt schadet.

    Herr Heß kommt mit Pelletheitzungen, South kommt mit Schneebedeckung im Westen der USA. Herr Krüger hat mit seinem Thema eine Bauchlandung “erlitten”. Er hat mit asiatischen Gatterhirschen, falschen Zahlen und einem Funktionär der privaten Hobyjägerschaft eine angebliche Winternot heimischer Tiere belegen wollen. das ist in die Hose gegangen.

    Und nun kommen Sie und lenken vom Thema ab. Herr Heß, Ihre Links sind völlig veraltet. Das von Ihnen angeführte Umweltbundesamt und auch die Energieagenturen stehen voll hinter den umweltfreundlichen Pelletheizungen, nachdem in Studien nachgewiesen wurde, dass der Feinstaub aus Pelletheizungen nur ein Bruchteil so gesundheitsschädlich ist wie der Feinstaub aus Ölheizungen etc.. Vor einigen Jahren wurde da noch gar nicht differenziert. In Ihren Beiträgen werden auch alte Stückholzheizungen pauschal mit modernen Pelletheizungen in einen Topf geworfen. Pelletheizungen sind heute mit Brennwerttechnik ausgestattet, einige haben sogar zusätzlich noch einen Feinstaubfilter. Damit sind sie modernen Ölheizungen überlegen, was die Feinstaubbelastung angeht. Betrachtet man die gesamtte Prozesskette, dann sind sie auch Gasheizungen an Umweltfreundlichkeit weit überlegen. Pelletheizungen werden heute alle mit dem Umweltsiegel “Blauer Engel” ausgezeichnet.

    Herr Heß, Ihr Kenntnisstand ist veraltet! Informieren Sie sich.

  63. moosgeist

    am 8. Februar 2010 um 09:47 Uhr | Link | Kommentar melden

    Thorsten (7. Februar 2010 um 23:12 Uhr)

    Nicht Bäume die schnell wachsen (und dann Kalamitäten zum Opfer fallen) eliminieren CO2 sondern stabile Wälder die langfristig stehen und langfristig CO2 binden.

    Sie erstaunen mich immer mehr mit Ihrer überalles erhabenen, fundierten und schier grenzenlosen. Unwissenheit.
    Selbstverständlich binden schnellwachsende Bäume CO2, insbesondere dann, wenn das schnellere Wachstum auf höheren CO2-Eintrag zurückzuführen ist. Die von Ihnen als faules Argument ins Feld geführten sog. „Kalamitäten“ –wahrscheinlich soll es sich da um Windbruch und Schädlingsbefall handeln- haben in erster Linie etwas mit forstwirtschaftlichen Fehlern zu tun.
    Z.B. Falscher Baum am falschen Ort und zudem auch noch zu eng gestellt, sodass nur noch die Wipfel der (meistens) Rotfichten benadelt sind und so die unnatürlich „langen Stangen“ allein schon aus statischen Gründen dem Winddruck nicht standhalten. Aber das sollte Sie doch eigentlich freuen, denn dann gibt es wieder viel Rohmaterial für Hackschnitzel und Pellets.
    Was den Schädlingsbefall betrifft, so spielen da wohl die Monokulturen in erster Linie eine wesentliche Rolle.
    Und was die Langfristigkeit der CO2-Bindung betrifft, so wird wohl weitaus mehr CO2 gebunden, wenn die Bäume gefällt und nicht verbrannt, sondern anderweitig verarbeitet werden und an deren Stelle wieder neue Bäume gepflanzt werden. Das sollte eigentlich ein stupidierter Waldschrat wissen.

    Wälder haben viele Funktionen, die alle erfüllt werden müssen. CO2-Bindung ist EINE davon!

    Ach ja? Klogschieter!

    Kein Baum wird für Pellets gefällt, das rechnet sich überhaupt nicht.

    Die Zeiten sind wohl endgültig vorbei. Sie wollen doch wohl damit nicht leugnen, dass Bäume zur Brennholzgewinnung gefällt werden? Offiziell zur Befriedigung solcher Pelletfetischisten wie ein gewisser Thorsten, werden diese Bäume zu Scheitholz und Hackschnitzel verarbeitet. Hackschnitzel sind aber z.T. das Vorprodukt für Pellets.

    Holzpellets werden aus unbehandelten Abfallprodukten der Holz- und Sägeindustrie hergestellt.

    Nur minderwertige Pellets werden noch aus Abfällen hergestellt. Sie brauchen nur mal bei einigen „Pelletwerken“ im Süddeutschen Raum schauen, welches Holz dort von wo zur Verarbeitung angeliefert wird. Da wird kein Unterschied mehr gemacht, ob Hackschnitzel oder Pellets, Die Auftragslage bestimmt das Verhältnis.
    Abgesehen davon, wird die Holzheizung (dazu gehören auch Pellets) in Deutschland nur ein Nischendasein bleiben, denn auch unser noch relativ gut erhaltene Wald lässt nur eine Heizung von ca. 4 – max. 7 Prozent der Haushalte zu. Darüber hinaus würde der Raubbau am „Deutschen Wald“ beginnen. Es ist bereits heute schon soweit, dass Holz speziell zur Pelletproduktion angebaut wird. Siehe hier
    Im Übrigen ist mir nicht bekannt, dass es ein Gesetz in der EU gibt, das die Herstellung von Pellets aus Stammholz verbietet. Wenn sich da erst einmal ein Riss im emotionalen Damm auftut, können Sie Ihre „Nachhaltigkeit“ in der Wald- und Forstwirtschaft, im wahrsten Sinne des Wortes, in den Schornstein schreiben.

    Moderne Holzpelletheizungen haben kein Feinstaubproblem.

    Aber Hallo! Selbst die modernsten Holz- und Pelletheizungen produzieren mehr Feinstaub als eine relativ moderne Ölheizung, wie Ihnen Herr Heß hier dokumentiert hat, ganz zu schweigen von Gasheizungen.
    Selbst die oft zitierte CO2-Neutralität der Holzheizungen ist bei Licht betrachtet auch nur eine Chimäre. Denn unbestritten verbrennt das Holz wohl schneller als es nachwachsen kann. Das bedeutet aber, dass durch verbrennendes Holz mehr CO2 freigesetzt wird, als die nachwachsenden Adäquate binden können. Es erfolgt also bestenfalls eine Verzögerung aber keine Egalisierung. Anders lautende Sprachregelungen sind nur billige Augenwischerei und ökologische Selbstbefriedigung.

    Problematische Heizanlagen werden durch neue Grenzwerte und neue Staubfiltervorgaben erfasst.

    Sie sind mir vielleicht ein Herzchen. Erfassen -sprich registrieren- wollen Sie diese Anlagen. Damit ist aber das Problem nicht vom Tisch. Selbst wenn es gelingen würde durch Zwangseinbau von effektiven Filtern die Feinstaubemission auf Null zu drücken, so blieben die Kosten für derartige hocheffektive Filteranlagen, die dann schon mal die Kosten der Heizungsanlage als solche übersteigen dürften. Damit wäre dann allerdings das Problem der Holzheizung zu Gunsten von sauberen Öl- oder Gasheizungen vom Tisch. Wobei bei Gas wohl nur Erdgas in Frage kommen dürfte, denn Biogas ist ja nach den heutigen Erkenntnissen auch nicht das Gelbe vom Ei.
    Selbst wenn Sie diese ganzen Probleme gelöst haben, bleibt die Frage, wohin mit den Filtern bzw. mit dem ausgefilterten Feinstaub. Vergraben? Das kann doch wohl nicht ernsthaft in Erwägung gezogen werden, denn diese Stäube enthalten eine Anzahl von Schmackazien, die wohl niemand in konzentrierter Form in den Boden und damit ins Grundwasser verfrachten möchte. Bleibt also wieder nur das Verbrennen. Zwar in speziellen Anlagen, aber diese benötigen dann auch wieder diese hocheffektiven Filter, die bzw. deren Produkt wiederum in speziellen Anlagen verbrannt werden. So wird daraus wiederum eine ökologische Selbstbefriedigung. Oder man betreibt das Spiel ähnlich einer Urananreicherung bis ein oder mehrere wiederverwertbare „Produkte“ entstehen. Da fällt bestimmt noch irgendeinem klugen Kopf etwas ein. Vielleicht wird das ja auch ein neues Betätigungsfeld für das IPCC und das PIK, wenn das AGW nicht mehr das bringt, was man sich daraus versprochen hatte. Wer weiß das schon?

  64. Heinz Eng

    am 8. Februar 2010 um 10:04 Uhr | Link | Kommentar melden

    Team Thorsten

    06.Februar 2010
    19:57 12:40 14:31
    20:16 20:24
    20:17 20:29
    21:18 21:39
    21:29
    21:30
    21:32
    21:34
    21:35

    07. Februar
    09:24 16:41 16:02
    14:07 18:16 16:09
    15:16 20:02 17:22
    15:21 19:32
    15:29 22:07
    15:51 23:20
    16:22
    16:32
    19:41
    19:49
    20:21
    21:44
    22:56
    23:12

    (Die Kommentare der letzten 3 Threads zum Thema Klimawandel, die vom Nick Thorsten hier eingestellt wurden)

    Fleissig, fleissig …da hat Ihr Team den ganzen Tag lang gearbeitet um dann solch umfangreiche Kommentare hier einstellen zu können, gelle.
    Ich hoffe mal, das Ihr Auftraggeber gut bezahlt, denn für einen reinen Klimafanatiker der einer geregelten Arbeit nachgehen sollte ist ja wohl der Zeitaufwand enorm.

    Der stille Leser sollte an diesen Punkt etwas nachdenken, wer oder was hier versucht die öffentliche Meinung zu beeinflussen.

    H.E.

  65. Alexander

    am 8. Februar 2010 um 11:12 Uhr | Link | Kommentar melden

    Hallo Heinz Eng,

    ist mir auch schon aufgefallen, deshalb nennt man das ja auch Teamarbeit ;-))

    Haben Sie dabei auch die Zwei- und Dreifachkommentare mitgezählt, die wohl zur Sicherheit mit eingestellt wurden?

    Nicht zu vergessen die Kommentare vom “Team Thorsten” ;-))) auf anderen Threads.

    ;-)

    Grüße
    Alexander

  66. moosgeist

    am 8. Februar 2010 um 11:38 Uhr | Link | Kommentar melden

    Thorsten (8. Februar 2010 um 08:12 Uhr)

    Es ging in diesem Beitrag über die Frage, ob das lokal kalte Winterwetter der heimischen Tierwelt schadet.

    Richtig. Es geht um UNSEREN Winter hier und auch nebenbei in der nördlichen Hemisphäre.
    Sie kommen mit Ihren „Globalen Phantasien“. Das Problem der heimischen Tierwelt in diesem Winter, besonders in Nord- und Mittel- und Ostdeutschland. Dieses Problem wurde von Herrn Krüger wohl eindeutig belegt. Dass Ihnen das nicht passt, hat wohl weniger mit der Tatsache als solcher zu tun, sondern liegt wohl eher an Ihrer ideologischen Verformung.
    Wir haben mit Sicherheit nicht den kältesten Winter der Nachkriegszeit, aber er ist zumindest im nördlichen und östlichen Teil Deutschlands kalt genug, dass die Tierwelt Probleme hat.
    Und was die Rehe anbelangt, so scheinen Sie wiedermal auf dem besten Wege zu sein sich komplett zu blamieren. Die Diskussion Geweih/Gehörn lässt grüßen.
    Wenn ich bei mir aus dem Fenster sehe, kann ich sehr gut feststellen was diese Spezies auf den Feldern treibt. Als wir eine geschlossene Schneedecke auf den Feldern hatten, waren nur relativ wenige Rehe auf den Feldern und versuchten an die unter dem Schnee versteckte „Wintersaat“ bzw. das Gras heranzukommen. Das war aber offensichtlich recht problematisch, weil die Oberfläche stark verharscht war. Aber sie versuchten es trotzdem, aber die Zahl der Tiere war recht gering. Die Schnee decke war auf allen Feldern ringsum geschlossen und daher verteilte sich das Wild über eine große Fläche. Jetzt, nach ein paar Tagen Tauwetter und keinem Neuschnee, sind einige Felder und Wiesen schneefrei. Dreimal dürfen Sie raten, wo die Rehe jetzt „Schnee lecken“. Nämlich da, wo der Schnee abgetaut und das Grün problemlos zu erreichen ist.
    Auf den noch schneebedeckten Flächen ist kein Reh zu sehen, aber da wo es was zu äsen gibt findet man sie rudelweise. Die lecken da wohl den abgetauten Schnee? Seltsam auch, an den Sträuchern der Raine ist kein Reh, aber auch kein Verbiss zu sehen. Aber da stehen auch nur Eschen, Erlen oder Weiden. Junges Nadelholz (Wildwuchs) zeigt auch keine Spuren.
    Mann, Sie zeigen immer wieder, dass Sie von dem, was Sie behaupten zu sein, absolut keinen blassen Schimmer haben. Was Sie hier bringen ist verballhorntes Geschreibsel aus irgend welchen ÖJV (Ökologischer JagdVerband) Verlautbarungen im INet.

    Herr Heß kommt mit Pelletheitzungen,

    Vielleicht wollte er Sie nur auf andere Gedanken bringen und verhindern, dass Sie sich noch mehr blamieren. Aber statt den dezenten Wink anzunehmen, klatschen Sie wieder voll mit der Nase in den nächsten Fettnapf und beweisen Ihre hochqualifizierte Unkenntnis.

    South kommt mit Schneebedeckung im Westen der USA

    Ja so ist das nun mal. Es ist Winter, und das nicht nur in Deutschland. Ob das irgend wo auf diesem Globus so warm ist, wie Sie es gerne hätten um Ihrem Katastrophengeplärre zu frönen, interessiert überhaupt nicht. Allein wichtig und interessant ist das Wetter oder Klima da, wo wir leben. Wenn wir hier frieren interessiert das niemanden ob irgendwo anders jemand schwitzt. Das mag vielleicht einen schönen Mittelwert ergeben, aber hilft niemandem weiter.

  67. Michael Krüger

    am 8. Februar 2010 um 11:43 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Eng

    “Team Thorsten” arbeitet selbst Silvester und Neujahr durch.

    31. Dezember 2009 um 20:00 Uhr
    31. Dezember 2009 um 20:18 Uhr
    31. Dezember 2009 um 22:21 Uhr
    1. Januar 2010 um 00:37 Uhr
    1. Januar 2010 um 01:50 Uhr
    1. Januar 2010 um 14:29 Uhr
    1. Januar 2010 um 18:41 Uhr
    1. Januar 2010 um 18:47 Uhr
    1. Januar 2010 um 18:53 Uhr
    1. Januar 2010 um 19:00 Uhr
    1. Januar 2010 um 19:02 Uhr
    1. Januar 2010 um 19:04 Uhr
    1. Januar 2010 um 19:14 Uhr
    1. Januar 2010 um 19:19 Uhr
    1. Januar 2010 um 19:28 Uhr
    1. Januar 2010 um 19:36 Uhr
    1. Januar 2010 um 19:43 Uhr
    1. Januar 2010 um 20:01 Uhr

    http://www.readers-edition.de/2009/12/31/komische-voegel-aus-dem-norden

  68. Quencher

    am 8. Februar 2010 um 12:21 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Michael Krüger, Heinz Eng

    wenn ich mich richtig erinnere, dann hat Thorsten doch Kinder und Familie. Für die wird er ja kaum noch Zeit haben. Das wiederum könnte man als Glücksfall für die Kinder betrachten. Solange er hier seinen Unsinn verbreitet, kann er schon die Kinder nicht indoktrinieren.

  69. Heinz Eng

    am 8. Februar 2010 um 12:39 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Alexander

    Zwei- und Dreifachkommentare kommen davon, das man a) nicht genau weiss zu welchen Thread der vorgefertigte Kommentar gehört oder b) das sich das Team beim Posten wieder mal nicht abgesprochen hat und etwas übereifrig bei ihrer Propaganda waren.

    @Krüger

    Der Chef muss ja wirklich gut zahlen, um die Zeit (Silvester) hatte ich noch große Probleme mit verbaler Kommunikation und eine anständige Koordination meiner 10 Finger im Zusammenhang mit einer Computertastatur waren schlicht unmöglich.

    Weiterhin sind die geposteten Zeiten ein eindeutiger Beweis das diese Team keinerlei Spass mehr am Leben haben, denn wer eine nette Familie oder/und einen tollen Freundeskreis hat, der macht am Silvesterabend/Neujahrstag alles andere als seine kruden Theorien unters betrunkene Restvolk zu bringen.

    Karl-Eduart von Schnitzler wäre wahrlich stolz auf seine Nachfolger im Geiste.

    MfG
    Heinz Eng

  70. Quencher

    am 8. Februar 2010 um 12:51 Uhr | Link | Kommentar melden

    Heinz Eng, möglicherweise können einige Leser mit der Person Karl-Eduard von Schnitzler nicht viel anfangen, deshalb hier das Video seiner letzten Sendenung.

    Parallelen zu Thorsten sind auch in anderer Hinsicht zu erkennen, von Schnitzler hat auch bis zum Schluss an seiner Ideologie festgehalten.

  71. Thorsten

    am 8. Februar 2010 um 13:58 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Moosgeist

    -ignore-

    Von Wald und Energieholz haben Sie Null Ahnung. Aber auf Ihre Punkte einzugehen wäre Perlen vor die Säue werfen. Sie nehmen davon ohnehin nichts an.

    Ihre Aussage, Holzhackspäne seien das Vorprodukt von Pellets schlägt dem Fass den Boden aus. Wenn Sie mir ein Werk benennen können, welches stehende Bäume gezielt zu Hackspänen verarbeitet um daraus Pellets herzustellen, bekommen Sie A: einen Kasten Bier von mir und B: würde mich deren Kostenkalulation brennend interessieren! So ein unsinn kann sich nicht rechnen! Typisch Moosungeistthesen!

    Und nun hör auf zu kläffen Mosi!

    weiterhin -ignore -

  72. Heinz Eng

    am 8. Februar 2010 um 14:02 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Quencher

    Tut mir leid, aber ich glaube weder an einer fünfköpfigen Familie noch an einer Pellettheizung und den mageren Stromverbrauches dieses Herrn/Team.

    Das ganze stellt eine Fassade für den gutmenschlichen Mitleser dar, aber aus den Kommentaren der letzten Monate und die Nichtbeantwortung meine direkt gestellten Fragen zu konkreten Betriebsdaten/Einsparungen sprechen Bände.

    Ich versteigere mich sogar in die Behauptung, das dieses Team auch unter Rötzer/Pomrehm bei Telepolice/Heise sein progagandistisches Unwesen treibt, welcher Autor würde es sich sonst noch wagen in einem Artikel das Wort “Klimaerwärmungsleugner” zu benutzen.

    Wir haben es hier mit einen kleinen (zugegeben effektiven) Grüppchen zu tun, die mir einmal zu oft aus den bunten Hochglanzkatalogen der EE-Lobby zitiert haben und auch eine enorme Antipathie gegenüber der Kernkraft hegen.

    Erstaunliches offenbart sich auch, wenn man verschiedene Postings unter den Nick “Thorsten” unter Berücksichtigung der Grammatik und des Schreibstils untersucht.

    Nun gut, alles in allem wissen wir mit was wir es zu tun haben und sollten daher mit den besseren Argumenten und möglichen Beweisen daher kommen, wir sollten den stillen Leser gut informieren und anregen selber sein Denkapperat einzusetzen.

    Meine Devise ist und bleibt……..immer schön kritisch bleiben, dann kommt der Rest von ganz alleine.

    MfG
    Heinz Eng

  73. Thorsten

    am 8. Februar 2010 um 14:07 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Krüger, Eng

    Ich gehe mit Ihnen jede Wette ein, dass Ihr Kollege vom Team Krishnag in den, letzen Monaten weitaus mehr gepostet hat. Und dass gerade ein Herr Krüger, der neben einer regen Beteiligung noch 3 ganze Artikel je Woche hier bei R-E einstellt, neben seinen Klimanews und Aktivitäten in anderen Foren, hier den Mund aufreisst, strapaziert mächtig meine Lachmuskeln!

    Ich verstehe ja Herr Krüger, dass es Sie stört, Ihren Bericht fachlich verrissen zu sehen. Wer mit asiatischen Gatterhirschen und Funktionären der privaten Jägerschaft erklären will, dass man für die Winterfütterung von Rotwild in einem Jagdrevier 40 Futterstellen anlegen muss und Rehwild 5 Kilo Futter am Tag benötigt, an dessen Stelle würde ich auch versuchen, den schwarzen Peter auf andere zu schieben!

    Besser wäre es, Sie würden Ihre redaktionelle Fehlleistung einräumen. Dann könnte ich Sie als Diskussionspartner auch wieder achten. So erscheinen Sie absolut unglaubwürdig und unehrlich! Da helfen Ihnen auch nicht die Versuche der herbeigeeilten Glaubensbrüder, von Ihren Fehlern abzulenken.

  74. Thorsten

    am 8. Februar 2010 um 14:13 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Heinz Eng

    und auch eine enorme Antipathie gegenüber der Kernkraft hegen.

    Wofür es gute Gründe gibt! Als wir einmal die Frage im Raum stehen hatten, wer von den Klimaskeptikern für Atomkraft plädiert wurde es ganz ruhig. Finger gingen keine hoch. Und Herr Gans hat sich als Einziger der Klimaskeptiker ausdrücklich gegen Atomkraft ausgesprochen! Hut ab, Herr Gans!

    Klimaskeptiker wissen nur wogegen sie sind:

    1.) Gegen AGW
    2.) Gegen Erneuerbare Energien

    Auf die Frage, wofür Klimaskeptiker sind und wie sie sich die zukünftige Energieversorgung vorstellen, kommen nur ausweichende Antworten und Träumereien von Kernfusion und abiotischem immer nachwachsendem sich ständig erneuerndem Öl!

  75. Krishna Gans

    am 8. Februar 2010 um 15:08 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten

    Klimaskeptiker wissen nur wogegen sie sind:

    Das reicht doch, ist mehr als genug, solange es niemanden gibt, der mich von der Richtigkeit überzeugen kann und mir sinnvoll erklärt, überhastet was falsches zu tun. ;.)
    Was nicht heißt, daß man nicht an was sinnvollem zu basteln, nur das ist noch keinem richtig gelungen.

  76. Quencher

    am 8. Februar 2010 um 15:53 Uhr | Link | Kommentar melden

    BREAKING NEWS: CO²-Emissionen haben noch schlimmere Auswirkungen als befürchtet, jetzt ist auch noch der Ahonrsirup betroffen. Oh jeh, ich fasse es nicht, das Ende ist nah - kehret um!

    Spass beiseite, würde mich nicht wundern wenn der Artikel im nächsten IPCC Bericht auftaucht.

  77. moosgeist

    am 8. Februar 2010 um 16:26 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Michael Krüger

    o, Ton Thorsten:
    ** Ich bin dienstlich gelegentlich jagdlich unterwegs, das macht aber nur 1-2 % meiner Tätigkeit aus**

    Spatzen schießen aus dem Fenster. Das kommt schon hin, da muss er nämlich von von seinem Sessel aufstehen und zum Fenster latschen. Da ist er dann „unterwegs“.

  78. Uwe Michael

    am 8. Februar 2010 um 16:57 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten

    Gezeigt wird v.a. Damwild, eine in Asien heimische Hirschart, die hier v.a.
    zur Fleischproduktion gehalten wird.

    Das ist nicht ganz korrekt.
    Damwild kam bis zur letzten Eiszeit flächendeckend in ganz Europa vor. Wurde dann aber nach Asien verdrängt und über den Mittelmehrraum wieder nach Mitteleuropa eingeführt.
    Gegenwärtig hat sich Damwild als wildlebende Art auch außerhalb von Gattern in ganz Deutschland wieder ausgebreitet und gehört damit zur freilebenden heimischen Tierwelt.
    http://www.smul.sachsen.de/lfulg/download/LVG_Damwild.pdf
    http://www.mugv.brandenburg.de/cms/detail.php/lbm1.c.192249.de
    http://www.wald-rlp.de/index.php?id=1490

  79. Paul

    am 8. Februar 2010 um 17:13 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Heinz Eng

    Ich hab’ nichtmal die Zeit das alles zu lesen. Wenn ich dann so anfange habe ich doch das Gefühl, er will nicht indoktrinieren, sondern den Leser so langweilen, dass der Leser die wichtigeren Kommentaren zum Thema nicht mehr erreicht. Ich persönlich überflieg ihn, weil ich immer erahne, was er kommmentiert. Dabei lieg ich beim Raten ziemlich gut.

    Im Sinne von Krüger: “Den Film hat sich der Thorsten natürlich nicht angesehen. Der Ärger über meinen Artikel duldete keinen Aufschub. ;-)”

  80. Krishna Gans

    am 8. Februar 2010 um 17:51 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten
    Die WUWT Graphik von Spencer ist falsch !!!
    Da ist ein “running 13-month average” erwähnt, das ist MANIPULIERT !!!
    :-)

  81. moosgeist

    am 8. Februar 2010 um 18:06 Uhr | Link | Kommentar melden

    Thorsten (8. Februar 2010 um 01:10 Uhr)

    Ich gehe gerne morgen näher darauf ein.

    hic rhodos hic salta

    Bei Ihrer Berechnung haben Sie leider nicht die gesamte Prozesskette berücksichtigt.

    Zu nächst einmal ist das interessant, was vor Ort passiert, denn das ist direkt und aktuell.

    Wieviel Feinstaub machen die LKW, die Öl- und Flüssiggas von weither anliefern, wie viel Energie wird wird den tausende Kilometer weiten Transport mit welchen Emissionen benötigt?

    Fangen Sie erstmal bei Ihren Pellets, Biogas und Pöl an zu rechnen. Da dürften Sie für die nächste Zeit wohl beschäftigt sein. Sie wissen doch: wer Anderen in der Nase bohren will ist selbst das Schw**n

    Holzpellets werden i.d.R. heimatnah hergestellt, die Transportwege sind sehr kurz. Nur 2% des Energiegehaltes der Holzpellets entfallen auf Herstellung und Transport. Da sind Öl und Gas weit abgeschlagen!

    Ach ja? Dann googeln Sie mal „holzpellets rotterdam import“. Dann finden Sie auch u.A. was Ihre Freunde dazu sagen. Von wegen heimatnah. Ihr „i.d.R“ ist längst passe. Rotterdam investiert mitlerweile ca. 15 Mrd. Euro in einen Pellethafen incl. Produktion und Peripherie. Und da werden mit Sicherheit keine Abfälle und keine Sägespäne verarbeitet. Da geht es zur Sache. Da wird Stammholz angeliefert und zu Hackspäne und Pellets verarbeitet. Die kleinen Pelletklitschen, die Sie als „heimatnah“ bezeichnen gehen reihenweise in Konkurs, weil sie dem Konkurrenzdruck der industriellen Hersteller nicht gewachsen sind und immer mehr Probleme mit der Rohstoffbeschaffung bekommen.
    So schaut’s aus. Mittlerweile haben die Pellets schon fast die gleichen Transportwege wie Öl und Gas mit dem Nachteil, dass es für die Holzkrümel keine Pipeline’s gibt.
    Wenn Sie heute Pellets kaufen wissen Sie nicht mehr wo die herkommen. Selbst Ihr Lieferant wird Ihnen keine Garantie mehr über die Herkunft geben können. Er wird froh sein wenn er liefern kann. Wenn man die Entwicklung auf diesem Markt beobachtet hat Krishna Gans mit seinem
    Artikel hier bei RE mit seiner Aussage: ** dass für die “grüne, ökologische” Energieerzeugung en masse Wälder abgeholzt werden** recht behalten.
    Da zeigen die Klimafanatiker auf Brasilien und wollen den Amazonaswald „retten“ und hinterrücks forcieren sie das Abholzen des europäischen Waldes.
    Sie sollten beten, dass Öl, Gas und Kohle noch so lange vorhalten, bis eine wirkliche Alternative zur Energiegewinnung und zur Erhaltung der Mobilität gefunden und realisiert ist. Mit Wind und PV allein gehen jedenfalls bald die Lichter aus. Da müssen schon mächtigere Techniken her.
    Und denken Sie daran:
    Erst wenn der letzte Baum gefällt und das letzte Getreide verbrannt ist, werden Leute wie Sie merken, dass man Klima nicht essen kann.

  82. Thorsten

    am 8. Februar 2010 um 18:26 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Uwe Michael

    Das ist nicht ganz korrekt.
    Damwild kam bis zur letzten Eiszeit flächendeckend in ganz Europa vor.

    Doch, Herr Michael, meine Angaben sind korrekt. Damhirsche gab es hier vor der Eiszeit, das ist richtig. Im Holozän sind sie aber nicht natürlich wieder bei uns eingewandert sondern sie wurden zu rein jagdlichen Zwecken auf der ganzen Welt ausgesetzt, bis hin nach Australien!

    Der Damhirsch gilt in Deutschland nicht als heimische sondern als zu jagdlichen Zwecken eingeführte Wildart (sog. Neozoen). Vielerorts dürfen Damhirsche ausserhalb der Gatter generell geschossen werden.

    http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Neozoen.html

    Vor der Eiszeit gab es in Mitteleuropa auch Säbelzahntiger, Mammut, Wollnashörner und Waldelefanten.

    Fazit: Der Damhirsch wurde in Deutschland künstlich zu Jagdzwecken eingeführt, er gilt als Neozoen und verstärkt den ohnehin bestehenden deutlichen Druck der heimischen Schalenwildarten auf das Waldökosystem. Er ist hier nicht heimisch und ich würde es begrüßen, wenn er bis auf wenige Gebiete in Deutschland wieder verdrängt würde, denau wie Sikahirsch und Muffelwild. Der Wald ist kein Zoo!

  83. Thorsten

    am 8. Februar 2010 um 18:30 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Moosgeist

    wo ist das Stöckchen, such Mosi such…

    @ Krishnag

    Ich habe die Grafik von Roy Spencer nicht überprüft. Ich denke ein Klimaskeptiker wird nur dann zähneknischend den global wärmsten Januar seit Beginn der Aufzeichnungen einräumen, wenn er ALLE Optionen, sich um dieses Eingeständnis zu winden, ausgeschöpft hat!

    Insofern bin ich davon überzeugt, das Roy Spencer in diesem einen Fall zutreffend berichtet hat!

  84. moosgeist

    am 8. Februar 2010 um 18:45 Uhr | Link | Kommentar melden

    Thorsten (8. Februar 2010 um 13:58 Uhr)

    -ignore-

    Danke für Ihre Bestätigung, dass Sie wieder einmal am Ende ihrer Argumente angelangt sind.

    Von Wald und Energieholz haben Sie Null Ahnung

    Das ehrt mich, wenn das ein so exzellenter Laie und Biochonder wie Sie sagt.Dann weiß ich nämlich, dass ich richtig liege

    wäre Perlen vor die Säue werfen

    Oh, ich wusste gar nicht, dass Sie sich diese Gattung zugehörig fühlen. Ich hatte da bei Ihnen eher auf kastrierten Eber getippt.

  85. Krishna Gans

    am 8. Februar 2010 um 19:31 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten
    Roy Spencewr spricht ausdrüccklich von El Niño, und nicht von Klima.
    So, wenn du was gegen Neozoen hast, vielleicht hast Du auch was gegen Neophyten, zu denen manche auch Kartoffel, Tomate, Mais, Tulpe, Narzisse (Osterglocke), Robinie, Topinambur zählen…..
    Solltest du ein Freund einer guten geräucherten Regenbogenforelle sein, na, dann nimm davon mal schnelle Abstand, die ist auch ursprünglich nicht von hier,

    Säbelzahntiger, Mammut, Wollnashörner und Waldelefanten

    Sind ausgestorben, nicht aber Damwild und Mufflons.

    Der Wald ist kein Zoo

    Dann bleib halt draußen ?

  86. Günter Heß

    am 8. Februar 2010 um 19:48 Uhr | Link | Kommentar melden

    Lieber Herr Moosgeist,
    auch wenn es offtopic ist.
    Sie scheinen sich ja zu interessieren für Feistaub, darum schicke ich Ihnen die folgenden Informationen.
    Achtung, offensichtlich hat auch das UBA auf seiner Webseite noch uralte Informationen verlinkt:
    http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3556.pdf
    http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3565.pdf
    http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3151.pdf
    http://www.umweltbundesamt.de/luft/schadstoffe/feinstaub.htm
    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  87. Krishna Gans

    am 8. Februar 2010 um 20:03 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Günter Hess
    Ich glaube nicht, das Moosgeist ein Fan von Staub, insbesondere des feinen ist.
    Er recherchiert halt um diesem Hochglanzpamphletunwissensverbreiter Thorsten zu zeigen, was keine heile Pelletswelt ist.

  88. Günter Heß

    am 8. Februar 2010 um 20:22 Uhr | Link | Kommentar melden

    Lieber Herr Gans,
    Herr Moosgeist hat seinen Namen vermutlich gewählt, weil er wie ich ein Freund des Waldes ist, nicht möchte, dass Wälder verbrannt werden, Feststoffheizungen für einen Rückschritt hält und nicht verstehen kann, warum Umweltbelastungen die vor Jahren zum Verbot geführt hätten, jetzt die Umwelt belasten dürfen. Zumindestens habe ich das aus seinen Äußerungen herausgelesen. Und sie sind wohl auch der Meinung. Ja es ist wohl offtopic hier, aber die Diskussion ist ja zum elftkältesten Januar weitergewandert. Hatte aber ursprünglich nicht gedacht, dass mein Zitat über das Waldwachstum soviel Staub aufwirbelt.
    Manche Menschen haben eben keinen Humor.
    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  89. Günter Heß

    am 8. Februar 2010 um 20:37 Uhr | Link | Kommentar melden

    Lieber Herr Gans,
    hier nochmal ein erfreuliches offtopic:
    http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-11197-2010-02-08.html
    Achtung entläßt CO2 in die Atmosphäre
    Mit freundlichen Grüßen
    günter Heß

  90. Krishna Gans

    am 8. Februar 2010 um 20:58 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Günter Hess
    Was den Schutz des Waldes angeht, und das Verbrennen des Holzes sind wir uns einig, was den Humor angeht denke ich auch ;-)
    Deshalb werde ich mir einen Schlug Orthokielselsäure genehmigen, und da ich k e i n Weizenbier- Fan bin, bekomme ich als Gerstensaft-Fan auch mehr davon…

  91. moosgeist

    am 8. Februar 2010 um 21:19 Uhr | Link | Kommentar melden

    Thorsten (8. Februar 2010 um 13:58 Uhr

    Ihre Aussage, Holzhackspäne seien das Vorprodukt von Pellets schlägt dem Fass den Boden aus.

    Haben Sie schon mal gesehen, wie Pellets aus Stammholz oder schnellumtriebigen Holz hergestellt werden? Nein! Also Klappe halten und nicht so unqualifiziert daher plappern.

    , welches stehende Bäume gezielt zu Hackspänen verarbeitet um daraus Pellets herzustellen

    Wer redet hier von stehenden Bäumen? Sie wollen wohl wieder ihr Strohmannspielchen treiben? Kerlchen, da müssen ausgewachsene Männer her, aber keine Hampelmänner.
    Sie haben offensichtlich noch nie gesehen, was das Ergebnis ist, wenn Bäume mit Stumpf und Stiel geschreddert werden. Es sind Späne Herr Biomöchtichgern, Hackspäne.

    würde mich deren Kostenkalulation brennend interessieren! So ein unsinn kann sich nicht rechnen!

    Für German Pellets (Europas größtem Pellethersteller) und CHOREN offensichtlich doch. Denn sonst würden sie ja nicht mal auf die Schnelle 1.000 ha aufkaufen. Sie sind nicht mehr auf dem Laufenden.

  92. Günter Heß

    am 8. Februar 2010 um 21:33 Uhr | Link | Kommentar melden

    Lieber Herr Gans,
    ich liebe vor allem im Sommer ungespundetes Kellerbier und das ist dann ja auch neben der Orthokieselsäure von der CO2 Bilanz her ideal.
    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  93. Krishna Gans

    am 8. Februar 2010 um 21:35 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Moosgeist
    Pellets brennen ganz gerne vorher schon, während der Herstellung….

  94. Günter Heß

    am 8. Februar 2010 um 21:37 Uhr | Link | Kommentar melden

    Lieber Herr Moosgeist,

    beim Umweltlobbyismus heutzutage gibt es auch immer “Jemanden” für den es sich rechnet.
    Der “Jemand” gehört meistens nicht zur hart arbeitenden Bevölkerung, sondern ist eher vom Typ Scharlatan und Schlangenölverkäufer.
    Heute heißen die eben Solar- oder Finanzberater.
    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  95. Krishna Gans

    am 8. Februar 2010 um 21:43 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten

    Mit den Hackschnitzeln bist Du wieder mal ganz böse baden gegangen, hast Dich also nach Deinem Standardverfahren geoutet:

    Um jedoch die erwarteten Nachfragesteigerungen in den kommenden Jahrzehnten befriedigen zu können, ist die Erschließung alternativer Rohstoffquellen unabdingbar. Die Nutzung von Agrarholz ist daher unbedingt notwendig und sinnvoll.“ Kürzlich wurden rund 100 Tonnen Weidenhackschnitzel von einer bestehenden Choren-Versuchsfläche durch German Pellets erfolgreich verarbeitet und somit die Eignung von Agrarholz für die Pelletierung nachgewiesen.

    Choren und German Pellets investieren in Agrarholz
    Ich denke mal, eine sinnloses “Aber” oder sonstwie formuliertes Dement wird folgen oder Du wirst schweigen, was auch icht verkehrt wäre und Dir die eine oder andere Peinlichkeit ersparen würde…

  96. Krishna Gans

    am 8. Februar 2010 um 21:47 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten

    Kraftfahrer/-in
    mit Führerschein Klasse CE und C1E (Klasse II)
    für den Transport von Rohstoffen zur Pelletproduktion, wie Säge- und Hobelspäne, Holzhackschnitzel und Kappholz im Werksverkehr im Schichtbetrieb

    Stellenangebot von German Pellets

  97. Krishna Gans

    am 8. Februar 2010 um 21:48 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten
    Link Korrektur
    Stellenangebot von German Pellets

  98. moosgeist

    am 8. Februar 2010 um 22:00 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Thorsten (8. Februar 2010 um 13:58 Uhr

    Und nun hör auf zu kläffen Mosi!

    Ihre Versuche verspäteter Retourkutschen haben irgend wie etwas mit Selbstanpinkeln gemein.
    Abgesehen davon dürfen eigentlich nur streunende Straßenköter so mit mir reden. Fühlen Sie sich denen zugehörig?

    weiterhin -ignore -

    Dachte ich es mir doch, Sie sind am Ende Ihrer Argumentationsmöglichkeiten angelangt.
    Danke nochmals für die Bestätigung. Mittlerweile wissen es ja alle. Sie können also damit aufhören.

  99. Thorsten

    am 8. Februar 2010 um 22:55 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Krishnag

    Kürzlich wurden rund 100 Tonnen Weidenhackschnitzel von einer bestehenden Choren-Versuchsfläche durch German Pellets erfolgreich verarbeitet und somit die Eignung von Agrarholz für die Pelletierung nachgewiesen.

    Da geht es um dünne 10 jährige Weidenruten. Das hat mit Wald nichts zu tun! Das wird vollmaschinell auf voll befahrbaren Flächen gemacht. So etwas wäre im Wald nie möglich oder rentabel!

    So, wenn du was gegen Neozoen hast, vielleicht hast Du auch was gegen Neophyten, zu denen manche auch Kartoffel, Tomate, Mais, Tulpe, Narzisse (Osterglocke), Robinie, Topinambur zählen…..

    Schade Herr Gans, dass Sie den Unterschied zwischen Agrarflächen und weitgehend natürlichen Lebensräumen nicht kennen… Ich habe nichts gegen Damwild im Gehege oder Neophyten im Ziergarten! In der freien Natur möchte ich sie nicht haben.

    Oder möchten Sie, dass man überall Hemlocktannen und andere Neophyten in unseren Wäldern anpflanzen? Auch die gab es hier vor der letzten Eiszeit. Ich glaube wenn wir das täten, würden Sie unsere Wälder nicht mehr wiedererkennen. Die heimische Tierwelt hat von den Neophyten fast nichts.

    Solltest du ein Freund einer guten geräucherten Regenbogenforelle sein

    Die hat im Bach nichts verloren, in einer Forellenzucht ist sie kein Problem. Aber ich bevozuge lieber heimische Bachforellen. Die schmecken deutlich besser, auch geräuchert!

    @ Moosgeist

    Denn sonst würden sie ja nicht mal auf die Schnelle 1.000 ha aufkaufen.

    Ja was haben die denn gekauft, Herr Moosgeist?! 1000 ha Hochmoor, 1000 ha Kiesgrube oder 1000 ha Weideland? Auf jeden Fall haben die nicht einen m² Wald gekauft!

    Die Fa. Opel hat in NRW mehrere tausend ha Wald gekauft. Wollen die ihre PKW zukünftig aus Pressholz bauen und mit Pellets antreiben?

  100. moosgeist

    am 8. Februar 2010 um 22:55 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Günter Heß

    Lieber Herr Heß,

    danke für die gute Meinung, die Sie von dem „alten Rabauken“ Moosgeist haben. Ja, ich liebe den Wald. Diese Liebe begann als Kind zu Ende des WK II in den ostpreußischen und Litauischen Wäldern und dauert bis heute fort. Wohnen tue ich allerdings im Moos, das ich wegen der weiten Flächen und des freien Windes schätze.
    Vielen Dank auch für die Links zum UBA. Muss ich allerdings noch genauer lesen. Nach erstem „Überflug“, kommen die Holzheizungen gar nicht so gut weg, was man allerdings mit der Chimäre der CO2-Neutrakität verkleistern will.
    Ich habe übrigens nichts gegen Pellet- oder Holzheizung, solange keine Religion oder ein Dogma draus gemacht wird und tatsächlich nur als Nischenlösung fungiert, ohne die Substanz des Waldes anzugreifen. Es wird nie für alle reichen und letztlich sollte jeder selber entscheiden dürfen, wie er seine 4 Wände und sein Wasser erwärmt. Ich bin es gewohnt selbst zu entscheiden was ich wie tue und will mir diese Freiheit auch erhalten. Da kommen diese grünbemalten Totalitaristen bei mir an die richtige Adresse.

    Übrigens, Ihr Einwurf mit dem Baumwachstum kam genau zum richtigen Zeitpunkt um dises Thorsten in handbreite Streifen zu zerlegen. Ich war gerade gut aufgelegt und so is das so tomte.

    schöne Grüße aus dem Moos

  101. Quencher

    am 8. Februar 2010 um 23:11 Uhr | Link | Kommentar melden

    Studie: Biosprit auf Kosten des Amazonas-Urwaldes. Der Hit ist:

    An der Studie unter Leitung von David Lapola von der Universität Kassel waren auch das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig beteiligt.

    Denen wird doch nicht auf einmal bewusst werden, dass die Vermeidung von CO2-Ausstoß mitunter erhebliche Umweltschäden nach sich zieht?

  102. south

    am 8. Februar 2010 um 23:23 Uhr | Link | Kommentar melden

    Torsten:”Weiter Teile nördlich des 45. Breitengrades sind Meeresflächen. Liegt dort Schnee?”

    hehe … was für´ne Frage *g*

    Torsten:”Mich interessiert auch keine Schneebedeckung,…”

    Warum antworten Sie dann darauf und gehen recht ausführlich darauf ein ?
    Wie ein, mit verlaub, kleiner Terrier dem man einen Knochen hingeworfen hat. :-D

  103. south

    am 8. Februar 2010 um 23:28 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Torsten

    [..]@ South, Heß

    Ich habe den Eindruck, dass Sie bestellte Themenablenker sind![..]

    hehe… wie Großmutter schon immer sagte …
    “Was ich selber denk und tu, trau ich andern Menschen zu!”

    Armer Kerl. Schreckt vielleicht öfters die Nacht schweißgebadet auf?

  104. moosgeist

    am 8. Februar 2010 um 23:50 Uhr | Link | Kommentar melden

    south (8. Februar 2010 um 23:28 Uhr)

    Armer Kerl. Schreckt vielleicht öfters die Nacht schweißgebadet auf?

    Nö. Der leidet an seniler Bettflucht. Das führt dann unweigerlich zu Verwirrungen am Tage.

  105. Krishna Gans

    am 9. Februar 2010 um 00:28 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten

    Wollen die ihre PKW zukünftig aus Pressholz bauen und mit Pellets antreiben?

    Ich sag nur “Trabant”;.9

    Deine Aussage:

    Ihre Aussage, Holzhackspäne seien das Vorprodukt von Pellets schlägt dem Fass den Boden aus

    Nein, Dein Konter setzt der Lüge die Krone auf.

    Kürzlich wurden rund 100 Tonnen Weidenhackschnitzel von einer bestehenden Choren-Versuchsfläche durch German Pellets erfolgreich verarbeitet und somit die Eignung von Agrarholz für die Pelletierung nachgewiesen.

    Da geht es um dünne 10 jährige Weidenruten.

    Es ging um Hackschnitzel, deren Verarbeitung zu Pellets Du bestritten hast, nicht mehr, nicht weniger. Es ging weder um Herkunft, Aussehen, ob Dir das gefällt oder nicht.
    Dumm gelaufen für einen gewissen Thorsten.
    Die Holz- und Forstwirtschaft ist übrigens ein Fan der Robinie, einem Neophyten.
    Und ob es sich um Kulturfläche handelt oder nicht, Ein Neophyt bleibt ein Neohphyt, ob Dir da nun gefällt oder nicht - google mal nach Neophyt, da wirst Du fündig, kannst auch noch Kürbis und Bohnen dazupacken, dann ist der Gemüseeintopf voll.
    Ich weiß, paßt alles nicht in Dein Schema, die Literatur beschreibt’s nun mal so ;.)
    Tut mir leid für Dich, fast, beinahe, na, so gerade noch.

    Nebenbei bemerkt, wenn überhaupt, sind Deine Damhirsche Archäozoen, wenn diese Aussage stimmt (Wiki)

    Einzelfunde aus antiker Zeit sind auch aus Trier und anderen Städten nördlich der Alpen bekannt

    oder:

    wurde er von den Römern als kultisches Opfertier wieder nach Deutschland eingeführt.

    Nun, hat sich was, es ist mir eigentlich wurscht, nur geht mir Deine sinnlose Dummbabbelei mit strohmännischem Hintergrund maßlos auf den Seier.
    Willst uns was von Neozoen vorlabern….
    Also, wenn Du nicht willst, daß der Wald zu einem Zoo verkommt, geh nicht mehr rein, laß den Wald am besten in Ruhe, dann ist er wenigstens in Deiner näheren Umgebung Haplorhini-frei, das sollte Dir “Dein” Wald Wert sein.

  106. moosgeist

    am 9. Februar 2010 um 05:19 Uhr | Link | Kommentar melden

    Krishna Gans (8. Februar 2010 um 21:35 Uhr)

    Pellets brennen ganz gerne vorher schon, während der Herstellung

    Das ist dann die Rache der Waldgeister.

  107. Rudolf Kipp

    am 9. Februar 2010 um 08:26 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Thorsten

    Die Fa. Opel hat in NRW mehrere tausend ha Wald gekauft. Wollen die ihre PKW zukünftig aus Pressholz bauen und mit Pellets antreiben?

    Letzteres, nein. Ersteres, ja. Tatsächlich laufen momentan viele Entwicklungsprojekte, bei denen Kunststoffteile durch verklebtes Pressholz ersetzt werden sollen. Das stellt die KFZ-Hersteller und Zulieferer vor massive Probleme. Zum einen müssen sie die Teile immer leichter (wegen CO2 Einsparung) und stabiler (wegen Sicherheitsnormen) bauen, zum anderen sind sie verpflichtet, den Anteil “Erneuerbarer” Rohstoffe im Auto zu erhöhen.

    Ich habe selbst an einem Projekt beim Automobilzulieferer Faurecia mitgearbeitet, wo es darum ging, Holz als Füllstoff in Schaumstoffe einzuarbeiten. Das führt zu massiven Problemen im Herstellungsprozess und bei den mechanischen Eigenschaften. Auch ein Recycling wird dadurch massiv erschwert. Aber das wird alles beiseite geschoben, so lange man die “Nachhaltigkeitskriterien” erfüllt und das Produkt dadurch schön “grün” aussieht.

    Faurecia produziert bereits heute viele Türelemente, bei denen Kunststoffteile durch Pressholz ersetzt sind (gabs das nicht auch im Trabbi?). Um sicher zu stellen, dass die EU-Kriterien für nachhaltige Waldbewirtschaftung auch wirklich erfüllt sind, hat Faurecia in Frankreich riesige Waldflächen aufgekauft und bewirtschaftet diese auch selber.

  108. Heinz Eng

    am 9. Februar 2010 um 09:47 Uhr | Link | Kommentar melden

    Team Thorsten

    “”"Klimaskeptiker wissen nur wogegen sie sind:

    1.) Gegen AGW
    2.) Gegen Erneuerbare Energien

    Auf die Frage, wofür Klimaskeptiker sind und wie sie sich die zukünftige Energieversorgung vorstellen, kommen nur ausweichende Antworten und Träumereien von Kernfusion und abiotischem immer nachwachsendem sich ständig erneuerndem “”"”"

    1.) Ich habe etwas gegen ein “A” im GW das auf Fehler, statistischen Spielchen und durch Geschrei von NGO´s beruht.
    Die derzeit fast täglich eintrudelnen Horrormeldungen über den AR4 dürften Beweis genug sein, dieses Machwerk extrem in Zweifel zu ziehen ist.

    2.) Grundsätzlich habe ich nichts gegen Erneuerbare, wenn sie dann sinnvoll eingesetzt werden.
    Ich habe aber etwas dagegen das jeder Hansel mit Geld auf der Bank sich eine Windmühle auf den Acker stellt, um seine für 20 Jahre garantierte Redite abzufassen.
    Da Sie ja nachgewiesene elektrotechnische Laien sind, wäre eine Erklärung der Auswirkungen der schwankenden Windstromeinspeisungen auf die Gesamtstromversorgung völlig für die Katz.
    Deutschland ist sehr wohl in der Lage mit einheimischer Kohle noch viele Jahrzehnte seine Stromerzeugung abzusichern, die Kernbrennstoffe kommen aus sicheren Regionen und könne durch Wiederaufbereitung mehrfach genutzt werden.

    Die durch den extremen Schwankungen der Windkraft geforderten schnell anlaufenen Gaskraftwerke sind aber abhängig von Gasimporte besonders aus Russland. Wenn wir uns also durch weiteren Ausbau der Windkraft noch stärker von den Importen aus einer Region machen, die die NATO als offiziellen Feind einstufen, dann werden wir eines Tages unser blaues Wunder erleben.

    Hier können wir eindeutig festellen wer die eigentlichen Träumer der zukünftigen Stromversorgung Deutschland sind, die Klimaschützer.

    H.E.

  109. moosgeist

    am 9. Februar 2010 um 10:07 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Quencher (8. Februar 2010 um 23:11 Uhr)

    Danke für den aufschlussreichen Link.
    Aufschlussreich deshalb, weil zum Einen es mal wieder zeigt, wie wenig diese Leute vom PIK und Helmholtz-Zentrum Ahnung haben über das, was in Brasilien tatsächlich in Sachen Biosprit abgeht. Und zum Zweiten, welcher Krake an den „Empfehlungen“ mitwirkt und sein Süppchen kocht. Durch einen pensionierten Bekannten in meiner Nachbarschaft, der ca. 10 Jahre in Brasilien als Chemiker für seine Firma tätig war konnte ich schon vor einiger Zeit erfahren, was da wirklich abgeht. Danach stell es sich so dar:

    Es ist richtig, dass der Zuckerrohranbau die fruchtbaren Weideflächen der Viehzüchter für sich reklamiert. Dies wird auch von der Regierung tatkräftig unterstützt. Dadurch werden in erster Linie die kleinen Viehzüchter und Farmer in Richtung „Amazonas“ verdrängt. wie sie i.d.R. auf fruchtbarem Ackerboden sitzen und Zuckerrohr einen guten fruchtbaren Boden benötigt. Die großen Viehzüchter, die sog, Viehbarone haben mit Ackerbau wenig bis garnichts am Hut und nutzen im Prinzip den fruchtbareren Teil der Pampa, weil das für das Vieh auseichend ist und auch die Möglichkeit bietet ohne Probleme große Herden zu halten. Man findet sie also überall da, wo es in der Pampa ausreichend Wasser gibt.
    Die verdrängten „Kleinen“ roden mit Genehmigung aber auch teilweise mit wohlwollender Duldung der Regierung die Ränder des „Regenwaldes“ und zwar mittels Brandlegung. Brandrodung deshalb, weil der Boden des Regenwaldes –so seltsam das auch klingen mag- so gut wie unfruchtbar und unbrauchbar für den Ackerbau ist (hochgradiger Mineralmangel). Durch die Brandrodung gelingt ein „Düngereintrag“, der für Weideflächen ausreichen ist. Diese Beweidung erfolgt auch wieder i.d.R. bis ca. 5 Jahre. Dann ist der Boden durch die Rinder und das Gras soweit aufgebessert, dass die sehr anspruchslose Soja angebaut werden kann. Da die Soja, was den Boden anbelangt, sehr genügsam ist und auch keiner Fruchtfolge oder irgendwelche Zwischenfrucht braucht, wird sie –auch wieder i.d.R.- ca. 5 Jhr. am gleichen Fleck angebaut. Weil aus Kostengründen keine Zusatzdüngung erfolgt, ist der Boden danach etwa wieder so nährstoffarm wie vor der Rodung. Der „Acker“ wird wieder dem Urwald überlassen und der Kreislauf beginnt von vorne. Dieses Prozedere hat der Staat seit einigen Jahren eigentlich recht gut im Griff. Probleme gibt es allerdings mit den illegalen Brandrodungen und dem Holzkahlschlag im Inneren des Regenwaldes, wo kaum eine wirksame Überwachung und Ahndung möglich ist.

    Die Soja spielt in Bezug auf Biosprit in Brasilien so gut wie keine Rolle. Sie wird zum großen Teil zu Futtermittel weltweit, hauptsächlich jedoch für den europäischen Raum, verarbeitet. Hauptabnehmer ist da Deutschland, das ja Dank „ökologischer Misswirtschaft“ lieber NaWaRo statt Futtermittel anbaut.

    Die eigentliche „Schweinerei“ -neben der offensichtlichen Unkenntnis über die wahren Zusammenhänge- dieser Studie ist die Forderung nach dem Anbau von Ölpalmen statt Soja.
    Hier blickt dann das Gesicht des „Kraken“ WWF durch, der offensichtlich, ohne ausdrücklich genannt zu werden, seine gierigen Hände bis über die Ellenbogen in dieser Studie hat. Hierzu sollte man beachten, dass der WWF bezüglich Palmöl, ohne als Besitzer selbst in Erscheinung zu treten, der eigentliche Monopolist ist und einen Großteil seiner Einnahmen über das Geschäft mit Palmöl akquiriert. Da fällt mir spontan der Name „Deutsche BP“ ein die im Kuratorium des PIK Sitz und Stimme hat. Bei den Urwaldrodungen in Malaysia und Indonesien zu Gunsten der Ölpalmen arbeiten BP und WWF Hand in Hand. Die Gelder an WWF fließen –wenn die Informationen richtig sind und daran dürfte kaum ein Zweifel bestehen- über Stiftungen als sog, Spenden an den WWF. Eine dieser Stiftungen ist die Michael Otto Stiftung. Michael Otto ist Besitzer der Otto Gruppe (Otto-Versand), des größten Versandhandels Europas, wenn nicht sogar weltweit. Gleichzeitig ist er Vorsitzender dieser Stiftung und Präsident von WWF-Deutschland und sitzt z.B. im Aufsichtsrat bei Bosch, Springer und Gerling-Konzern. So ganz nebenbei ist er auch noch „Ehrenmitglied“ des WFC (World Future Councils),
    einer Gründung von Jakob von Uexküll und ebenfalls eine dem WWF „freundlich gesinnte“ Stiftung. Von diesen „freundlich gesinnten“ Stiftungen gibt es weltweit eine ganz hübsche Anzahl.
    Die genaue Zahl ist nicht bekannt, die Schätzungen gehen von 100 – 200. „Böse Zungen“ behaupten, dass diese Stiftungen die Geldwaschanlagen des WWF sind für die weltweiten Aktivitäten z.B. Palmöl. Manche sprechen sogar von „Schutzgeld“. Aber wie gesagt: „böse Zungen“.

    Interessant ist in Bezug auf Brasilien noch, dass der WWF noch keinen Fuß im Biosprit-Geschäft hat. Brasilien braucht kein Palmöl um es zu Bio-Diesel zu verarbeiten. Es hat genug eigene, andere Resourcen. Was also soll also diese Forderung des PIK? Ist das eine „Freundlichkeit“ an den Präsidenten des WWF-Deutschland für die Finanzierung einer Professur für einen PIK-Mitarbeiter, der auch zufällig etwas mit dem IPCC zu tun hat?
    Es ist schon seltsam, egal wie man die Aktivitäten des WWF verfolgt, immer landen sie bei irgendwelchen Instituten oder im Geschäft mit Öl und das nicht nur Bio, siehe BP(im Kuratorium des PIK).
    Für mein Dafürhalten hat diese ganze Studie wenig bis garnichts mit Umwelt- oder „Klimaschutz“ zu tun aber sehr viel mit der Akquise einer neuen Einnahmequelle für den WWF.

  110. Thorsten

    am 9. Februar 2010 um 12:15 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Heinz Eng

    Ich habe aber etwas dagegen das jeder Hansel mit Geld auf der Bank sich eine Windmühle auf den Acker stellt, um seine für 20 Jahre garantierte Redite abzufassen.

    “Jeder Hansel” ist der deutsche Grundbesitzer landwirtschaftlicher Flächen, häufig heimische Landwirte, bei denen die Windenergie zur Sicherung der Existenz beiträgt.Die Windräder tragen dazu bei, dass viele Landwirte ihre Höfe nicht aufgeben müssen und die Existenz ihrer Familien sicher können! Mehr als 50 % der Windkraftanlagen in Deutschland werden von ansässigen Landwirten betrieben! Die Wertschöpfung wird zu nahezu 100 % in Deutschland erzielt. Es werden Arbeitsplätze in der heimischen Landwirtschaft gsichert und im heimischen Mittelstand durch die Herstellung und Wartung der Windenergieanlagen v.a. in Deutschland und Europa! Bei den Erneuerbaren Energien entstehen 5 x so viele heimische “Hanselarbeitsplätze” wie z.B. in der Atomwirtschaft.

    Neben der Landwirtschaft haben allein im strukturarmen Schleswig-Holstein schon heute über 5000 “Hansels” eine feste Anstellung in der Windenergietechnik, Tendenz steigend!

    http://www.schleswig-holstein.de/MWV/DE/Energie/SchwerpunkteInitiativen/Windenergie/Windenergie__node.html

    http://www.landblick.de/de/landwirtschaft-in-sh/multifunktionalitaet/energie/index.php

    http://www.michaelreuter.de/index.php?nr=4156&menu=7

    Aber Herrn Eng ist es lieber, wenn den Profit die Global Player auf dem Energiemarkt machen, die 4 Energiemonopolisten, z.B. Gaskonzerne wie Gasprom, die Ölscheichs in Saudi-Arabien oder Despoten in Theheran, Venezuela und Nigeria. Und schon gar nicht die “Hansels” hier in Deutschland! Lieber sollen sich das Geld die großen Monopolisten, Banken und Großkonzerne einstecken!

    Und Herr Eng: Erhalten die vier großen Energiekonzerne keine jahrelang garanierte Rendite, wenn sie neue Kraftwerke hinstellen, Laufzeitverlängerungen bekommen, von der Haftung für ihre Kraftwerke befreit werden, die Entsorgungskosten teilweise abgenommen bekommen, staatliche Bürgschaften erhalten, Subventionen und steuerfreie Rückstellungen einsacken, Netzmonopol nutzen und nicht für extern verursachte Kosten aufkommen müssen?

    Ach ja Herr Eng. Wenn Sie schon von “garantierten Renditen” der Windenergie sprechen: Die erwirtschafteten Renditen bei der Windenergie erreichten in den letzten Jahren ca. 7-8 % des eingesetzten Kapitals. Die Renditen der 4 großen Energieversorger liegen ausweislich deren Geschäftsberichte jährlich bei ca. 14-17 % ! Diese Tatsache wird von Ihnen leider verschwiegen!

    Herr Eng, ich finde es schon bemerkenswert, wie abwertend Sie über heimische Arbeitsplätze bei den EE reden. EE schaffen Wertschöpfung vor Ort, dezentral, auf ein Vielfaches von Menschen verteilt. Jeder Grundbesitzer, jeder Land- und Forstwirt, jeder private Kleinkapitalanleger kann sich hier ortsnah mit einbringen und zur Wertschöpfung vor Ort beitragen. Beim RWE kann man nur Aktien kaufen! Die Gewinne dort machen global Player, die Jahr für Jahr höhere Bonizahlungen einsacken! Natürlich sollte man diese ehrenwerten global Player den “Hanseln” vor Ort vorziehen, die auf ihren landwirtschaftlichen Flächen durch Nutzung EE ihre familiäre Existenz sichern!

    Ihre Bezeichnung “Hansel” dokumentiert Ihr neoliberales Denken und die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Klientel Herr Eng. Ich habe mir das bei Ihnen schon so vorgestellt, fühle mmich jetzt aber mehr als bestätigt!

  111. Thorsten

    am 9. Februar 2010 um 12:27 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Heinz Eng

    Deutschland ist sehr wohl in der Lage mit einheimischer Kohle noch viele Jahrzehnte seine Stromerzeugung abzusichern, die Kernbrennstoffe kommen aus sicheren Regionen und könne durch Wiederaufbereitung mehrfach genutzt werden.

    Natürllich können Sie weiter mit heimischer Kohle die Energieversorgung in Deutschland sichern, wenn Sie bereit sind, aufgrund notwendiger tieferer Grabungen jeden beliebigen Energiepreis zu zahlen und bereit sind, weiter ungebremst CO2 in die Luft zu pusten. Auch Kernenergie kann man weiter betreiben, wenn man denn ein Endlager hätte oder man die Abfälle weiterhin wie bisher zur offenen Endlagerung nach Sibirien karrt. Ja und auch Wiederaufbereitung ist noch besser, noch “gefahrloser” und noch friedensstiftender, wenn in der Welt noch mehr angereichertes waffenfähiges Material gehandelt wird… Ach ja, Kernenergie ist ja so sicher, dass selbst die Kraftwerksbertreiber großzügig von der Haftung für ihre Kraftwerke befreit wurden. Und sie bekommen für ihren tollen Dienst an der Allgemeinheit auch noch steuerfreie Rückstellungen geschenkt und für ihre Abfälle zahlen auch wie in Asse II diie Hanseln in Deutschland.

    Herr Eng, ich bin auch für Kernkraft und Kohle, wenn die Betreiber die Folgen, Kosten und Risiken vollständig selbst tragen, wie dies jeder mittelständige Betrieb und jedes andere Industrieunternehmen in Deutschland auch tun muss! Ich bin nicht damit einverstanden, dass man Gewinne privatisiert, während man Kosten und Risiken sozialisiert!

    Aber ich bin mir sicher, dass sich diese Frage mit Kernkraft und Kohle in den nächsten 25 Jahren von selbst lösen wird. Dann nämlich werden die fossilatomare Energienträger einfach im Vergleich zu anderen Energien zu teuer sein!

  112. Quencher

    am 9. Februar 2010 um 12:32 Uhr | Link | Kommentar melden

    Hallo Moosgeist, die Vernetzung der “Umweltschutz-Verbände” in die Industrie und Forschung ist ein Thema, es geht aber noch weiter. Hanna Thiele schreibt in Novo-Magazin wie sich “Klimaschutz-Lobby” und “Umweltverbände” in Verwaltung und Beamtenwesen einnisten konnte. Ist ein sehr aufschlussreicher Artikel mit dem Namen: Die deformierte Gesellschaft. Ich hatte diesen Artikel bislang noch nicht gelesen, da ich an nahm, es hat mit dem gleichnamigen Buch von Meinhard Miegel zu tun, welches ich übrigens auch empfehlen kann. Doch erstmal ein Zitat von Hanna Thiele:

    Über das abstrakte Thema „Klimawandel“ lässt sich dennoch endlos philosophieren. Das eröffnet der Umweltbürokratie schier grenzenlose Gestaltungsmöglichkeiten, die weit über den umweltrechtlichen Ordnungsrahmen von Verboten hinausgehen. Die zur Staatsdoktrin auserkorene Haltung „global denken, lokal handeln“ erhebt sogar den Anspruch, die weltgeschichtliche Bühne aufzumischen – bis hin zu Forderungen nach einer sozialen Revolution und dem Aufbau einer neuen Gesellschaft mit einer global geplanten ökologischen Weltwirtschaft im Mittelpunkt.
    >/blockquote>
    Der recht umfangreiche Artikel zeigt vor allem eins auf, wie weit die Unterwanderung der Gesellschaft von selbst ernannten Weltverbesserern schon gediehen ist. Praktisch alle wirtschaftsrelevanten Gesetze werden dem höherem Ziel Umweltschutz untergeordnet. Wobei Umwelschutz an sich ja nicht schlecht ist, nur diese unsägliche CO2 und Klimaerwärmungshysterie, treibt entsetzliche Auswüchse. Es drängen sich Vergleiche zur 5. Kolonne auf.

    Abschießend möchte ich noch bemerken, es ein ganzes Stück Arbeit geben, dieses Schmarotzerpack wieder aus ihren Pöstchen und Funktionen zu jagen. Selbst wenn sich das Thema “Klimawandel” in den nächsten Jahren von selbst erledigt, das Problem bleibt. Denn mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit haben die Weltenverbesserer eine neue Sau die sie durchs Dorf treiben können.

  113. Thorsten

    am 9. Februar 2010 um 12:35 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Krishna Gans

    Einzelfunde aus antiker Zeit sind auch aus Trier und anderen Städten nördlich der Alpen bekannt

    oder:

    wurde er von den Römern als kultisches Opfertier wieder nach Deutschland eingeführt.

    Ja, in der Antike haben die Römer schon mal einzelne Damhirsche mit nach Deutschland gebracht (Hanibal kam auch mit Elefanten über die Alpen, dennoch gelten die nicht als heimisch!). Die Römer haben hier Damhirsche nie dauerhaft eingebürgert. Sie hielten diese zur Nahrungsversorgung in Gehegen. Einige sind ausgebrochen, hielten sich aber nicht lange. Die Römer hatten auch gar kein jagdliches Interesse in Germanien. Dafür waren sie hier nicht sesshaft genug.

  114. Krishna Gans

    am 9. Februar 2010 um 13:43 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten

    Vor der letzten Eiszeit war der Damhirsch in Mitteleuropa einheimisch, aber dann wurde er in südlichere Gefilde verdrängt und kam nur noch in Kleinasien vor. Doch schon die Römer bürgerten den Damhirsch in allen Ländern des Mittelmeers wieder ein. Später brachten sie ihn auch ins heutige Deutschland.

    Und Deinen Elefanten-Hanibal kannst Du Dir als Vergleich an den Hut stecken, die Elefabten wurden benutzt und nicht eingeführt, aber das tangiert ja einen Falschaussager nicht weiter, oder ?

  115. Krishna Gans

    am 9. Februar 2010 um 13:49 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten
    Damit ist das Thema Archäozoen und Damwild abgehakt:

    Damwild kommt heute praktisch überall in Europa vor. Die ältesten fossilen Funde eines direkten Vorfahren wurden in Südchina gefunden (ca. 500.000 Jahre alt). Das europäische Damwild (Cervus Dama) trat erstmals vor ca. 100.000 Jahren in der Warmperiode nach der Risseiszeit auf und bevölkerte praktisch ganz Europa. In der darauffolgenden und bislang letzten Eiszeit starb es hier wieder fast vollständig aus. Lediglich im südosteuropäischen Raum (Schwarzmeerküste) erhielten sich Restpopulationen. Danach schaffte das Damwild es nicht mehr selbständig Europa wieder zu besiedeln. Erst im 2. Jahrhundert n. Chr. brachten es die Römer vermutlich wieder nach Italien. In den nachfolgenden Jahrhunderten kam Damwild bereits wieder in Iberien, Gallien und großen Teilen Germaniens vor. Es wurde vorwiegend in Gehegen als besonders schmackhafter Fleischlieferant gehalten. Zur Merowingerzeit gelangte es im 5. und 6. Jahrhundert an den Rhein. Von dort brachten es die Normannen über Dänemark nach England, im 11. und 12. Jahrhundert wiederum von Dänemark nach Norddeutschland

    Das Damwild von Alexander Maurer, Spartenleiter Gehegehalter

  116. Heinz Eng

    am 9. Februar 2010 um 14:47 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Team Thorsten

    “”"Natürllich können Sie weiter mit heimischer Kohle die Energieversorgung in Deutschland sichern, wenn Sie bereit sind, aufgrund notwendiger tieferer Grabungen jeden beliebigen Energiepreis zu zahlen und bereit sind, weiter ungebremst CO2 in die Luft zu pusten.”"”

    Jeden beliebigen Strompreis darf ich schon heute zahlen da mir per EEG etwas aufgezwungen bekomme das ich nicht will. Braunkohle zum Beispiel kommt ohne jegliche Subvention aus und dürfte auch noch einige Jahrzehnte in erreichbaren Tiefen abgebaut werden können.
    Die einzige Verteuerung der Kohle würde durch eine geplante CO2 Steuer passieren und diese ist nicht wirtschaftlich sondern politisch bedingt.

    “”" Ja und auch Wiederaufbereitung ist noch besser, noch “gefahrloser” und noch friedensstiftender, wenn in der Welt noch mehr angereichertes waffenfähiges Material gehandelt wird…”"”

    Hmm, ist mir neu das man mit einen Brennstab eine Atombombe bauen kann.
    Ihr Argument ist ja mal wieder typisch “Anti-AKW-Propaganda”, als ob der Iran auf Kraftwerksmüll angewiesen wäre, die reichern ihr Bombenmaterial einfach selber an.
    Andersrum wird ein Schuh draus, Schwerter zu Pflugscharen ist das geflügelte Wort.
    Alte Atombomben zu Kernbrennstäbe abreichern und damit den Menschen Elektrizität schenken, wie es mit Unmengen von russischen Bomben geschehen ist.

    Tja und das Endlagerproblem wurde ja durch die letzten rot/grünen Regierungshanseln effektiv ausgesessen ohne sich wirklich mal darum zu kümmern aber das haben Sie ja anscheinend schnell vergessen.

    Zu den Windmühlen komme ich gleich, der Kommentar wird sonst zu lang.

    H.E.

  117. Michael Krüger

    am 9. Februar 2010 um 14:55 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Gans

    Ich denke mal das Damwild hat aufgrund des Jagddruckes Europa nicht wieder selbst besiedelt.

    Während der Eiszeit war auch das Reh aus weiten Gebieten Mitteleuropas verschwunden, besiedelte aber nach Erwärmung und dem Entstehen von Laubwäldern wieder den Raum.

    Die Rehe hatten den Vorteil, dass sie schwerer zu jagen sind. Sie können leichter im Unterholz entkommen. Zudem wird Damwild wird später geschlechtsreif und ist weniger scheu.

  118. Heinz Eng

    am 9. Februar 2010 um 15:27 Uhr | Link | Kommentar melden

    Team Thorsten

    “”"“Jeder Hansel” ist der deutsche Grundbesitzer landwirtschaftlicher Flächen, häufig heimische Landwirte, bei denen die Windenergie zur Sicherung der Existenz beiträgt.Die Windräder tragen dazu bei, dass viele Landwirte ihre Höfe nicht aufgeben müssen und die Existenz ihrer Familien sicher können! Mehr als 50 % der Windkraftanlagen in Deutschland werden von ansässigen Landwirten betrieben! Die Wertschöpfung wird zu nahezu 100 % in Deutschland erzielt. Es werden Arbeitsplätze in der heimischen Landwirtschaft gsichert und im heimischen Mittelstand durch die Herstellung und Wartung der Windenergieanlagen v.a. in Deutschland und Europa! Bei den Erneuerbaren Energien entstehen 5 x so viele heimische “Hanselarbeitsplätze” wie z.B. in der Atomwirtschaft.”"”"

    Mir kommen gleich die Tränen, wie kann es sein das ein Bauer sein Geld mit Energieproduktion verdienen muss anstatt mit Landwirtschaft?
    Andere Frage, wieviele Arbeitsplätze wurden bis heute durch überhöhte Energiepreise in Deutschland vernichtet, als Billig-Jobs in der EE-Industie geschaffen worden?
    In Spanien schätzt man das auf ein geschaffenen Arbeitsplatz in der EE-Branche 4 Arbeitsplätze in der energieintensiven Industrie vernichtet wurden, so sieht nämlich aus mit ihren stolzen Zahlen.
    Arbeitplätze die mit derart hohen Subventionen ausgestattet werden sind eigentlich Geldvernichter und die Mähr von der guten Windkraft ist eh bald ausgeträumt.
    Wie Sie inzwischen bemerkt haben sollten, springen auch die Energieriesen nur allzugerne auf den EE-Zug auf und bald werden die Windparks das EON/RWE/…..Maskottchen zieren, bei uns in der Gegend stehen fast ausschließlich Windparks von einigen wenigen Betreibern aus dem Norden der Republik, ergo bleibt nach der Verschandelung der Natur nicht einmal die Gewerbesteuer in der Region sondert geht an den Stammsitz der Firma.

    Nun begehen Sie aber den größten Fehler in Ihrer Denkweise, denn durch den verstärkten Einsatz der Windkraft stärken Sie gerade den Monopolisten “Gazprom”, denn diese Windspargel bedingen schnell anlaufende Gaskraftwerke um extreme Schwankungen der Einspeisung auszugleichen.

    Ach übrigens, Ihr Team scheint eh die Liberalisierung der Strommärkte verpennt zu haben, beschweren Sie sich gefälligst bei den EU-Bürokraten wenn dadurch der Konzentrationsprozess bei den Energieriesen so vorangeschritten ist.
    Weiterhin haben oder werden Vattenfall und EON ihre Netze an Finanzivestoren verkaufen und was uns dann blühen wird, möchte ich mir nicht ausmalen.
    Weiterhin sind die Netze staatlich reguliert (wovon Sie wahrscheinlich auch nie was gehört haben) so das sich die Netzbetreiber ihre Durchleitungsgebühren genehmigen lassen müssen.
    Durch die Anreizregulierung werden die Netzbetreiber noch zusätzlich gezwungen die Kosten zu reduzieren, wo auf der anderen Seite durch den Ausbau der EE immer mehr neue Leitungen durch die Lande gezerrt werden müssen.

    Weiterhin vergessen Sie immer mal ganz gerne die große Anzahl Stadtwerke und kleine Regionalversorger die von diesen Massnahmen noch schlimmer betroffen sind.
    Diese haben sich vor Jahren eine Menge KWK-Anlagen aufgebaut die sich auch wirtschaftlich rechnen müssen, zur Strafe dürfen Sie dann diese Anlagen abstellen wenn die Windspitzen zu hoch werden (neuerdings Anlagen ab 100 kW Stromproduktion).

    Fazit, Ihre Argumente sind aus dem letzten Jahrhundert und bestätigen mir mal wieder, das Sie absolut keine Ahnung vom Stromgeschäft haben.
    Mit den Vorwurf “Neo-Liberal” kann ich gut leben, denn ich weiß das Sie Rot/Grün angehaucht, absolut den Boden der Realität verlassen haben.

    Ihre angebotenen Alternativen sind das Papier nicht Wert auf das diverse Öko-Institute ihre Phantasien gedruckt haben und mangels eigenen Wissen von Ihnen und Ihren Kumpanen den einfachen Menschen in Deutschland untergejubeln.

    Ein bisschen Kommunismus, jede Menge Planwirtschaft und schon erfüllen sich die feuchten Träume eines Klimafanatikers, am besten wäre es natürlich wenn wir Deutschland wieder in ein reines Agraland umwandeln würden, dann könnten wir vor der ganzen Welt mit unsere tollen CO2 Einsparung protzen (zumindestens die paar Leutchen, die bis dahin noch nicht aus Deutschland geflüchtet sind).

    Nein, das sehe ich nicht als meine Zukunft an, verbrennen Sie ruhig unsere Wälder, ich bin dann mal im Ausland und guck mir das Elend von aussen an.

    H.E.

  119. Heinz Eng

    am 9. Februar 2010 um 15:48 Uhr | Link | Kommentar melden

    Nachtrag an Team Thorsten

    Wertschöpfung im Inland……na sicher doch.

    http://www.stern.de/wissen/technik/solarzellen-aus-china-miao-macht-den-deutschen-angst-1523992.html

    http://www.welt.de/welt_print/article898370/Inder_uebernehmen_Repower.html

    Um mal ein paar schnell gegoogelte Argumente als Gegenbeweis vorzubringen.
    Das Geld verdienen andere, aber ich darf per EEG-Zwangsabgabe 20 Jahre lang die Zeche zahlen.

    Sind Sie gar ein chinesisch/indischer Lobbyist und lullen uns Deutschen nur etwas ein?
    (nicht ganz ernsgemeinte Anfrage)

    H.E.

  120. Krishna Gans

    am 9. Februar 2010 um 15:53 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Michael Krüger
    Will ich nicht ausschließen, aber letztendlich versucht Thorsten mal wieder, mit Strohmann bauen von der Thematik abzulenken, und das mit falschen Angaben, darum geht es mir eigentlich.

  121. Heinz

    am 9. Februar 2010 um 17:00 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten,

    „Neben der Landwirtschaft haben allein im strukturarmen Schleswig-Holstein schon heute über 5000 “Hansels” eine feste Anstellung in der Windenergietechnik, Tendenz steigend!“

    Das sind Kosten! Denn diese Arbeitsplätze sind in der Vorkette der Stromerzeugung.

    Das was Sie als „Erfolg“ der Windkraft vermeinen zu sehen, würde durch das Nichtbenutzen der Traktoren der Schleswig-Holsteinischen Bauern und die Einstellung von 5.000 (subventionierten) Leuten mit Schippe und Hacke, auch geschehen.

    Verstehen Sie das?

  122. moosgeist

    am 9. Februar 2010 um 17:46 Uhr | Link | Kommentar melden

    Quencher (9. Februar 2010 um 12:32 Uhr)

    Hallo Quencher,

    Danke für den Link. Den Artikel kannte ich noch nicht. Ich habe ihn erstmal kurz überflogen, aber da muss ich nochmal in Ruhe ran. Was Hanna Thiele da so schreibt, hinterlässt einen üblen Geschmack. Für einen Außenstehenden ist diese Verknüpfung und Verklüngelung der Administration mit den „Öko-Bunden“ nicht so durchschaubar, umso größer ist das Erstaunen dann, wenn man auf Querverbindungen stößt, die man so nicht für möglich gehalten hat. Die Politiker und deren „offizielle“ Haltung zum Thema Klima und Umwelt glaubt man ja einigermaßen zu kennen. Was aber auf der Ebene der Administration und des Berufsbeamtentum abläuft, liegt doch meist irgendwo im Nebel. Dass hier aber die Fäden irgendwie zusammen laufen sollte eigentlich auf der Hand liegen, denn ohne den Berufsbeamten rührt sich in unserem Staate so gut wie gar nichts. Der Begriff 5.Kolonne trifft das Geschehen da recht gut.

    Aber, und das ist die Achillesferse eines jeden Regimes, Beamte sind sehr wetterfühlig und wehen daher mit dem Wind. Was wird sein, wenn der Wind sich dreht? Es gibt da ein Sprichwort, das da lautet: **Der Beamte ist absolut loyal. Bis zu nächsten Bürgermeister**.
    Es wird lustig anzusehen sein, wenn auf der exekutiven Ebene bei einem Paradigmenwechsel
    „die Reise nach Jerusalem“ losgeht.

  123. Thorsten

    am 9. Februar 2010 um 17:51 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Krishna Gans

    Abschließend für den Rechthaber und Nichtfehlereingesteher Herrn Gans. Sie behaupteten:

    Wenn, dann sind es Archäozoen, da die Römer sie wieder zurückgebracht haben.

    Nochmals Krishnag, die Römer haben es hier bei uns nicht in die freie Wildbahn zurückgebracht. Es hat sich erst im Mittelalter bei uns wieder frei ausgebreitet.

    Um ihre Spitzfindigkeiten abzuschließen hier der Link einer ausführlichen Arbeit der Universität Göttingen. Hier finden Sie auch saubere Abrenzungen zwischen Neozoen und Archäozoen.:

    http://www.bfn.de/fileadmin/MDB/documents/service/skript213.pdf

    Auf S. 274 finden Sie das Damwild als IAS aufgelistet (IAS = invasive alien species).

    Auch der Nachhaltigkeitsrat Brandenburg schreibt zum Damwild:

    Von den 8 neu-eingebürgerten Säugetierarten haben v.a. Damhirsch,
    Waschbär, Mink, Marderhund sowie Bisamratte einen bedeutsamen negativen
    Einfluß auf die regionale Biodiversiät.

    http://www.nachhaltigkeitsbeirat.brandenburg.de/cms/media.php/bb2.a.5490.de/ppneobio.pdf

    Die Römer haben das Damwild in den europäischen Mittelmeerraum gebracht, aber nicht in die freie Wildbahn nach Mittel- und Nordeuropa.

    Über Dänemark kam diese Hirschart dann im Mittelalter wieder nach Deutschland zurück.

    http://www.vk-wandel.de/natur-parks.php

    Bereits von den Römern ins Mittelmeergebiet gebracht, gelangte das Damwild im frühen Mittelalter ins nördliche Europa.

    http://www.fug-verlag.de/cgi-bin/FuGGO.cgi?id=1780

    Schon im ausgehenden Mittelalter wurde für König und Adel gerne jagdbares Wild wie Mufflon, Damwild oder (Jagd-) Fasan ausgesetzt

    http://niedersachsen.nabu.de/tiereundpflanzen/neobiota/hintergrund/07805.html

  124. Krishna Gans

    am 9. Februar 2010 um 17:58 Uhr | Link | Kommentar melden

    @thorsten
    Quelle contra Quelle, Thema abghakt, weil uninteressant und am Thema vorbei.

  125. Krishna Gans

    am 9. Februar 2010 um 18:05 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten
    Ich wiederhole mich:

    . Zur Merowingerzeit gelangte es im 5. und 6. Jahrhundert an den Rhein. Von dort brachten es die Normannen über Dänemark nach England, im 11. und 12. Jahrhundert wiederum von Dänemark nach Norddeutschland

    Abgehakt. das war vor 1492 und Schluß, das geht hier jetzt wieddr ab wie bei meinem Artikel mit Deinen Pellets, die mittlerweile schon wieder von Dir in irriger Weise bemüht werden, um vom Thema abzulenken.
    Siehe Hackschnitzel zu Pellets.
    Du bist durchschaut und überführt als Sprücheklopfer.

  126. Krishna Gans

    am 9. Februar 2010 um 18:17 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorten
    Du weißt, wann das frühe Mittelaler war ?
    Die Zeit des “Optimums”, also v o r 1492 ;-)
    Schöner, bestätigender Link ;.)
    Man, laß es lieber bleiben, Du verrennst Dich wie bei Geweih / Gehörn.
    Du bist total auf dem falschen Dampfer.

  127. Thorsten

    am 9. Februar 2010 um 18:26 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Quencher

    Hanna Thiele schreibt in Novo-Magazin

    Was interessiert mich, was eine Hanna Thiele schreibt…? Soll ich hier auch veröffentlichen, was die Schwester unserer Dorfmetzgerin schreibt?

    Selbst die FDP, deren Mitglied Hanna Thiele ist (oder war), hat sich von dieser distanziert und sie von diversen Posten zurückgezogen. Sie ist dort als randständige Querulantin bekannt. Über Fachkunde oder eine fachliche Qualifikation verfügt sie nicht.

  128. Thorsten

    am 9. Februar 2010 um 18:30 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Heinz Eng

    denn ich weiß das Sie Rot/Grün angehaucht

    Dann wissen Sie mehr als ich. Ich habe mit der entscheidenden Zweitstimme noch nie rot oder grün gewählt. Mit der Erststimme habe ich ausser FDP, Linke und radikale Parteien schon alle Fraktionen gewählt. Da ist es mir wichtiger, welche Person vor Ort dahintersteht.

  129. Krishna Gans

    am 9. Februar 2010 um 19:25 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten
    Querulanten braucht’s in diesem Land, weil sonst nur noch Vollhorste à la Öks, Grüne, Windmüller und Pelletsholztiger das Sagen hätten.
    Windräder sind subventionierte Umweltzerstörer
    Das Dir die Dame und Elektrotechnikerin nicht paßt ist mir klar, nur ist sie in Sachen Elektro vom Fach, im Gegensatz zu Dir und manch Grünen, der uns in Sachen EE das Blaue vom Himmel runterlügt, mangels Ahnung.
    Der Mangel an Ahnung zu diesem Thema zeichnet Dich ja auch aus.

  130. Krishna Gans

    am 9. Februar 2010 um 19:31 Uhr | Link | Kommentar melden

    Hier kommt man eher zu dem Artikel…..
    Keine Ahnung, warum
    Gleich der 1. Link

  131. Quencher

    am 9. Februar 2010 um 19:41 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Thorsten

    es interessiert mich nicht in welcher Partei Frau Thiele ist, interessant finde ich ihren Artikel im novo-magazin. Und wenn Sie, Thorsten, die Argumente von Frau Thiele nicht mögen, kann das eigentlich nur ein gutes Zeichen sein.

  132. moosgeist

    am 9. Februar 2010 um 20:35 Uhr | Link | Kommentar melden

    Thorsten (9. Februar 2010 um 18:26 Uhr)

    Was interessiert mich, was eine Hanna Thiele schreibt

    Warum quaken Sie dann dumm daher? Es zwingt Sie niemand das zu lesen.

    Soll ich hier auch veröffentlichen, was die Schwester unserer Dorfmetzgerin schreibt?

    Kann man da, wo Sie herkommen, überhaupt schreiben? Mit dem Lesen scheinen Sie ja, wie Sie mehrfach unter Beweis gestellt haben, ihre Probleme zu haben.

    Selbst die FDP, deren Mitglied Hanna Thiele ist (oder war), hat sich von dieser distanziert und sie von diversen Posten zurückgezogen

    Sie wollen wohl mit Ihren gezielten Lügen wieder einmal eine neue Diffamierungskampagne starten.
    **Hanna Thiele trat 1982 der FDP bei und ist derzeit u. a. Mitglied im Arbeitskreis Energie der Landesfachausschüsse Wirtschaft und Umwelt sowie im Bundesfachausschuss Umwelt der FDP-Bundestagsfraktion**

    Sie ist dort als randständige Querulantin bekannt

    Sehr interessant. Wer von seinem verbrieften demokratischen Recht zur freien Meinungsäußerung Gebrauch macht, ist in Ihren Augen ein randständiger Querulant. Naja, von einem Öko-Totalitaristen kann man nichts andere erwarten.

    Über Fachkunde oder eine fachliche Qualifikation verfügt sie nicht.

    Sie dürfte jedenfalls in Ihrem Beruf, der Elektrotechnik, über fundiertes Wissen verfügen, als Sie jemals in Ihrem angeblichen Beruf erlangen werden.

  133. Thorsten

    am 10. Februar 2010 um 00:29 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Moosgeist

    Gleich zwei Lügen auf einmal!

    Nach meiner Kenntnis ist Frau Hanna Thiele keine Elektrotechnikerin. Dies behauptet nur Konrad Fischer. In allen Unterschriftenlisten ist sie ohne akademischen Titel benannt. Mir ist nicht bekannt, dass sie sich selbst zu ihrem Beruf äussert. Nirgendwo gibt sie diesen an. Klimaskeptiker würden es doch nicht versäumen, die berufliche Qualifikation einer angeblichen Dipl.-Elektrotechnikerin bei jeder Gelegenheit herauszuhängen. Aber Fehlanzeige. Bitte einen Beleg für die berufliche Qualifikation von Frau Thiele! Sie ist heute Rentnerin. Wie viele Frauen haben Anfang der 60-er Jahre Elektrotechnik studiert? Nahezu keine!

    Ihre Angaben zu angeblichen Positionen von Frau Thiele bei der FDP sind veraltet. Ich weiss, dass sich die FDP von Frau Thiele öffentlich distanziert hat.

    Frau Thiele kann nicht mehr Mitglied der FDP sein, wenn sie die FDP übel beschimpft und sich in der “Partei der Vernunft” engagiert:

    http://www.parteidervernunft.eu/die_partei_der_vernunft_denkt_die_sonne_lenkt_das_klima.html

  134. Heinz Eng

    am 10. Februar 2010 um 08:56 Uhr | Link | Kommentar melden

    @krishna

    “”"Keine Ahnung, warum”"”

    Kostenpflichtiger Artikel, Schade.

    Trotzdem danke ich Ihnen für den kleinen Tip zur Person Hanna Thiele, bei EF habe ich einige sehr interessante Artikel entdeckt, die sich mit meinen Erfahrungen und Denkweisen fast zu 100% decken.

    1.) Wozu dient die Inszenierung des Klimaschutzes?

    “”"Demokratisch klingt auch die Absicht, die Strukturen der alten Großakteure aufzubrechen. Exemplarisch hängt man die Systemveränderung an den Energieversorgungsunternehmen (EVU) auf. Sie werden wie Tyrannen als abkassierende Ausbeuter und Umweltzerstörer an den Pranger gestellt…..

    …Wenn sie sich weigern, schaffen die Mehrheiten von Hobbystromerzeuger Gesetze, die die „erwachsenen“ Stromerzeuger zwingen, diesen überflüssigen Spiel-Strom zu einem vielfachen des Marktpreises vorrangig abzukaufen, siehe EEG, Erneuerbare-Energien-Gesetz. Die Freizeit-Stromerzeuger sind sogar mächtig stolz darauf, die EVUs zu zwingen, mit Milliarden-Aufwand extra das Netz für ihren Spielstrom ausbauen zu müssen. Daß ihnen selber auch dafür die Rechnung präsentiert wird, wie all den andern Verbrauchern auch, das werden sie erst später merken, denn diese Kosten einer vermeintlichen Gewinnschmälerung legen die Stromversorger voll auf die Abnehmer um…..

    ….Der kleine Häuslebesitzer, der meint, mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz EEG nun als gesetzlich geschützter Freibeuter mit seiner Photovoltaik-Anlage auf dem Dach den EVUs den Garaus zu machen, greift in Wirklichkeit seinem Nachbarn in die Tasche und gleichzeitig wird ihm selber ein noch größer Brocken aus der anderen Tasche gezogen. Es ist eine Art „Kreislaufwirtschaft“, bei der die Werte gekonnt aus der Kreisbahn in größere, unsichtbare Taschen fliegen…..

    …Abkassier-Gesetze wie des EEG bringen natürlich andere auf den Geschmack, nicht zuletzt die Stromversorger selber. Sie bedienen sich dieser Einnahmequelle mit noch größerer Virtuosität und noch größerem Kapitaleinsatz, so daß die Hobbystromer letztendlich dazu beitragen, die Gewinne der EVUs noch zu steigern, statt sie zu beschneiden…..

    …All die „Guten“ und „Gerechten“ wollen die EVUs schädigen bis zerschlagen, erwarten aber gleichzeitig, daß sie die Chose Stromversorgung am Laufen halten, wenn sie selber mal keinen Strom abzuliefern haben, weil weder Wind weht, noch die Sonne scheint. Der Fernseher darf natürlich nicht ausgehen, vor dem man gerade mit Gruseln genießt, wie die Welt untergehen würde, würden wir alle nicht edelmütig mit vereinten Kräften den CO2-Teufel aus der Stromversorgung austreiben.”"”"”
    http://ef-magazin.de/2007/05/21/okologie-den-teufel-an-die-wand-gemalt

    In solch einer Klarheit habe ich das bisher noch nirgends gelesen oder gehört, entspricht aber voll der derzeitigen Politik und meinen Erfahrungen.
    Spielstrom, den Ausdruck werde ich mir merken, im Endeffekt ist insbesondere der Solarstrom im Verhältnis Aufwand/Nutzen auch nichts anderes, Spielstrom.

    Mehrheit der Spielstromerzeuger…..warum muss ich da immer gleich an einen SPD Hinterbänkler denken der damit protzt massgeblich an der EE-Gesetzgebung beteiligt gewesen zu sein?

    MfG
    Heinz Eng

  135. Heinz Eng

    am 10. Februar 2010 um 09:00 Uhr | Link | Kommentar melden

    Nachtrag

    Wem diese Dame etwas mehr interessiert, hier eine kleine Übersicht ihrer Artikel bei EF.
    http://ef-magazin.de/autor/hanna-thiele

    Lesen lohnt, dieser Frau sind weder die FDP, noch die Energiekonzerne noch die Klimafanatiker suspekt, also voll auf meiner Wellenlänge.

    MfG
    Heinz Eng

  136. Heinz Eng

    am 10. Februar 2010 um 09:35 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Team Thorsten

    Eine politisch/ethische Überzeugung am Wahlverhalten festzumachen ist ja wohl zu einfach gedacht.
    Ich beliebe es gelegentlich meinen Wahlzettel ungültig zu machen, da ich mich im deutschen Parteienspektrum bei keiner einzigen Partei aufgehoben fühle.

    Von Ultrarechts bis hin zu Extremisten-Rot, alle haben sich dem Klimaschutz verschrieben und damit der Ausbeutung des kleinen Mannes, alle wollen nur an die Macht um sich Pfründe und Diäten zu sichern, für das gemeine Volk haben sie allesamt keine Träne übrig.

    Ich beurteile Sie anhand Ihrer Kommentar hier, Ihr Wahlverhalten ist deshalb Irrelevant.

    H.E.

  137. Michael Meinel

    am 10. Februar 2010 um 11:11 Uhr | Link | Kommentar melden

    Haben Sie, Herr Eng, da was durcheinandergebracht?
    > Lesen lohnt, dieser Frau sind weder die FDP, noch die Energiekonzerne noch die Klimafanatiker suspekt, also voll auf meiner Wellenlänge.

    Sie meinten doch sicher das Gegenteil, oder?

    Was Frau Thiele in großer Ahnungslosigkeit bei dieser Partei der Verschwörungsgläubigen über die FDP schreibt, lässt sich dort nachlesen:
    http://www.parteidervernunft.eu/die_partei_der_vernunft_denkt_die_sonne_lenkt_das_klima.html

  138. Frank Hofmann

    am 10. Februar 2010 um 12:20 Uhr | Link | Kommentar melden

    Zur Klimadebatte möchte ich folgende Erfindung ansprechen, das sogenannte Wälzbach Patent, von dem die USA sehr angetan ist, welches besagt, das in der Umsetzung des Patentes zur Klimasteuerung man eine chemische Sprühaktion über Jahre machen muss zur künstlichen Wolkenbildung (Chemtrails) indem man heute ja technisch möglich alles was auch nur Strahltriebwerke hat mit speziellen Chemikalien, wohl Metallsalze unauffällig betankt - sprich in den Treibstoff einmischt - und damit künstliches Wetter herstellen kann. Man braucht dann noch eine gewisse Niederfrequenzelektronenstrahlung die in Alaska tatsächlich existiert. Streng gehein und riesengroß. Wenn man sich das überlegt, so komme ich jedoch anders als die meisten Netzberichter über Chemtrails zum Schluß, das man eher künstliche Wärme haben will als momentane Kälte. Weil es nicht um Sonnenreflexion geht, sondern um Aufheizung durch Abschirmung der Wärme gegen Rückstrahlung nachts in den Weltraum!
    Da es im Netz unzählige Dokumentationen dazu gibt, die neben einer exorbitanten Vergiftung der Menschen und der auch durch meine eigenen Beobachtungen über Jahre schon dieses Phänomen existieren muss, bitte ich die geneigten Profis sich dringend diesem Thema zu widmen. Der Mensch greift mitlerweile dank USA massiv in die Umwelt ein. Egal ob warm oder kalt. Dreck in der Luft und im Wasser, sowie Boden schadet allen. Das Thema Co2 ist dagegen nur Geldmacherei.
    Was oder wie funktioniert nun Chemtrail, oder ist es am Ende nur Gift gegen Menschen, ohne Klimawirkung?

  139. Heinz Eng

    am 10. Februar 2010 um 12:34 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Meinel

    “”"Sie meinten doch sicher das Gegenteil, oder?”"”

    Danke für Ihre Korrektur, natürlich ist das “weder” völlig falsch platziert.

    Partei der Verschwörungsgläubigen……….nun ja, alles was Ihnen Suspekt ist gilt grundsätzlich als “Verschwörungstheorie”, soweit schätze ich zumindestens Ihr selbstgebasteltes Weltbild ein.

    IPCC und AR4 …..waren die beiden bis Ende letzten Jahres nicht auch der Weisheit letzter Schluss und über jeden Zweifel erhaben?
    Wurde die Kritiker an dieser Organisation nicht auch ständig als “Verschwörungsaposteln” von Ihnen und Ihresgleichen betitelt?

    Seit Climategate kommen aber derart viele Einzelheiten über Pleiten, Pech und Pannen an die Öffentlichkeit , das sich sogar schon Otto-Normalo fragt, was denn dieser Sachstandsbericht überhaupt noch Wert ist.

    Eine Verschwörungstheorie bleibt solange eine Theorie bis die Verschwörung nachgewiesen worden ist (siehe Watergate).

    Nun gut, wenn das Ihre einzigen Argumente sind, dann bin ich ja beruhigt.

    MfG
    Heinz Eng

  140. Krishna Gans

    am 10. Februar 2010 um 14:29 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten
    Fröhnst Du wieder Deinem Hobby ?
    Nichts zur Sache, mangels Argument, dann lieder Diffamieren und diskreditieren des Botschafters ?
    Thorsten, Du bist widerlich und zum Kot*en, das muß, mit Verlaub. hier mal mit aller Deutlichkeit gesagt werden. Rentnerbashing, schäm Dich endlich mal !!

  141. Krishna Gans

    am 10. Februar 2010 um 14:30 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Heinz eng
    Über den 2. Link mit google kannst Du den Artikel trotzdem lesen, da geht es

  142. moosgeist

    am 10. Februar 2010 um 22:25 Uhr | Link | Kommentar melden

    Thorsten (10. Februar 2010 um 00:29 Uhr)

    Gleich zwei Lügen auf einmal!

    Sie sollten erst mal richtige Lesen lernen. bevor Sie ihre Klappe so groß aufreißen.
    Ihr dubioses Verhältnis zu Fakten und Wahrheit haben Sie ja bereits hinreichend unter beweis gestellt

    Nach meiner Kenntnis ist Frau Hanna Thiele keine Elektrotechnikerin.

    Dass es mit Ihrer Kenntnis nicht weit her ist, ist ja hinreichend bekannt

    In allen Unterschriftenlisten ist sie ohne akademischen Titel benannt.
    Mir ist nicht bekannt, dass sie sich selbst zu ihrem Beruf äussert. Nirgendwo gibt sie diesen an.
    Klimaskeptiker würden es doch nicht versäumen, die berufliche Qualifikation einer angeblichen Dipl.-Elektrotechnikerin bei jeder Gelegenheit herauszuhängen.

    Hat hier jemand etwas von einem akademischen Titel geschrieben? In ihrer hinterhältigen Verlogenheit schrecken Sie auch vor falschen Unterstellungen nicht zurück.
    Frau Anna Thiele ist offensichtlich keine Angeberin und Hochstaplerin. Im Gegensatz zu einem gewissen Thorsten, der sich gerne mit nichterworbenen akademischen Titeln schmückt und sich dann jedes mal eine blutige Nase holt, wenn es ans Eingemachte geht.

    Bitte einen Beleg für die berufliche Qualifikation von Frau Thiele!

    Sie sind wohl vom räudigen Hund gebissen. Sie behaupten etwas und Andere sollen ihnen das beweisen.

    Bitte einen Beleg für die berufliche Qualifikation von Frau Thiele

    Belegen Sie erst mal, dass Sie über hinreichende Qualifikation verfügen um die Qualifikation anderer zu beurteilen.

    Sie ist heute Rentnerin.

    Ist das etwas Anrüchiges? Sie verfügt aber damit über einiges mehr an Lebenserfahrung, als Sie jemals besitzen werden.

    Wie viele Frauen haben Anfang der 60-er Jahre Elektrotechnik studiert?

    Wissen Sie es? Dann sagen Sie es, und gackern Sie nicht so dämlich daher. Es fragt Sie auch niemand nach eventuellen Ausbildungszeit beim MfS.

    Ihre Angaben zu angeblichen Positionen von Frau Thiele bei der FDP sind veraltet.

    Wenn Sie den neueren Stand haben, dann nennen und belegen Sie Ihn. Der Stand in meinem Post war der von 2006. Wenn sich etwas geändert hat dann sägen Sie es, selbstverständlich mit entsprechenden Belegen. Was Ihre Behauptungen wert sind ist hinreichend bekannt.

    Ich weiss, dass sich die FDP von Frau Thiele öffentlich distanziert hat

    Belege?

    Frau Thiele kann nicht mehr Mitglied der FDP sein,

    Dann bringen Sie doch Belege über ihren Austritt oder Rauswurf bei.
    An der politischen Brisanz der Argumente von Hanna Thiele würde das aber nichts ändern.

    wenn sie die FDP übel beschimpft

    Ist schon klar. Für einen Totalitaristen ist Kritik an der Partei immer schon Häresie gewesen. Was schlagen Sie denn als Strafe vor? Scheiterhaufen, oder Ertränken?

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