Eva Herman hatte vor einigen Jahren etwas sehr mutiges getan, wobei der Verdacht nahe liegt, dass ihr zunächst gar nicht klar war, wie mutig es war: Sie sprach sich für eine Rückkehr der Frauen zu ihrer natürlichen Rolle aus, die sehr viel mit Verantwortung, sozialer Leitung und Kontrolle zu tun hat, entsprechend unabdingbar wichtig für eine sozial gesunde Gesellschaft ist.Es wurde sehr schnell erkennbar, dass sie nicht annähernd geahnt hatte, dass dieses auf den ersten Blick sehr harmlose Thema mächtige Kreise zu ihren erbitterten Feinden machen würde: Die Ausbeutungsgesellschaft braucht kaputte Sozialstrukturen, keine gesunden. Hätte Eva Herman sich zu SM-Sex bekannt €“ das hätte man ihr wohl durchgehen lassen, wäre ja systemkonform gewesen, aber Fürsprachen für die soziale Gesundung der Gesellschaft sind natürlich ein Angriff auf das System.
Eva Herman war eine gewisse Zeit lang paralysiert, kam erkennbar nicht damit klar, dass sie für sie unerwartet mit Verleumdungen überschüttet wurde, von Leuten wie Kerner nach rüdester Macho-Art in Talkrunden angegriffen wurde und so weiter.
Eva Herman ist eine intelligente Frau. Sie musste sich fangen, und sie wusste, dass sie argumentativ aufrüsten musste. Sie hat es getan, sie hat sich gefangen, sie hat sich argumentativ aufgerüstet:
http://www.paukenschlag.org/?p=1538
http://de.altermedia.info/general/eva-herman-was-sind-eigentlich-sozials€¦
Eva Herman hat aus Sicht unserer Gesellschaft Neuland betreten, sie hatte selbst nur unklare, grundsätzliche Vorstellungen. Auch das ist mutig: Wer bekannte Wege verlässt, stolpert leicht, wer ein neues Konzept vorlegen will, irrt oft in manchen Punkten, macht sich dadurch leicht angreifbar.
Dass Eva Herman sich auf gesellschaftlich unerforschtem Boden bewegt, führt auch dazu, dass sie nicht in jeder Hinsicht sofort der Weisheit letzten Schluss servieren kann. Sie ist in vielen Dingen noch auf der Suche, aber die grundsätzliche Richtung stimmt €“ und davon ist sie erkennbar zurecht überzeugt.
Eva Herman hat mehr positives politisches Potential als alle Frauen im Deutschen Bundestag zusammen, und damit trifft sie den Geschmack der Anarchistinnen und Anarchisten, wie auch Bodo Ramelow, der sich im Grunde dem selben Ziel von anderer Position aus nähert:
http://0815-info.de/Forum-topic-47-start-msg141.html
Der Papst meint immer wieder: “Wiir brauuuu-cheeen Gott!”
Nein, wir brauchen nicht Gott, den haben wir in Deutschland seit über 1.000 Jahren. Wir brauchen die Göttin, denn uns kann nur die höchste Gottheit wirklich helfen.
Neben dem männlichen Hoffnungsstern Bodo Ramelow, der es erkannt hat, dass gerecht und vernünftig eingestellte Frauen die besten Wegweiser unseres Handelns sind, haben wir nun auch eine Eva Herman, die durch das Feuer der Systemhölle gehärtet ist und mit äußerster Entschlossenheit, weiblicher Besonnenheit und weiblicher Klugheit für eine wirklich bessere Welt kämpft.
An dieser Stelle wird allerdings auch erkennbar, wie sehr Bodo Ramelow doch Recht damit hat, dass vernünftig und gerecht eingestellten Frauen das letzte Wort zu überlassen ist: Betreffend die konventionellen Kinderkrippen, die tatsächlich die Familien zerstörende Wirkung haben, hat Eva Herman die richtige Position bezogen:
http://www.eva-herman.de/microsite/familienpolitik/familienpolitik.html
Bodo Ramelow hingegen unterstützt das Volksbegehren ”Bessere Familienpolitik”, das auf eine Ausweitung der konventionellen Krippen zielt, Kinder möglichst frühzeitig täglich von den Müttern trennt.
Es ist an Bodo Ramelow zu beweisen, dass er gute Argumente von Frauen ernst nimmt und dass es ihm tatsächlich um eine menschlichere Gesellschaft geht.
Photo Quelle/Copyright: Michael Panse, cc creative commons, Bestimmte Rechte vorbehalten, via flickr
Ich stimme dem Autor insoweit zu, das wir eine starke Großfamilie brauchen. Also die Frau als Retter der Nation alleine, das reicht nicht. Vorallem die männliche Elite kommt mit einem paritätischen Rollenleben nicht klar. Denn das Papsttum (Antichrist der Neuzeit) sieht die Frau adäquat zum Islam als untergeordnetes Subjekt. Die Destabilisierung der Familien ist ein absolute Katastrophe für unsere Gesellschaft. Die Folgekosten sind gewaltig. Statt Miteinender nur noch Gegeneinander. Männer können sehr wohl Kinder erziehen, jedoch lernt man es ihnen nicht. Dies zur Ergänzung. Es ist egal wer arbeitet, hauptsache 1 Elternteil samt Großeltern ist für die Kinder da! Und wir brauchen auch wieder mehr Kinder je Familie. Die neoliberale Antikinderwelle a la Westerwelle und Merkel ist der Ruin des Systems. Sie ist das Ergebnis der Trilateralen Konferenzen und Bilderbergertreffs zur Implementierung eines Feudalkapitalismus.
Und die Sozialdemokraten samt Grüne arbeiten da Hand in Hand mit den Banksters.
Bürger aufwachen, die Regenten sind längst Diktatoren der Heuschrecken.