“AXOLOTL Roadkill”, von Helene Hegemann, Ullstein

- Cover: Ullstein
Dieser Roman, emporgehoben vom Verlag und den Medien, ist natürlich kein Wunder, denn die patchwork-ähnliche Collage zwischen den Buchdeckeln mag zwar intelligent gemacht sein, wie man jetzt lesen kann auch anhand von Vorarbeiten eines anderen Autors. Jedoch, das müssen wir wissen, in Zukunft wird einiges dieser Art immer wieder möglich sein.
Erstaunen ist deshalb kurzfristig angesagt, sich wundern nicht mehr.
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Ronin
Es war schon immer so, dass man ein Buch kaufen, daraus abschreiben und das Ganze dann als Eigenschöpfung wieder verkaufen konnte — wenn man sich nicht erwischen ließ. Genau das ist nun der hochgelobten Frau Hegemann passiert. Pech gehabt.
Ich persönlich kaufe lieber das Original, als einen billigen Abklatsch.
Jan van Winried
Wo sind eigentlich die selbsternannten Hüter des Urheberrechts plötzlich alle hin? Da hat Frau Hegemann richtig Mist gebaut - aber so richtig. Ein angehender Lehrer, der so mit seinen Quellen in seinen Examensarbeiten umgeht, fällt durch die Prüfung und wird für immer aus dem Beruf ausgeschlossen. Alles sehr merkwürdig in Zweierlei-Recht-Land.
Guillaume
In welche Kategorie Bücher gehört dieser Schund eigentlich ?
Feministische Belletristik; ein Milliarden Geschäft, der Bedarf scheint riesengroß.
Wie lange noch ? 10-20 Jahre zirka….
So lange brauchts halt Vorlagen am Fliessband, wer den Mist schreibt ist eigentlich egal! Die Buchläden/Ketten quellen über davon und werden zu allem Übel auch noch gekauft.
Deutschland das Land der Dichter und Denker? Denkste!